2022

   
Team van Ommen / Zakspeed holen Sieg in der Eifel
 
Am ersten Augustwochenende fand der vierte Lauf der ADAC GT Masters auf der Kurzanbindung des Nürburgringes statt. Das Team Drago Racing von Jörg van Ommen und Philipp Zakowski (Team ZVO) holten im Rennen am Sonntag mit Fabian Schiller/Jules Gounon den zweiten Sieg in der Saison. Bereits am Samstag standen sie mit Platz drei auf dem Siegerpodest. Das Schwesterauto, der AMG Mercedes GT3 mit der #8 sicherte sich am Samstag den achten Platz. Am Sonntag gingen Jan Marschalkowski / Luca Stolz von Startplatz fünf ins Rennen. Bereits in der ersten Kurve gab es eine Kollision und das Rennen war gelaufen mit einer defekten Achsaufhängung.
Auch in der ADAC GT4 Germany setzt das Drago Racing Team ZVO zwei Mercedes GT4 ein. In einem mit 31 GT4 Auto stark besetzten Teilnehmerfeld gingen Gabriela Jilková und Robert Haub von Rang 13 in das einstündige Rennen und beendeten dieses auf Rang acht. Am Sonntag blieb nur Startplatz 20 doch sie kämpften sich durch das Feld und überquerten auf Rang sieben die Ziellinie. Im Schwesterauto des Team ZVO saßen Robin Falkenbach/Jan Philipp Springob. Im Rennen am Samstag kamen sie auf Rang sechs ins Ziel. Am Sonntag waren sie in der vierten Runde in Schwierigkeiten geraten, denn sie hatten von Leo Pichler/Vincent Andronaco einen Schubser erhalten und waren danach im Kiesbett gelandet und eine Weiterfahrt war nicht möglich.
Vom AMC Duisburg war der DTM-Pilot Maximilian Götz vor Ort. Er war zur Unterstützung des Team Madpanda am Start und pilotierte mit Ezequiel Perez Companc einen Mercedes AMG GT3 Evo. Nach Problemen mit der Bremse im Training belegten sie im ersten Rennen nach einer Stunde Rang 16. Am Sonntag lief es besser und am Schluss sprang Rang fünf heraus.
Die nächsten beiden Läufe der ADAC GT Masters und der ADAC GT4 Germany finden am dritten Augustwochenende auf dem DEKRA Lausitzring statt. Am kommenden Wochenende findet der AvD Oldtimer GP auf dem Nürburgring statt. Auch dort ist der AMC Duisburg vertreten. Das Team Rüddel Racing setzt drei Fahrzeuge ein. Robert Rüddel bringt zwei Ford Escorts RS 1600 mit und einen Ford Capri I. Pilotiert werden die Autos von dem eingespielten Fahrerduo Heinz Schmersal und Mike Stursberg. „Für uns wird das ein heisses Wochenende denn die Trainingssitzungen und Rennen finden alle am Freitag und Samstag statt. Am Sonntag haben wir frei“, so Robert Rüddel zum Zeitplan des AvD Oldtimer GP.


09.08.2022 / TSP / Motorracetime.de
 
 
   

   
Auf das Siegerpodest fuhr Benjamin Leuchter am Nürburgring und Maximilian Götz in Spa-Francorchamps
 
