2020

Michael Bohrer Meister bei der VLN Klasse H2
 
Die Saison der Nürburgring Langstrecken-Serie verlief deutlich anders als gewohnt. Bedingt durch die weltweite Corona-Pandemie musste der Veranstalter den Terminkalender neu planen und ein Hygienekonzept ausarbeiten. Ende Juni begann dann mit einer Boxengasse im Open-Air Fahrerlager die Serie fahrt aufzunehmen. Nachdem Lauf sechs im Oktober abgesagt werden musste, vielen dann auch noch die beiden Läufe im November der Pandemie zum Opfer. Somit wurde der Gesamtstand nach fünf Läufen zur Wertung genommen.

Das AVIA racing Fahrertrio mit Michael Bohrer vom AMC Duisburg e. V., Gerrit Holthaus und Stephan Epp gewannen die Klasse H2 mit 41,95 Punkten. Sie hatten in der Klasse so einen Vorsprung das selbst wenn die drei Rennen noch absolviert worden wären, sie den Meistertitel auf jeden Fall hätten verbuchen können. In der Fahrerwertung belegte der AVIA Clio RS #620 eine Spitzenplatzierung. Mit mehr als 580 Startern, darunter internationale Teilnehmer mit Werksverträgen belegten Bohrer, Holthaus und Epp Gesamtrang 5.
Michael Bohrer, AMC und ehemalige Peugeot Werkspilot zur Saison im AVIA Clio RS: „Corona bedingt startete die NLS verspätet in die Saison. Viele waren skeptisch, aber wurden positiv von dem neuen Fahrerlager mit integrierter Boxengasse überrascht. Die Zeltstadt erinnerte mich ein wenig an meine Anfänge im Kart Sport oder an Bergrennen und es brachte eine ruhige familiäre Stimmung ins Team. Auch wenn uns die Fans sehr gefehlt haben, waren es fantastische Veranstaltungen von denen ich auch gerne noch ein paar mehr gehabt hätte. Der erneute Lockdown machte leider den sechsten Lauf und eine erneute Doppelveranstaltung zum Saisonende nicht mehr möglich. Dies wäre ein schöner emotionaler Abschluss für die fantastische Saison gewesen und wir hätten den Meistertitel in der Klasse H2 sofort mit dem ganzen Team feiern können. Hier kann man nicht genug danke sagen an die Jungs und Mädels im Hintergrund! Die sind alle mit Herzblut dabei und geben jedes Mal alles. Wir waren dieses Jahr nie schlechter als Platz zwei in der Klasse und ich war in der Gesamtwertung noch nie so weit vorne. Da freue ich mich schon riesig auf nächstes Jahr, mit der Hoffnung auch mal wieder Fans im Fahrerlager begrüßen zu dürfen.“
  Für das Team aufkleben.de mit dem AVIA racing Clio und dem aufkleben.de Clio beginnen nun die ersten Planungen für 2021, jedoch ist es für konkrete Aussagen noch viel zu früh, so stehen die Termine der Nürburgring Langstrecken-Serie vorläufig fest. Ebenso laufen noch die Verhandlungen mit Sponsoren und Partnern.

Das gesamte Team bedankt sich bei den Unterstützern, den Sportwarten und der Organisation der NLS für die Saison und wünscht ihnen und allen Fans eine schöne Winterpause und das wir uns alle gesund wieder in der Grünen Hölle des Nürburgrings treffen dürfen.

21.11.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

Kenneth Heyer im Rahmen der DTM auf dem Hockenheimring am Start

Kenneth Heyer vom AMC Duisburg e. V. reiste ins badische Motordrom um sich die Meisterschaft bei der Goodyear 60 zu sichern.

Im Freien Training am Freitagmorgen zeigten die Meisterschaftsanwärter Kenneth Heyer/Wim Spinoy, dass sie bereit sind, den Kampf um den Titel gegen Mario Hirsch/Dominik Schraml aufzunehmen. Die besondere Spannung war, dass beide Fahrerpaarungen mit 16 Zählern punktgleich bei den SemiPro-Werrtung an der Spitze lagen. Heyer fuhr den Mercedes-AMG GT3 von Car Collection Motorsport mit einer Zeit von 1:39,625 Minuten zur Bestzeit auf dem Hockenheimring. Dahinter kam dann schon Markus Winkelhock (Audi R8 LMS GT3 – Space Drive Racing operated by Phoenix Racing) mit 1:39,875 Minuten. Drittbeste Zeit (1:40,226) für Bernd Schneider, der an diesem Wochenende das erste Mal mit Bernd Mayländer einen Mercedes-AMG GT3 (Space Drive Racing operated by HWA) mit dem Steer-by-wire-System pilotierte.
Am Nachmittag folgte das entscheidende Zeittraining für die Startaufstellung zum 60-Minuten-Rennen. Hier drehte Bernd Schneider auf, und Mr. DTM zeigte seine Klasse im GT3. Mit 1:38,538 Minuten stellte er seinen AMG auf die Pole Position. Auf keine richtige Umdrehung kam dagegen der AMC-Pilot Kenneth Heyer. Aufgrund von Kupplungsproblemen mussten sie das Auto früh abstellen und die Car Collection-Crew begab sich direkt an die Arbeit. Die Zeit reichte bis zum Start nicht aus, den Mercedes zu reparieren und Kenneth Heyer musste zusehen, wie Mario Hirsch/Dominik Schraml sich die Meisterschaft holten.
Zu den beiden Sprintrennen der GTC Race am Samstag und Sonntag über jeweils 30 Minuten hatte die Car Collenction-Crew den AMG Mercedes instand gesetzt. Das Rennen am Samstag bestritt Wim Spinoy und kam auf Rang sechs ins Ziel. Am Sonntag war dann Kenneth Heyer dran und stellte den Mercedes auf Startplatz eins, gefolgt von Vincent Kolb und Bernd Mayländer. "Nach dem leichten Einschlag von Wim beim Rennen 1 am Samstag, hat die Crew von Car Collection Motorsport hervorragende Arbeit geleistet und ein tolles Auto hingestellt. Danke Jungs! Jetzt müssen wir mal schauen, was wir im Rennen erreichen können", so Heyer nach dem Qualifying.
Im Rennen am Sonntag kam Kenneth Heyer im Mercedes-AMG GT3 auf den zweiten Rang. Nachdem er lange Zeit führte, hatte er aufgrund stark abbauender Reifen am Ende keine Chance mehr: „Ich habe am Anfang sehr stark pushen müssen und dann haben meine Reifen am Ende nicht mehr mitgespielt.“ Sieger wurde Markus Winkelhock im Audi R8 LMS GT3.
In der Meisterschaft bei dem GTC Race belegte er Platz drei hinter seinen Clubkollegen vom AMC Duisburg, Maximilian Götz, der auf dem Lausitzring und Nürburgring am Start war. Sieger wurde Markus Winkelhock.

12.11.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

Maximilian Götz fuhr in beiden Rennen in die Top 10 bei der ADAC GT Masters

Für die ADAC GT Masters standen vom 6. – 8. November die Finalläufe der Saison 2020 in Oschersleben auf dem Programm. Mit an den Start bei den 30 GT3 Boliden der Pilot des AMC Duisburg e. V. Maximilian Götz der zusammen mit Indy Dontje sich das Lenkrad teilt des Mercedes AMG GT3 Evo vom Mann-Filter Team HTP-Winward Motorsport.

Am Freitag fanden bei nasskaltem Wetter die beiden freien Trainingssitzungen in der Magdeburger Börde statt. Hier belegte der Pilot des AMC die Plätze acht und fünf. Im ersten Qualifying am Samstagmorgen blieb die Uhr bei 1:23.864 stehen und bedeutet Startplatz zehn für das Rennen am Samstag.
Bei Sonnenschein und bedingt durch die kühlen Temperaturen, wurden zwei Einführungsrunden auf dem 3,667 Kilometer langen Kurs gefahren. Der Start erfolgte ohne Probleme und Startfahrer Dontje behauptete seine Position. Nach dem Fahrerwechsel zur Rennhälfte des 1h-Rennen übernahm Götz das Lenkrad weiterhin auf Platz 10. Da es in Oschersleben schwierig ist zu Überholen fuhr bei der Stärke der Piloten das Feld im Konvoi. Götz beendete dann das Rennen auf Platz 10. Sieger wurden Michael Ammermüller und Christian Engelhart im Porsche 911 GT3 R vom Team SSR Performance.

Maximilian Götz: "Das Auto war richtig gut, ich schneller gekonnt als die beiden Porsche vor mir. Aber Überholen ist hier in Oschersleben so gut wie unmöglich, und mit aller Gewalt wollte ich es nicht versuchen. Unser einziges Problem lag darin, dass die Reifen während der beiden Safety-Car-Phasen und der Aufwärmrunden vor Start und Restart viel Pickup aufgesammelt hatten und wir so während der ersten Runden kaum Grip hatten. Ansonsten war es das bekannte Spiel in Oschersleben: Wer im Qualifying vorne steht, bleibt es im Rennen meist auch. Also sind die ersten beiden Startreihen morgen früh das Ziel."
Im Qualifying für das Sonntagsrennen sprang für Maximilian Götz Startplatz 14 heraus. Wie am Tage zufuhr wurden zwei Einführungsrunden gefahren. Als der Start freigegeben wurde, kam es zu mehreren Kollisionen auf der Start-Ziel-Geraden. Dank einer blitzschnellen Reaktion und einer gehörigen Portion Glück kam Maximilian Götz halbwegs unbeschadet durch das unmittelbar vor ihm ausgebrochene Tohuwabohu, allerdings bedurfte es einiger Meter Klebeband, um die leicht ramponierte Mamba zum zweiten Start bereit zu machen. Im Rennen hielten sowohl Götz als auch Dontje ihre Position und fuhren am Ende zum zweiten Mal an diesem Wochenende in die Top-10 mit Platz 9. Sieger des zweiten Laufes wurden die Teamkollegen von Götz, Philipp Ellis und Raffaele Marciello.

Maximilian Götz: „Heute war der Wurm drin. Heute Morgen bin ich zweimal in Rote Flaggen geraten. Ich bin 15 Runden rumgefahren, bis ich mal endlich eine freie Runde hatte. Und da war der Peak der Reifen natürlich vorbei. Im Rennen ging wenig nach vorne. Ich kam heil durch den Schlamassel am Start, auch das Auto hatte nur kosmetische Schäden davongetragen. Aber die Pace war nicht besonders. Indy und ich mussten uns mehr nach hinten wehren, als dass wir nach vorne attackieren konnten. Man hat in dieser Saison gesehen, dass es große Schwankungen im Feld gab. Hattest du das Glück, das Arbeitsfenster der Reifen zu treffen, warst du dabei. Falls nicht, dann eben nicht. Daraus müssen wir lernen. Das Team hat es drauf, aber man muss eben alles zusammenbringen.“
In der Meisterschaft belegten Maximilian Götz und Indy Dontje mit 87 Punkten den neunten Platz. Sieger der ADAC GT Masters 2020 wurden Michael Ammermüller und Christian Engelhart im Porsche 911GT3 R, gefolgt von Robert Renauer ebenfalls im Porsche und Maro Engel mit Luca Stolz im Mercedes AMG GT3 Evo.

Nach einer, bedingt durch Corona anstrengenden Saison, geht es nun in die Winterpause bevor das ADAC GT Masters vom 14. bis 16. Mai 2021 in der Motorsport Arena Oschersleben in die 15. Saison startet.

11.11.2020 / TSP/Motorracetime.de
   

Maximilian Götz und Indy Dontje verpassen den Sieg im Samstagsrennen des ADAC GT Masters auf dem Lausitzring hauchdünn

Mit einer großartigen Mannschaftsleistung hat das Team HTP WINWARD Motorsport beim sechsten Rennwochenende zum ADAC GT Masters 2020 auf dem DEKRA Lausitzring seinen ersten Podestplatz der laufenden Saison erobert. Bei tückischen äußeren Bedingungen verpassten Maximilian Götz (AMC Duisburg e. V.) und Indy Dontje im Mercedes-AMG GT3 des MANN-FILTER Team HTP WINWARD Motorsport den Sieg nur um etwas mehr als eine Zehntelsekunde und belegten den zweiten Rang.

Den Grundstein für das starke Rennen legte Indy Dontje bereits im morgendlichen Qualifying, wo er die „MANN-FILTER Mamba“ mit der Startnummer 47 auf den zweiten Startplatz stellte. Vom Start weg und bis zum Pflichtboxenstopp behauptete der Niederländer seine Position souverän. Nach dem Fahrerwechsel übte Maximilian Götz sofort Druck auf das Führungsduo aus, schob sich in Runde 22 auf den zweiten Rang nach vorne und begann umgehend, den führenden Audi unter enormen Druck zu setzen.
Die späte dritte Safety-Car-Phase nahm dem AMC-Piloten leider wertvolle Runden, um eventuell noch den Sieg zu „erfahren“. Letztlich konnte der Audi alle Attacken des Mercedes-Piloten parieren, sodass sich Götz, um den Hauch von 0,147 sec geschlagen, mit Schlussrang 2 zufrieden geben musste.

Im Qualifying am Sonntagmorgen, für das Rennen am Mittag ging die Strategie des Teams nicht auf. Zunächst war es fast trocken und man wartete noch ab ob die Strecke weiter trocken gefahren wird aber stattdessen begann es wieder zu regnen und gute Rundenzeiten waren nicht mehr möglich. Für das deutsch-niederländische Team blieb dann Startplatz 20 von 30 GT3-Boliden.
Startfahrer Götz vom AMC Duisburg blieb von Kollisionen verschont und konnte Runde um Runde Boden gutmachen. Bis zum geplanten Boxentop zur Halbzeit des 1h Rennens hatte er sich bis auf Platz sieben nach vorne gearbeitet und übergab das Lenkrad an Indy Dontje. Dieser fuhr bei den widrigen Bedingungen ebenfalls ein fehlerfreies Rennen und profitierte von Strafen seiner Mitstreiter. Nach einer Stunde überquerte er mit dem gelben Mercedes AMG GT3 Evo auf Platz fünf die Ziellinie. In der Meisterschaft konnten sich Götz und Dontje auf Platz acht verbessern.

„Am Anfang bin ich richtiggehend explodiert“, grinste Routinier Maximilian Götz hinterher. „Wir hatten bewusst einen etwas höheren Luftdruck gewählt, um die Reifen rasch ins Arbeitsfenster zu bekommen um gleich so weit wie möglich nach vorne zu kommen. Das hat perfekt funktioniert. Allerdings tat ich mich nach vier, fünf Runden dann entsprechend etwas schwerer. Letztlich hat aber alles so geklappt, wie wir es uns vorgestellt hatten – sogar noch ein bisschen besser. Dass wir von Startplatz 20 aus so weit nach vorne kommen, hätte ich nicht unbedingt erwartet. Schade, dass unsere Wettervorhersage im Qualifying nicht ganz gepasst hat. Ich bin überzeugt, wir hätten auch heute um die Podestplätze mitkämpfen können. Umso motivierter sind wir nun fürs Saisonfinale in einer Woche.“

Eine Pause gibt es nicht für die ADAC GT Masters. Bereits am kommenden Wochenende finden die beiden Finalläufe in der Motorsport Arena Oschersleben in der Magdeburger Börde statt. Dort entscheidet sich beim letzten Rennen die Meisterschaft. Im Rahmenprogramm gehen die ADAC TCR Germany, die ADAC Formel 4, die ADAC GT4 Germany sowie der Porsche Carrera Cup Deutschland an den Start. Auch hier fallen die Entscheidungen erst bei den letzten Läufen.

02.11.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

DTM-Finale in Hockenheim ohne Zuschauer

Beim DTM-Saisonfinale vom 6. bis 8. November in Hockenheim endet auch eine Ära
Wenn die Renntourenwagen der DTM (Deutsche Tourenwagen Masters) vom 6. bis 8. November über den Hockenheimring Baden-Württemberg preschen, dann bedeutet dies nicht nur das Ende einer DTM-Saison, sondern auch den Beginn einer neuen Zeitrechnung in der populären Rennserie. Anstelle der der Werksteams mit ihren Class-1-Boliden werden ab der kommenden Saison private Equipen mit ihren bildschönen, spektakulären GT-Rennwagen für mindestens ebenso viel Action bei größerer Markenvielfalt sorgen. „Die DNA der DTM wird sich nicht ändern, lediglich die technische Basis“, verspricht ITR-Chef Gerhard Berger.
Zunächst aber ist von den Toppiloten in den rund 600 PS starken Class-1-Rennern der beiden deutschen Premium-Hersteller Audi und BMW in Hockenheim nochmals eine Abschiedsgala vom Allerfeinsten zu erwarten, die nahtlos an die packenden PS-Duelle der abgelaufenen Saisons anknüpfen wird. Während sich der Dreikampf um den DTM-Titel 2020 zwischen den Audi-Piloten Nico Müller, Robin Frijns und dem zweimaligen Champion René Rast zuspitzt, wird der Rest der Meute alles daransetzen, sich mit einem Feuerwerk in die Winterpause verabschieden zu können.
Dass der 4,5 Kilometer lange Hockenheimring Baden-Württemberg mit seinem abwechslungsreichen Layout geradezu prädestiniert für packenden Motorsport ist, dazu bedarf es kaum weiterer Beweise. Die lange Vollgaspassage hinunter zur Spitzkehre, auf der die DTM-Boliden annähernd 300 km/h erreichen, steht im krassen Gegensatz zum technisch höchst anspruchsvollen Motodrom. Der potenziellen Überholstellen gibt es gleich mehrere, sodass Action pur garantiert ist.
Auch das Rahmenprogramm beim DTM-Showdown ist reich an Attraktionen. Die DTM Trophy mit ihren bildschönen GT-Rennwagen von sechs verschiedenen Herstellern hat sich auf Anhieb in die Herzen der Fans gefahren. Zur Austragung kommen eine Fahrer-, eine Team-, eine XP- (experienced driver) und eine Junior-Wertung für Fahrer und Fahrerinnen bis 22 Jahren (Geburtsjahrgang 1998 oder jünger). Nicht zuletzt die Topstars von morgen sind es, die sich in ihren rund 420 PS starken Boliden der FIA-Gruppen E2-H und E2-SC knallharte Fights liefern und dabei bereits einen Vorgeschmack auf das geben, was ab 2021 mit den dann noch schnelleren GT-Rennern auch in der DTM-Topliga zu erwarten sein wird.
Die GTC Race (Gran Turismo Cup) repräsentiert gewissermaßen die zweite Liga des GT-Rennsports. Die Rennfahrzeuge der Klassen GT3 und GT4 sind bei Fahrern wie Fans gleichermaßen beliebt und stets Garant für optische und akustische Hochgenüsse. Und wenn die Youngster aus dem Formel Renault Eurocup das Helmvisier hinunterklappen, bleibt ohnehin kein Auge trocken. Die von den italienischen Spezialisten Tatuus gebauten Einsitzer werden angetrieben von einem fast 300 PS starken 1,8-Liter-Turbomotor, der die Rennwagen über 280 km/h schnell werden lässt. Die Erfolgsgeschichte der französischen Markenpokale ist lang und schillernd: Formel-1-Stars wie Sebastian Vettel, Lewis Hamilton und Kimi Räikkönen verdienten ihre ersten Sporen in den französischen Monoposti. Nicht umsonst bestreitet der Formel Renault Euro Cup 2020, für den Hockenheim die achte von zehn Saisonstationen bildet, seine bereits 50. Rennsaison.
Angesichts des sich verschärfenden Infektionsgeschehens und der vom Land Baden-Württemberg ausgerufenen Pandemiestufe 3 sahen sich die Verantwortlichen der DTM-Dachorganisation ITR (Internationale Tourenwagen Rennen e.V.) sowie der Hockenheim-Ring GmbH gezwungen, für das DTM-Saisonfinale auf den Einlass von Zuschauern zu verzichten. „Wir bedauern diese Entscheidung außerordentlich. Nach Abwägen der gegenwärtigen Situation blieb uns aber keine andere Wahl. Die Gesundheit insbesondere unserer Zuschauer hat in jedem Fall Vorrang“, begründet Jorn Teske, Geschäftsführer der Hockenheim-Ring GmbH.

02.11.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

Statt auf dem Dünenkurs in Zandvoort startet die ADAC GT Masters auf dem DEKRA Lausitzring

Keine Zeit zum Ausruhen: Mit dem sechsten von sieben Saisonläufen biegt das ADAC GT Masters am kommenden Wochenende (30. Oktober - 1. November) auf dem DEKRA Lausitzring auf die Zielgerade ein. Nach dem vergangenen Rennwochenende auf dem Red Bull Ring hat sich der Titelkampf weiter zugespitzt: Die Tabellenführer Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde (Rutronik Racing) haben nur einen Zähler Vorsprung auf ihre engsten Verfolger, Michael Ammermüller und Christian Engelhart (SSR Performance) im Porsche. Und auch die Tabellendritten, die Mercedes-AMG-Piloten Luca Stolz und Maro Engel (Toksport WRT), liegen in Schlagdistanz. Eigentlich sollte auf dem niederländischen Dünen von Zandvoort der sechste Lauf ausgetragen werden. Doch bedingt durch die hohen Coronazahlen in den Niederlanden wurde das Rennen in die Lausitz verlegt.

Für den AMC Duisburg Piloten Maximilian Götz vom MANN-Filter Team H T P Winward geht es nach den unverschuldeten Abflügen auf dem Sachsenring und dem Red Bull Ring nicht mehr um die vorderen Plätze. Zusammen mit Teampartner Indy Dontje wollen sie auf dem gelben AMG Mercedes GT3 Evo noch möglichst viele Punkte einfahren und sich in der Meisterschaft noch verbessern.
Anders als beim Saisonauftakt im August startet das ADAC GT Masters an diesem Wochenende zum ersten Mal überhaupt auf der 4,570 Kilometer langen Streckenvariante des Lausitzrings. Diese ist rund einen Kilometer länger als die Sprintvariante, setzt sich aber ebenfalls aus Teilen des Ovalkurses und des Infields zusammen. Die Rennen am Wochenende finden ohne die Beteiligung von Zuschauern nach einem vom ADAC GT Masters entwickelten und behördlich genehmigten Hygiene- und Infektionsschutzkonzept statt. Neben dem ADAC GT Masters sorgen am Wochenende die ADAC GT4 Germany, die ADAC Formel 4, die ADAC TCR Germany und der Porsche Carrera Cup Deutschland für reichlich Motorsport-Action.

29.10.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

DTM: Rast legt gegen Müller vor

Drei Rennen in Zolder, drei Siege für René Rast – auch zum Auftakt des zweiten Zolder-Wochenendes war der Titelverteidiger auf der belgischen Rennstrecke eine Klasse für sich: Pole-Position, Sieg und die schnellste Runde im Samstagsrennen. „Vor zwei Wochen sah es noch so aus, als könnten wir die Meisterschaft nicht gewinnen“, sagte Rast nach dem insgesamt 22. Sieg seiner DTM-Karriere. „Innerhalb von anderthalb Wochen das Ding so zu drehen ist ein gigantisches Gefühl. Ich bin megahappy. Robin (Frijns) war heute extrem stark, hat nach seinem Boxenstopp und auch zum Schluss viel Druck gemacht. Es war kein einfaches Rennen.“

Frijns hatte am vergangenen Wochenende wertvolle Punkte durch einen Unfall in der Boxenausfahrt verloren. Weil sein Auto anschließend Feuer fing, musste das Audi Sport Team Abt Sportsline den Audi RS 5 DTM vor Ort komplett neu aufbauen. „Die Jungs haben einen super Job gemacht“, sagte Frijns. „Ich war im Rennen zeitweise schneller als René, aber die Umstände waren heute gegen uns. Nach dem Safety-Car-Restart wollte ich (Ferdinand) Habsburg überholen, René hat aber geschickt dafür gesorgt, dass ich hinter Habsburg bleibe. Nach meinem Boxenstopp habe ich René attackiert, aber er hatte selbst Push-to-Pass und DRS, weil noch zwei andere Autos vor uns lagen, und konnte so meine Angriffe abwehren.“
Teamkollege Nico Müller musste im Titelkampf einen weiteren Rückschlag einstecken. Der Schweizer kam im Qualifying nicht über Startplatz acht hinaus. Im Startgetümmel wurde der bisherige Tabellenführer abgedrängt und bis auf den vorletzten Platz durchgereicht. Nach einem frühen Boxenstopp fuhr Müller noch auf Rang sechs nach vorn, trotzdem verlor er die Tabellenspitze an René Rast. „Es ist unglaublich, dass man in kurzer Zeit so viel haben kann, was gegen einen läuft“, sagte Müller. „Heute war wieder so ein Tag. Das Qualifying ist schon nicht gut gelaufen. Und weil das noch nicht gereicht hat, wurde ich in Kurve zwei erst einmal schön weggekegelt und war am Ende des Feldes. Danach war es die richtige Entscheidung, früh reinzukommen. So konnte ich einige Plätze gutmachen. Nur an Fabio (Scherer) bin ich nicht vorbeigekommen.“

Nicht nur der Schweizer ließ das Kundenteam WRT Team Audi Sport jubeln: Ferdinand Habsburg bescherte der belgischen Mannschaft beim Heimspiel in Zolder das erste Podium seit dem Einstieg in die DTM zu Beginn der Saison 2019. Auch für den Österreicher war es das erste DTM-Podium. Habsburg startete schon zum zweiten Mal in diesem Jahr aus der ersten Reihe, musste im Rennen nur Robin Frijns vorbeilassen und verteidigte anschließend Platz drei erfolgreich gegen BMW-Werksfahrer Jonathan Aberdein. Fabio Scherer und Harrison Newey komplettierten mit den Plätzen fünf und sieben das bisher beste Ergebnis der Mannschaft von Vincent Vosse in der DTM.
Auch Jamie Green sammelte Punkte, obwohl der Brite in der zehnten Runde von BMW-Pilot Philipp Eng „umgedreht“ wurde. Eine Aufholjagd brachte ihn noch auf Platz acht nach vorn. In der letzten Runde überholte er mit einem beherzten Manöver noch Timo Glock im BMW.