Die vierte Pole-Position in Folge kann Mercedes-AMG in den lang ersehnten Gesamtsieg bei den TotalEnergies 24 Hours of Spa verwandeln. Zum 55. Geburtstag von AMG gewinnen Jules Gounon, Daniel Juncadella und Raffaele Marciello vom Mercedes-AMG Team AKKODIS ASP die 74. Auflage des legendären Langstrecken-Klassikers. Auf dem zweiten Platz folgen die AMG Markenkollegen Maximilian Götz vom AMC Duisburg, Steijn Schothorst und Luca Stolz für das Mercedes-AMG Team GetSpeed. Der Doppelerfolg ist der erste Sieg von AMG beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps seit 2013.
Maximilian Götz, Mercedes-AMG Team GetSpeed #2: „Der zweite Platz beim größten GT3 Rennen ist super! Ich habe dieses Rennen 2013 gewonnen – damals noch mit dem SLS AMG GT3. Jetzt wieder auf dem Podium zu stehen, ist einfach nur herrlich. Wir werden heute den Doppelsieg für Mercedes-AMG ausgiebig feiern und genießen.“
Auf dem Nürburgring ging es heiß her im wahrsten Sinne des Wortes. Für Johannes Georg Kreuer vom AMC Duisburg war das Rennwochenende bereits am Freitag gelaufen. Im freien Training ereilte ihm ein Motorschaden auf der Start-Ziel-Geraden und brennend stellte er den Donkervoort vor der Mercedesarena ab. Zum Glück konnte das Feuer schnell gelöscht werden und der gelbe Flitzer brannte nicht ab.
Mehr Glück hatte das Team Max Kruse Racing mit Benjamin Leuchter. Das Hochfelder Team vom AMC Duisburg setzte zwei Golf GTI TCR in der NES 500 ein. Hier bestritt Benjamin Leuchter das Rennen über drei Stunden alleine, absolvierte 101 Runden und überquerte auf Platz zwei die Ziellinie und belegte in der Klasse Platz eins. Im zweiten Golf bestritten Gustavo Xavier, Charles Dawson und Marcos Constantini das Rennen. Auf Platz sieben in der Gesamtwertung kam das Trio ins Ziel und belegten Platz zwei in der Klasse hinter Leuchter. Damit sicherten sie sich vor dem Finale die Meisterschaft vorzeitig in der Fahrer- und Teamwertung.
Zusätzlich absolvierte Charles Dawson in der STT mit der #113 seine ersten Sprint-Rennen. Die Rennen, eins am Samstag, das andere am Sonntag über jeweils 30 Minuten beendete er mit Platz zwei und einem Sieg. Ein mehr als gelungener Einstand.
Keine Pause gibt es für den DTM-Piloten Maximilian Götz. Bereits am kommenden Wochenende sitzt er wieder im Rennauto. Beim ADAC GT Masters auf dem Nürburgring wird er für das Team Madpanda Motorsport ins Lenkrad des Mercedes AMG GT3 greifen und das Team unterstützen. Mit seinem Teamkollegen Ezequiel Perez Companc wird er die beiden Rennen über jeweils eine Stunde bestreiten.

02.08.2022 / TSP / Motorracetime.de
   

   
AMC – Piloten starten auf dem Nürburgring. Clubmitglieder reisen zur Unterstützung mit
 
Vom 29. bis 31. Juli findet auf dem Nürburgring das vierte ADAC Racing Weekend, ausgerichtet vom MSC Bork, statt. Gefahren wird auf der Kurzanbindung mit der schnellen Schikane mit einer Länge von 3,618 Kilometer. Auch der AMC Duisburg 1950 e. V. ist am Nürburgring vertreten und nicht nur mit den Piloten sondern auch mit den Mitglieder die am Samstag und Sonntag vor Ort sind.

Beim Gran Turismo Cup (GTC) greift Kenneth Heyer ins Lenkrad des AMG Mercedes GT 3. Beim letzten Rennen konnte er sich zusammen mit Roland Arnold beim GT 60 powerd by Pirelli von Startplatz 19 bis auf Platz sechs nach vorne fahren. Für dieses Wochenende hat er sich mehr vorgenommen mit einem Platz auf dem Podest.
Die zwei Rennen auf dem Nürburgring läuten die Saisonhalbzeit der Spezial Tourenwagen Trophy (STT) ein. Mit insgesamt 13 Startern ist die Division 1 voll besetzt. Tabellenführer und Titelverteidiger Uwe Alzen will natürlich seine nächsten beiden Siege einfahren. Vom AMC Duisburg ist Johannes Georg Kreuer (Donkervoort D8R) mit von der Partie. In der PS-Starken Klasse hat er schwer zu kämpfen mit den leistungsunterlegenen Donkervoort. Dennoch ist der gelbe Flitzer sehr beliebt beim Publikum und hat viele Fans. Auch die Division 2 ist mit neun Fahrzeugen gut besetzt. Komplettiert wird das Starterfeld mit der Division 3 in der vier Piloten starten werden.

Mit in der Eifel an den Start ist das Team Max Kruse Racing. Das Team um den Hochfelder Benjamin Leuchter wird ein Auto bei der STT einsetzen und in der DMV NES 500 zwei VW Golf GTI´s einsetzen. Eines der Fahrzeuge wird Benjamin Leuchter pilotieren und das Rennen über drei Stunden am Sonntagnachmittag alleine bestreiten. „Das wird ein hartes Rennen. Drei Stunden Renntempo geht schon auf die Kondition aber ich bin gut vorbereitet“, so Benjamin Leuchter vom AMC Duisburg.
Für die Zuschauer wird einiges geboten. Insgesamt gehen acht Serien an den Start und bis auf die DMV NES 500 bestreiten alle jeweis zwei Rennen an diesem Wochenende. Weitere Infomationen zum vierten ADAC Racing Weekend finden Sie unter www.motorracetime.de und www.adac-motorsport.de.

27.07.2022 / TSP / Motorracetime.de
   

   
AMC-Piloten auf dem DEKRA Lausitzring und in Spa-Francorchamps im Einsatz
 

Im Rahmen des ADAC Racing Weekend auf dem DEKRA Lausitzring startet auch der Gran Turismo Cup (GTC). Vom AMC Duisburg 1952 e. V. gingen Kenneth Heyer und Maximilian Götz an den Start.
Zunächst standen die Trainingssitzungen zum GT 60 powerd by Pirelli auf dem Programm. Das Rennen über eine Stunde mit Fahrerwechsel bestritt Maximilian Götz mit Carrie Schreiner im Mercedes AMG GT3 vom Team Space Drive Racing. Von Startplatz vier in das Rennen gegangen überquerten sie auf Rang zwei die Ziellinie.
Kenneth Heyer, ebenfalls auf einem Mercedes AMG GT3 bestritt den Lauf zusammen mit Roland Arnold. Das Rennen nahmen sie von Platz 19 auf und konnten sich bis auf Platz sechs nach vorne fahren.
Am Sonntag standen die Sprintrennen der GTC auf dem Programm. Im zweiten Lauf am Nachmittag gingen beide AMC-Piloten an den Start. Maximilian Götz ging von der Poleposition ins Rennen, Kenneth Heyer von Platz sieben. Nach dreißig Minuten überquerte Götz auf P 3 die Ziellinie, Vereinskollege Heyer auf P 7.

Im belgischen Spa-Francorchamps ging das Max Kruse Racing Team auf der Formel1 Strecke an den Start. Für Max Kruse Racing lief es in der NES 500 durchwachsen: Die Gaststarter Kim Berwanger und Benny Leuchter fuhren mit der #13 auf den zweiten Platz in der Klasse, während ihre Kollegen im Team, Charles Dawson, Marcos Costantini sowie Gutstavo Xavier, einen für sie ungewohnten vierten Platz im zweiten Golf GTI TCR erreichten. Dennoch führt die #10 auch weiterhin die Meisterschaft an.
Die Führenden in der Meisterschaft hatten mit der #10 im Freitagstraining einen kleinen Unfall. Das Rennen selbst sieht Benny Leuchter deswegen eher als Schadensbegrenzung: „Wir sind Vierter in der Klasse geworden – das ist für solch ein Wochenende und ohne eine Trainingszeit okay. Aber natürlich sind unsere Ansprüche höher.“