Ohne Punkte blieb das Audi Sport Team Phoenix. Am Auto von Mike Rockenfeller wurde schon vor dem Start eine undichte Verbindung an einer Ölleitung festgestellt. Der Deutsche nahm das Rennen auf, musste seinen Audi RS 5 DTM nach vier Runden aber an der Box parken. Benoît Tréluyer wurde bei seinem ersten Einsatz im Audi Sport Team Phoenix nach einer Durchfahrtstrafe 14. Der Franzose vertritt in Zolder seinen Landsmann Loïc Duval, der an diesem Wochenende beim Langstreckenklassiker „Petit Le Mans“ in den USA im Einsatz ist.

„Das Highlight des Rennens war für mich der dritte Platz von Ferdinand Habsburg“, sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „WRT hat verdient das erste Podium eines Kundenteams in der modernen DTM-Ära geholt. René Rast ist hier bisher nicht zu schlagen. Robin Frijns hat heute alles versucht und war am Ende nah dran. Es ist nun richtig eng in der Meisterschaft, und ich freue mich schon auf das morgige Rennen und die nächste Runde im Titelkampf.“
Dramatik bis zum Schluss, René Rast gegen Nico Müller – beim großen Showdown der DTM vom 06. bis 08. November in Hockenheim kommt es zum offenen Duell des deutschen Titelverteidigers und seines Schweizer Herausforderers. Robin Frijns, der dritte Audi-Pilot im Bunde der Titelkandidaten, hat nach einem unverschuldeten Unfall in Zolder nur noch theoretische Chancen. Der ehemalige Grand-Prix-Kurs in Belgien bescherte der DTM Dramatik im Titelkampf. Müller hatte seit Saisonbeginn die Tabellenführung inne, sogar 47 Punkte Vorsprung auf den drittplatzierten Rast. Rast eroberte Zolder jedoch im Sturm, gewann an den beiden Wochenenden alle vier Rennen und sorgte damit für die unverhoffte aber beeindruckende Trendwende. Rast reist mit 19 Punkten Vorsprung auf Müller zum traditonellen Finale im badischen Motodrom. Mit Platz zwei verzeichnete Müller am Sonntag sein besten Zolder-Ergebnis. Für eine Überraschung sorgte im 16. von 18 Saisonrennen der Pole Robert Kubica. Der ehemalige Formel-1-Pilot erkämpfte sich mit cleverer Strategie und sehenwerten Überholmanöver als Dritter seinen ersten Podiumsplatz in seiner ersten DTM-Saison. Damit ließ Kubica auch alle sechs Werks-BMW hinter sich.
Schon beim Start zeigte Müller, dass er sich im Titelkampf nicht vorzeitig geschlagen geben wird. Der Schweizer erwischte einen Blitzstart, wählte die „goldene Mitte“ und schob sich zwischen Landsmann Fabio Scherer und Frijns, seinem Kollegen im Audi Sport Team Abt Sportsline, von Rang fünf auf drei. An der Spitze des Feldes hatte Ferdinand Habsburg, der im privaten Audi des WRT-Teams erstmals überzeugend die Pole-Position erobert hatte, zunächst alles im Griff und behauptete seine Führung, während Rast als Zweiter in Schlagdistanz blieb und auf seine Chance lauerte.

Kurz darauf sorgte ein heftiger Crash für Aufregung: Jonathan Aberdein im BMW verbremste sich und traf den Audi von Scherer am Heck, Scherer konnte einen Dreher nicht mehr verhindern und erwischte dabei auch den vor ihm fahrenden Frijns. Für alle drei Beteiligten war das Rennen beendet. Größter Leidtragender des Unfalls ist jedoch Frijns, der durch den Ausfall nun 41 Punkte hinter Spitzenreiter Rast (304) und 22 Zähler hinter Müller (285) liegt und dadurch beim Finale in Hockenheim bei noch maximal 56 zu erreichenden Punkten nur noch theoretische Möglichkeiten hat. Die Ziellinie überquerten am Schluss noch zehn DTM-Boliden.

19.10.2020 / TSP / Motorracetime.de
 
   

Maximilian Götz wurde wieder von der Strecke gedreht

Im Samstagsrennen auf der 4,3 Kilometer langen Piste bei Spielberg in der Steiermark verbesserten sich Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V. und Indy Dontje nach missratenem Qualifying erheblich und liefen in der „MANN-FILTER Mamba“ mit der 47 auf Schlussrang 13 ein.

Der Rennwagen des deutsch-amerikanischen Teams überstand die turbulente Startrunde im Pulk der 29 Supersportwagen erfolgreich. Nach durchwachsenem Qualifying auf Startplatz 23 losgefahren, machte Indy Dontje im Verlauf der ersten beiden Umläufe nicht weniger als zehn Positionen gut und stieß bis auf den 13. Rang vor. „Das hat super geklappt“, lächelte der Niederländer. „Das Auto war wirklich gut. Schade, dass das Qualifying schief gegangen ist, weil wir auf abtrocknender Bahn das Timing nicht perfekt hinbekommen haben und mir zudem noch ein Fehler passiert ist. Aber im Rennen wurde das Auto immer besser.“

Nach dem Fahrerwechsel, der reglementbedingt zwischen der 25. und 35. Rennminute erfolgen muss, nahm dann der Mercedes-AMG GT3 von HTP WINWARD Motorsport die zweite Rennhälfte auf dem vierzehnten Rang in Angriff.
Maximilian Götz drehte dann in der Mamba ebenfalls im letzten Renndrittel auf, konnte aber nicht mehr entscheidend vorstoßen. Immerhin sammelte Maximilian mit dem 13. Platz aber noch einige Punkte. „Von dieser Startposition geht das in Ordnung“, kommentierte der Pilot des AMC Duisburg. „Indy ist nach dem Start super nach vorne gekommen und hat damit die Basis für ein gutes Ergebnis gelegt. Das Auto hat sich prima angefühlt, unsere Pace war auf dem Niveau der anderen Mercedes. Wir müssen morgen früh zusehen, dass wir ein solides Qualifying hinlegen, dann ist im Rennen einiges möglich.“

Das Rennen am Sonntag hält ein echtes Jubiläum bereit. Zum 200. Mal misst sich die „Liga der Supersportwagen“ zu einem Ein-Stunden Rennen des 2007 ins Leben gerufenen ADAC GT Masters.

„Ich habe mich sehr auf das Wochenende gefreut, da ich wusste, dass mein Fanclub wieder am Start ist! Vor allem auch das riesige Banner vor der Strecke war eine super moralische Unterstützung! Das Wochenende lief dann leider wieder überhaupt nicht nach unseren Vorstellungen. Im Qualifying haben wir unsere Reifen nicht ins richtige Fenster bekommen und hatten dementsprechend schon eine schwere Ausgangslage.
Mein Start war richtig gut, ich konnte schon in wenigen Kurven bis auf Position 16 vorfahren. Wurde dann aber leider umgedreht und das Rennen war quasi gelaufen. Indy und ich haben dann von hinten nach dem Safety Car noch alles gegeben, aber mehr als der 16te Rang war dann leider nicht mehr drin.

Das nächste Rennwochenende des ADAC GT Masters findet vom 30. Oktober bis 1. November nicht wie vorgesehen in Zandvoort, sondern auf dem DEKRA Lausitzring statt, der schon Schauplatz des Saisonauftakts gewesen war. Das Infektionsgeschehen in den Niederlanden in Verbindung mit den deutschen Quarantänevorschriften bewog die Verantwortlichen des ADAC zu dieser Maßnahme, zumal bereits eine Woche später das Saisonfinale in der Motorsport Arena Oschersleben auf dem Programm steht.

19.10.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

Maximilian Götz startet auf dem Red Bull Ring in der Steiermark
ADAC Westfalen Trophy auf dem Nürburgring abgesagt
 
Das ADAC GT Masters feiert am kommenden Wochenende (16.-18. Oktober) auf dem Red Bull Ring Jubiläum: Am Sonntag bestreitet die Serie ihr insgesamt 200. Rennen. Das drittletzte Rennwochenende der Saison steht dabei ganz im Zeichen des Titelkampfes. In der Schlussphase der Meisterschaft geraten die Tabellenführer Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde (beide Rutronik Racing) im Audi auf dem schnellsten Kurs im Kalender unter Druck. Sieben verschiedene Sieger in den bisherigen acht Rennen versprechen ein spannendes Österreich-Gastspiel der "Liga der Supersportwagen". Dank eines vom Red Bull Ring gemeinsam mit dem ADAC GT Masters erstellten Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes sind dabei bis zu 3.000 Zuschauer pro Tag an der Strecke erlaubt.
Mit an den Start Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V. mit Teampartner Indy Dontje (MANN-Filter-Team HTP-Winward). Nach dem unverschuldeten Ausfall auf dem Sachsenring mit der gelben Mamba, geht es darum, verlorenen Boden wieder gut zumachen, aber das Thema Meisterschaft hat sich für dieses Jahr erledigt. „Wir wollen noch möglichst viele Punkte einfahren und eine gute Platzierung in der Meisterschaft erreichen. Es werden noch genug Punkte vergeben,“ so Maximilian Götz vor der Abreise.

Der Red Bull Ring ist die Strecke mit dem höchsten Durchschnittstempo im Kalender des ADAC GT Masters. Zum dritten Mal in dieser Saison können Fans das ADAC GT Masters live an der Strecke erleben. Maximal 3.000 Fans am Tag können die "Liga der Supersportwagen" live vor Ort verfolgen. Personalisierte Tickets gibt es online im Vorverkauf unter adac.de/motorsport. Neben dem ADAC GT Masters starten am Wochenende die ADAC GT4 Germany, die ADAC Formel 4 und die ADAC TCR Germany sowie der Porsche Carrera Cup Deutschland. Für reichlich Motorsport-Action ist also gesorgt.
Eigentlich sollte am gleichen Wochenende die ADAC Westfalen Trophy auf dem Nürburgring stattfinden wurde aber am Dienstag vom Veranstalter auf Grund der hohen Infektionszahlen abgesagt. Somit bleibt der Auflieger von Benjamin Leuchter (Max Kruse Racing) der im Golf das 4h Rennen der DMV NES 500 bestreiten wollte in Hochfeld stehen. Auch Johannes Georg Kreuer (Classic & Speed) der mit seinen Donkervoort in der Spezial Tourenwagen Trophy H&R Cup starten wollte, konnte wieder auspacken.

15.10.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

Audi dominiert im belgischen Zolder

Ein dominanter Sieger, starke Aufholjagden und ein weiter erfolgreiches Audi-Trio: Das 13. Rennen der DTM-Saison 2020 entschied René Rast (Audi) nach einem Befreiungsschlag überlegen für sich. Der Deutsche, der sich im Qualifying am Vormittag bei feuchtem Asphalt erst in letzter Sekunde für die Pole-Position qualifiziert hatte, konnte seinen Audi RS 5 DTM nahezu ungestört und mit 18,8 Sekunden Vorsprung vom Start bis ins Ziel fahren. Zweiter wurde Robin Frijns (Audi), der von Platz drei und nach Timo Glock (BMW) gestartet war, aber direkt nach dem Start dessen Position übernahm. Dritter wurde Nico Müller (Audi), der von Platz sieben ins Rennen ging und eine starke Aufholjagd ablieferte. Erneut standen die drei dominierenden Audi-Fahrer der Saison auf dem Treppchen. In der Gesamtwertung wird es dennoch zunehmend spannend: Müller führt die Meisterschaft mit 257 Zählern an. Frijns kommt auf 243 Punkte. Mit nur noch 34 Punkten Rückstand (223) auf den Führenden komplettiert Rast das triumphale Trio. Damit ist auch klar: DTM-Champion 2020 wird ein Audi-Fahrer sein. Mit 96 Zählern ist Sheldon van der Linde (BMW) weiterhin Vierter in der Meisterschaft, das Audi-Trio kann er allerdings nicht mehr einholen. Bester BMW-Pilot im Samstagrennen war Timo Glock, der als Vierter über die Ziellinie fuhr und damit das Podium allerdings verpasste.
Bereits beim Qualifying am Vormittag ging es bei kühlen acht Grad Celsius in Zolder heiß her: Teile der Strecke waren noch nicht abgetrocknet. Alle Fahrer entschieden sich deshalb für Regenreifen statt Slicks, was sich im Verlauf des Zeittrainings auch nicht änderte. Im Kampf um die Pole-Position hatte Timo Glock in seinem BMW lange die Nase vorn. Es hätte die erste Pole für die Münchner in dieser Saison werden können, hätte nicht zwölf Sekunden vor Ende sein Landsmann René Rast im Audi RS 5 DTM mit 1:28,987 Minuten die beste Rundenzeit verbucht. Für Audi war es die zwanzigste Pole-Position in Folge, BMW sammelte immerhin die ersten Qualifying-Zusatzpunkte der Saison.
Obwohl Rast vom ersten Startplatz auf leicht feuchtem und Glock von der zweiten Position auf trockenem Asphalt gestartet waren, setzte sich Rast beim Start gegen den ehemaligen Formel-1-Piloten durch. Vom Start weg hatte er die Führung inne, die er bis zum Schluss nicht mehr abgab. Glocks vermeintlicher Vorteil auf trockener Strecke war nach der ersten Kurve verpufft: Frijns und Mike Rockenfeller (Audi) zogen vorbei. Aufgrund seiner Boxenstopp-Strategie konnte Glock zeitweise erneut Platz zwei übernehmen, den er nach einem spannenden Zweikampf am Ende der 23. Runde und drei Kurven später jedoch erneut verlor. Das Scharmützel kostete beide rund zwei Sekunden. Philipp Eng (BMW) und Jamie Green (Audi) stiegen in Runde 21 in den Zweikampf um Platz acht ein, bei dem es zu mehreren Zwischenfällen kam. Nach einem unerlaubten Überholmanöver abseits der "Track Limits" musste Green den achten Platz wieder Eng überlassen. Wenige Runden später wurde Eng verwarnt, da er mehrfach unerlaubt die Spur gewechselt hatte. In Folge des aufgeheizten Zweikampfs kam es zu einem Kontakt zwischen dem BMW und dem Audi. Der aus der Kollision resultierende Frontschaden zwang Green dazu, seinen Wagen in der Box abzustellen.
Unterdessen hatte sich Nico Müller, der zunächst lange mit seiner Position vorlieb nehmen musste, vom siebten auf den vierten Platz vorgekämpft. Im letzten Renndrittel attackierte er Glock, dicht gefolgt von BMW-Fahrer Marco Wittmann und Harrison Newey (Audi). In Runde 31 zog Müller nach einem harten, aber fairen Kampf an Glock vorbei. In der 33. Runde erhöhten auch Wittmann und Newey den Druck. Wittmann musste den DTM-Rookie schließlich passieren lassen, kurz darauf versagte nach einer harten Curb-Überfahrt das Getriebe des BMW M4 DTM, und der zweimalige DTM-Champion rollte in der Boxengasse aus.

Nach einem misslungenen, 26,4 Sekunden dauernden Boxenstopp aufgrund eines technischen Problems beim Wechsel der Fronträder, fiel Mike Rockenfeller in Runde 13 vom vierten auf den letzten Platz zurück. In einer spektakulären Aufholjagd gelang es dem ehemaligen DTM-Champion jedoch, am Ende noch als Achter und somit in den Punkterängen die Ziellinie zu überqueren. Loïc Duval (Audi), der vom zehnten Platz gestartet war, bekam eine Fünf-Sekunden-Boxenstopp-Strafe wegen Frühstarts auferlegt und überquerte die Ziellinie letztlich als Zehnter.
Das Rennen am Sonntag: Brennendes Auto vorm Start, Feuerwerk im Rennen – René Rast macht die DTM spannend. Nach seinem zweiten Sieg in Zolder ist der Audi-Pilot neuer Tabellenzweiter. Nur noch zehn Punkte trennen den zweimaligen DTM-Champion bei noch zwei ausstehenden Rennwochenenden vom Schweizer Markenkollegen Nico Müller, der seit seinem Auftakttriumph in Spa-Francorchamps Anfang August die Punktetabelle anführt. Müller musste sich am Sonntag mit spärlichen zwei Punkten begnügen. Noch schlimmer traf es Robin Frijns: Bei der Ausfahrt aus der Boxengasse rutschte der Niederländer mit kalten Reifen in die Leitplanken und musste seinen Audi wenige Meter später abstellen. Die Nulllnummer warf Frijns auf den dritten Tabellenrang zurück. Hinter Mike Rockenfeller auf Rang zwei komplettierte BMW-Pilot Lucas Auer als Dritter das Podium. Im Qualifying hatte Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock die Pole-Position erobert – für BMW die erste der Saison und die 75. seiner DTM-Geschichte.
 
Schon in der Startaufstellung ging es heiß zu. Am Audi RS 5 DTM von René Rast stieg Rauch auf, im Motorbereich züngelten kleine Flammen. Plötzlich stand der Start des Pole-Sitters in Frage, doch die Mechaniker des Audi Sport Team Rosberg machten den #33 Audi wieder fit fürs Rennen. Dann wurde es noch heißer. Mit einem Katapultstart quetschte sich Rast zwischen die beiden BMW von Glock und Sheldon van der Linde und schoss in Führung. Auch Ferdinand von Habsburg (Audi) überrumpelte beide BMW, wurde jedoch von Glock am Heck erwischt – beide landeten im Kiesbett. Anstatt Spitzenreiter war Glock, hinter Habsburg, nur noch Letzter. Von diesem Kontakt profitierten zunächst Rockenfeller, Frijns und Müller, wobei sich Rast und Rockenfeller leicht absetzen konnten.
Der von Platz acht gestartete Robin Frijns steuerte nach der zehn Runde die Boxengasse an und ließ beim Pflichtstopp neue Reifen aufziehen, die gemäß DTM-Reglement nicht vorgeheizt werden dürfen. Lokalmatador Frijns unterschätzte den Grip der kalten Reifen und rutschte im Linksbogen der langen Boxenausfahrt gegen die Leitschienen. Mit defekter Radaufhängung vorne rechts musste der 29-Jährige den Audi frustriert abstellen, was eine Safety-Car-Phase auslöste. Als die Rennleitung den Restart nach Indianapolis-Art in Zweierreihen freigab, war das Fahrerfeld ziemlich durcheinander gewürfelt, weil etwa die Hälfte der Fahrer bereits ihren Pflichtstopp absolviert hatten, die andere Hälfte jedoch nicht. So führte zunächst Marco Wittmann. Der BMW-Pilot hatte seinen Stopp jedoch während der Safety-Car-Phase erledigt, was nicht als Pflichtstopp gilt, und musste schließlich erneut die Boxen ansteuern. Als alle die erforderlichen Stopps erledigt hatten, lag Rast erneut vor Rockenfeller in Front, während sich Müller nur an neunter Position wieder fand und trotz energischer Angriffe bis ins Ziel nicht mehr am achtplazierten Wittmann vorbeikam.
Hinter dem BMW-Duo Lucas Auer und Timo Glock auf den Plätzen drei und vier glänzte das belgische Audi-Kundenteam WRT. Fabio Scherer, Harrison Newey und Ferdinand Habsburg eroberten mit den drei WRT-Audi die Plätze fünf, sechs und sieben. Für Scherer waren es die ersten DTM-Punkte. Newey hatte bereits am Samstag brilliert und Rang fünf erkämpft. Habsburg war am Samstag ebenfalls Siebter geworden.
Trotz des Ausfalls von Frijns und des neunten Platzes von Müller feierte das Audi Sport Team ABT Sportsline vorzeitig den Titelgewinn in der DTM-Team-Wertung. Die Kemptener führen uneinholbar vor dem Audi Team Rosberg. Gleichzeitig ist der Kampf um den Fahrer-Titel spannender denn je: Betrug der Punkteabstand zwischen den "Big Three" Müller, Frijns und Rast vor diesem Wochenende noch 47 Zähler, kommt Müller nun auf 259, Rast auf 249 und Frijns auf 243 Punkte. Somit trennen nur noch 16 Zähler das Audi-Trio, das den Titel unter sich ausmacht. An der Spitze wird die Luft dünner.
BMW erlebte ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Timo Glock setzte sich im Qualifying knapp gegen seinen Markengefährten Sheldon van der Linde durch und erzielte damit die 75. Pole-Position von BMW in der DTM-Geschichte. Zudem war es die erste Pole von BMW in dieser Saison, die sechste für Glock in seiner DTM-Karriere. Damit endete die Audi-Dominanz nach 20 Pole-Positions in Folge. Im Rennen gab es allerdings nicht den erhofften BMW-Sieg, immerhin erzielte Auer seine zwölfte DTM-Podiumsplatzierung und die 306. Pofiumsplatzierung von BMW.

Bereits am kommenden Wochenende (16.–18. Oktober) geht es erneut im belgischen Zolder weiter und es werden wieder spannende Rennen erwartet.
 
14.10.2020 / DTM / CS / Motorracetime.de
   

Unverschuldetes Aus für Maximilian Götz auf dem Sachsenring

Für die ADAC GT Masters und Maximilian Götz (AMC Duisburg e. V.) standen auf der Berg- und Talbahn des Sachsenringes die Läufe sieben und acht auf dem Programm. Zusammen mit Indy Dontje nahm der AMC - Pilot die freien Trainingssitzungen und Qualifyings unter die Räder. Für das Rennen am Samstag sprang Startplatz zwölf heraus. Am Sonntag stand die MANN-Filter Mamba auf Rang dreizehn der über 30 Starter.
Startfahrer am Samstag auf dem AMG Mercedes GT3 Evo war der Niederländer Indy Dontje. Von Startposition 12 aus losgefahren befand er sich im Mittelfeld-Pulk und als gegen die Mamba eine Strafe ausgesprochen wurde, war das Rennen gelaufen. Nach Ansicht der Rennleitung hatte der Niederländer seine Position beim fliegenden Start etwas zu früh verlassen, was eine 5-Sekunden-Boxenstopp-Strafe nach sich zog. Durch die längere Standzeit auf Rang 18 zurückgefallen, versuchte Götz nach der Ablösung alles, um zumindest noch ein paar Punkte zu ergattern, musste aber dem hohen Reifenverschleiß Tribut zollen und sich letztlich mit Schlussrang 18 begnügen. „Die Balance des Autos war gar nicht so verkehrt, nur war absolut kein Grip da“, kommentierte Götz frustriert. „Letztes Jahr haben wir hier relativ souverän gewonnen, und heute waren wir völlig chancenlos. Wir werden das Auto nun einmal komplett checken und vermessen und hoffen, dass wir unser Potenzial morgen auf den Punkt bringen können.“
Am Sonntag fuhr Maximilian Götz (MANN-FILTER - Team HTP-WINWARD) den Start, aber schon nach wenigen hundert Meter war das Rennen gelaufen. „Das war ein katastrophales Wochenende. Ich habe hinten links von Sebastian Asch einen Schlag bekommen und mich dadurch um 90 Grad in den Lambo gedreht. Die Motorhaube sprang auf und vorne links war alles krumm. Es tut mir total Leid für Indy und für das komplette Team, die jetzt alles daran setzen müssen, das Auto wieder gerade zu bekommen. Es wäre auf jeden Fall mehr drin gewesen! Im Auto und im Team steckt definitiv mehr drin! Jetzt versuchen wir am Red Bull Ring zurück zu schlagen um uns und das Team zu belohnen“
Wenn Corona keinen Strich durch die Rechnung macht, geht es vom 16. – 18. Oktober auf dem Red Bull Ring in der Steiermark mit den Läufen neun und zehn weiter.