22.07.2022 / TSP / Motorracetime.de
   

   
Duisburger AMC-Piloten auf dem Podium

Auf der legendären Nordschleife machte Falken Motorsports am Samstag beim ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen fette Beute. Joel Eriksson und Sven Müller sicherten dem Team aus Offenbach am Main im Porsche 911 GT3 R den insgesamt vierten Gesamtsieg in der Geschichte der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) und gleichzeitig jeweils ihren ersten eigenen Erfolg. Mit einem Abstand von 1:14,562 Minuten folgten Frank Stippler und Vincent Kolb vom Scherer Sport Team Phoenix Racing im Audi R8 LMS GT3 vor Christian Krognes, Ben Tuck und Andy Soucek im BMW M4 GT3 von Walkenhorst Motorsport.
Auch das Max Kruse Racing Team mit Benjamin Leuchter vom AMC Duisburg fuhr mit einem breiten Grinsen nach Hochfeld. Vier Autos, zwei Klassensiege, ein zweiter sowie ein achter Platz – so lautet die Ausbeute vom fünften Rennen der Nürburgring-Langstreckenserie (NLS) für Max Kruse Racing. Die beiden VW Golf GTI TCR feierten einen Doppelsieg in der Klasse SP3T. Auch der Audi RS3 LMS beendete das Rennen in der TCR-Klasse ganz oben auf dem Podium. Der Porsche Cayman GT4 fuhr beim Premierenrennen auf einem guten achten Platz in der Klasse Cup 3.
Das Rennwochenende war nicht einfach für Max Kruse Racing, denn beim Team aus Duisburg fehlten krankheitsbedingt einige Mitglieder. Doch das tat dem Team-Spirit keinen Abbruch – im Gegenteil. Am Ende belohnte man sich mit einem tollen Ergebnis für die harte Arbeit: Emir Asari und Andrew Engelmann feierten auf der #10 den Klassensieg und hatten Glück in der ersten Rennstunde nicht in die Leitplanke im Karusell einzuschlagen, vor dem Schwesterauto (#310) mit Frédéric Yerly sowie Matthias Wasel am Steuer. Lars Nielsen und Peter Hansen taten es ihnen mit der #811 gleich. JJ van Roon und Heiko Hammel feierten ein tolles NLS-Debüt für Max Kruse Racing, bei dem sie den Porsche Cayman GT4 (#947) auf den achten Platz pilotierten. In der Gesamtwertung der 124 Starter belegte das Max Kruse Racing Team die Plätze 30 (Porsche Cayman), 35 (Audi RS 3) 40 und 41 mit den VW Golf GTI.
Mit Michael Bohrer war ein weiterer Starter des AMC Duisburg im Einsatz. Mit dem Renault Clio Cup vom Team x85racing fuhr er im Training die schnellste Runde und stand damit auf der Poleposition. Zusammen mit Gerrit Holthaus und Marc Wylach, der den Start fuhr, bestritten sie die sechs Stunden. Nach dem Start verlor Waylach die Führung und der Toyota konnte sich absetzen. Den zweiten Stint fuhr dann Bohrer der noch die schnellste Rennrunde in der Klasse fuhr bevor es Probleme mit dem Clio gab. Mit ausgefallenen ABS schlug er Ausgangs der Hatzenbach in die Leitplanke ein, konnte das Rennen aber fortsetzen, steuerte aber die Box an. Mit neuen Reifen ging es dann weiter, allerdings mit gebremsten Schaum bedingt durch den Ausfall des ABS. Hinzu kamen noch Probleme mit der Spritzufuhr die es nicht zuließ mit Maximalleistung zu fahren. Gerrit Holthaus fuhr den Schlussteil und brachte den Franzosen auf Rang zwei in der Klasse und Rang 61 in der Gesamtwertung ins Ziel.
„Wir hatten uns das alles ein bisschen anders vorgestellt aber in der Technik steckst du nicht drin. Wir haben nach dem guten Training im Rennen nur noch verwaltet um möglichst viele Punke mitzunehmen was mit Platz zwei noch ganz gut funktioniert hat, „so ein enttäuschter Michael Bohrer.

10.07.2022 / TSP / Motorracetime.de
   

   
Duisburger Piloten starten beim 6h Rennen der NLS
Am kommenden Samstag, den 9- Juli findet das ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, ausgerichtet vom MSC Ruhr-Blitz Bochum e.V. im ADAC auf dem Nürburgring statt.

Nach seinen zwei Klassensiegen in Folge fährt Michael Bohrer mit breiter Brust in die Eifel und Zielsetzung ist das Trippel. Zusammen mit Marc Wylach und Gerrit Holthaus wird er die 6h Hatz in der Eifel mit dem Renault Clio Cup aufnehmen. Das Team x85racing kommt gut vorbereitet zum Nürburgring. „Wir kommen hoch motiviert an den Start und wollen an den Erfolgen der letzten Rennen anknüpfen, dass heißt Poleposition und Klassensieg und weit nach vorne in der Gesamtwertung“, gab der AMC-Pilot zu Protokoll.
Das Max Kruse Racing Team feiert eine Premiere. Erstmals startet das Team aus Duisburg mit vier Fahrzeugen und bei der Punktejagd gehen wie gewohnt zwei VW Golf GTI TCR und der Audi RS3 LMS sowie zum ersten Mal auch mit einem Porsche Cayman GT4 in das Rennen.

„Ich bin total stolz auf die Entwicklung, die wir in den letzten Jahren gemacht haben – nur so ist es möglich, dass wir am Samstag sogar mit vier Autos auf der Nordschleife starten“, erklärt Benny Leuchter.
Bei der Fahrerbesetzung setzt Max Kruse Racing sowohl auf altbewährte als auch auf neue Gesichter: Emir Asari und Andrew Engelmann fahren erneut auf der #10, während der zweite Golf (#310) wieder von Frédéric Yerly sowie Matthias Wasel pilotiert wird. Der Audi RS3 LMS (#811) geht mit den beiden Dänen Lars Nielsen und Peter Hansen an den Start. JJ van Roon und Heiko Hammel komplettieren die Fahrer im Porsche Cayman GT4 (#947), der in der Klasse Cup 3 startet. „Ich werde als Teamchef außerhalb des Cockpits fungieren“, ergänzt Benny Leuchter vom AMC Duisburg 1950 e. V..
Das Zeittraining findet von 8.30 – 10.00 Uhr statt. Um 11.00 findet bis 11.40 Uhr die Startaufstellung statt bevor um 12.00 Uhr die Ampel auf Grün zum 6h Rennen schaltet.

Der Eintritt beträgt 18 € und berechtigt zum Zugang zu den Tribünen T3 (BMW M Power Tribüne), T4 (Bilstein - Tribüne) und T12a (Fahrerlagertribüne). Der Zugang zum Fahrerlager und dem Pit- und Gridwalk sind enthalten sowie den einmaligen kostenlosen Besuch zum ring werk. Für Kinder bis 14 Jahre ist die Veranstaltung kostenfrei.

06.07.2002 / TSP / Motorracetime.de
   

   
Götz punktet beim Crashfestival am Norisring

In einem chaotischen, von zahlreichen Zwischenfällen geprägten ersten Rennen auf dem Nürnberger Norisring hat das Mercedes-AMG Team WINWARD Racing durch Maximilian Götz vom AMC Duisburg 1950 e. V. wertvolle Punkte geholt. Der DTM-Titelverteidiger landete als bestplatzierter Pilot eines Mercedes-AMG GT3 auf dem sechsten Rang. Seine Teamkollegen Lucas Auer und David Schumacher mussten ihre Rennwagen dagegen nach Kollisionen vorzeitig abstellen.
Der Massencrash in der ersten Spitzkehre nach wenigen hundert Meter beim 79. Int. ADAC Norisring Speedweekends löste die erste, aber beileibe nicht letzte Rennunterbrechung hinter dem Safety Car aus. Bereits in Runde 14 kam es zum nächsten Zwischenfall, der diesmal nur eine „Full Course Yellow“, also eine Neutralisation des Rennens ohne Einsatz des Safety Cars, zur Folge hatte. Unglückliches Timing bei der nun folgenden Serie der Pflichtboxenstopps kostete die beiden verbliebenen WINWARD-Boliden einige Positionen.
In all dem Chaos behielt Maximilian Götz einen kühlen Kopf. Nach dem letzten Restart in Runde 34 kassierte der AMC-Pilot mit einem starken Manöver einen weiteren Gegner und lag bereits wieder an fünfter Stelle, musste dann aber wegen einsetzender Bremsprobleme eine Position hergeben und brachte sein BWT-Fahrzeug mit der Startnummer 1 auf dem sechsten Schlussrang ins Ziel. „Heute ging es nur ums Überleben“, konstatierte Götz. „Mein Auto ist hinten und vorne ramponiert, die Fahrweise im Feld war teilweise jenseits von Gut und Böse. Dennoch war die Balance gut, die Pace sehr ordentlich. Leider ließ im letzten Renndrittel die Bremse nach, was eine Position gekostet hat. Und mit der Strategie hatten wir leider Pech. Aber dennoch: Es war ein gutes Rennen, das mich für morgen optimistisch stimmt.“
Nachdem er mit Startposition 5 sein bestes Qualifying in dieser Saison hingelegt hatte, war Götz auch im Rennen am Sonntag auf dem 2,1 Kilometer langen Stadtkurs stark unterwegs, wenngleich er in der Anfangsphase eine Position einbüßte. „Mit vollen Tanks taten wir uns an diesem Wochenende extrem schwer. Mit leerer werdendem Tank und damit leichter werdenden Auto ging es dann immer besser“, analysierte der Titelverteidiger, der sich bis ins Ziel bravourös der Attacken des ihm nachfolgenden Ferrari erwehrte. Götz: „Der sechste Platz gestern und heute war das Maximum. Mehr ging einfach nicht. Positiv war, dass uns heute mal wieder ein gutes Qualifying gelungen ist. Das lässt mich optimistisch in die zweite Saisonhälfte blicken.“

Im Rahmen der DTM bestritt die Ferrari Club Deutschland Racing Series (FCD Racing Series) zwei Rennen an ihrem dritten Rennwochenende. Zum ersten Mal startet die Rennserie auf dem Norisring. Mit an den Start der Duisburger Ralf Goral. Im Rennen am Samstag musste er mit gebrochener vorderen Bremsscheiben das Rennen vorzeitig beenden. Im zweiten Lauf am Sonntagmorgen überquerte er auf Platz sieben die Ziellinie und belegte in der Klassenwertung Rang drei.