06.10.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

24 h Rennen 2020: Nur einer kam durch
Rennen musste zwischenzeitlich unterbrochen werden
 
Beim 48. ADAC TOTAL 24h-Rennen Nürburgring hat GetSpeed Performance bei schwierigen Witterungsbedingungen Sports- und Teamgeist bewiesen. Im ersten Rennviertel dominierte der Mercedes-AMG GT3 von Maximilian Buhk, Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V., Raffaele Marciello und Fabian Schiller souverän das Geschehen an der Spitze des Feldes. Von 39 absolvierten Runden bis zur Rennunterbrechung aufgrund von Regen und schlechter Sicht in der Grünen Hölle hatte die GetSpeed-Speerspitze 31 Runden lang die Nase vorne.
Nach einer extrem starken Anfangsphase, die der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 9 dominierte, verunfallte das Fahrzeug bei widrigen Wetterbedingungen nach rund sechseinhalb Stunden in Führung liegend. Kurze Zeit später wurde das Rennen mit der Roten Flagge unterbrochen. Glück im Unglück für GetSpeed Performance. Das Team nutzte die neuneinhalbstündige Rennpause, um den Mercedes-AMG wieder flott zu machen. Um 05:30 Uhr war das Wunder vollbracht und um 8 Uhr nahm Buhk das Rennen beim Restart wieder auf. Die Nachtschicht blieb unbelohnt, als die #9 rund zweieinhalb Stunden vor Rennende erneut von der Strecke abkam und in die Streckenbegrenzung einschlug – das endgültige Aus.
Der Frikadelli Porsche mit Lance David Arnold kam als bestes Porsche-Team auf Gesamtrang sieben ins Ziel. Beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring haben Mathieu Jaminet, Lars Kern, Lance David Arnold und Maxime Martin mit dem #31 Porsche 911 GT3 R den siebten Platz im Gesamtklassement erzielen können. Das neu formierte Fahrerquartett sorgte damit gleichzeitig auch für das beste Porsche-Ergebnis bei der 48. Auflage des Langstreckenklassikers in der Eifel.
Lance David Arnold: „Von den Bedingungen her war es bisher eines meiner schwierigsten 24h-Rennen überhaupt auf dem Nürburgring. Trotz der speziellen Witterung sind wir am Ende fehlerfrei geblieben und haben einen guten Job gemacht. Leider waren wir dieses Mal in Summe nicht so stark wie die anderen Hersteller. Wir haben das Beste aus dem Paket herausgeholt und sind, ohne einen Kratzer am Auto zu haben, ins Ziel gekommen. Das war sicherlich nicht einfach, viele namhafte Piloten sind auf der Strecke verunfallt. Danke an der Stelle an die gesamte Mannschaft, es hat viel Spaß gemacht.“
Kenneth Heyer, ebenfalls vom AMC Duisburg e. V., zusammen mit Thomas Jäger, den Startfahrer, Sebastian Asch und Daniel Juncadella hielten sich bei nassen Bedingungen aus dem Startgetümmel heraushalten. Auch ein früher Reifenschaden brachte die Strategie nicht aus dem Konzept. Alle Fahrer spulten fehlerlos ihre Stints ab und ließen den Kontakt zur Spitzengruppe nie abreißen. Nach Einbruch der Dunkelheit verschlechterten sich die Bedingungen immer mehr. Ein Top-Auto nach dem anderen schied durch Unfälle aus oder verlor viel Zeit. Die Entscheidung der Teamführung, auf maximale Sicherheit zu setzen und ohne letztes Risiko zu fahren, zahlte sich nun aus. Als sich die Rennleitung gegen 22.30 Uhr zum Abbruch des Rennens wegen der schlechten Sicht- und Streckenbedingungen entschloss, war der Mercedes-AMG GT3 vom 10Q Racing Team immer noch in der selben Runde wie der Führende und profitierte somit von der Egalisierung der Abstände.
Kurz vor dem Rennende machte erneut einsetzender Regen sämtliche Planungen zunichte. Kenneth Heyer, der zu diesem Zeitpunkt hinter dem Steuer saß, war gerade an der Boxeneinfahrt vorbei, als klar wurde, dass ein Reifenwechsel nötig war. Daraufhin steuerte er über die Kurzanbindung die Box an, was jedoch viel Zeit kostete. Trotzdem war ein Top-10-Ergebnis weiterhin in Reichweite. Eine Stunde vor Schluss jedoch kam Heyer auf abbauenden Reifen und immer nasseren Bedingungen wegen Aquaplanings von der Strecke ab. Dabei wurde der Mercedes-AMG GT3 mit der #22 so stark beschädigt, dass eine Weiterfahrt unmöglich war.
Kenneth Heyer: „Leider bin ich kurz vor Ende wegen Aquaplaning von der Strecke abgekommen. Das war mein erster Unfall in 14 Jahren 24h-Rennen auf Nordschleife und natürlich ein sehr bitterer Moment. Da war so viel Wasser auf der Strecke und ich hatte versucht, mit den Drying-Wet-Reifen noch an die Box zu fahren. Es hat nur noch eine halbe Runde gefehlt. Nichtsdestotrotz haben wir als Team ein gutes Bild abgegeben, alle Boxenstopps waren top und das Team hat sehr gut zueinander gefunden. Natürlich ist es super schade, dass wir es nicht über die Ziellinie geschafft haben, aber so ist Motorsport.“

Für Maximilian Götz gibt es keine Pause. Bereits am kommenden Wochenende startet er auf dem Sachsenring bei der ADAC GT Masters.

29.09.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

Turbulentes DTM Rennen am Samstag mit drei Safety-Car-Phasen

Mit einem Tourenwagen-Spektakel wie aus dem Bilderbuch wurden die Zuschauer beim sechsten Saisonlauf der DTM verwöhnt. Das erste Rennen auf der 3,6 Kilometer kurzen Sprintvariante des Nürburgrings hatte am Samstag alles zu bieten. Am Ende hieß der strahlende Sieger Robin Frijns, der sich mit einem perfekten Start durchsetzte und die Führung nicht mehr aus der Hand gab – den drängenden Versuchen der Konkurrenz zum Trotz. Titelverteidiger René Rast, der auf der Sprintstrecke bereits drei Mal siegreich war, kreuzte als Zweitplatzierter die Linie. Mit Marco Wittmann auf Rang drei ist erneut ein BMW-Pilot auf dem Podium vertreten. Je fünf Audi und BMW unter den Top Ten sorgten für ein ausgeglichenes Markenverhältnis.
Bereits der Rennauftakt verlief äußerst unterhaltsam: Robin Frijns erwischte einen Blitzstart und zog direkt an Polesetter Rast vorbei. Nico Müller versuchte es anschließend außen in Kurve eins mit einem Überholversuch gegen Rast, musste aber zurückstecken und wurde im Anschluss vom hinter ihm lauernden Philipp Eng kassiert. Weiter hinten im Feld gab es in den ersten Runden intensive Zweikämpfe, die nicht ganz ohne Kontakt abliefen. So kam es dann auch wenig später zur ersten Safety-Car-Phase des Rennens, die aufgrund eines Trümmerteils auf der Strecke von der Rennleitung beschlossen wurde. Alle Piloten hatten die Zeit bis zur ersten Neutralisierungsphase bereits für ihre Pflichtstopps genutzt – es folgte ein packender Kampf um die Position, frei von jeder Taktik.
Beim ersten Restart gab es unter den Top drei keine Veränderung, dafür jedoch ein Drama für den Meisterschaftsführenden Nico Müller: Der Schweizer drehte sich nach einem Kontakt mit Jamie Green und fiel ans Ende des Feldes zurück. Ein Grund für dessen Abt-Team, eine alternative Boxenstrategie zu wählen und Müller zum Reifenwechsel zu beordern, während die Spitzengruppe weiter auf der Strecke blieb. Das änderte sich ab der 15. Runde, als Loïc Duval nach einem Ausritt ins Kiesbett und anschließendem Kontakt mit der Reifenbarriere die zweite Safety-Car-Phase auslöste. Der Franzose konnte seinen Audi RS 5 DTM aber wieder zurück auf die Strecke lenken und zunächst weiter fahren.
Beim zweiten Restart, der nach Indy-Car-Manier in Zweierreihen durchgeführt wurde, gab es zunächst keine Veränderungen unter den Top drei. In Kurve zwei nutzte allerdings Wittmann die Gunst der Stunde und schob sich mit einem gekonnten Überholmanöver außen an Rast vorbei. Ein Dreikampf zwischen Lucas Auer, Fabio Scherer und Duval sorgte für einen Crash zwischen den beiden Audi-Fahrern, für die das Rennen beendet war. Dies führte zur dritten und letzten Safety-Car-Phase, nach deren Ende das Rennen jedoch ohne weitere Zwischenfälle beendet werden konnte. Dieses Mal konterte Rast jedoch Wittmann aus, übernahm wieder Platz zwei und unternahm einen letzten Angriff auf Frijns. Eine gute halbe Sekunde trennten ihn am Ende vom Sieger.
Mit einem überlegenem Sieg hat sich der DTM-Meisterschaftsführende Nico Müller im zweiten Rennen auf der Nürburgring Sprintstrecke eindrucksvoll zurückgemeldet. Nach seinem Pech am Samstag, als Müller sich nach einem Dreher mit Rang fünf begnügen musste, fuhr der Schweizer am Folgetag mit einer Extraportion Ehrgeiz und war nicht zu schlagen. Titelkonkurrent und Teamkollege Robin Frijns kam als Zweiter mit fast zwölf Sekunden Rückstand über die Linie – dennoch ein Sonntag nach Maß für die Abt-Mannschaft, die einen beeindruckenden Doppelsieg feierte. Das Podium komplettierte Titelverteidiger René Rast. Ein weiteres Mal standen also die „Big Three“ der DTM auf dem Treppchen. In der Herstellerwertung ist bereits nach dem zweiten Saisondrittel alles klar: Mit 872 Zählern liegen die Ingolstädter nun uneinholbar vorn, Konkurrent BMW kann mit 356 Zählern nicht mehr aufschließen.
Eine Überraschung gab es bereits im Qualifying, nach dessen Abschluss sich dieses Mal nicht nur die „üblichen Verdächtigen“ unter den Top drei wiederfanden: Ferdinand Habsburg sprengte das Trio der Schnellsten und fuhr die zweitbeste Zeit. Eine kleine Sensation und das bislang beste Qualifying-Ergebnis für den jungen Österreicher und sein WRT-Kundenteam. Im Rennen konnte Habsburg seine Pace allerdings nicht vollends nutzen und landete auf dem sechsten Rang. Auch das BMW-Kundenteam ART glänzte mit Robert Kubica im Zeittraining mit Rang sieben, blieb im Rennen aber ebenfalls ohne Fortune.

Nico Müller legte bereits kurz nach dem Start den Grundstein für seinen überlegenen Rennsieg: Während Pole-Mann Frijns zunächst die Nase vorn hatte, ging der Schweizer schon kurz nach Rennstart an Habsburg vorbei und machte anschließend Druck auf Frijns. In der siebten Runde schnappte sich Müller die Führung und baute sie kontinuierlich aus. René Rast, von Platz vier gestartet, fuhr ein unauffälliges Rennen und schnupperte nur einmal kurz am zweiten Platz, als Frijns nach seinem Pflichtstopp mit kalten Reifen kurz vor ihm auf die Strecke zurückkam – doch der Niederländer behielt die Nerven und konnte Rast hinter sich lassen. Auch wenn an der Spitze schnell alles klar war, konnten sich die Zuschauer in der Eifel bei Kaiserwetter über packende Rennaction im Mittelfeld freuen, wo es zahlreiche Positionskämpfe gab.

Im BMW-Lager setzte ein weiteres Mal der Südafrikaner Sheldon van der Linde ein Ausrufezeichen, der mit Platz vier bester BMW-Pilot wurde. Dessen RBM-Team hatte Konkurrent Marco Wittmann mit einem Undercut geschickt ausgekontert, so dass dieser sich mit dem fünften Platz begnügen musste. Weiter hinten im Feld sorgten Philipp Eng, Lucas Auer und Jamie Green für unterhaltsame Positionskämpfe. Green hatte jedoch Pech und musste seinen RS 5 DTM kurz vor Rennende mit technischen Problemen in der Box abstellen. Auch Ex-Formel-1-Pilot Robert Kubica, der mit einem starken siebten Startplatz auf sich aufmerksam gemacht hatte, musste im Rennen an sechster Position liegend mit einem Getriedefekt aufgeben.

Nach dem zwölften von 18 Saisonrennen baut Nico Müller seinen Vorsprung in der Fahrerwertung weiter aus und liegt nun mit 242 Punkten weiter an der Spitze. Frijns bleibt ihm mit 224 Zählern auf den Fersen, Rast ist Dritter mit nun 195 Punkten. In der DTM geht es weiter vom 09. bis 11. Oktober im belgischen Zolder.

22.09.2020 / TSP / DTM / Motorracetime.de
   

AMC-Piloten starten bei den legendären 24h Nürburgring

Am kommenden Wochenende (24. –27. September) geht es am Nürburgring um einen der begehrtesten Siegerpokale der Motorsportsaison: Beim ADAC TOTAL 24h-Rennen fighten extrem stark besetzte GT-und Tourenwagen-Teams um den Gesamt-und viele Klassensiege. Rund 100 Fahrzeuge werden sich ins Rennen stürzen, in denen einige der besten derzeit aktiven Piloten des Metiers sitzen. Und es wird ein denkwürdiges Rennwochenende! Corona sorgt nicht nur für das kleinste Starterfeld der vergangenen Jahre, das dafür aber geradezu strotzt vor Top-Piloten und -Teams.
Auch der AMC Duisburg e. V. ist vertreten. Mit der Start-Nr. 8 geht Maximilian Götz auf einen Mercedes AMG GT3 für das Mercedes AMG Team GetSpeed an den Start durch die „Grüne Hölle“. Das Lenkrad wird er sich mit Fabian Schiller, Maximilian Buhk und Raffaele Marciello teilen. In dieser Besetzung bestritten sie auch das 6h Rennen der Nürburgring Langstrecken Serie und werden bei den 24h um den Gesamtsieg fighten.
 
Vereinskollege Kenneth Heyer startet ebenfalls auf einen Mercedes GT3 vom 10 Q Racing Team Hauer & Zabel. Seine Teamkollegen sind Sebastian Asch, Thomas Jäger und Daniel Juncadella. Sie starten mit der Start-Nr. 22.
Der dritte im Bunde ist Lance David Arnold. Im Frikadelli Racing Team mit der Start-Nr. 30 auf dem Porsche GT3 R wird er sich mit Klaus Abbelen, Alex Müller und Robert Renauer am Lenkrad abwechseln.
 
Die von der Pandemie erzwungene Terminverschiebung von Mai auf September bedeutet auch eine lange Rennphase in der Dunkelheit: Gut zwölf Stunden –die Hälfte der Renndistanz –wird es durch die Dunkelheit gehen, die nicht einmal durch die traditionellen Lagerfeuer der Fans erleuchtet wird. Denn Zuschauer sind nur auf den nummerierten Tribünenplätzen der Grand-Prix-Strecke zugelassen. Die entsprechende Genehmigung gab die zuständige Behörde eine Woche vor dem Event, und nun läuft der Ticketvorverkauf auf Hochtouren. Eintrittskarten zwischen 15 Euro (Tageskarte Sonntag) und 35 Euro (Tagesticket Samstag) bzw. 52 Euro (Wochenend-Ticket, Freitag bis Sonntag) sind über das Ticketsystem des Nürburgrings unter www.nuerburgring.de/24hzu bestellen. Die Dichte von Top-Fahrern beim 24h-Rennen könnte kaum höher sein. Aus der DTM, die eine Woche vor dem Langstreckenklassiker am Nürburgring zwei Läufe austrug, reist die Hälfte des Starterfeldes an, darunter die gesamte Besetzung der Siegerpodeste beider Rennen.

22.09.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

Götz verpasste knapp das Siegerpodest in Hockenheim
Nächster Einsatz die 24h auf dem Nürburgring

Auf dem Hockenheimring standen die Läufe fünf und sechs der ADAC GT Masters mit Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V. auf dem Programm. 33 GT3 Boliden nahmen auf der Formel 1 Rennstrecke im badischen die Trainingssitzungen auf. Im ersten Qualifying am Samstag kamen Maximilian Götz und sein Teamkollege Indy Dontje nicht über Startplatz 18 heraus. Im 1h Rennen am Nachmittag kämpfte sich die deutsch / niederländische Fahrerpaarung bis auf Rang neun nach vorne.
Am Sonntag strahlte nicht nur der Himmel. Der AMC-Pilot stellte den gelben AMG Mercedes GT3 auf Startplatz drei und sorgte für gute Laune im Team. Im Getümmel des Starts verlor Götz seine Position und sein Mercedes bekam einen Treffer. Dennoch kämpfte er in der Spitzengruppe mit und übergab zur Halbzeit des Rennens auf Platz vier liegend an Indy Dontje das Volant. Auch er zeigte eine starke Leistung und überquerte auf Rang vier hinter Engelhart (Porsche 911 GT3 R), Niederhauser (Audi R8 LMS GT3) und Zimmermann (Lamborghini Huracan GT3 E) die Ziellinie. In der Meisterschaft liegen sie derzeit mit 40 Punkten auf Rang neun.
Maximilian Götz (Mann-Filter Team HTP-Winward, Mercedes-AMG GT3 Evo), Gesamtplatz 4: „Ich kam nicht optimal weg, weil der Lamborghini vor mir noch mal kurz vom Gas ging, während alle anderen voll am Gas blieben. Im Getümmel bekam ich einen Treffer ab, das Lenkrad stand schief, und das Bremspedal begann schon früh, weich zu werden, sodass ich bei jedem Bremsmanöver pumpen musste. Wahrscheinlich hatte die Bremsenkühlung etwas abbekommen.“

Indy Dontje: „Ich habe echt gekämpft, denn im Gegensatz zu allen anderen Autos in der Spitzengruppe waren wir mit gebrauchten Reifen gestartet. Und das hat sich in der Schlussphase besonders bemerkbar gemacht, vor allem der linke Hinterreifen war völlig am Ende. Nach vorne konnte ich so nicht viel ausrichten, also habe ich mich darauf konzentriert, den Lambo hinter mir zu halten. Das war heute ein guter Tag. Endlich sind wir wieder dort gefahren, wo wir hingehören. Das Auto war richtig gut, sonst wäre diese Pace mit den Problemen nicht möglich gewesen.“

Die nächsten beiden Läufe der ADAC GT Masters stehen am ersten Oktoberwochenende auf dem Sachsenring auf dem Programm. Davor geht es am kommenden Wochenende in die Eifel zum ADAC Total 24h Rennen Nürburgring.

21.09.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

Volles Haus auf der Dreieckswiese im Sportpark Duisburg.
6. Oldtimertreffen des AMC Duisburg 1950 e.V. im DMV gut besucht

 
Ob Mercedes, BMW, Opel, Volkswagen, Ford, Chevrolet, Simca, Fiat und und. Ein Fahrzeug schöner als das andere. Dazu noch Sonnenschein. Die Sportwarte hatten jede Menge Arbeit, die Fahrzeuge einzuweisen um eine Platzordnung nach Corona Richtlinien zu erhalten. Hochkonjunktur auch bei den angebotenen Speisen und Getränke. Zahlreiche Benzingespräche fanden in der bereitgestellten Gastroecke im Schatten der Dreieckswiese, ausgerichtet von Didi Schacht statt.
Bereits um 9.00 Uhr fanden sich die ersten Oldtimerbesitzer ein und der Platz an der Regattabahn füllte sich zusehend. Nicht nur die ganze bandbreite der Klassiker aus allen Jahren fand sich ein auch über 40 Motorräder fanden den Weg zum Sportpark Duisburg.

Nach der Anfänger Rallye im vergangenen Jahr fand in diesem Jahr die 1. Oldtimer Rallye AMC Duisburg Klassic statt. 45 Autos nahmen diese in Angriff. Gestartet wurde an der Dreieckswiese um 9.30 Uhr im Sportpark Duisburg. Dann ging es zum Innenhafen, nach Ruhrort und dann zum linken Niederrhein. Über das Nettetal, Krefeld, Meerbusch und den Düsseldorfer Norden ging es zum Ziel auf der Dreieckswiese. Auf der rund 160 km langen Strecke wurden interessante Punkte angefahren wie z. b. Underberg in Rheinberg und Diebels Alt in Issum, die die Piloten eine tolle Durchfahrtskontrolle boten.
Robert Lünsmann (1. Vorsitzender des AMC Duisburg e. V. im DMV): „Wir sind mit der Resonance sehr zufrieden. Wir werden im nächsten Jahr wieder den letzten Sonntag im August die Veranstaltung durchführen. Von den Teilnehmern der Oldtimer Rallye haben wir nur positive Aussagen erhalten zur Strecke, Kontrollpunkten und dem Roodbook. Die 2. Oldtimer Rallye AMC Duisburg Klassic werden wir am 12. September 2021 ausrichten. Unser Dank geht auch an Duisburg Sport die dieses Oldtimertreffen und Rallye ermöglicht haben und freuen uns auf das siebte Treffen.“

19.09.2020 / TSP / Motorracetime.de
 
   

DTM auf der Kurzanbindung auf dem Nürburgring
 
Rushhour auf dem Nürburgring: Auf die nur 3,6 Kilometer lange Sprintstrecke konzentriert sich am Wochenende (18.–20. September) das Renngeschehen beim sechsten Saisonlauf der DTM. Es wird also eng für die Rennfahrer mit ihren 640 PS starken Tourenwagen von Audi und BMW. Und eng wird es auch zunehmend in der Meisterschaft. Denn mit seinem zweiten Saisonsieg am vergangenen Sonntag auf dem Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings hat der Niederländer Robin Frijns den Rückstand auf Tabellenführer Nico Müller aus der Schweiz verkürzt, und Titelverteidiger René Rast (GER) mischt im Dreikampf um die heißbegehrte Champions-Trophäe ebenfalls noch mit.
Es ist also angerichtet für ein heißes DTM-Wochenende mit viel Sonne und Temperaturen jenseits der 20 Grad in der Eifel, zu dem erneut Zuschauer zugelassen sind. Zum Preis von 49 Euro sind die nur stark limitiert verfügbaren Tribünentickets ausschließlich bis Sonntag, 12:00 Uhr, online über den DTM-Ticketshop (tickets.dtm.com) oder die DTM-Tickethotline (+49 1806 386 386) erhältlich.

Für Motorsport-Action pur sorgt am Wochenende zuallererst die DTM mit ihren atemberaubenden Tourenwagen, deren Sound unter die Haut geht. Auch die neu eingeführte DTM Trophy hat sich bereits in die Herzen der Fans gefahren. Die jungen und ambitionierten Piloten der seriennahen GT-Sportwagen von sechs Herstellern liefern packende Positionskämpfe und damit beste Unterhaltung.
Zwei weitere Rennserien bescheren den Zuschauern zusätzliche Höhepunkte. Die Tourenwagen-Classics (TWC) lassen mit legendären Tourenwagen vor allem aus früheren DTM-Zeiten, von Alfa Romeo, Audi, Ford, BMW, Mercedes bis Opel, ebenso nostalgische Erinnerungen aufkommen wie die Tourenwagen-Legenden (TWL). Am Volant dieser Tourenwagen-Schätze zeigen zahlreiche Altstars wie der Essener Harald Grohs, Roland Asch, Kris Nissen, Klaus Ludwig und Kurt Thiim, dass sie die Lust auf Vollgas nicht verloren haben.
 
18.09.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

Von der DTM zum ADAC GT Masters

Am vergangenen Wochenende griffen die Piloten des AMC Duisburg e. V., Maximilian Götz und Kenneth Heyer im Rahmen der DTM ins Lenkrad. Beide Piloten gingen beim GTC Goodyear 60 am Freitag und im GTC Race am Sonntag an den Start.

Zusammen mit Patrick Assenheimer stand Götz im Mercedes AMG GT3 vom Team Space Drive Racing auf den zweiten Startplatz. Clubkollege Kenneth Heyer, der sich das Lenkrad mit dem Belgier Wim Spinoy teilte ging ebenfalls mit einem Mercedes AMG GT3 vom Team Car Collection von Platz drei in das Rennen. Beide Piloten übernahmen den Part nach dem Boxenstop. Götz konnte die Führung übernehmen und Heyer seine Position halten. Wie auf dem DEKRA Lausitzring überquerten nach einer Rennstunde die AMC Piloten Götz und Heyer auf den Plätzen eins und drei die Ziellinie. In der Pro-Wertung führt Maximilian Götz die Meisterschaft an. In der Semi Pro Wertung liegt Kenneth Heyer mit 16 Punkte an der Spitze.
Am Sonntag stand dann das Sprintrennen über 30 Minuten auf der Nürburgring GP Strecke auf dem Programm. Auf der Poleposition stand Maximilian Götz, neben ihm Markus Winkelhock. Vom Start weg fighteten die beiden Piloten um die Führung und boten den Zuschauern eine Extrashow. Am Schluss behauptete sich Götz und siegte mit 0,202 Sekunden Vorsprung. In der Meisterschaft liegt er auch hier auf Platz eins. Kenneth Heyer, der von Startplatz vier aus in das Rennen gegangen war, belegte diese Position auch am Ende des Rennens und in der Meisterschaft.
Für Maximilian Götz gibt es im Moment keine Pause. Bereits am kommenden Wochenende findet das ADAC GT Masters auf dem Hockenheimring statt. Dort wird er die Rennen der ADAC GT Masters mit zusammen mit dem Niederländer Indy Dontje pilotieren. Zum Einsatz kommt der Mercedes-AMG GT3 Evo des Mann-Filter-Team H T P - Winward. Über 30 GT3 Boliden werden die Trainingssitzungen absolvieren bevor am Samstag- und Sonntagmittag die Rennen über eine Distanz von einer Stunde absolviert werden. Neben den Rennen der ADAC GT Masters finden die Läufe der ADAC GT4 Germany, der ADAC Formel 4 und der ADAC TCR Germany statt. Zuschauer vor Ort sind bei dieser Veranstaltung nicht zulässig.

16.09.2020 / TSP / Motorracetime.de
 
 
   

Zweiter Streich in einer Woche: erneuter DTM-Triumph von Robin Frijns
 
Die Nico-Müller-Show geht weiter: Nachdem der Meisterschaftsführende sich beim Lauf der DTM vor einer Woche in Assen mit zwei dritten Plätzen zufrieden geben musste, dominierte der Schweizer im Audi RS 5 DTM das erste Rennen auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings souverän. Mit mehr als 15 Sekunden Vorsprung gewann Müller vor Verfolger René Rast. Für Müller ist es bereits der siebte DTM-Sieg seiner Karriere. Damit nicht genug: Auf dem 5,148 km langen Grand-Prix-Kurs in der Eifel holte Müller im Samstagsrennen sogar den motorsportliche „Hattrick“: Pole Position, Sieg und schnellste Runde im Rennens – besser geht es nicht. Hinter Titelverteidiger Rast kam BMW-Pilot Marco Wittmann ins Ziel. Für den zweimaligen DTM-Champion ist es die 35. Podiumsplatzierung seiner Laufbahn.
Der Start verlief ohne Veränderungen an der Spitze: Polesitter Müller kam gut weg und verteidigte seine Führung ohne Probleme gegen den Zweitplatzierten Rast. Der von Platz drei gestartete Niederländer Robin Frijns setzte sich gegen Wittmann durch. Mike Rockenfeller, von Rang fünf ins Rennen gegangen, versuchte sein Glück mit einem frühen Pflichtboxenstopp und kam bereits in Runde acht zum Reifenwechsel. Zeitweilig auf Platz zwei fahrend, fehlte dem Ex-Meister am Ende jedoch zunehmend der Grip, so dass er letztlich als Vierter ins Ziel kam.
Für den Aufreger des Tages sorgte Robin Frijns, der vor einer Woche seinen ersten DTM-Siege erzielt hatte. Der Niederländer lieferte sich über weite Strecken des Rennens einen äußerst spannenden Zweikampf mit René Rast um Platz zwei lieferte. Besonders brisant: Beide Piloten liegen in der DTM-Tabelle direkt hintereinander, es ging also nicht nur um die Position im Rennen, sondern auch um den zweiten Platz der Meisterschaft. In Runde 27 setzte Frijns dann alles auf eine Karte und versuchte sich mit einem extrem späten Bremsmanöver in der ersten Kurve innen an Rast vorbei zu quetschen. Doch die Aktion ging schief, denn Frijns’ Audi sprang beim Anbremsen hart über die Randsteine, und de Niederländer konnte einen spektakulären Dreher nicht mehr verhindern. Der direkt hinter ihm fahrende Marco Wittmann war in diesem Fall im wahrsten Sinne des Wortes „der lachende Dritte“, während Frijns immerhin noch Platz fünf ins Ziel rettete.
Für Überraschungen ist die DTM immer gut: Audi-Pilot Robin Frijns feierte beim zweiten Rennen auf dem Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings unter strahlend blauem Himmel den zweiten DTM-Sieg seiner Karriere. Zweiter wurde Titelverteidiger René Rast vor Ex-Meister Mike Rockenfeller, der zum ersten Mal in der aktuellen Saison einen Podiumsplatz erzielte. Mit Abt Sportsline, Team Rosberg und Phoenix Racing waren erstmals in dieser Saison alle drei Audi-Werksteams auf dem Podium vertreten.
Dabei hatte zunächst alles nach einem weiteren Triumph von Markenkollege und Polesitter Nico Müller ausgesehen, der das Samstagsrennen in überlegener Manier für sich entschieden und das ganze Wochenende dominiert hatte. Auch der Start verlief für den Schweizer ohne Probleme, Müller kam gut vom weg vom Startplatz eins und konnte die hinter ihm lauernde Konkurrenz in Person von Frijns und Rast auf Distanz halten. Das Blatt wendete sich, als Müller in Runde elf seinen Pflichtstopp absolvierte. Robin Frijns kam nur eine Runde später an die Box und brannte danach eine schnelle Runde nach der anderen in den Asphalt des erstmalig 5,148 Kilometer langen Grand-Prix-Kurses, der erstmals seit 2001 wieder bei einem DTM-Rennen befahren wurde und der allen Piloten viel Fahrspaß bescherte. Müller hingegen kämpfte zunehmend mit einem technischen Problem an seinem Audi RS 5 DTM und musste zunächst Frijns und schließlich noch drei weitere Markenkollegen passieren lasen. Der Meisterschaftsführenden blieb im Ziel nur der fünfte Rang.
Aus dem BMW-Lager zeigte der Südafrikaner Sheldon van der Linde die beste Leistung. Der Sieger vom Sonntagsrennen in Assen vor einer Woche überquerte die Ziellinie als Sechster und war damit bester Pilot eines BMW M4 DTM. Die Markenkollegen Timo Glock, Philipp Eng und Jonathan Aberdein hatten sich unterhaltsame Positionskämpfe im Mittelfeld geliefert, allerdings ohne zur Audi-dominierten Spitzengruppe aufschließen zu können.

Nach dem zehnten von 18 Saisonrennen führt Nico Müller mit 195 Punkten weiterhin souverän die Gesamtwertung an. Verfolger Frijns (176) verkürzt durch seinen zweiten DTM-Sieg den Abstand zu Müller auf 29 Zähler. René Rast (159 Punkte) ist Dritter vor Duval (85), Rockenfeller (79) und van der Linde (72). Weiter geht es in der DTM schon am kommenden Wochenende (18. bis 20. September), wiederum auf dem Nürburgring, dann aber auf der 3,6 Kilometer kurzen Sprintvariante.

16.09.2020 / DTM / TSP / Motorracetime.de
   

AMC-Piloten starten im Rahmen der DTM auf dem Nürburgring

Die DTM startet auch auf dem Nürburgring vor Zuschauern. Beim fünften Saisonlauf vom 11. bis 13. September in der Eifel werden am Samstag und Sonntag jeweils drei Tribünen für eine begrenzte Personenzahl geöffnet. Die Zulassung gilt vorerst nur für das erste der beiden Rennwochenenden auf dem Nürburgring. Für die DTM ist es nach Assen das zweite Rennwochenende mit Fans an der Rennstrecke. Tageskarten für Samstag und Sonntag sind ab sofort zum Preis von jeweils 49 Euro im DTM-Ticketshop (tickets.dtm.com) oder über die DTM-Tickethotline (+49 1806 386 386) erhältlich.
Die DTM ist auf der Rennstrecke in der Eifel gleich an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden am Start, auf zwei verschiedenen Streckenvarianten: Am ersten Wochenende fährt die DTM erstmals seit 2004 auf dem 5,148 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs, am zweiten Wochenende (18.–20. September) auf der 3,629 Kilometer langen Sprintstrecke. Die Genehmigung zur Öffnung der Tribünen 3, 4 und 4a gilt vorerst nur für das erste der beiden Nürburgring-Events der DTM.

Inklusive DTM kommen die Zuschauer beim ersten Nürburgring-Event vom 11. bis 13. September in den Genuss von insgesamt fünf Rennserien. Die neu geschaffene DTM Trophy für seriennahe GT-Sportwagen sowie die GTC-Serie, der Porsche Carrera Cup Benelux und der Lotus-Cup sorgen für ein abwechslungsreiches Motorsport-Programm auf dem Nürburgring. Auf einen Teil des Motorsport-Feelings müssen die Zuschauer allerdings verzichten, weil der Zutritt zum Fahrerlager weiterhin nicht möglich ist.
Bei der Gran Tourismo Cup (GTC-Serie) gehen gleich zwei Piloten des AMC Duisburg e. V. an den Start. Maximilian Götz startet wieder im Mercedes GT3 mit einem Steer-by-Wire-System – SpaceDrive von Schaeffler Paravan. Mit Steer-by-Wire lassen sich Fahrzeuge ohne Lenksäule steuern; die Lenkradbewegung wird komplett elektronisch übermittelt. Bestritt er in der Lausitz alle drei Rennen allein, wird er auf dem Nürburgring Verstärkung bekommen und sich im Goodyear 60 Rennen das Lenkrad teilen. Das Sprintrennen wird er am Sonntag bestreiten und versuchen den Erfolg mit zwei Siegen zu wiederholen.
Der zweite Pilot des AMC, Kenneth Heyer, wird mit der gleichen Konstellation wie auf dem DEKRA – Lausitzring starten. Mit dem Belgier Wim Spinoy bestreitet er das Dunlop 60 im Mercedes AMG GT3 vom Team Car Collection. Beim Sprintrennen geht Heyer am Samstag an den Start. Auch er fährt wieder um einen Podestplatz, stand auch er in der Lausitz auf dem Siegerpodest.

08.09.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

Am 13.09.2020 findet das 6.Oldtimer Treffen und die
1. AMC-Duisburg-Klassik statt

Das 6. Oldtimer Treffen des AMC Duisburg 1950 e.V. kann trotz Corona wie geplant am 13.09.2020 ab 10:00 Uhr auf der Dreieckswiese im Sportpark Duisburg stattfinden. Ein erstelltes Hygiene Konzept konnte zur Genehmigung beitragen. Dafür müssen sich aber alle Oldtimer Fans an die Regeln halten. Diese sind auf der Website www.amc-duisburg.de hinterlegt.

Ob Mercedes, BMW, Opel, Volkswagen, Ford, Chevrolet, Simca, Fiat und und. Ein Fahrzeug schöner als das andere kamen im vergangenen Jahr bei Sonnenschein und füllten die Dreieckswiese. Auch für dieses Jahr werden wieder viele Oldtimer erwartet.
Nach der Oldtimerausfahrt im vergangen Jahr wird in diesem Jahr die 1. AMC-Duisburg-Klassik ausgeschrieben. Für die Teilnehmer der Oldtimerrallye 1. AMC-Duisburg-Klassik, wurde ein eigenes Hygiene Konzept ausgearbeitet. Gestartet wird an der Dreieckswiese um 9.30 Uhr im Sportpark Duisburg. Dann geht es zum Innenhafen, nach Ruhrort und dann zum linken Niederrhein. Über das Nettetal, Krefeld, Meerbusch und den Düsseldorfer Norden geht es zum Ziel auf der Dreieckswiese. Auf der rund 160 km langen Strecke werden interessante Punkte angefahren die für die Teilnehmer geheim sind.

Für ihr leibliches Wohl wird gesorgt unter anderen von Didi Schacht mit seinem Imbisswagen auf der südlichen Seite der Dreieckswiese. Dort werden sie einen kleinen Gastro Bereich einrichten. Auch hier gelten die Corona Schutzmaßnahmen und Hygiene Vorschriften des Landes NRW.

08.09.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

Robin Frijns feiert emotionalen ersten DTM-Sieg
 
Premierensieg mit Ansage: Audi-Pilot Robin Frijns fliegt vor heimischer Kulisse zu seinem ersten DTM-Sieg. Beim ersten Rennen, bei dem Zuschauer wieder zugelassen waren, bescherte der 29-Jährige aus Maastricht den Fans den ersten DTM-Sieg eines Niederländers seit Christijan Albers 2004 in Estoril. Frijns, der in diesem Jahr schon vier Pole-Positions nicht zu seinem ersten Sieg nutzen konnte, setzte sich im Samstagrennen vom zweiten Startplatz aus in einem spannenden Dreikampf durch. Bis zur Ziellinie saßen ihm die Verfolger Loïc Duval, der von Startplatz eins in Rennen gegangen war, und der Meisterschaftsführende und frisch gebackene Vater Nico Müller im Nacken. Nur neun Zehntelsekunden trennte das Audi-Trio auf den ersten drei Plätzen. Die erstmals in dieser Saison wieder zugelassenen Zuschauer auf den Tribünen entlang der Start-Ziel-Geraden feierten ihren Landsmann Frijns mit Standing Ovations.
Vor dem achten Saisonrennen der DTM am Sonntag liegt Nico Müller mit nun 149 Zählern weiter an der Spitze der Tabelle. Frijns hat sich mit seinem Sieg mit 119 Punkten auf Rang zwei vorgeschoben, Titelverteidiger Rast ist mit 107 Zählern auf Rang drei abgerutscht.

Die Startaufstellung zum siebten Saisonlauf wurde erstmals wieder vor Zuschauern zelebriert, und die Freude war auf beiden Seiten groß, bei den Zuschauern ebenso wie bei den Fahrern. Vor dem Start herrschte Unsicherheit bezüglich der Reifenstrategie: Nicht nur, dass nach dem Qualifying ein heftiger Regenguss auf den TT Circuit niedergegangen war und es noch zahlreiche feuchte Stellen gab, auch der erst im Februar erneuerte Asphalt in Assen sorgte für Ungewissheit hinsichtlich der richtigen Reifenstrategie. Alle Fahrer starteten schließlich auf Slicks, und die Einstoppstrategie erwies sich letztendlich als richtig.
Gleich zwei Premierensiege an einem Wochenende: Am Samstag feierte der Niederländer Robin Frijns auf seiner Hausstrecke in Assen seinen ersten DTM-Triumph, am Sonntag sorgte Sheldon van der Linde für den ersten DTM-Erfolg eines Südafrikaners. Der erst 21 Jahre alte BMW-Pilot gewann das Rennen dank geschickter Taktik seines RBM-Teams und dank seiner Fahrkünste auf dem nassen Asphalt, der vielen Konkurrenten zu schaffen machte. Dabei war van der Linde nach einem enttäuschenden Qualifying nur von Rang 14 ins Rennen gegangen – was die herausragende Leistung des Nachwuchsfahrers umso mehr hervorhebt. In einem turbulenten Rennen kam Frijns als bester Audi-Pilot auf Platz zwei ins Ziel. Tabellenführer Nico Müller komplettierte das Podium und bleibt in der Gesamtwertung weiter vorn. Die angereisten Zuschauer erlebten ein äußerst abwechslungsreiches Rennen, das von zahlreichen Positionswechseln, einem zwischenzeitlichen Rennabbruch und einem Neustart hinter dem Safety Car geprägt war.
Nachdem das Qualifying noch bei trockenen Bedingungen über die Bühne gegangen war, gingen kurz darauf heftige Regengüsse auf den TT Circuit nieder, die den Kurs komplett unter Wasser setzten – Regenreifen waren also für alle Piloten die Wahl. Aufgrund der Witterungsverhältnisse hatte die Rennleitung sich für zwei Einführungsrunden hinter dem Safety Car entschieden. Pole-Mann René Rast fehlte beim stehenden Start auf dem feuchten Asphalt der nötige Grip, um vorn zu bleiben. Das gelang Loïc Duval deutlich besser, der sich direkt die Führung schnappte. Auch Robin Frijns schlüpfte mit durch und eroberte Rang zwei.

In der Meisterschaft hat Nico Müller seine Führung behauptet mit 164 Punkten vor seinen Markenkollegen Robin Frijns (138 Punkte) und René Rast mit 120 Punkten. Bester BMW – Pilot ist Timo Glock mit 62 Punkten auf Platz fünf.

Weiter geht es für die DTM bereits am kommenden Wochenende auf dem Nürburgring.
 
08.09.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

DTM im niederländischen Assen am Start

Der legendäre „TT Circuit“ in Assen war im vergangenen Jahr erstmals Gastgeber für die DTM. Dabei sorgte vor allem BMW DTM-Fahrer Marco Wittmann für Aufsehen. Am Samstag holte er die Poleposition und den Sieg, am Sonntag fuhr er mit einer beeindruckenden Aufholjagd vom letzten Startplatz aus als Zweiter auf das Podium. Den Rundenrekord für die schnellste Rennrunde auf der 4,555 Kilometer langen Strecke hält BMW DTM-Fahrer Philipp Eng mit 1:27,860 Minuten. In Assen können erstmals in dieser Saison Fans die Rennen live von den Tribünen aus erleben. Je Renntag sind 10.000 Zuschauer an der Rennstrecke zugelassen.
Jens Marquardt (BMW Group Motorsport Direktor): „In Assen starten wir in intensive Wochen in der DTM. Nach dem Double-Header auf dem Lausitzring erwartet uns nun zum ersten Mal ein Triple-Header mit drei Events an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden in Assen und auf dem Nürburgring. Der Doppelsieg mit Lucas Auer und Timo Glock am zweiten Lausitzring-Sonntag war für uns alle nach dem schwierigen Saisonstart sehr wichtig. Dennoch wissen wir, dass wir weiter hart arbeiten müssen, um die Lücke zu Audi ganz zu schließen. Dies gilt vor allem in Sachen Qualifying-Performance. Das Ziel lautet, von den Plätzen ganz vorn in die Rennen zu gehen und diese Ausgangslage dann in Siege und Podiumsplätze umzusetzen. Wir freuen uns sehr, dass in Assen zum ersten Mal in dieser Saison Zuschauer auf den Tribünen mitfiebern können. Die Fans machen die Atmosphäre in der DTM aus, und wir danken allen Beteiligten, die dies möglich gemacht haben.“
Lucas Auer (#22 BMW Bank M4 DTM, BMW Team RMR): „Speziell nach dem Erfolg am Lausitzring freue ich mich nun riesig auf den Triple-Header. Assen wird in der DTM Neuland für mich, aber ich denke, dass es eine richtig coole Show wird. Das Reifenmanagement wird wieder eine Herausforderung. Es ist klasse, dass wir dort Fans vor Ort haben können, und ich hoffe, dass wir ihnen zwei spektakuläre Rennen bieten können. Der Nürburgring ist sowieso eine meiner Lieblingsstrecken. Vor allem auf der langen Variante sollten wir tolle Rennen erwarten. Der Triple-Header wird eine Challenge, aber als Rennfahrer sitzt du am liebsten im Auto, und das kann ich in den nächsten Wochen machen.“
Im Rahmenprogramm der DTM in Assen gehen die Tourenwagen Classics an den Start. Hinzu kommt noch der Mazda MX-5 Cup, die Supercar Challenge sowie das Belcar Endurance Championship.

Der vierte DTM-Saisonlauf ist ein ganz besonderes Event, denn erstmalig sind wieder Zuschauer auf den Tribünen zugelassen – wenn auch nur in begrenzter Anzahl (Tickets sind bis Sonntag, 12:00 Uhr, für 49 Euro über den DTM-Ticketshop tickets.dtm.com oder über die DTM-Tickethotline +49 1806 386 386 erhältlich). Dabei geht es um weit mehr als die reine Anwesenheit von Publikum. Mit Fahnen, Bannern sowie Trommeln und Trompeten sorgen die Fans auf der Tribüne zumindest teilweise für die bunte und stimmungsvolle Atmosphäre, wie sie vor der Corona-Pandemie seit jeher die DTM prägte.
Der TT Circuit befindet sich in De Haar 9 in 9405 TE Assen. Wenn Sie mit dem Auto kommen, müssen Sie der A28 folgen und die Ausfahrt 31A (Assen Zuid) nehmen. Folgen Sie anschließend den Schildern ‚TT Circuit‘. Sie werden durch spezielle Hinweise zu den Parkplätzen des TT Circuit geleitet.

Wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Rennstrecke kommen möchten, müssen Sie bei der NS Station Assen den Stadtbus der Linie 1 nehmen. Dieser fährt direkt zum TT Circuit. Die Bushaltestelle befindet sich auf dem Jack Middelburgplein an der Nordschleife des TT Circuit.

Weitere Infos über die Rennstrecke, Hotels und Camping sind unter www.ttcircuit.com zu finden.

02.09.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

Maximilian Götz knapp am Siegerpodest vorbei

Spannung bis zum Schluss – so lässt sich das ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, ausgerichtet vom MSC Ruhr-Blitz Bochum e.V. im ADAC mit wenigen Worten präzise umschreiben. Erst in der letzten Runde fiel beim Saisonhöhepunkt der Nürburgring Langstrecken-Serie die Entscheidung. Am Ende bejubelten Mattia Drudi, Christopher Mies und Kelvin van der Linde im Audi R8 LMS GT3 den 25. NLS-Sieg für Land-Motorsport. Im Ziel betrug der Vorsprung auf die Markenkollegen Mirko Bortolotti, Robin Frijns, Christopher Haase und Markus Winkelhock von Car Collection nach 41 Runden gerade einmal 3,988 Sekunden. Zu Rang drei zitterten sich Luca Ludwig und Björn Grossmann im Ferrari 488 GT3 von Octane 126 mit einer gewagten Boxenstrategie.
Knapp am Siegerpodest mir Gesamtrang vier fuhr der Pilot des AMC Duisburg e. V. Maximilian Götz auf dem Mercedes-AMG Team GetSpeed. Zusammen mit Raffaele Marciello, Maximilian Buhk und Fabian Schiller umrundeten sie 41 Mal die Nordschleife und belegten in der Klasse SP 9 Pro auch Rang vier. In der gleichen Klasse fuhr sein Clubkollege Kenneth Heyer ebenfalls auf einen Mercedes GT 3 für das B 10Q Racing Team. Mit einer Runde Rückstand überquerte er zusammen mit Sebastian Asch, Thomas Jäger und Daniel Juncadella auf Platz 23 die Ziellinie. In der Klasse belegten sie Rand 18. Der Duisburger Lance David Arnold pilotierte in der mit drei Piloten besetzte Klasse SP 9 Pro-Am einen Porsche 911 GT3 R. Mit Klaus Abbelen und Alex Müller belegten sie in der Gesamtwertung Platz 16 und sicherten sich den Klassensieg.
Nach der Doppel-Pole im Zeittraining feierte das Max Kruse Racing Team beim 6-Stunden-Rennen mit beiden VW Golf GTI TCR wie bereits im Rennen zuvor einen Doppelsieg: Jasmin Preisig, Andy Gülden und Benny Leuchter (AMC Duisburg e. V.) gewannen erneut mit #10 vor dem Schwesterauto (#333) mit Gaststarter Tom Coronel und Benny Leuchter am Steuer. Abgerundet wurde der überragende Erfolg durch die schnellste Runde in der Klasse SP3T durch Andy Gülden am Steuer der #10.
Der vierte Pilot im Bunde des AMC Duisburg e. V., Michel Bohrer, sicherte sich den zweiten Platz in der Klasse H2. Bei den 156 gestarteten Teams belegten sie im Renault Clio mit seinen Teamkollegen Stephan Epp und Gerrit Holthaus in der Gesamtwertung Rang 75. Einige Code 60 Phasen, die ihren direkten Mitstreiter nicht hatten, kosteten wohl den Klassensieg. Dennoch liegen sie in ihrer Klasse in der Meisterschaft klar auf Platz 1.
Auf der niederländischen Rennstrecke von Assen fuhr bei der STT der AMC-Pilot Johannes Georg Kreuer. Im knallgelben Donkervoort fuhr er am Freitag im Regen auf Startplatz 14. Im ersten Rennen fuhr er auf Platz neun in der Gesamtwertung über die Ziellinie und belegte in seiner Division Platz sieben. Im zweiten Rennen ging Kreuer von Platz zwölf in das 30-minütige Rennen, belegte Rang acht in der Gesamtwertung gegen leistungsstärkerer Mitstreiter und in der Klasse sprang Platz fünf heraus.
Weiter geht es mit der Nürburgring Langstrecken Serie am 24.10.2020 mit dem 45. DMV Münsterlandpokal, ausgerichtet vom MSC Münster e.V. DMV. Davor findet vom 24. – 27. September das ADAC Total 24h-Rennen-Nürburgring statt. Am kommenden Wochenende finden die Läufe sieben und acht der DTM auf dem TT-Circuit Assen in den Niederlanden statt.

31.08.2020 / TSP / Motorracetime.de
 
 
   

AMC-Piloten auf der Nordschleife und in Assen am Start
Zuschauer beim ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen zugelassen

Gute Nachrichten für die Fans der Nürburgring Langstrecken-Serie. Zum ersten Mal in der Corona-Saison sind Zuschauer am Grand-Prix-Kurs zugelassen. Der Nürburgring hat am Dienstag von der Kreisverwaltung Ahrweiler die Freigabe erhalten. Geöffnet werden die BMW M Power Tribüne (T3), die Bilstein Tribüne (T4) und die Mercedes Tribüne (T4a). Zuschauer entlang der Nordschleife sind nach wie vor nicht erlaubt. Tickets für das ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen am 29. August 2020 gibt es ausschließlich unter www.nuerburgring.de. Der Vorverkauf startet am Mittwoch, 26. August um 10 Uhr.
Beim Saisonhöhepunkt der NLS gehen auch die Piloten des AMC Duisburg e. V. an den Start. Im Mercedes-AMG GT3 vom Team GetSpeed geht Maximilian Götz zusammen mit Raffaele Marciello, Fabian Schiller und Maximilian Buhk in der Klasse SP9 Pro ins Rennen. Dieses Quartett wird auch die 24h bestreiten und der fünfte Lauf wird zur Generalprobe genutzt. Zielsetzung sind die Optimierung der Abläufe und ein Platz auf dem Siegerpodest.

Michael Bohrer, ebenfalls vom AMC Duisburg e. V. bestreitet das Rennen mit dem bewährten Trio. Zusammen mit Stephan Epp und Gerrit Holthaus im AVIA Renault Clio wollen sie in der Klasse H2 an die Erfolge der vergangenen Rennen anknüpfen und auf das Siegerpodest fahren.
Never change a winning team: Max Kruse Racing startet erneut mit zwei Autos an der Nordschleife. Nach dem überragenden Doppelsieg bei seinem ersten NLS-Auftritt in diesem Jahr schickt das Team Max Kruse Racing auch beim 6-Stunden-Rennen am Samstag zwei VW Golf GTI TCR mit derselben Fahrerpaarung in der „Grünen Hölle“ ins Rennen: Die #10 wird bei NLS 5 von Andy Gülden, Jasmin Preisig und Benny Leuchter gelenkt. Das Schwesterauto mit der #333 geht erneut mit den beiden Weltklasse Tourenwagenpiloten Tom Coronel und Benny Leuchter an den Start.

Benny Leuchter, Team-Mitbesitzer und Fahrer: „Ich freue mich sehr, dass wir beim 6-Stunden-Rennen mit derselben Konstellation fahren, mit der wir auch unseren Einstand in die NLS-Saison 2020 gegeben haben. Ich bin gespannt, was das Rennen alles für uns bereithält.“
Auf dem niederländischen TT-Circuit Assen finden die ADAC / RSG Racing Days statt. Bei der Spezial Tourenwagen Trophy (STT) dem dritten Lauf, geht Johannes Georg Kreuer an den Start. Mit dem gelben Donkervoort von Classic & Speed Bilster Berg vorbereitet hat er in seiner Klasse mit den leistungsstärkeren GT3 Boliden zu kämpfen. Spitzenprofis gegen Gentlemendriver. Bei 17 Startern ist ein Platz in den Top-Ten die Zielsetzung.
 