05.07.2022 / TSP / Motorracetime.de
   

   
DTM-Motorsport-Festival am Norisring

Die Vorfreude auf den Saisonhöhepunkt am Norisring (1. bis 3. Juli) ist groß, nicht nur bei Lokalmatador Marco Wittmann. „Ich freue mich sehr darauf, vor heimischer Kulisse und bei dieser tollen Atmosphäre am Norisring zu fahren, das ist immer etwas ganz Besonderes“, sagte der zweimalige DTM-Champion aus Fürth bei der Pressekonferenz des ausrichtenden Motorsport Club Nürnberg (MCN). Dabei verleiht der Podiumsplatz zuletzt in Imola dem BMW-Werksfahrer ein zusätzliches Momentum für das Heimrennen.
Acht Monate nach dem Finale der DTM 2021 an gleicher Stelle lautet die Frage: Wer geht als „Halbzeit-Meister“ in die achtwöchige Sommerpause? Als Spitzenreiter startet der Südafrikaner Sheldon van der Linde (80 Punkte) im Schubert BMW ins vierte von insgesamt acht DTM-Rennwochenenden, gefolgt vom Italiener Mirko Bortolotti (68) im GRT Lamborghini, dem Schweizer Nico Müller (62) im Rosberg Audi, dem Österreicher Lucas Auer (60) im WINWARD Mercedes-AMG und dem dreimaligen DTM-ChampionRené Rast (GER/49) im ABT Audi, der in Imola seinen ersten Saisonsieg feierte.
Im letzten Jahr holte Maximilian Götz vom AMC Duisburg 1950 e. V. an gleicher Stelle im letzten Rennen den Fahrertitel der DTM. Der Champion hofft vor der Kulisse auf eine Trendwende im WINWARD Mercedes-AMG.
Die Traditionsserie mit ihrem Rekord-Starterfeld und faszinierenden Rennwagen von Audi, BMW, Ferrari, Lamborghini, Mercedes-AMG und erstmals Porsche steht einmal mehr im Rampenlicht. Mit der Talentschmiede DTM Trophy, den historischen Rennwagen aus der DTM Classic sowie der TCR Europe, dem BMW M2 Cup und der Ferrari Club Deutschland Racing Series sorgen gleich sechs Rennserien für einen vollen Zeitplan und abwechslungsreichen und packenden Motorsport auf dem 2,3 Kilometer langen Kurs.
„Das DTM-Paket mit sechs Rennserien ist hochinteressant, der Zeitplan vollgefüllt – ein absolut attraktives Angebot für die Zuschauer“, äußerte Jürgen Schielein, zweiter Vorsitzender des MCN. „Dazu kommt das familienfreundliche Angebot im Fahrerlager und das besondere Flair am Norisring. Der Vorverkauf läuft bisher ziemlich gut, und die Wetterprognosen sagen Sonne und Temperaturen jenseits der 25 Grad voraus – wir können uns also auf ein heißes Norisring-Wochenende einstellen.“ Noch bis einschließlich Donnerstag (30. Juni) gibt es Eintrittskarten im Vorverkauf via tickets.dtm.com, unter 01806 991166 und via ebay.de, am Rennwochenende sind die Tageskassen geöffnet.
Im Fahrerlager wird auch wieder das futuristische DTM Electric Design Model präsentiert. „Die DTM Electric ist derzeit eines der größten Projekte im Motorsport weltweit, ein langfristiges Projekt mit dem Ziel, die Motorsport-Welt zu verändern und Einfluss auf die Mobilität der Zukunft zu haben“, untermauerte Martin Tomczyk im Rahmen der Pressekonferenz. Mit dem klaren Ziel, einen stärkeren Fokus auf Nachhaltigkeit und Umwelt zu legen, kündigte der DTM Representative Brand & Sport der DTM-Organisation ITR an, dass aktuell hart daran gearbeitet wird, bereits 2023 in der DTM und der DTM Trophy mit einhundert Prozent fossilfreiem Kraftstoff zu fahren. Zudem erklärte der ehemalige DTM-Champion: „Zusammen mit der Stadt Nürnberg und dem MCN soll der Norisring als Leuchtturmprojekt das erste CO2-neutrale DTM-Event werden.“