26.08.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

AMC-Piloten erfolgreich im Rahmen der DTM auf dem DEKRA Lausitzring
 
Beim Gran Tourismo Cup (GTC) gingen für Maxi Götz vom AMC Duisburg e. V. gleich zwei Rennen siegreich aus. Mit dem Mercedes-AMG GT3 erreichte er beim GTC Race 1 DEKRA Lausitzring nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit Markus Winkelhock den zweiten Platz, beim Race 2 jedoch den ersten Platz vor Jordan Pepper. Im Goodyear 60 Rennen über die Distanz von einer Stunde ging Götz vom zweiten Startplatz in das Rennen. Götz bestritt das Rennen alleine und siegte vor der Fahrerpaarung Jordan Pepper und Hugo Sasse im Bentley Continental GT3.
Eine große Besonderheit an diesem Siegeszug ist, dass Götz sich mit einem Steer-by-Wire-System – SpaceDrive von Schaeffler Paravan – durchsetzen konnte. Mit Steer-by-Wire lassen sich Fahrzeuge ohne Lenksäule steuern; die Lenkradbewegung wird komplett elektronisch übermittelt. Der Verlauf des GTC DEKRA Lausitzring demonstriert, dass sich mit diesem hochmodernen, sehr flexibel einsetzbaren System Rennen gewinnen lassen. Maximilian Götz freut sich darüber, dieses Zeichen gesetzt zu haben, und bereitet sich bereits auf das ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen am 29. August vor.
Mit Kenneth Heyer war ein weiterer Pilot des AMC Duisburg e. V. bei der GTC dabei. Mit dem Belgier Wim Spinoy bestritt er die Dunlop 60 im Mercedes AMG GT3 vom Team Car Collection und überquerten auf Rang fünf die Ziellinie. Im GTC Race über jeweils 30 Minuten bestritt der Belgier das erste Rennen und belegte Rang 10. Zum zweiten Rennen am Sonntag griff Heyer in das Lenkrad und sicherte sich Rang drei und somit standen mit Götz gleich zwei Piloten des AMC Duisburg e. V. auf dem Siegerpodest.
In der Meisterschaft liegt Götz in beiden Serien auf Rang eins, Kenneth Heyer auf Platz zwei und drei.

25.08.2020 / TSP / Motorracetime
   

BMW feiert Doppelsieg in der Lausitz
 
Der Titelverteidiger setzt seine Aufholjagd fort: Audi-Pilot René Rast hat das fünfte Saisonrennen der DTM auf der 4,570 Kilometer langen Grand-Prix-Strecke des Lausitzrings gewonnen. Es war ein hochgradig packendes Rennen, das von mehrfachen Führungswechseln und harten Positionskämpfen auf abtrocknendem Asphalt geprägt war. Markenkollege Nico Müller, der das Qualifying mit 38 Tausendsteln hauchdünn vor Rast für sich entschieden hatte, musste sich am Ende mit Rang zwei begnügen. Robin Frijns, der nach einem tollen Start lange Zeit das Rennen angeführt hatte, komplettierte das Podium am ersten Renntag des zweiten DTM-Wochenendes in der Lausitz in Folge. Eine starke Leistung zeigte Timo Glock, der sich nach einem Fehler im Qualifying von der 14. Startposition bis auf den vierten Rang vorkämpfte und damit bestplatzierter BMW-Pilot des Rennens war. Vor dem sechsten Saisonrennen liegt Nico Müller nach wie vor in der Gesamtwertung in Führung (121 Punkte). Rast verkürzt den Abstand mit seinem zweiten Sieg in Folge auf 33 Zähler.
Der Start auf Regenreifen verlief für einige Piloten nicht optimal: Rast büßte Plätze ein, Audi-Pilot Frijns entdeckte die „goldene Mitte“ und schoss direkt vor auf Rang zwei hinter Müller, der seine Führung zunächst behaupten konnte. Mit den Pflichtboxenstopps, bei dem alle Fahrer von Regenreifen auf Slicks wechselten, wendete sich das Blatt, denn Müller´s Abt-Team hatte zu lange gewartet. Die Konkurrenten Robin Frijns, Philipp Eng und Marco Wittmann hatten bereits zwei Runden zuvor gewechselt, Rast eine Runde zuvor – das sorgte für Spannung im Kampf an der Spitze. Müller, der zunächst nach seinem Stopp die Führung behaupten konnte, hatte mit kalten Reifen das Nachsehen und wurde wenig später zunächst von Frijns, dann auch von Eng kassiert. Im Anschluss ging auch Rast vorbei am Schweizer, der zwischenzeitlich nur noch auf Rang fünf lag. Robin Frijns versuchte den heranstürmenden René Rast abzuwehren, doch auch die Kampflinie brachte am Ende nichts – Rast war der schnellste Mann im Feld und konnte am Ende der Start-Ziel-Geraden leicht vorbeiziehen. Nachdem Müllers Reifen auf Temperatur waren, stimmte dessen Pace wieder, so dass der Meisterschaftsführende noch drei Positionen gutmachen konnte und am Ende Rang zwei hinter Dauer-Rivale Rast erkämpfte.
René Rast, Audi, Sieger: "Was für ein verrücktes Rennen! Auf Regenreifen gestartet, dann auf Slicks gewechselt, kurz im Kiesbett gewesen, wieder zurückgekommen und am Ende gewonnen. Ich bin natürlich happy mit dem Ergebnis, keine Frage. Hundertprozentig zufrieden sein können wir aber nicht, wir müssen weiter an unserer Performance arbeiten und das Fahrverhalten verbessern. Es ist ein Auf und Ab, die Saison ist noch jung, und die Konkurrenz bleibt stark."

Nico Müller, Audi, 2. Platz: "Mein Start war in Ordnung, aber natürlich nicht so stark wie der von Robin Frijns, der mir sofort am Heck klebte. Unser Stopp kam dann natürlich mindestens eine Runde zu spät. Ich war überrascht, wie schnell die Konkurrenz ihre Slicks auf Temperatur hatte. Wir befinden uns in einer Situation, in der man noch gar keine Tendenz ausmachen kann. Ich erwarte noch viele spannende Positionskämpfe, und auch die BMW haben heute starke Leistungen gezeigt."

Robin Frijns, Audi, 3. Platz: "Ich bin natürlich enttäuscht, dass ich das Rennen nicht gewinnen konnte. Unser Start war super, aber in der Schlussphase ließen die Reifen zu schnell nach. Mir fehlte einfach der nötige Grip, um vorne zu bleiben. Ich habe jetzt auch kein Patentrezept für das Sonntagrennen in der Tasche, hoffe einfach, den Lausitzring gut zu überstehen. Vielleicht sind die Chancen auf meinen ersten DTM-Sieg bei meinem Heimrennen in Assen in zwei Wochen besser."
Erster BMW Sieg nach einem Jahr und 13 Tagen: Lucas Auer und Timo Glock bescherten BMW beim sechsten Saisonrennen der DTM auf dem Lausitzring sogar einen Doppelsieg. Als bester Audi-Pilot erzielte Robin Frijns den dritten Platz. Damit endete für die Ingolstädter eine Serie mit zwölf Siegen in Folge. Für den letzten DTM-Sieg der Münchner hatte am 10. August 2019 der zweimalige Meister Marco Wittmann im britischen Brands Hatch gesorgt. Das vierte Rennen in der Lausitz zum Abschluss des ersten Double-Headers in der DTM war über die gesamte Renndistanz von packenden Duellen, Taktik und Strategie sowie Positionskämpfen bis zur Ziellinie geprägt. Für Robin Frijns, der im sechsten Saisonrennen bereits zum vierten Mal von der Pole-Position startete, hatte das Rennen vielversprechend begonnen. Der Niederländer erwischte einen perfekten Start und verteidigte zunächst seine Führung, dahinter rückte René Rast vorbei an Nico Müller an die zweite Position. Dahinter sorgte der Südafrikaner Sheldon van der Linde für einen Schreckmoment, weil sein BMW zunächst stehen blieb, aber alle nachfolgenden Fahrzeuge dem Hindernis ausweichen konnten. Schon nach wenigen Runden ging Rast an Markenkollege Frijns vorbei, aber auch die Führung des Titelverteidigers hielt nicht lange. Frijns setzte sich wieder in Front, wurde dann vom Briten Jamiie Green abgelöst, bis schließlich BMW das Kommando übernahm. Lange Zeit sah der ehemalige Formel-1-Pilot Timo Glock wie der mögliche Sieger aus, doch in der vorletzten Runde musste er Markenkollege Lucas Auer passieren lassen. Der Neffe von Gerhard Berger erzielte seinen fünften DTMSieg, den dritten auf dem Lausitzring. Glock war aufgrund des knapp verpassten Sieges keineswegs enttäuscht und freute sich vielmehr über das starke Comeback von BMW. Hinter Frijns und Green auf den Plätzen drei und vier kamen Tabellenführer Müller und Titelverteidiger Rast auf den Plätzen fünf und sechs ins Ziel, nur 0,011 Sekunden trennten die beiden Titelrivalen.
Lucas Auer, BMW, Sieger: „Wahnsinn! Mir fehlen immer noch die Worte. Der Lausitzring war wieder sehr nett zu mir. Ich bin schon etwas stolz auf diesen Sieg. Das Rennen war wohl das intensivste Rennen, das ich in der DTM gefahren bin – ein Fehler und du wirst nicht Dritter, sondern Siebter. Ich konnte mir die Reifen sehr gut einteilen; Strategie, Boxenstopp und Auto waren absolut top. In der letzten Runde konnte ich das sehr gut umsetzen. Schöner geht es eigentlich nicht.“

Timo Glock, BMW, 2. Platz: „Wir haben das Rennen heute gemeinsam für BMW gewonnen. Am Freitag haben wir bei unseren Longruns schon gesehen, dass wir Audi unter Druck setzen können. Und wir wussten vom Samstagrennen, dass Audi mit den Reifen zu kämpfen hat. Ich habe früh gestoppt und habe mir die Reifen gut eingeteilt. Als ich in Führung lag, wusste ich, dass ich etwas Vorsprung herausfahren sollte. Dabei bin ich mit einem Vorderrad über ein Gummistück gefahren und habe mir damit den Reifen ruiniert. Ich habe überlegt, ob ich um den Sieg kämpfen soll, aber ich habe dann das große Bild gesehen und es Lucas Auer beim Überholen nicht schwer gemacht. Das war die richtige Entscheidung.“
 
25.08.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

Die DTM zum zweiten Rennen auf dem DEKRA Lausitzring

Herzschlagfinale in der DTM: Mit weniger als einem Wimpernschlag und einem Mini-Vorsprung von nur 0,089 Sekunden hat Audi-Pilot René Rast sich im Titelkampf der DTM zurückgemeldet. Im Fotofinish auf dem DEKRA Lausitzring am vergangenen Wochenende, wehrte der zweimalige Meister den finalen Angriff von Vizemeister Nico Müller bis zur Ziellinie erfolgreich ab. Rast und Müller stellten den knappsten Rennausgang der DTM-Geschichte ein, denn 1996 hatte sich DTM-Legende Klaus Ludwig am Norisring ebenfalls mit 0,089 Sekunden gegen Opel-Markenkollege Uwe Alzen durchgesetzt. An diesem Wochenende kommt es zum zweiten Einsatz der DTM auf dem DEKRA Lausitzring und zur dritten Veranstaltung der Saison 2020.
Am Wochenende startet auf dem DEKRA Lausitzring mit dem Argentinier José María López ein dreimaliger Tourenwagen-Weltmeister in der DTM-Trophy. López, der nach seinem Sieg am vergangenen Wochenende beim 6-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps zusammen mit seinen Teamkollegen die Fahrerwertung der FIA-Langstrecken-WM anführt, kommt in der neuen DTM-Rahmenserie mit einem Toyota Supra des Teams Ring Racing zum Einsatz. Im Laufe der Jahre gingen auch in der DTM zahlreiche ehemalige oder zukünftige Weltmeister an den Start. DTM.com stellt die Elitefahrer vor.
Weiter im Rahmenprogramm der DTM ist die GTC-Race mit drei Rennen. Neben den Trainingssitzungen geht es bereits am Freitag mit dem 1-Stunden-Rennen mit Fahrerwechsel der Goodyear 60 los. Am Samstag und Sonntag werden dann jeweils ein Rennen über 30 Minuten ausgetragen.

Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V. startet bei der GTC Race und dem Goodyear 60. Pilotieren wird er den Mercedes-AMG GT3 von Space Drive Racing operated by HWA mit der Steer-by-wire-Technologie auf dem DEKRA Lausitzring.
Nach einigen Testtagen mit dem neuen System, freut sich der Ex-DTM-Pilot, der diese Saison unter anderem im ADAC GT Masters unterwegs ist, auf den ersten Renneinsatz: "Am Anfang war es schon ungewohnt", erklärte Maxi Götz. "Man setzt sich ins Auto und das Lenkrad dreht sich um 360 Grad! Sobald die Zündung angeht, justiert es sich dann ein. In der aktuellen Version merkt man fast keinen Unterschied zum klassischen Rennauto, wenn man auf der Strecke fährt. Man kann sogar die G-Kräfte am Lenkrad einstellen und sehr gut auf seinen Fahrstil adaptieren."
Bereits in der vergangenen Saison wurde der Audi R8 LMS GT3- ausgerüstet mit dem Steer-By-Wire-System “Space Drive” und kam zum Einsatz. Bereits im Juni erhielt der Technologieträger der Schaeffler Paravan Technologie GmbH & Co.KG, der ganz ohne mechanische Verbindung zwischen Lenkeinheit und Lenkgetriebe auskommt, als erster Rennwagen eine Zulassung vom Deutschen Motor Sport Bund (DMSB). Der Bolide wurde von Phoenix-Racing betreut und vom ehemaligen Formel 1-Fahrer Markus Winkelhock pilotiert.
“In der Wertung mitfahren zu können, ist für uns ein weiterer wichtiger Meilenstein für das Projekt. Wir konnten in den zurückliegenden Rennwochenenden wichtige Erkenntnisse gewinnen, die direkt in die Weiterentwicklung des Systems fließen. Die Lenksäule wird fallen”, ist sich Roland Arnold, CEO der Schaeffler Paravan Technologie GmbH & Co.KG sicher. “Und wir werden für diese Anwendung die straßenzugelassene Drive-by-Wire-Technologie bieten können, die unter anderem eine Schlüsseltechnologie für das autonome Fahren in Level 4 und 5 darstellt.”
Neben Maximilian Götz im Paravan Mercedes GT 3 wird ein KÜS Porsche GT3, der Dörr McLaren GT4 und der Phönix Audi mit Markus Winkelhock und Carrie Schreiner mit dem Steer-By-Wire-System an den Start gehen.

21.08.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

Kein gutes für Maximilian Götz auf dem Nürburgring
Götz am kommenden Wochenende im Rahmen der DTM im Einsatz
 
Am letzten Wochenende standen die Läufe drei und vier der ADAC GT Masters auf dem Nürburgring im Terminkalender. Für Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V. lief es nicht nach Plan. Im Starterfeld von 35 GT3 Boliden nahm er das erste Rennen zusammen mit Indy Dontje von Platz 17 aus auf. Zunächst konnte er Plätze gutmachen. Nach dem planmäßigen Boxenstop wurde die gelbe Mamba vom Schweizer Philipp Frommenwiler umgedreht und verloren viele Plätze. Wenig später erhielten sie noch eine Durchfahrtsstrafe, da ein Mechaniker des Teams zu früh am Mercedes GT3 war. Damit war das Rennen gelaufen und wurde noch auf Platz 26 gewertet.
Am Sonntag beim zweiten 1-Stunden-Rennen gingen Götz und Dontje vom MANN-Filter-Team H T P Winward von Startplatz 19 in das Rennen. Mit Fahrwerksproblemen kämpften sie in der leistungsstarken ADAC GT Masters mit stumpfen Waffen. Nach einer Stunde und 40 Rennrunden auf der Kurzanbindung des Nürburgringes belegten sie Rang 14.

Für Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V. geht es bereits am kommenden Wochenende weiter. Im Rahmen der DTM startet er bei der GTC Race und dem Goodyear 60. Pilotieren wird er den Mercedes-AMG GT3 von Space Drive Racing operated by HWA mit der Steer-by-wire-Technologie auf dem Lausitzring.
Nach einigen Testtagen mit dem neuen System, freut sich der Ex-DTM-Pilot, der diese Saison unter anderem im ADAC GT Masters unterwegs ist, auf den ersten Renneinsatz: "Am Anfang war es schon ungewohnt", erklärte Maxi Götz. "Man setzt sich ins Auto und das Lenkrad dreht sich um 360 Grad! Sobald die Zündung angeht, justiert es sich dann ein. In der aktuellen Version merkt man fast keinen Unterschied zum klassischen Rennauto, wenn man auf der Strecke fährt. Man kann sogar die G-Kräfte am Lenkrad einstellen und sehr gut auf seinen Fahrstil adaptieren."

Götz wird mit der Startnummer 31 ins Rennen gehen und wurde vom Organisationskomitee als PRO eingestuft. Er startet sowohl im Goodyear 60 alleine, als auch bei den beiden 30-minütigen Sprints des GTC Race.
Bereits in der vergangenen Saison wurde der Audi R8 LMS GT3- ausgerüstet mit dem Steer-By-Wire-System “Space Drive” und kam zum Einsatz. Bereits im Juni erhielt der Technologieträger der Schaeffler Paravan Technologie GmbH & Co.KG, der ganz ohne mechanische Verbindung zwischen Lenkeinheit und Lenkgetriebe auskommt, als erster Rennwagen eine Zulassung vom Deutschen Motor Sport Bund (DMSB). Der Bolide wurde von Phoenix-Racing betreut und vom ehemaligen Formel 1-Fahrer Markus Winkelhock pilotiert.
“In der Wertung mitfahren zu können, ist für uns ein weiterer wichtiger Meilenstein für das Projekt. Wir konnten in den zurückliegenden Rennwochenenden wichtige Erkenntnisse gewinnen, die direkt in die Weiterentwicklung des Systems fließen. Die Lenksäule wird fallen”, ist sich Roland Arnold, CEO der Schaeffler Paravan Technologie GmbH & Co.KG sicher.“Und wir werden für diese Anwendung die straßenzugelassene Drive-by-Wire-Technologie bieten können, die unter anderem eine Schlüsseltechnologie für das autonome Fahren in Level 4 und 5 darstellt.”
Neben Maximilian Götz im Paravan Mercedes GT 3 wird ein KÜS Porsche GT3, der Dörr McLaren GT4 und der Phönix Audi mit Markus Winkelhock und Carrie Schreiner mit dem Steer-By-Wire-System an den Start gehen.
Mit Kenneth Heyer ist ein weiterer Pilot des AMC Duisburg e. V. in der Lausitz im Einsatz. Wie Götz bestreitet er die Rennen zum GTC-Race und Goodyear 60 für das Team Car Collection auf einem Mercedes GT3, allerdings ohne Steer-By-Wire-System.

19.08.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

Maximlian Götz von der Lausitz in die Eifel
 
Nach einem packenden Saisonauftakt geht das ADAC GT Masters am kommenden Wochenende (14.–16. August) auf dem Nürburgring in die nächste Runde. Angeführt wird das 36 Supersportwagen starke Feld von einem Team aus der Eifel: Luca Stolz und Maro Engel starten im Mercedes AMG GT3 Evo der Lokalmatadore von Toksport WRT in ihr Heimspiel. Racing Point oder Lamborghini heißt es hingegen für Formel-1-Star Nico Hülkenberg (Team mcchip-dkr). Nach dem starken Comeback in Silverstone steht Hülkenberg in der Formel 1 für Racing Point auf Abruf, der geplante Gaststart im ADAC GT Masters ist noch offen. Die beiden Rennen werden Samstag und Sonntag ab 13.00 Uhr live von SPORT1 übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.
 
Vom AMC Duisburg e. V. greift Maximilian Götz bei der ADAC GT Masters ins Geschen ein. Zusammen mit dem Niederländer Indy Dontje pilotieren sie den Mercedes-AMG GT3 Evo des Mann-Filter-Team H T P-Winward. Über 30 GT3 Boliden werden die Trainingssitzungen absolvieren bevor am Samstag- und Sonntagmittag die Rennen über eine Distanz von einer Stunde absolviert werden. Nach den Plätzen sieben und acht auf dem Lausitzring soll es für Götz/Dontje auf der Kursanbindung des Nürburgringes weiter nach vorne gehen.
Im Rahmen des ADAC GT Masters Nürburgring startet der Formelnachwuchs bei er ADAC Formel 4 und die Tourenwagenpiloten bei der ADAC TCR Germany. Ihren ersten Einsatz in dieser Saison hat die ADAC GT4 Germany.

13.08.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

Doppelter Einsatz der DTM auf dem DEKRA Lausitzring
 
Der erste Double-Header der DTM steht unmittelbar bevor: Auf dem Lausitzring treffen die 640 PS starken Boliden von Audi und BMW am Wochenende (14. bis 16. August) zum zweiten Schlagabtausch aufeinander. Runde drei folgt nur eine Woche später an gleicher Stelle, allerdings auf einer anderen Strecken-Variante. Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt der führenden Tourenwagen-Rennserie im belgischen Spa-Francorchamps gehen Vize-Meister Nico Müller (Schweiz) und Audi als erste Tabellenführer des Jahres an den Start. Zuschauer sind aufgrund der Corona-Pandemie auch in der Lausitz nicht erlaubt. Dafür überträgt SAT.1 die Rennen live und exklusiv im TV (Samstag und Sonntag jeweils ab 13:00 Uhr ) , die neue Streaming-Plattform grid.dtm.com liefert zudem faszinierende Bilder ausgewählter Sessions, unterschiedlicher Kameraperspektiven und Rahmenserien live und auf Abruf auf den heimischen Bildschirm und auch aufs Smartphone.
Wie ernst es Nico Müller mit seinen Titelambitionen meint, unterstrich der Audi-Pilot gleich beim Auftakt: Sieg im ersten, Platz zwei im zweiten Rennen. Mit 46 Punkten führt der 23-Jährige die Tabelle an, vor Titelverteidiger René Rast (39) und dem Briten Jamie Green (30). Aktuell belegen ausschließlich Werkspiloten des Ingolstädter Automobil-Herstellers die ersten sechs Plätze. BMW wurde auf dem Grand-Prix-Kurs in den Ardennen deutlich geschlagen. Aber die Münchner zeigten, dass sie in Sachen Zuverlässigkeit und Höchstgeschwindigkeit zugelegt haben.
Der Schlagabtausch zwischen Audi und BMW findet auf dem Lausitzring unter anderen Vorzeichen statt. In Spa zählte vor allem der aerodynamische Abtrieb, auf dem 3,478 Kilometer langen Sprintkurs in der Lausitz ist in den zahlreichen engen und eher langsamen Kurven in erster Linie mechanischer Grip erforderlich. Dazu kommen die berüchtigten Bodenwellen, die den Ingenieuren bei der Fahrwerksabstimmung ebenso einiges abverlangen wie Fahrern und Material während der Renndistanz.
Gab es schon auf dem Grand-Prix-Kurs in den Ardennen zahlreiche Überholmanöver im gesamten Feld, gilt der Sprintkurs bei Klettwitz südlich von Cottbus als Garant für spektakuläre Ausbremsmanöver. Spa setzte mit seinen ultraschnellen Kurven und Kompressionen den Reifen enorm zu. Der Lausitzring verlangt von den Einheitsreifen von Ausrüster Hankook aufgrund der hohen Traktion andere Qualitäten ab. Doch wie in Spa gilt: Nur wer sich seine Reifen über die Distanz gut einteilt und seine Fahrzeugabstimmung reifenschonend ausgelegt hat, wird mit Meisterschaftspunkten belohnt.
Einer, der auf dem Lausitzring bereits zweimal ganz oben auf dem Treppchen stand, ist Lucas Auer. Der Österreicher feierte 2016 auf dem Sprintkurs seinen ersten DTM-Sieg, den er ein Jahr später prompt wiederholte. Der Lausitzring ist die Hausstrecke seines damaligen Teams Mücke aus Berlin. Für die Saison 2020 ist Auer in die DM zurückgekehrt. In Spa hat der 26-Jährige ein erstes Ausrufezeichen gesetzt und reist als punktbester BMW-Fahrer in den Osten, vor seinem Landsmann Philipp Eng, Sheldon van der Linde und Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock.
Anders als der Auftakt in Spa, wo Training, Qualifyings und beide Rennen auf zwei Tage komprimiert wurden, ist der Lausitzring wieder ein DTM-Wochenende nach üblichem Muster – mit zwei Freien Trainings am Freitag, mit Qualifying und Rennen (Start jeweils 13:30 Uhr) jeweils am Samstag und Sonntag. Danach bleiben alle Teams und (fast) alle Fahrer bis zum nächsten Auftritt in der Lausitz. Während die Teams die spektakulären Tourenwagen mit ihrem ebenso kraftvollen wie effizienten Zweiliter-Turbomotoren in kürzester Zeit wieder auf Vordermann bringen, tüfteln die Fahrer neben ihrem üblichen Fitness-Programm zusammen mit Ingenieuren an den Abstimmungs-Verbesserungen für den 4,570 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs, die technische Herausforderung für den dritten DTM-Auftritt.
Im Rahmenprogramm der DTM bestreiten die Tourenwagen Classic am Samstag und Sonntag jeweils ein Rennen.

Auch auf dem Lausitzring muss die DTM ohne die unmittelbare Unterstützung durch Fans vor Ort auskommen. Doch die Dachorganisation ITR ist zuversichtlich, dass schon bald wieder Zuschauer auf den Tribünen für das stimmungsvolle DTM-Flair sorgen. Beim vierten Saisonrennen der DTM 2020 vom 04. bis 06. September im niederländischen Assen sind nach aktuellem Planungsstand am Samstag und Sonntag jeweils bis zu 10.000 Besucher (Tickets sind für 49 Euro über den DTM-Ticketshop tickets.dtm.com oder über die DTM-Tickethotline +49 1806 386 386 erhältlich) zugelassen. Weitere DTM-Events sollen diesem Beispiel folgen.

12.08.2020 / TSP / Motorracetime.de
Freitag, 14. August 2020
13.00 – 13.45 Uhr
14.10 – 14.40 Uhr
16.30 – 17.00 Uhr
17.25 – 17.45 Uhr

Samstag, 15. August 2020
10.45 – 11.05 Uhr
11.35 – 11.55 Uhr
13.00 – 13.30 Uhr
13.33 – 14.50 Uhr
15.20 – 15.40 Uhr

Sonntag, 16. August 2020
10.45 – 11.05 Uhr
11.35 – 12.15 Uhr
13.00 – 13.30 Uhr
13.33 – 14.50 Uhr

DTM Freies Training 1
Tourenwagen Classic Freies Training
DTM Freies Training 2
Tourenwagen Cassic Qualifying 1


DTM Qualifying 1
Tourenwagen Cassic Qualifying 2
DTM Startaufstellung
DTM Rennen 1
Tourenwagen Classic Rennen „Goldene Ära“


DTM Qualifying 2
Tourenwagen Cassic Rennen 2
DTM Startaufstellung
DTM Rennen 2
   

AMC – Piloten erfolgreich auf dem Nürburgring und auf dem DEKRA Lausitzring
 
In einem spannenden, teilweise recht hitzig geführten Auftaktrennen zum ADAC GT Masters 2020 auf dem Lausitzring hat das Team HTP WINWARD Motorsport die ersten Meisterschaftszähler gesammelt. Indy Dontje und Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V. steuerten die gelbe „MANN-FILTER Mamba“ mit der Startnummer 47 auf den siebten Rang.
Der Mercedes-AMG GT3 mussten zum ersten Saisonrennen aus dem Mittelfeld starten. In einem extrem hart umkämpften Qualifikationstraining, in dem die ersten 21 Fahrzeuge um nicht einmal eine halbe Sekunde getrennt waren belegten sie Startposition 13 für das Rennen am Samstag.
Als vorentscheidend sollte sich einmal mehr das morgendliche Qualifikationstraining am Sonntag erweisen, das als eines der engsten in die Geschichte der „Liga der Supersportwagen“ eingehen wird. Nicht weniger als 31 der insgesamt 33 GT3-Boliden im Feld rangierten am Ende innerhalb von einer einzigen Sekunde. Mit einem Rückstand von lediglich 28 Hundertstelsekunden auf den Trainingsschnellsten fanden sich die HTP WINWARD-Piloten Götz und Dontje auf der Startposition 11 wieder – ein eindrucksvoller Beleg für die enorme Leistungsdichte im ADAC GT Masters.
Auch im Verlauf des Ein-Stunden-Rennens waren Überholmanöver im ausgeglichenen Teilnehmerfeld Mangelware. Dontje fuhr den Start und zur Mitte des Rennens über nahm der AMC-Pilot das Lenkrad für den zweiten Stint. Nach 60 Rennminuten überquerte Götz auf Rang acht die Ziellinie und belegt derzeit mit 17 Punkten den siebten Rang in der Meisterschaft.
„Heute war mit unserem Paket nicht mehr drin“, gestand Maximilian Götz. „Im Qualifying hätte ich vielleicht noch eine Zehntelsekunde finden können, aber das ging wohl auch anderen so. An diesem Wochenende haben uns Nuancen gefehlt, die sich zu zwei, drei Zehntel addiert haben. Und wenn zwei Zehntel zehn Startplätze bedeuten, wird’s eben schwierig, nach vorne zu kommen.“
 
 
Von Regen im Zeittraining bis zu strahlendem Sonnenschein beim Zieleinlauf – Das Eifelwetter zeigte beim vierten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie seine zahlreichen Facetten. Mit den Bedingungen kamen die Piloten des AMC Duisburg e. V. gut zurecht. Michael Bohrer, zusammen mit Stephan Epp und Gerrit Holthaus steuerten den AVIA Clio in der Klasse H2 auf Platz eins und wurden auch Wertungsgruppensieger. In der Gesamtwertung der 133 Starter belegten sie Gesamtrang 62 und führen die Meisterschaft in der Klasse an.
 
Einen guten Einstand in die Saison hatte das Max Kurse Racing Team. Bei ihren ersten NLS-Auftritt in diesem Jahr beim vierten Lauf auf der Nürburgring Nordschleife konnten sie auf Anhieb einen Doppelsieg feiern. Dabei gewann das Fahrer-Trio Andy Gülden, Benny Leuchter (AMC Duisburg e. V.) und Jasmin Preisig die Klasse SP3T, während das Schwesterauto mit Gaststarter Tom Coronel zusammen mit Benny Leuchter knapp dahinter den zweiten Rang belegte. In der Gesamtwertung belegten sie die Plätze 27 und 28.
Benny Leuchter: "Unser Einstieg in die 2020er NLS-Saison hätte nicht besser laufen können. Schon im Zeittraining konnten wir mit den Startplätzen Eins und Zwei ein Ausrufezeichen setzen. Im Rennen war vor allem die erste Runde mit Slicks im Nassen ziemlich tricky und ich war auch einmal kurz neben der Strecke. Aber diese Entscheidung war goldrichtig. Das Team hat über das ganze Wochenende einen tollen Job gemacht, die Autos weiterentwickelt und auch die Zusammenarbeit mit Falken hat sehr gut geklappt. Seit wir endlich wieder loslegen durften, haben wir nur gewonnen, sowohl bei unseren virtuellen Einsätzen als auch im realen Motorsport. So darf es gerne weiter gehen!"

05.08.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

Nico Müller verlässt Spa als Tabellenführer der DTM
 
Die mit 100 Tagen kompakteste DTM-Saison aller Zeiten beginnt ihre Saison vom 01. bis 02. August auf einer ganz besonderen Rennstrecke. Zum ersten Mal startet der Audi RS 5 DTM im belgischen Spa-Francorchamps. Streckenabschnitte mit klingenden Namen wie La Source, Eau Rouge, Blanchimont oder Pumont lassen die Herzen von Motorsport-Fans und Rennfahrern höherschlagen. „Spa ist gleich zu Saisonbeginn DAS Highlight im diesjährigen DTM-Kalender“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass.
„Es ist eine der klassischen Fahrerstrecken, die alle lieben. Ich gehe davon aus, dass wir auf den Geraden tolle Windschattenschlachten und zwei sehr spannende Rennen erleben werden. Zudem muss man wettertechnisch in den Ardennen immer mit allem rechnen.“ Ernst wurde es für die Fahrer am Samstagvormittag von 10.55 Uhr bis 11.15 Uhr, denn da stand das Zeittraining auf dem Programm, in dem die Startaufstellung für das samstägige Rennen ausgefahren wird. Bei leichtem Regen war die Strecke teilweise immer noch feucht und stellenweise sogar noch nass. Zunächst wechselten die Positionen wie immer. Drei Piloten bekamen im nach hinein ihre Zeit gestrichen, weil sie das Tracklimit überschritten hatten. Davon betroffen waren Loic Duval, Fabio Scherer und Jamie Green.
Am Schluss hatte sich dann die erste Pole-Position in diesem Jahr Robin Frinjs (Audi Sport Team Abt Sportsline) nach sieben gefahrenen Runden mit einer Zeit von 2:05,625 Minuten geholt. Hinter ihm wird sei Teamkollege Nico Müller und Rene Rast (Audi Sport Team Rosberg) starten. Marco Wittmann (BMW Team RMG) musste sich mit Startposition acht zufrieden geben. Ferdinand von Habsburg (WRT Team Audi Sport) hatte Probleme an der Bremsanlage und konnte sein Fahrzeug im nach hinein nicht mehr unter Kontrolle halten und war heftigst in die Leitplanken eingeschlagen. Das Fahrzeug konnte bis zum Start nicht mehr repariert werden.
Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturn von 30 Grad nahmen die Piloten am Samstagmittag ihren ersten Lauf in dieser Saison unter die Räder. Nico Müller gewinnt am Schweizer Nationalfeiertag den Saisonauftakt der DTM in Spa-Francorchamps. Der Audi-Pilot sicherte sich mit einer beherzten Anfangsphase sowie einer klugen Einteilung der zweiten Rennhälfte einen emotionalen Triumph. Müller, der die Saison 2019 als Tabellenzweiter beendet hatte, übernahm damit auch die frühe Tabellenführung. Titelverteidiger René Rast (GER, Audi), kam mit einer Zwei-Stopp-Strategie auf die fünfte Position, nachdem er sich zu Beginn ein sehenswertes Duell mit Müller durch den legendären Streckenabschnitt „Eau Rouge“ und „Raidillon“ geliefert hatte.
Gleich zwei Aufholjäger aus dem Audi-Lager komplettierten das Podium: Jamie Green (GBR) fuhr von der elften Startposition auf den zweiten Platz nach vorn und verwies Loïc Duval zuvor sehenswert auf Platz drei. Duval war aus der vierten Startreihe in das ersten Saisonrennen der DTM gestartet.
Nico Müller, Audi:„Gleich zu Beginn des Rennens gab es eine packende Situation mit René Rast in ‚Eau Rouge‘ – etwas, das ich nicht wirklich geplant hatte, aber glücklicherweise ließ er mir genug Raum. Es ist mir gelungen, die Reifen für den ersten Stint am Leben zu erhalten. Der zweite Stint war sehr schwierig für mich, ich war so ziemlich auf mich allein gestellt. Hut ab vor den Jungs, das Auto war fantastisch, die Vorbereitung einfach mega! Es ist immer emotional, ein Rennen zu gewinnen, besonders am ersten August, dem Nationalfeiertag in der Schweiz.“
Philipp Eng und DTM-Rückkehrer Lucas Auer hielten im ersten Saisonrennen die BMW-Fahnen am höchsten. Die beiden Österreicher beendeten das Rennen in Spa-Francorchamps auf den Plätzen sechs und sieben. Timo Glock (GER) wurde Achter. Aus BMW-Sicht war auch das Debüt von Robert Kubica (POL) ein viel beachtetes. Der Pole, der sich zuvor erfolgreich in Formel 1 und Rallye-Weltmeisterschaft behauptet hatte und mit der DTM in eine Tourenwagen-Karriere startet, fuhr bei seiner Premiere auf den 14. Platz.
Das zweite Qualifying an diesem Wochenende mussten die Piloten am Sonntagmorgen um 10.45 Uhr hinter sich bringen. Gegenüber dem ersten Zeittraining wurden die Zeiten schneller. In den zwanzig Minuten wurde hart um die Pole-Position gekämpft. Am Ende war dann niemand schneller als der amtierende Meister Rene Rast. Er holte sich die Pole mit einer Zeit von 2:04,199 Minuten vor Robin Frijns und Nico Müller. Jamie Green und Loic Duval die in der Meiserschaft auf Rang zwei und drei liegen mussten sich mit den Startpositionen acht und dreizehn zufrieden geben. Auf den ersten drei Plätzen befanden sich gleich drei Audi-Piloten.
Lauter Schlussakkord in der letzten Runde: René Rast hat das Sonntagsrennen bei nur noch 18 Grad und wolkenverhangenem Himmel der DTM in Spa-Francorchamps für sich entschieden und damit für den Lauf am Samstag erfolgreich Revanche genommen. Während sein Audi-Markenkollege Nico Müller (SUI) am Samstag durch ein beherztes Manöver in „Eau Rouge“ und „Raidillon“ den Champion niederrang, war es am Sonntag Rast, der am Ende der langen „Kemmel-Geraden“ das entscheidende Manöver gegen Müller setzte. Müller blieb Rast bis zum Zielstrich auf den Fersen, musste sich allerdings mit 0,483 Sekunden Rückstand geschlagen geben. Ein weiteres Traumergebnis für Audi komplettierte Robin Frijns (NED), der am Samstag die erste Pole-Position seiner DTM-Karriere feierte.
BMW hat für den anstehenden „Double-Header“ auf dem Lausitzring einiges an Hausaufgaben aus Spa-Francorchamps mitgenommen. Als bester Vertreter der Münchner kam Sheldon van der Linde (RSA) als Sechster ins Ziel. Lucas Auer (AUT), Jonathan Aberdein (RSA) und Marco Wittmann kamen als Achte, Neunte und Zehnte ebenfalls in die Punktränge. René Rast, Audi: „Es war ein sehr anspruchsvolles Rennen. Ich hatte einen sehr guten Start, das Auto war viel besser als gestern. Nico war in seinem ersten Stint sehr stark, und Robin auch. Im zweiten Stint konnte ich das gleiche Tempo wie Nico gehen und ihn überholen. Ich wusste, er würde es in der letzten Runde probieren, und habe mich entsprechend vorbereitet. Es war kein perfektes Wochenende, aber wir haben gesehen, was gestern nicht optimal lief. Das haben wir geändert und es hat funktioniert.“
In der Meisterschaft liegt Nico Müller mit 46 Punkten auf Platz eins, gefolgt von Rene Rast mit 39 und Jamie Green mit 30 Punkten. Audi Sport Team Rosberg führt die Teamwertung mit 69 Zähler an. Platz zwei und drei nehmen Audi Sport Team Abt Sportsline mit 68 und Audi Sport Team Phoenix mit 43 Zähler ein. In der Herstellerwertung hat Audi mit 152 Punkten die Nase vorne vor BMW mit 34 Punkten.

04.08.2020 / TSP / CS / Motorracetime.de
   

Johannes Georg Kreuer in den Top 10 auf dem Hockenheimring

Auf dem badischen Hockenheimring war der Pilot des AMC Duisburg e. V. Johannes Georg Kreuer bei den Porsche Club Days 2020 mit der Spezial Tourenwagen Trophy (STT) am Start.
Seinen beiden Doppelsiegen beim Auftakt ließ Uwe Alzen (Audi R8 GT3 Evo) auf dem Hockenheimring zwei weitere folgen. Hinter dem Audi-Piloten landeten Jürgen Alzen (Ford GT Turbo) und Jürgen Bender (Corvette C7-R GT3) in beiden Rennen auf dem Podium. Gerade der erste Heat war zwischen den beiden GT-Boliden eng umkämpft.
 
Uwe Alzen ist in der Spezial Tourenwagen Trophy derzeit nicht zu schlagen. Der langjährige DTM Pilot beeindruckte auch auf dem Hockenheimring und siegte in beiden Rennen souverän. Mit dem gelben Donkervoort D8R kämpft Kreuer mit stumpfen Waffen gegen die leistungsstarken GT3 Boliden. Im ersten Rennen am Samstagmittag über 30 Minuten auf der ehemaligen Formel 1 Rennstrecke belegte er in der Gesamtwertung Rang 14 und in der Klasse Platz zehn. Um 17.30 Uhr schaltete die Startampel zum zweiten Mal für die STT auf Grün. Bei guten Bedingungen überquerte der Pilot des AMC Duisburg auf Rang sieben in der Klasse die Ziellinie. In der Gesamtwertung belegte der Duisburger den neunten Rang.

Die nächsten Läufe der STT finden auf dem niederländischen TT-Ciruit Assen statt. Die RSG Hamburg richtet die ADAC / RSG Racing Days aus.

31.07.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

AMC Piloten starten auf dem DEKRA Lausitzring und auf dem Nürburgring
 
Das deutsch-amerikanische Team HTP Winward Motorsport will mit zwei schlagkräftigen Fahrerpaarungen ein gewichtiges Wort im Titelkampf der ADAC GT Masters-Saison 2020 mitreden wenn es am kommenden Wochenende auf dem DEKRA Lausitzring in die Rennsaison 2020 losgeht. Der ehemalige DTM-Pilot Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V. wird wie im Vorjahr mit Indy Dontje antreten. Auch Philip Ellis blieb HTP treu, kann sich aber auf einen neuen starken Partner im Cockpit des Mercedes-AMG GT3 Evo freuen: den amtierenden Champion des FIA GT World Cup Raffaele Marciello.

Am Steuer der als "Mamba" bekannten Startnummer 47 im "giftigen" gelb-grünen Design des Fahrzeugausrüsters Mann-Filter wechseln sich erneut Maximilian Götz und Indy Dontje ab. 2019 feierte die Paarung einen Sieg und belegte in der Abschlusstabelle Platz drei, nur einen Punkt hinter den Gesamtzweiten. Bei der Startnummer 48 hat sich nicht nur die Lackierung geändert - das Auto ist nun weiß und blau und trägt die Logos von Knaus Tabbert, einem der führenden Caravan- und Reisemobilhersteller in Europa -, Philip Ellis bekommt mit dem in der Schweiz geborenen und wohnenden Italieners Raffaele Marciello einen neuen Cockpitpartner.
Am gleichen Wochenende findet der vierte Lauf der Nürburgring Langstreckenserie statt. Beim 43. RCM DMV Grenzlandrennen, ausgerichtet vom Rheydter Club für Motorsport e. V. DMV startet vom AMC Duisburg e. V. Michael Bohrer mit seinen Teamkollegen Stephan Epp und Gerrit Holthaus. Im bewährten AVIA Renault Clio in der Klasse H2 wollen sie an den Erfolg bei Rennen zwei und drei mit Platz zwei und einen Klassensieg, anknüfen.

Max Kruse Racing kann in diesem Jahr zwar nicht an allen Rennen teilnehmen, kündigte aber zu Saisonbeginn einige Gaststarts an. Beim vierten Lauf der NLS ist es nun soweit. Die Rennmannschaft bringt gleich zwei TCR-Boliden an den Start, die beide in der Klasse SP3T antreten. Im Golf GTI TCR mit der Startnummer 10 werden sich Andy Gülden, Volkswagen Motorsport-Repräsentant Benny Leuchter vom AMC Duisburg und Renn-Amazone Jasmin Preisig bei der Arbeit am Steuer des Golf GTI TCR abwechseln. Erklärtes Ziel ist natürlich der Klassensieg.
Das zweite Fahrzeug hingegen stellt sich zum ersten Mal dem Kampf um Rundenzeiten und Positionen auf der Nordschleife. Dieser Golf geht mit der Startnummer 333 ins Rennen und wird von einer hochkarätigen, prominenten Besatzung gesteuert. Details zu diesem Projekt werden kurz vor der Veranstaltung bekannt gegeben.

Der Kalender der DTM Saison 2020 wurde bereits mehrfach an die aktuelle Situation angepasst. Erst zuletzt musste wegen der Corona-Pandemie die für den 11. und 12. Juni geplante Traditionsveranstaltung der DTM auf dem Nürnberger Norisring abgesagt werden, weil die lokalen Behörden nicht die erforderliche Genehmigung erteilten.

Damit rücken die Rennen in Spa-Francorchamps am 01. und 02. August als Saisonauftakt der DTM 2020 in den Fokus. Hier hatten die Behörden die entsprechenden Genehmigungen bereits erteilt. Bei den Rennen der DTM kommt ein mit renommierten Experten entwickeltes, detailliertes und präzises Infektionsschutzkonzept zum Einsatz, das permanent an die dynamische Lage in der Covid-19-Pandemie angepasst wird. Zuschauer sind vor Ort nicht zugelassen.
 
26.07.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

DTM startet auf der Formel 1 Rennstrecke von Spa-Francorchamps in die Saison 2020
 
Der Kalender der DTM Saison 2020 wurde bereits mehrfach an die aktuelle Situation angepasst. Erst zuletzt musste wegen der Corona-Pandemie die für den 11. und 12. Juni geplante Traditionsveranstaltung der DTM auf dem Nürnberger Norisring abgesagt werden, weil die lokalen Behörden nicht die erforderliche Genehmigung erteilten.

Damit rücken die Rennen in Spa-Francorchamps am 01. und 02. August als Saisonauftakt der DTM 2020 in den Fokus. Hier hatten die Behörden die entsprechenden Genehmigungen bereits erteilt. Bei den Rennen der DTM kommt ein mit renommierten Experten entwickeltes, detailliertes und präzises Infektionsschutzkonzept zum Einsatz, das permanent an die dynamische Lage in der Covid-19-Pandemie angepasst wird. Zuschauer sind vor Ort nicht zugelassen.
Neben der DTM, die jeweils ein Rennen am Samstag und Sonntag austragen sind die BOSS GP und die DTM Trophy am Start. Die BOSS GP tritt mir ihren Big Open Single Seaters an: Brachiale Formel1-Boliden der vergangenen Jahre messen sich mit allen Formel-Fahrzeugen, die laut und schnell sind. Ein Spektakel für jeden Motorsport-Fan, wenn das bunte Feld aus F1, GP2, Indy Car, World Series by Renault und A1 GP startet.

Hinzu kommt die neue DTM Trophy die bei sechs Veranstaltungen an den Start sein wird. Dabei kommen seriennahe GT-Fahrzeuge mit Heckantrieb zum Einsatz. Das Leistungsgewicht ist auf mindestens 3,00 kg/PS begrenzt. Die Nennliste umfasst derzeit 20 Fahrzeuge der Marken Mercedes-AMG, McLaren, Audi, BMW, Porsche und Aston Martin.

26.07.2020 / TSP / Motorraetime.de
Zeitplan DTM 2020
Spa - Francorchamps


Stand 20. Juli 2020

Samstag, 01. August 2020
09.00 – 09.45 Uhr
10.05 – 10.35 Uhr
10.55 – 11.15 Uhr
11.30 – 11.55 Uhr
12.10 – 12.30 Uhr
13.00 – 13.30 Uhr
13.33 – 14.50 Uhr
15.15 – 15.45 Uhr
16.00 - 16.35 Uhr
Sonntag, 02. August 2020
09.00 – 09.30 Uhr
09.45 – 10.25 Uhr
10.45 – 11.05 Uhr
11.20 – 11.40 Uhr
12.05 – 12.25 Uhr
13.00 – 13.30 Uhr
13.33 – 14.50 Uhr
15.15 – 15.45 Uhr
16.05 – 16.30 Uhr

DTM Freies Training
DTM TrophyFreies Training 1
DTM Qualifying 1
BOSS GP Freies Training 1
DTM Trophy Qualifying 1
DTM Startaufstellung
DTM Rennen 1
DTM Trophy Rennen 1
BOSS GP Freies Training 2
 
DTM Trophy Freies Training 2
BOSS GP Qualifying
DTM Qualifying 2
DTM Trophy Qualifying 2
BOSS GP Rennen 1
DTM Startaufstellung
DTM Rennen 2
DTM Trophy Rennen 2
BOSS GP Rennen 2

AMC Piloten erfolgreich auf dem Nürburgring und dem Lausitzring
 
Am letzten Wochenende fanden die Läufe zwei und drei der Nürburgring Langstrecken-Serie statt. Am Samstag wurde das 60. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen ausgetragen, am Sonntag der 52. ADAC Barbarossapreis.

Michael Bohrer vom AMC Duisburg e. V. bestritt beide Rennen, zusammen mit Stephan Epp und Gerrit Holthaus im AVIA Renault Clio. Das Trio konnte sich im Verlauf des Rennens über vier Stunden an die Spitze in der Klasse setzen und den Vorsprung ausbauen. Michael Bohrer übernahm beim letzten Wechsel das Steuer als Führender und alles sah nach einem Klassensieg aus. Doch ein Reifenschaden sorgte für viel Aufregung. Mit Routine brachte Bohrer der angeschlagenen Clio über die Strecke, wurde in der Klasse nur vom Manta überholt und sicherte noch den zweiten Platz. Im Rennen am Sonntag, ebenfalls über vier Stunden, lief alles nach Plan. Michael Bohrer, der wieder den Schlussturn fuhr, überquerte als Erster die Ziellinie in der Klasse H2 und übernahm die Tabellenführung in der Klasse.
Im Mercedes-AMG GT3 vom Team GetSpeed ging Maximilian Götz am Sonntag mit Raffaele Marciello an den Start in der Klasse SP9 Pro. 19 GT3-Boliden nahmen das Rennen auf. Von der ersten bis zur letzten Minute wurde um jeden Zentimeter gekämpft. Maximilian Götz beendete das Rennen mit Marciello auf Rang vier der Gesamtwertung und in der Klasse. Seine Teamkollegen, Fabian Schiller und Maximilian Buhk, die das Rennen am Samstag bestritten, überquerten die Ziellinie auf Platz drei in der Gesamtwertung. Lance David Arnold der zusammen mit Klaus Abbelen und Alex Müller im Porsche 911 GT3 R vom Team Frikadelli Racing die Rennen bestritt, überquerte am Samstag auf Rang 23 die Ziellinie und wurden am Sonntag nicht gewertet, da sie nach 12 Runden einen Ausfall verbuchen mussten.
Auf dem Lausitzring gingen die AMC-Piloten Benjamin Leuchter und Johannes Georg Kreuer an den Start. Mit einem klaren Klassensieg startete nun auch das Team Max Kruse Racing in die durch Corona stark verspätete 2020er Saison. Beim ersten Lauf zur DMV National Endurance Series konnten Marek Schaller und Benny Leuchter im VW Golf TCR die Klasse NES 8 gewinnen und einen starken dritten Gesamtrang herausfahren.

Benny Leuchter: „Das war mal ein Saisonstart nach Maß! Wir sind in dieser Serie Neulinge und konnten trotzdem von Anfang an ganz vorn mitfahren. Das zeigt einerseits, wie gut das Team funktioniert und auf der anderen Seite, dass sich die akribische Vorbereitung gelohnt hat. Der Klassensieg hier war absolut kein Selbstläufer, denn es waren einige sehr gut besetzte und starke Gegner am Start. Besonders stolz bin ich auf die Leistung unseres Youngsters Marek Schaller, der sich über das ganze Wochenende stetig gesteigert hat und sich auch perfekt ins Team integriert. Mit solch einem Erfolg zu starten, gibt uns für den weiteren Saisonverlauf viel Selbstvertrauen.“
Bei der Spezial Tourenwagen Trophy (STT) war Johannes Georg Kreuer an den Start. Mit dem gelben Donkervoort von Classic & Speed Bilster Berg vorbereitet hatte er in seiner Klasse mit den leistungsstärkeren GT3 Boliden zu kämpfen. Im Rennen eins belegte er den siebten Rang, im zweiten Rennen konnte er sich noch um einen Platz verbessern.

17.07.2020 / TSP / Motorracetime.de
 
   

AMC-Piloten starten auf dem Nürburgring und Lausitzring

Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt Ende Juni geht es in der Nürburgring Langstrecken-Serie Schlag auf Schlag weiter. Am kommenden Wochenende (11.-12. Juli 2020) steht die erste Doppelveranstaltung in der Geschichte des Nordschleifen-Championats an. Samstag findet das 60. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen statt, tags drauf folgt der 52. ADAC Barbarossapreis. Beide Rennen führen über die Distanz von vier Stunden. Die vorläufigen Teilnehmerlisten versprechen jede Menge Motorsportaction: 155 Fahrzeuge haben sich den Samstag und 141 für den Sonntag angekündigt. Leider sind aufgrund der Corona-Pandemie nach wie vor keine Zuschauer an der Strecke zugelassen. Damit Fans die Rennen trotzdem verfolgen und mitfiebern können, wird an beiden Renntagen zusammen rund 16 Stunden im Livestream vom Nürburgring berichtet. Die Live-Übertragung beginnt morgens um 08:15 Uhr jeweils mit dem Training; Rennstart ist um 12 Uhr.
Zwei Langstreckenrennen an zwei Tagen – das ist kein Pappenstiel. Während sich Fans und Fahrer über einen hundertprozentigen Aufschlag Fahrspaß freuen, ist die Doppelbelastung für die Teams eine große Herausforderung. Quasi über Nacht muss der Rennbolide für den nächsten Tag fit gemacht werden. Und in dieser Rechnung ist ein möglicher Unfall oder technischer Defekt im ersten Rennen noch nicht berücksichtigt. Sollte dieser Fall eintreten, schlägt die Stunde der Techniker und Mechaniker – hier werden Helden geboren.

In die Saison startet nun Maximilian Götz (Mercedes AMG Team GetSpeed) vom AMC Duisburg e. V. mit dem Mercedes AMG GT3 mit der Startnummer zwei. Seine Teamkollegen sind Raffaele Marciello und Maximilian Buhk die bereits den ersten Lauf bestritten. Sein Clubkollege, Michael Bohrer, die im ersten Rennen in der Klasse Platz zwei belegten gehen mit bewährter Mannschaft an den Start. Neben Bohrer werden Stephan Epp und Gerrit Holthaus den AVIA Renault Clio RS pilotieren. Lance David Arnold wird ebenfalls am Start sein. Zusammen mit Klaus Abbelen, Sabine Schmitz und Alex Müller pilotiert er einen Porsche 911 GT3 R vom Team Frikadelli Racing Team.
Auf dem Lausitzring findet die P9 Challenge statt. Bei der STT geht wieder Johannes Georg Kreuer an den Start. Auch dieses Jahr ist der gelbe Donkervoort von Classic & Speed Bilster Berg vorbereitet. Aufgrund der motorischen Unterlegenheit des Fahrzeugs lassen sich die Ergebnisse des Vorjahres (2x3. der Division 1) angesichts der Hubraum- und PS- starken Konkurrenz sicher schwer wiederholen.
Neben Johannes Kreuer ist noch Benjamin Leuchter vom AMC Duisburg vertreten. Bei der DMV NES 500 (National Endurance Series) setzt er den VW Golf TCR ein.
Max Kruse Racing baut seinen Einsatz für Volkswagen Motorsport aus und fokussiert die Saison 2020 erstmals voll auf den Einsatz seiner TCR Golf in der Meisterschaft der DMV NES 500. Gaststarts in der VLN stehen aber voraussichtlich weiterhin auf dem Plan. Für die Fans und Partner äußerten sich VW-Markenbotschafter und Teamchef Benjamin Leuchter und auch Teammitinhaber Max Kruse heute zu den Hintergründen im Interview : „Natürlich ist es schade, dass wir in diesem Jahr nicht die komplette Meisterschaft in der VLN NLS bestreiten. Aber aufgrund der Situation durch Corona haben wir gemeinsam entschieden, uns in diesem Jahr auf die DMV NES 500 zu konzentrieren. Somit sind nun neben Seat, Audi und Opel auch die Golf TCR in der Klasse 8 gut vertreten. Wir freuen uns auf einen starken Wettbewerb.“
 
09.07.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

Michael Bohrer vom AMC Duisburg belegte Platz 2 in der Klasse H2
 

Der Saisonauftakt der Nürburgring Langstrecken-Serie glänzte nicht nur mit einem packenden Rennen und den strahlenden Sieger David Pittard und Mikkel Jensen im BMW M6 GT3 von Walkenhorst. Die 51. Adenauer ADAC Rundstrecken Trophy stand in vielerlei Hinsicht unter einem guten Stern. Die erste Motorsportveranstaltung in Deutschland nach dem Corona-Lockdown fand unter anspruchsvollen Auflagen statt, die es zu meistern galt. Dabei ging das Hygiene-Konzept der VLN – unter anderem mit einer großzügig dimensionierten Outdoor-Boxengasse im Fahrerlager – voll auf. Am Ende gab es bei den Teilnehmern und Organisatoren gleichermaßen zufriedene Gesichter. Nicht zuletzt, weil die vorhergesagten Unwetter ausblieben und stattdessen Sonne und blauer Himmel vorherrschten. Und auch die Fans blieben keineswegs auf der Strecke. Wenn auch nicht am Nürburgring vor Ort, verfolgten sie den Livestream im Internet. „Mein größter Dank geht heute an die Fans, die unserer Bitte nachgekommen sind, zuhause zu bleiben und das Rennen im Livestream zu verfolgen“, sagt Christian Stephani, Geschäftsführer VLN VV GmbH & Co. KG.
Sportlich setzten Patrick Assenheimer und Maro Engel im Mercedes-AMG GT3 des Mercedes-AMG Team HRT das erste Ausrufezeichen der Saison: Mit einer Rundenzeit von 7:59,191 Minuten sicherten sie sich die Pole-Position. Das Duo führte das Rennen auch zwölf Runden lang an und wurde in Führung liegend abgewinkt. Allerdings unterlief dem Team beim letzten Boxenstopp ein Fehler, so dass die Minimalzeit unterschritten wurde. Dafür erhielten Assenheimer und Engel eine 37-Sekunden-Strafe und mussten sich am Ende mit Platz zwei begnügen. Den Sieg erbten Pittard und Jensen, die im BMW M6 auf Platz zwei ins Ziel gekommen waren.
Glück hatte auch das Mercedes-AMG Team GetSpeed wo eigentlich Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V. starten sollte. AMG Mercedes disponierte um und Götz wird erst beim zweiten und dritten Rennen an den Start gehen. Seine Teamkkollegen Fabian Schiller, Maximilian Buhk und Raffaele Marciello kämpften mit Michele Beretta und Kim Louis Schramm im Phoenix-Audi um den letzten Podestrang. Nur wenige Sekunden trennten beide eingangs der letzten Runde. Am Ende wurde Beretta in eine Kollision verwickelt und fiel bis auf Rang sieben zurück. Mit Platz drei konnte auch GetSpeed den ersten Podestrang der Saison feiern.

Michael Bohrer vom AMC Duisburg e. V. hatte mit dem AVIA Renault Clio RS mit Motorprobleme zu kämpfen, konnte dennoch mit seinen Teamkollegen Stephan Epp und Gerrit Holthaus das Rennen beenden und auf Platz zwei in der Klasse die Ziellinie überqueren. In der Gesamtwertung der 132 Starter belegten sie Platz 78.
Michael Bohrer: Das war das Beste was wir aus der Situation machen konnten. Motorenprobleme mit 15 Minuten Schrauben in der Box und 25 km/h geringeren Topspeed über das ganze Rennen geht das Ergebnis in Ordnung. Zwischenzeitlich hatten wir überlegt, dass Auto abzustellen.

Das schnellste Pro-Am-Fahrzeug der GT3-Klasse war der Porsche 911 GT3 R von Frikadelli Racing mit den Klaus Abbelen, Lance David Arnold aus Duisburg und Alex Müller.

Bereits in zwei Wochen geht es in der Nürburgring Langstrecken-Serie weiter. Auf dem Programm steht am 11. und 12. Juli die Doppelveranstaltung mit dem 60. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen am Samstag und dem 52. ADAC Barbarossapreis am Sonntag – jeweils über die Distanz von vier Stunden.

28.06.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

Saisonauftakt der VLN findet im Juni wie geplant statt
Piloten des AMC Duisburg e. V. mit am Start
 
Grünes Licht für den Saisonauftakt der Nürburgring Langstrecken-Serie: Das für den 27. Juni 2020 geplante Rennen findet statt. Die Kreisverwaltung Ahrweiler hat das Rennen unter Berücksichtigung des von der VLN und dem Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit des Universitätsklinikums Bonn entwickelten Hygienekonzepts genehmigt. Das erste Rennen der Saison geht über die Distanz von vier Stunden, die Startampel schaltet wie gewohnt um 12 Uhr auf grün.

„Wir sind froh, dass nun endlich wieder Rennen stattfinden können. Das sind positive Nachrichten für unsere Teilnehmer und die gesamte Region rund um den Nürburgring“, sagt Christian Stephani, Geschäftsführer der VLN VV GmbH & Co.KG. „Unsere Bemühungen der letzten Wochen, ein überzeugendes und schlüssiges Hygienekonzept für die Rennen zu entwickeln, haben sich ausgezahlt. Mit der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz, die den Wettkampfbetrieb in kontaktfreien Sportarten wieder erlaubt, ist der Weg für Rennen in der Grünen Hölle frei“, so Stephani.
Noch etwas gedulden müssen sich hingegen die Fans der Rennserie, denn Zuschauer sind beim Auftaktrennen noch nicht vorgesehen. Die Tribünen am Grand-Prix-Kurs und die Zuschauerplätze rund um die Nordschleife bleiben vorerst noch geschlossen. Stephani: „Die Fans fiebern dem Saisonstart genauso entgegen wie wir, die Teams und die Fahrer. Das ist verständlich. Dennoch möchten wir appellieren, sich noch etwas zu gedulden und die Rennen über unseren Livestream und andere Kanäle zu verfolgen.“

Die VLN hat den Teams bereits erste Details des Konzepts zur Durchführung des Rennbetriebs mitgeteilt, welches unter anderem zusammen mit dem DMSB und der ILN (Interessengemeinschaft Langstrecke Nürburgring) erarbeitet wurde. „Wir werden in den nächsten Tagen weitere Einzelheiten veröffentlichen“, sagt Stephani.
Bevor es beim ersten Rennen Nürburgring Langstrecken-Serie endlich wieder um Siege geht, haben die Teams am Probe- und Einstelltag am 15. Juni noch mal die Gelegenheit sich auf die acht Rennen umfassende Saison vorzubereiten.

Mit an den Start gehen die Piloten des AMC Duisburg e. V. Michael Bohrer und Maximilian Götz. In der Klasse H2 geht Michael Bohrer mit der Stammbesatzung von AVIA Racing an den Start. Den Renault Clio RS Cup wird er zusammen mit Gerrit Holthaus und Stephan Epp das vier Stunden Rennen bestreiten. Das Team Max Kruse Racing mit Benjamin Leuchter und Andreas Gülden im VW Golf GTI TCR wird das erste Rennen nicht bestreiten. Maximilian Götz startet im Team Get Speed auf einem AMG Mercedes GT3. Bestreiten wird er die Rennen der VLN bis zum 24h Rennen zusammen mit Raffaele Marciello, Maximilian Buhk und Fabian Schiller.
 
Termine Nürburgring Langstrecken-Serie 2020

27.06. – Rennen 1 (4h)
11.07. – Rennen 2 (4h)
12.07. – Rennen 3 (4h)
01.08. – Rennen 4 (4h)
29.08. – Rennen 5 (6h)
24.10. – Rennen 6 (4h)
07.11. – Rennen 7 (4h)
21.11. – Rennen 8 (4h)

24.09. – 27.09.2020 – 24h Rennen

21.06.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

DTM schließt offizielle Testfahrten ab

Back on track – die DTM hat auf dem Nürburgring erfolgreiche und intensive Testfahrten absolviert. Die Hersteller Audi und BMW sowie die Privat-Teams WRT (Audi) und ART (BMW) sammelten gemeinsam rund 19.000 Testkilometer und über 5.200 Runden. Dank der teilweise idealen Bedingungen während der vier Tage unterbot Ferdinand Habsburg (AUT, WRT Team Audi) als Schnellster der Testfahrten den aktuellen Rundenrekord der DTM. Seine 1.18,911 Minuten sind die beste jemals auf dem Sprintkurs gemessene Zeit eines DTM Fahrzeugs. Insgesamt präsentierten sich die Marken Audi und BMW auf Augenhöhe.

Die Testfahrten der DTM wurden inmitten der Covid-19-Pandemie dank eines detaillierten und präzisen Infektionsschutzkonzepts ermöglicht. Bei der Umsetzung der Maßnahmen – etwa das Einhalten von Abständen, das Tragen von Schutzausrüstung und das regelmäßige Überprüfen der Körpertemperatur – zogen alle beteiligten Organisationen konsequent an einem Strang.
Besonderen Fleiß legte Robert Kubica an allen vier Testtagen an den Tag. 1.963,289 Kilometer absolvierte der DTM "Rookie" auf dem Nürburgring und gehörte damit zu den emsigsten Testern. Während die Werksteams der Hersteller lediglich mit einem Auto gleichzeitig testen durften, war es den beiden Privatteams WRT und ART gestattet, maximal zwei Autos einzusetzen. Für Kubica bedeutete das: freie Fahrt an allen Tagen.

Die mit Abstand meisten Trainingsrunden der Werksfahrer absolvierte Mike Rockenfeller (GER, Audi). Der Champion von 2013 sprang für seinen Teamkollegen Loïc Duval (FRA) ein und kam deshalb auf 569 Runden und 2.064,901 Kilometer.
Die Top 5 der Trainingsfleißigsten:
Mike Rockenfeller (Audi) – 569 Runden (2.064,901 km)
Robert Kubica (BMW) – 541 Runden (1.963,289 km)
Ferdinand Habsburg (Audi) – 529 Runden (1.919,741 km)
Robin Frijns (Audi) – 363 Runden (1.317,327 km)
René Rast (Audi) – 359 Runden (1.302,811 km)

Summe Testkilometer Audi-Werksteams: 1.964 Runden (7.127,356 km)
Summe Testkilometer BMW-Werksteams: 1.737 Runden (6.303,573 km)

Ferdinand Habsburg, Audi: "Wir haben die schnellste DTM Zeit auf dem Nürburgring am Mittwoch hingelegt. Das zeigt, wie schnell und spannend die DTM in dieser Saison wird. Nach so langer Wartezeit wieder im Cockpit zu sitzen, habe ich genossen."
Nico Müller, Audi: "Zu Beginn des Tests war ich sogar etwas nervös, irgendwie wie beim ersten Schultag nach den Ferien. Man weiß nicht, ob man noch alles richtig macht. Aber ab dem Moment, wo man den Speedlimiter loslässt, ist es wie früher."

René Rast, Audi: "Ich bin Montag und Donnerstag gefahren, dazwischen haben wir Medien-Termine absolviert und die Arbeit der Teamkollegen analysiert. Am letzten Tag ging es also darum, das Gelernte umzusetzen."

Jamie Green, Audi: "Wir haben einen guten Vorsaisontest hier auf dem Nürburgring hinter uns gebracht. An meinem ersten Tag hatten wir komplett trockene Bedingungen und ich habe so rund 150 Runden absolviert. Am zweiten Tag hat es über Mittag geregnet, sodass wir auch in nassen Bedingungen testen konnten. Alles in allem sind wir sehr zufrieden."
Sheldon van der Linde, BMW: "Wir haben viel Zeit im Auto zugebracht, ich hatte zwei wirklich gute Tage bei den Testfahrten. Ich bin zufrieden mit dem, wie wir das Auto über den Winter vorangebracht haben. Ich kann das erste Rennen in Spa kaum erwarten."

Timo Glock, BMW: "Nachdem man vier, fünf Monbate nicht im Auto gesessen hat, war es gut, wieder in den Rhythmus zu kommen und das Testprogramm abzuarbeiten. Es ist schwer einzuschätzen, wo man steht, weil man nicht weiß, welches Programm die Konkurrenz absolviert. Aber vom Gefühl her haben wir bei BMW einen großen Sprung nach vorn gemacht."

Philipp Eng, BMW: "Es hat viel Spaß gemacht und wir sind durch das ganze Programm gut durchgekommen. Wir haben also unsere Hausaufgaben gemacht, auch wenn es lange, intensive Tage waren."
Robin Frijns, Audi: "Es hat ein, zwei Runs gebraucht, bis ich wieder im Rhythmus war. Wir haben ein strammes Testprogramm durchgezogen, das ist immer gut."

Jonathan Aberdein, BMW: "Im vergangenen Jahr hab ich um Podiumsresultate und Pole-Positions gekämpft – in diesem Jahr möchte ich den nächsten Schritt machen. Ich möchte um Siege kämpfen. Ein großes Kompliment an die ITR, die diesen Test möglich gemacht hat. Nach acht Monaten, die man nicht im Auto war, eine gute Sache."

Mike Rockenfeller, Audi: "Wir durften lange nicht mehr im Auto sitzen. Ich habe deshalb jede Runde genossen, kam viel zum Fahren. Wir haben den Test gut genutzt, jetzt freue ich mich auf das erste Rennen in Spa-Francorchamps."
Lucas Auer, BMW: "Wir haben einen großen Testblock gehabt, den wir von vorn bis hinten durchgezogen haben. Natürlich habe ich es genossen, wieder im Auto zu sein."

Robert Kubica, BMW: "Nach einer schwierigen Zeit nicht nur für Rennfahrer und Teams sondern für alle Menschen während des Lockdowns, ist es natürlich schön, wieder ein Rennauto fahren zu dürfen. Alle haben viel Rücksicht aufeinander genommen – Gesundheit ist schließlich das Wichtigste. Für mich als Neuling gab es viele neue Dinge herauszufinden – mit dem Auto, den Abläufen, dem Team."

Fabio Scherer, Audi: "Ich fühle mich sehr wohl im Team. Es ist die Vorbereitung auf die Saison, jede Sekunde im Auto zählt, denn danach wird es nicht mehr viele Tests geben. Deshalb haben wir das Testprogramm sehr ernsthaft durchgezogen."
Marco Wittmann, BMW: "Das Fazit ist positiv – nach langen Testtagen, an denen wir unser Programm abgespult haben und auch die Performance gestimmt hat. Wo wir genau stehen, werden wir erst im ersten Qualifying in Spa-Francorchamps sehen. Aber ich denke, es wird deutlich enger als im vergangenen Jahr."

Loïc Duval, Audi: "Leider hatte ich noch Probleme mit dem Schlüsselbein, das ich mir vor etwa zwei Wochen gebrochen habe. Aber ich konnte kurze Runs absolvieren, und dabei ans Limit und auf Rundenzeiten gehen. Das war cool."
 
 
Bestzeiten aller Fahrer

01. Ferdinand Habsburg (AUT), Audi RS 5 DTM, 1.18,911 Min.
02. Nico Müller (SUI), Audi RS 5 DTM, 1.18,944 Min.
03. René Rast (GER), Audi RS 5 DTM, 1.19,028 Min.
04. Jamie Green (GBR), Audi RS 5 DTM, 1.19,037 Min.
05. Sheldon van der Linde (RSA), BMW M4 DTM, 1.19,070 Min.
06. Timo Glock (GER), BMW M4 DTM, 1.19,157 Min.
07. Philipp Eng (AUT), BMW M4 DTM, 1.19,204 Min.
08. Robin Frijns (NED), Audi RS 5 DTM, 1.19,214 Min.
09. Jonathan Aberdein (RSA), BMW M4 DTM, 1.19,230 Min.
10. Mike Rockenfeller (GER), Audi RS 5 DTM, 1.19,286 Min.
11. Lucas Auer (AUT), BMW M4 DTM, 1.19,476 Min.
12. Robert Kubica (POL), BMW M4 DTM, 1.19,493 Min.
13. Fabio Scherer (SUI), Audi RS 5 DTM, 1.19,511 Min.
14. Marco Wittmann (GER), BMW M4 DTM, 1.19,581 Min.
15. Loïc Duval (FRA), Audi RS 5 DTM, 1.19,587 Min.
16. Harrison Newey (GBR), Audi RS 5 DTM, 1.19,761 Min.

19.06.2020

Bilder: Audi / BMW
   

Dritter Testtag der DTM auf dem Nürburgring

Aufgrund der Covid-19-Pandemie ist nicht nur das öffentliche Leben weltweit eingeschränkt, auch in der kleinen Welt des Nürburgring-Fahrerlagers während der offiziellen DTM Testfahrten sind gewohnte Abläufe ganz anders. Dass Sicherheit und Hygiene höchste Priorität haben, gilt natürlich auch und vorallem dann, wenn man sich gezwungenermaßen nahe kommt. So mussten sich die BMW-Werksfahrer an einen neuen Anblick gewöhnen: An "Physio-Therapeuten in Raumanzügen". Ausgerüstet mit FFP-2-Masken, Schutzbrille, Schutzhandschuhen und Einmal-Overalls führten die Physios Alessio Erra und Isreal Sanchez Hernandes ihre Behandlungen mit den Fahrern durch.
Nachdem sich Loïc Duval vor wenigen Wochen beim Mountainbiken das Schlüsselbein gebrochen hatte, ließ sich der Fahrer vom Audi Sport Team Phoenix am Dienstag nach kurzen Stints und einem Einsatz von rund eineinhalb Stunden angesichts anhaltender Schmerzen von Teamkollege Mike Rockenfeller vertreten. Am Donnerstag könnte Duval wieder im Einsatz sein.

Ferdinand Habsburg, Audi: "Wenn man bedenkt, dass ich das konkurrenzfähigste Auto im Grid zur Verfügung habe, muss das Ziel lauten, Rennen zu gewinnen. Und auch die Meisterschaft. Nur wer sich viel vornimmt kann auch erfolgreich sein."
Nico Müller, Audi: "Der erste volle Tag in meinem Einsatzauto. Und er war produktiv. Nachmittags gab es Regen, sodass wir auf feuchter Strecke gefahren sind. Wir haben viele Punkte unseres Programms abgehakt. Zeiten waren auch okay – auch wenn das bei Testfahrten nicht die höchste Priorität hat."

Jamie Green, Audi: "Heute haben wir wie gestern Long-runs und Quali-Simulationen gefahren, dazu Startübungen. Der Unterschied war: Heute gab es in der Mittagspause Regen, sodass wir auch unter diesen Bedingungen testen konnten."
Sheldon van der Linde, BMW: "Ein guter Testtag für mich heute, mit viel Zeit auf der Strecke. Wir haben viele Punkte abgearbeitet. Ich bin sehr zufrieden mit dem Auto und der Entwicklung über den Winter."

Timo Glock, BMW: "Für mich war es gut, ein paar Runs zu bekommen, nachdem man fünf Monate nicht im Auto gesessen hat. Wir hatten für heute, haben vorallem aber auch für morgen einiges auf dem Programm."
Fabio Scherer, Audi "Das ist natürlich alles Neuland für mich. Auch deshalb sind es intensive, anstrengende Tage. Ich fühle mich sehr wohl im Team, die ersten Eindrücke sind sehr gut."

Jonathan Aberdein, BMW: "Einfach großartig, nach acht, neun Monaten wieder im Auto zu sitzen. Der BMW fühlt sich gut an. Und wir sind konkurrenzfähig – das ist das Wichtigste. Ich freue mich auf einen weiteren Testtag morgen!"
Mike Rockenfeller, Audi: "War ein langer Tag. Es hat geregnet. Es war der erste Tag im Auto mit meinem Design, nachdem ich gestern mit dem Auto von meinem Teamkollegen Loïc Duval gefahren bin. Wir haben viel probiert, aber hatten auch Handling-Probleme. Das gehört zum Testen aber dazu."

Kombiniertes Resultat Mittwoch – vormittags und nachmittags

01. Ferdinand Habsburg (AUT), Audi RS 5 DTM, 1.18,911 Min.
02. Nico Müller (SUI), Audi RS 5 DTM, 1.18,944 Min.
03. Jamie Green (GBR), Audi RS 5 DTM, 1.19,037 Min.
04. Sheldon van der Linde (RSA), BMW M4 DTM, 1.19,070 Min.
05. Timo Glock (GER), BMW M4 DTM, 1.19,157 Min.
06. Fabio Scherer (SUI), Audi RS 5 DTM, 1.19,511 Min.
07. Robert Kubica (POL), BMW M4 DTM, 1.19,641 Min.
08. Jonathan Aberdein (RSA), BMW M4 DTM, 1.19,735 Min.
09. Mike Rockenfeller (GER), Audi RS 5 DTM, 1.19,961 Min.
10. Marco Wittmann (GER), BMW M4 DTM, –

11.06.2020 / TSP / Motorracetime.de

Bilder: DTM, Audi
   

Punkte beim großen Finale: Lotterer kämpft sich in die Top-10
 
Die ABB Formula E „Race at Home Challenge“ ist mit einem spannenden Finale auf der virtuellen Rennstrecke von Berlin zu Ende gegangen. André Lotterer (Duisburg) vom TAG Heuer Porsche Formel-E-Team konnte sein Punktekonto im achten Rennen als Zehnter im letzten Rennen noch einmal aufstocken. Zahlreiche Kollisionen wirbelten das Feld kurz nach dem Start durcheinander und brachten Lotterers Teamkollegen Neel Jani um ein gutes Ergebnis. Er musste sich mit Platz 23 begnügen.

Jani beendete die ABB Formula E "Race at Home Challenge" 2020 als bestplatzierter Porsche-Pilot mit 35 Punkten auf Platz acht. Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team belegte in der Teamwertung mit 50 Zählern ebenfalls Rang acht.

Neel Jani startete von der siebten Position ins Rennen, fiel im Chaos kurz nach dem Start aber ans Ende des Feldes zurück. André Lotterer konnte sich hingegen vom zwölften Startplatz zunächst um zwei Positionen verbessern und zeigte im weiteren Rennverlauf eine gute Pace. Vier Runden vor Schluss musste der Duisburger zunächst zwei Konkurrenten passieren lassen, rückte jedoch aufgrund von Strafen gegen zwei andere Piloten nachträglich wieder auf Platz zehn vor. Diese Position brachte Lotterer zwei Zähler ein, da beim Finale doppelte Punkte für die ersten zehn Plätze vergeben wurden.
Marco Ujhasi (Manager Esports bei Porsche Motorsport): „Das war ein grandioses Finale der ‚Race at Home Challenge‘ in Berlin. Wir gratulieren Stoffel Vandoorne zum Sieg in der Fahrerwertung. In den vergangenen acht Wochen haben wir spannendes Simracing erlebt und die Faszination der Formel E in Zeiten der Corona-Pandemie auch virtuell unter Beweis gestellt. Dass dabei auch noch Spenden für UNICEF gesammelt wurden, war besonders schön – eine tolle Aktion für einen guten Zweck. Für uns geht die Saison in der virtuellen Motorsport-Welt nun weiter. Ich hoffe, dass die Formel E und das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team schon bald wieder auf der realen Rennstrecke im Einsatz sein werden, um die Fans zu begeistern.“

André Lotterer (Porsche 99X Electric, #36): „Mit diesem Rennen ging die ‚Race at Home Challenge‘ zu Ende. Alles in allem war es eine super Sache, dass diese Serie zugunsten von UNICEF zustande gekommen ist. Außerdem hat es großen Spaß gemacht, in den vergangenen Wochen virtuell gegen die Formel-E-Jungs anzutreten. Wir haben viel trainiert, damit wir uns von Rennen zu Rennen verbessern konnten. Und das war alles andere als einfach. Nun hoffe ich, dass wir bald wieder auf der Rennstrecke Gas geben können.“

Im siebten Rennen am Samstag auf der virtuellen Rennstrecke von New York. Neel Jani zeigte über das gesamte Rennen eine konstante und gute Pace. Drei Runden vor Rennende musste er zwei Konkurrenten passieren lassen und fiel somit noch aus den Punkterängen. Mit 35 Zählern ist Jani auf Platz sechs aktuell der bestplatzierte Porsche-Pilot in der Fahrerwertung. Janis Teamkollege André Lotterer kam im zweiten Porsche 99X Electric als 18. ins Ziel, nachdem er wegen eines Unfalls zurückgefallen war. Im Qualifying hatte er den zwölften Startplatz erreicht. In der Teamwertung liegt das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team mit 48 Punkten weiter auf dem sechsten Platz. „Der Start hat gepasst, und ich war in einer guten Position. Danach war ich in einen Unfall verwickelt. Plötzlich war ich nur noch Passagier. Mein Auto war danach erheblich beschädigt, so dass ich einige Positionen verlor. Morgen steht das Finale in Berlin an.“, gab der Duisburger zu Protokoll.

09.06.2020 / TSP / Motorracetime.de

Bilder: Porsche/Motorracetime.de
   

Zander übernimmt wieder die Leitung der Fachschaft Motorsport

Die Fachschaft Motorsport im Stadtsportbund hat eine neue Führung. Nachdem Heinz-Gerd Römerscheid im Dezember zurückgetreten ist, hat Uwe Busch, Geschäftsführer des Stadtsportbundes, Norbert Zander kommissarisch als neuen Fachschaftsleiter eingesetzt. Da durch die Corona Maßnahmen keine Versammlung stattfinden darf, konnte auch kein neuer Fachschaftsleiter gewählt werden. Für das Jahr 2020 leitet Norbert Zander nun die Geschicke der Stadtmeisterschaften im Motorsport. Im Angebot der diesjährigen Meisterschaften stehen im Automobilsport die Rundstrecke, Rallye, Slalom, ORI 75, Young- und Oldtimer Veranstaltungen sowie im Motorradsport die Rundstrecke, Enduro, Trial, Cross und Tourensport. Einzelheiten dazu stehen auf der Internetseite www.motorsport-duisburg.de

Kontaktdaten, Ausschreibung und Nennformular sind auf der Website hinterlegt und die Vereine können darüber in Kontakt treten. Die Fachschaft freut sich auf zahlreiche Nennungseingänge obwohl bei der derzeitigen Situation der Beginn der Veranstaltungen später sein wird.

Sobald die Maßnahmen der Corona Krise aufgehoben oder gelockert wurden, so dass eine Versammlung durchgeführt werden darf, werden die Vereine und Clubs zu einer Sitzung eingeladen. Für nächstes Jahr steht dann die Wahl zum Fachschaftsleiter Motorsport an.

23.04.2020 / TSP / Motorracetime.de
   

André Lotterer und Neel Jani feiern in New York Top-10-Platzierungen
 
Bei der Rennpremiere der virtuellen Formel-E-Strecke in New York (US) hat das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team sein Punktekonto weiter aufgestockt. Neel Jani kämpfte im sechsten Rennen der ABB Formula E „Race at Home Challenge“ lange um einen Podestplatz und sah schließlich als Fünfter die Zielflagge. Sein Teamkollege, der Duisburger André Lotterer, belegte im zweiten virtuellen Porsche 99X Electric die zehnte Position.

Das virtuelle Rennen im New Yorker Stadtteil Brooklyn bot jede Menge Formel-E-Action. Nach einem starken Qualifying startete Jani vom dritten Platz und konnte noch in der ersten Kurve eine Position gut machen. Lange fuhr er einem Podestplatz entgegen, ehe es in der Schlussphase noch einmal turbulent wurde: In Runde elf büßte der Schweizer zwei Positionen ein, in der letzten Rennrunde musste er nach einem Dreher noch einen weiteren Konkurrenten vorbeiziehen lassen. So kam Jani schließlich als Fünfter ins Ziel. André Lotterer erwischte von Platz zehn ebenfalls einen guten Start und verbesserte sich um einen Rang. Im weiteren Verlauf verlor er diese Position wieder und beendete das Rennen als Zehnter. Damit sammelten Jani (10) und Lotterer (1) insgesamt elf weitere Punkte für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team. Am kommenden Wochenende steht das große Finale der „Race at Home Challenge“ mit zwei Wertungsläufen auf dem Programm. In den beiden abschließenden Rennen wird jeweils die doppelte Punktzahl vergeben. Das Rennen am Samstag wird erneut auf der virtuellen Strecke in New York ausgetragen, das große Finale am Sonntag in Berlin-Tempelhof.
Marco Ujhasi (Manager Esports bei Porsche Motorsport): „Heute haben wir einige spannende Zweikämpfe bei der sechsten Runde zur ‚Race at Home Challenge‘ gesehen. Auf der neuen virtuellen Strecke in New York konnten Neel und André erneut eine doppelte Punkteausbeute mitnehmen. Neel war mit einer starken Leistung im Qualifying mit der drittschnellsten Rundenzeit vorne dabei, konnte das Ergebnis mit Platz fünf im Rennen jedoch nicht ganz umsetzen. Bei André ist das Qualifying nicht rund gelaufen, er holte als Zehnter einen weiteren Punkt. Josh hat im ‚Challenge Grid‘-Rennen eine tolle Aufholjagd gezeigt und sich um sechs Plätze nach vorn gearbeitet. Der Lohn dafür war ein weiterer Podestplatz. Es ist toll, dass die Formel E mit der Strecke in New York einen weiteren neuen Austragungsort für die virtuelle Formel-E-Serie geschaffen hat. Wir freuen uns auf das große Finale am kommenden Wochenende mit New York und Berlin als Austragungsorte.“

André Lotterer (Porsche 99X Electric, #36):
„Das Qualifying ist nicht so gut gelaufen, obwohl die Rundenzeiten im Training eigentlich nicht schlecht waren. Nach dem Rennstart ging es in der ersten Runde wieder einmal hart zur Sache. Ich bin allerdings gut durchgekommen. In einem Zweikampf mit Oliver Turvey wurde mein Auto etwas beschädigt. Am Ende kam ich als Zehnter ins Ziel. Es wäre mehr drin gewesen, aber immerhin hatte ich einen spannenden Kampf mit Oliver.“

01.06.2020 / TSP / Motorracetime.de
Bilder: Porsche/Motorracetime.de
   

Bewährtes HTP-Fahrerduo Maximilian Götz und Indy Dontje startet auch 2020 gemeinsam
 
Das deutsch-amerikanische Team HTP Winward Motorsport will mit zwei schlagkräftigen Fahrerpaarungen ein gewichtiges Wort im Titelkampf der ADAC GT Masters-Saison 2020 mitreden: Der ehemalige DTM-Pilot Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V. wird wie im Vorjahr mit Indy Dontje antreten. Auch Philip Ellis blieb HTP treu, kann sich aber auf einen neuen starken Partner im Cockpit des Mercedes-AMG GT3 Evo freuen: den amtierenden Champion des FIA GT World Cup Raffaele Marciello.

Der Rennstall aus Altendiez in Rheinland-Pfalz, 2018 Sieger in der Teamwertung des ADAC GT Masters, tritt 2020 unter dem Namen HTP Winward Motorsport an und unterstreicht damit die erweiterte Kooperation mit dem US-Team Winward Racing. Die Zusammenarbeit hatte 2017 begonnen. Die beiden Mercedes-AMG GT3 Evo der deutsch-amerikanischen Allianz tragen unverändert die Startnummern 47 und 48.

Am Steuer der als "Mamba" bekannten Startnummer 47 im "giftigen" gelb-grünen Design des Fahrzeugausrüsters Mann-Filter wechseln sich erneut Maximilian Götz und Indy Dontje ab. 2019 feierte die Paarung einen Sieg und belegte in der Abschlusstabelle Platz drei, nur einen Punkt hinter den Gesamtzweiten. Bei der Startnummer 48 hat sich nicht nur die Lackierung geändert - das Auto ist nun weiß und blau und trägt die Logos von Knaus Tabbert, einem der führenden Caravan- und Reisemobilhersteller in Europa -, Philip Ellis bekommt mit dem in der Schweiz geborenen und wohnenden Italieners Raffaele Marciello einen neuen Cockpitpartner.

"Mit den Einsätzen im ADAC GT Masters und in der ADAC GT4 Germany stärken wir unsere Präsenz in der deutschen Rennszene und stellen gleichzeitig unsere Nachwuchsförderung auf eine neue Stufe", sagt Christian Hohenadel, der Teamchef von HTP Winward Motorsport. "Im Idealfall begleiten wir Talente vom HTP Kart Team/CV Performance Group über die GT4 bis in die Topligen des GT-Sports." Hohenadel, der selbst viele Jahre im ADAC GT Masters angetreten ist und als intimer Kenner der Motorsport-Szene gilt, verstärkt die Führungsspitze von HTP Winward Motorsport seit November 2019.

Auf Grund des Corona Virus wurde das erste Rennen in Oschersleben (April) in den Oktober verlegt. Die Planungen gehen in die Richtung, mit dem Lauf in Most Mitte Mai in die Saison 2020 zu starten.

20.03.2020 / Cornelia Simon / Motorracetime.de
   

André Lotterer fährt in Marrakesch wichtige Punkte ein

Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team hat in Marrakesch eine weitere Top-10-Platzierung erreicht. Porsche-Werksfahrer André Lotterer (Duisburg) kam beim fünften Rennen der ABB FIA Formel-E-Meisterschaft 2019/20 auf dem achten Platz ins Ziel. Er war vom dritten Rang gestartet. Neel Jani sah im zweiten Porsche 99X Electric beim Marrakesh E-Prix auf dem 18. Rang die Zielflagge.

Lotterer fiel in der ersten Runde auf den vierten Platz zurück, rückte aber aufgrund einer Strafe des vor ihm fahrenden Piloten noch in der Anfangsphase wieder auf die dritte Position vor. Im Rennverlauf verlor er zunächst zwei Plätze, ehe er sich kurz darauf Rang vier zurückholte. In den letzten Minuten fiel Lotterer dann jedoch auf Position acht zurück. Jani erlebte ein Rennen ohne besondere Vorkommnisse und machte vom 23. Startplatz aus mehrere Plätze gut.
Nach seiner Pole Position in Mexiko vor zwei Wochen hatte Lotterer für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team im Qualifying zum zweiten Mal den Sprung in die Super Pole geschafft. Im Wettbewerb der sechs schnellsten Piloten sicherte er sich in 1:17,253 Minuten den dritten Platz.

In der Fahrerwertung der ABB FIA Formel-E-Meisterschaft liegt Lotterer mit 25 Punkten nach dem 5. von 13 Läufen auf dem zwölften Platz. Bei den Teams belegt das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team mit derselben Punktzahl Rang neun.
André Lotterer (Porsche 99X Electric, #36): „Die Punkte aus Marrakesch nehmen wir natürlich gerne mit. Vom dritten Startplatz wären wir natürlich gerne noch weiter vorn ins Ziel gekommen. Aber die zweite Hälfte des Rennens war nicht einfach. Trotzdem haben wir erneut eine Menge gelernt. Gegen Rennende hatten wir jedoch weniger Energie angespart als die Autos um uns herum. Deshalb verlor ich in den letzten beiden Runden an Boden. Wir werden die richtigen Schlüsse aus den Erfahrungen ziehen, die wir heute sammeln konnten.“

Maximilian Günther vom Team BMW i Andretti Motorsport sicherte sich nach spannenden 45 Minuten auf dem Circuit International Automobile Moulay El Hassan mit einem Überholmanöver in der letzten Runde Platz zwei und fuhr damit nach seinem Sieg in Santiago de Chile zum zweiten Mal in dieser Saison aufs Podest. Sieger wurde António Félix Da Costa (DS Techeetah), Rang drei belegte Jean-Éric Vergne ebenfalls DS Techeetah.

In der Fahrerwertung liegt Sieger Da Costa (67 Punkte) nun an der Spitze vor Mitch Evans (Panasonic Jaguar Racing, 56) und Alexander Sims (BMW i Andretti Motorsport, 46). Maximilian Günther (44 Punkte) nimmt Position vier ein.

08.03.2020 / TSP / Motorracetime.de

Bilduntertitel: Porsche / Motorracetime.de
   

André Lotterer startet von der Poleposition beim Mexico City E-Prix

Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team hat beim Mexico City E-Prix nach der ersten Pole Position in seiner noch jungen Geschichte eine Punkteplatzierung im Rennen verpasst. Mit der schnellsten Runde in der Super Pole konnte sich der Duisburger André Lotterer den ersten Startplatz beim vierten Lauf der ABB FIA Formel-E-Meisterschaft in Mexiko-Stadt (MX) sichern und für Porsche ein weiteres Highlight in der vollelektrischen Rennserie setzen. Er sicherte sich drei Zähler für die Fahrer-Meisterschaft.
Das Rennen selbst verlief dann unglücklich für Lotterer: Nachdem er am Start mit durchdrehenden Rädern zu kämpfen hatte, wurde er eingangs der ersten Kurve vom späteren Rennsieger Mitch Evans touchiert und verlor drei Plätze. Weitere Zweikämpfe führten zu starken Beschädigungen an der Karosserie des Porsche 99X Electric und einem vorzeitigen Rennende.

In der Fahrerwertung liegt Lotterer auf Platz zehn, während Jani aktuell den 23. Platz einnimmt. Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team belegt nach vier Rennen Platz neun in der Teamwertung. Der fünfte Lauf zur ABB FIA Formel-E-Meisterschaft 2019/2020 wird am 29. Februar 2020 in Marrakesch (MA) ausgetragen.
André Lotterer (Porsche 99X Electric, #36): „Das ist natürlich nicht das Ergebnis, das ich mir gewünscht habe. Beim Start hatte ich mit durchdrehenden Rädern zu kämpfen und wurde dann in der ersten Kurve von Mitch (Evans) getroffen. Dadurch habe ich ein paar Plätze verloren. Es war ein hartes Rennen mit vielen Zwischenfällen. Nach etlichen Kollisionen war mein Auto so stark beschädigt, dass ich letztlich aufgeben musste. In Marrakesch werde ich erneut angreifen.“

Mitch Evans (Panasonic Jaguar Racing) gewann den spektakulären CBMM Niobium Mexico City E-Prix vor António Félix da Costa (DS Techeetah) und Sébastien Buemi (Nissan e.dams). Evans führt nun die Fahrerwertung der Serie mit 47 Punkten vor Alexander Sims (BMW i Andretti Motorsport / 46) und da Costa (39) an.

17.02.2020 / TSP / Motorracetime.de

   

Maximilian Götz auf Platz drei im australischen Bathurst

Mercedes-AMG startet mit einer starken Mannschaftsleistung, einer Podiumsplatzierung und der Tabellenführung in die neue Saison der Intercontinental GT Challenge Powered by Pirelli: Beim 12-Stunden-Rennen von Bathurst holte sich das Mercedes-AMG Team Triple Eight Race Engineering mit Shane van Gisbergen, Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V. und Jamie Whincup den dritten Platz. Mit Rang 5 für das Mercedes-AMG Team Craft-Bamboo BLACK FALCON mit Yelmer Buurman, Maro Engel und Luca Stolz sowie mit Rang 6 für das Mercedes-AMG Team GruppeM Racing mit Maximilian Buhk, Felipe Fraga und Raffaele Marciello platzierten sich zwei weitere der neu entwickelten Mercedes-AMG GT3 Modelle in den Top-Ten.

Der neue Mercedes-AMG GT3 ist mit einer beeindruckenden Vorstellung in die Intercontinental GT Challenge 2020 gestartet. Beim 12-Stunden-Rennen von Bathurst zeigten alle drei gestarteten, neuen Modelle bei extrem heißen Temperaturen auf dem legendären Mount Panorama Circuit eine starke Leistung. Den Grundstein hierfür legten die Fahrzeuge aus Affalterbach mit einem guten Qualifying. Nach dem Top 10 Shootout belegte Maximilian Götz mit seinen Teamkollegen den achten Startplatz im 36-Fahrzeuge zählende Feld.
Noch bei Dunkelheit ging das hochrangig besetzte Feld am Sonntagmorgen (5:45 Uhr Ortszeit) in die 18. Auflage des Langstreckenklassikers. Mit zunehmender Renndauer und immer heißeren Temperaturen etablierte sich Götz in den Top 10. Mehrere Safety-Car Phasen und unterschiedliche Boxenstrategien sorgten anschließend immer wieder für Klassement-Verschiebungen. Minuten vor dem Rennende hatte auch Marciello Reifenpech. Ein Plattfuß zwang ihn an die Box, so dass er auf den dritten Platz zurückfiel. Wieder auf der Strecke holte er sich mit einem couragierten Manöver eine Position zurück und überquerte nach 341 Runden die Ziellinie auf dem zweiten Rang. Da beim letzten Stopp der Motor des Fahrzeugs jedoch nicht Reglementgerecht ausgeschaltet war, wurde die #999 nachträglich mit einer 30-Sekunden-Zeitstrafe belegt, was das Team auf den sechsten Platz zurückwarf. Durch diese Rückversetzung gelang allerdings der #888 mit Shane van Gisbergen, Maximilian Götz und Jamie Whincup der Sprung unter die Top-3. Schlussfahrer van Gisbergen machte den Podiumserfolg für das das Mercedes-AMG Teams Triple Eight Race Engineering perfekt.
Maximilian Götz, Mercedes-AMG Team Triple Eight Race Engineering #888: „Zunächst mein Dank an Triple Eight für ein super Auto. Shane ist am Ende einen klasse Stint gefahren. Er hat bis zum Schluss gefightet, was uns dann nachträglich noch den dritten Rang beschert hat. Natürlich tut es mir auch leid für die Kollegen vom Team GruppeM Racing, die den Reifenschaden und die Strafe hatten. Aber das ist eben Rennsport. Für uns war es ein guter Start in die Saison.“

02.02.2020 / Text: TSP / Motorracetime.de Fotos / Fotos: AMG/Motorracetime.de
   

Jahreshauptversammlung des AMC Duisburg 2020
Vorstand einstimmig entlastet


Am Mittwoch fand die Jahreshauptversammlung des AMC Duisburg 1950 e. V. (DMV) im Clublokal des DSV 98 statt. Nach dem Rechenschaftsbericht des Vorstandes und dessen Entlastung wurde neu gewählt.

Der 1. und 2. Vorstandsvorsitzende, Robert Lünsmann und Reinhard Walther wurden einstimmig wieder gewählt. Thomas Simon (Vorstand Finanzen) wurde ebenfalls einstimmig gewählt und bleibt weiterhin gleichzeitig Vorstand Öffentlichkeitsarbeit des AMC Duisburg.

Bestätigt wurden ebenso einstimmig Heino Lutz (Vorstand Sport) und André Wiechers (Vorstand Soziales). Die Position des Vorstand Geschäftsstellenleiters wurde mit Johannes Georg Kreuer einstimmig bestätigt. Neu ab dieses Jahr ist der Vorstand Klassik. Belegt wird diese Position von Norbert Zander.

Bei den sportlichen Aktivitäten wird der AMC Duisburg in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring mit Michael Bohrer und Benjamin Leuchter wieder an den Start gehen sowie das 24h Rennen auf der Nordschleife im Mai bestreiten. Maximilian Götz wird weiterhin mit Mercedes in der ADAC GT Masters an den Start gehen. Hinzu kommen Rennen in der Blancpain GT Serie, die VLN und das 24h Rennen ebenso Kenneth Heyer.

Ebenfalls im Rahmen des ADAC GT Masters bestreitet die STT (Spezial Tourenwagen Trophy) ausgesuchte Rennen. Dort startet Johannes Georg Kreuer. Das Team Rüddel Racing wird wieder bei der Klassik an den Start gehen. Am 13. September veranstaltet der AMC Duisburg das 6. Oldtimer Treffen im Sportpark Wedau auf der Dreieckswiese. Im Rahmen des 6. Oldtimer Treffens findet in diesem Jahr die 1. AMC-Klassik statt.

30.01.2020 / YB / motorracetime.de
   

Siegerehrung des AMC Duisburg e. V. 1950 im DMV

Am 26. Januar fand im Clublokal des DSV 98 die Clubfeier mit der Ehrung der sportlich Aktiven des AMC Duisburg e. V. 1950 im DMV für die Saison 2019 statt.

In der letzten Saison waren die aktiven Piloten des AMC Duisburg ausschließlich auf der Rundstrecke unterwegs. In der Gesamtwertung ging es bis zum letzten Rennen spannend zu.

Gesamtsieger bei der Automobil Rundstrecke wurde der Mercedespilot Maximilian Götz, der seine Rennen bei der ADAC GT Masters und bei 24h-Rennen bestritt und 159,04 Punkte einfahren konnte. Zweiter wurde Benjamin Leuchter mit 149,50 Punkten. Auf einem VW Golf GTI TCR bestritt er weltweit die Rennen zum FIA Tourenwagen - Weltcup (WTCR) für das Team Sebastien Loeb Racing. Hinzu kamen noch Rennen mit dem Team Max Kruse Racing bei der VLN. Pech in der Saison 2019 bei der VLN hatte Michael Bohrer bei einigen Rennen, dennoch konnte er sich Klassensiege sichern und belegt in der Clubmeisterschaft mit 120,68 Punkten den vierten Rang, gefolgt von Johannes Georg Kreuer der mit seinem knallgelben Donkervoort D8R bei der Spezial-Tourenwagen-Trophy, kurz STT startet, die auch einige Rennen im Rahmen des ADAC GT Masters absolvierten. Rang drei mit 147,24 Punkten ging an das neue Mitglied des AMC Duisburg e. V. im DMV, Kenneth Heyer, der ebenfalls Langstreckenrennen bestritt und beim Dunlop 60 bei der DMV GTC den Gesamtsieg sichern konnte.

Nicht vor Ort bei der Pokalübergabe war Maximilian Götz, der bereits in Australien ist, wo am kommenden Wochenende die Bathust 12 Hour Rennen stattfindet. Kenneth Heyer und Benjamin Leuchter hatten Sponsorverpflichtungen.

29.01.2020 / YB / motorracetime.de
   

Volles Haus auf der Dreieckswiese im Sportpark Duisburg.
6. Oldtimertreffen des AMC Duisburg 1950 e.V. im DMV gut besucht

 
Ob Mercedes, BMW, Opel, Volkswagen, Ford, Chevrolet, Simca, Fiat und und. Ein Fahrzeug schöner als das andere. Dazu noch Sonnenschein. Die Sportwarte hatten jede Menge Arbeit, die Fahrzeuge einzuweisen um eine Platzordnung nach Corona Richtlinien zu erhalten. Hochkonjunktur auch bei den angebotenen Speisen und Getränke. Zahlreiche Benzingespräche fanden in der bereitgestellten Gastroecke im Schatten der Dreieckswiese, ausgerichtet von Didi Schacht statt.
Bereits um 9.00 Uhr fanden sich die ersten Oldtimerbesitzer ein und der Platz an der Regattabahn füllte sich zusehend. Nicht nur die ganze bandbreite der Klassiker aus allen Jahren fand sich ein auch über 40 Motorräder fanden den Weg zum Sportpark Duisburg.

Nach der Anfänger Rallye im vergangenen Jahr fand in diesem Jahr die 1. Oldtimer Rallye AMC Duisburg Klassic statt. 45 Autos nahmen diese in Angriff. Gestartet wurde an der Dreieckswiese um 9.30 Uhr im Sportpark Duisburg. Dann ging es zum Innenhafen, nach Ruhrort und dann zum linken Niederrhein. Über das Nettetal, Krefeld, Meerbusch und den Düsseldorfer Norden ging es zum Ziel auf der Dreieckswiese. Auf der rund 160 km langen Strecke wurden interessante Punkte angefahren wie z. b. Underberg in Rheinberg und Diebels Alt in Issum, die die Piloten eine tolle Durchfahrtskontrolle boten.
Robert Lünsmann (1. Vorsitzender des AMC Duisburg e. V. im DMV): „Wir sind mit der Resonance sehr zufrieden. Wir werden im nächsten Jahr wieder den letzten Sonntag im August die Veranstaltung durchführen. Von den Teilnehmern der Oldtimer Rallye haben wir nur positive Aussagen erhalten zur Strecke, Kontrollpunkten und dem Roodbook. Die 2. Oldtimer Rallye AMC Duisburg Klassic werden wir am 12. September 2021 ausrichten. Unser Dank geht auch an Duisburg Sport die dieses Oldtimertreffen und Rallye ermöglicht haben und freuen uns auf das siebte Treffen.“

19.09.2020 / TSP / Motorracetime.de
 
   

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