29.06.2022 / CS / Motorracettime.de
   

   
Klassensieg für Michael Bohrer vom AMC Duisburg auf dem Nürburgring
 
Beim vierten Lauf der NLS auf dem Nürburgring beim 45. RCM DMV Grenzlandrennen lief es für die AMC-Piloten Michael Bohrer und Benjamin Leuchter sehr gut. Michael Bohrer im Renault Clio Cup vom Team X85 racing sicherte sich gleich in der ersten Trainingsrunde die Poleposition. Den Start zum Rennen über vier Stunden fuhr Marc Wylach der die Führung kontrollierte. Anschließend vergrößerte Gerrit Holthaus den Vorsprung. Den letzten Stint fuhr Michael Bohrer. Als es auf der Strecke ruhiger wurde und keine unfallbedingten Begrenzungen gab, konnte er sich noch die schnellste Rennrunde sichern und fuhr einen ungefährdeten Sieg über die Ziellinie und Platz 62 in der Gesamtwertung.
Michael Bohrer: „Wirklich fantastisch wenn man sich so auf sein Team verlassen kann. So reibungslos kann es ruhig weiter gehen. Mit den zweiten Sieg in Folge ist die Zielsetzung für das 6h Rennen auch schon klar“.
Für Benjamin Leuchter gab es bei diesem Rennen eine Doppelbelastung. Zum einen fuhr er im Max Kruse Team zusammen mit Pendik Asari Emit, Andrew Engelmann und Florida Apopka den VW Golf GTI in der SP3T und belegten den dritten Platz in der Klasse und Rang 42 im Gesamt. Der zweite Einsatz erfolgte für das Team Scherer Sport. Gleich beim ersten Auftritt in der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) gelang Scherer Sport der Sieg in der TCR-Klasse. Auch von einem Unfall im Zeittraining ließ sich die Mannschaft, die aus Mitarbeitern der Scherer Gruppe besteht, nicht zurückwerfen und holte mit dem Fahrertrio Christoph Breuer, Andreas Gülden und Benjamin Leuchter (AMC Duisburg) zudem den ersten NLS-Klassensieg des neuen Audi RS 3 LMS gen II.Der zweite VW Golf GTI vom Team Max Kruse mit den Piloten Frédéric Yerly, Matthias Wasel und Marek Schaller belegten in der Klasse SP3T den zweiten Platz und fuhren auf Gesamtrang 36.
Benny Leuchter: „Ich bin mit unserem Ergebnis zufrieden. Sowohl die Fahrer als auch das Team haben das Maximum herausgeholt. Wir arbeiten derzeit hart daran, noch mehr Performance zu finden, um dann auch wieder den Klassensieg anpeilen zu können.“
Mit Kenneth Heyer, sollte ein weiterer Pilot vom AMC Duisburg im Einsatz sein. Doch auch ihn erwischte der Coronavirus und musste der Veranstaltung fern bleiben.

29.06.2022 / TSP / Motorracetime.de
   

   
Götz an der Nordsee im Einsatz, Bohrer und Leuchter in der Eifel
 

Das ADAC GT Masters gastierte auf der neuen Formel 1 Strecke von Zandvoort direkt am Meer. Als Gaststarter war DTM-Pilot Maximilian Götz beim Team Madpanda im Einsatz. Zusammen mit Ezequiel Perez Companc pilotierte er einen AMG Mercedes GT3. Bei wechselnden Witterungsbedingungen ging Perez Companc von P4 ins Rennen, setzte aber auf die falschen Reifen und musste nach zwei Runden diese wechseln und viel damit weit zurück. Den zweiten Stint fuhr der AMC-Pilot konnte aber den verlorenen Boden nicht gutmachen und überquerte auf P15 die Ziellinie. Im zweiten Rennen am Sonntag lief es besser und Götz/Perez Companc belegten Platz 12.
Nicht besser erging es dem Mercedes AMG Team ZVO mit Jörg van Ommen. Die Fahrerpaarung auf der #8 ging eigentlich von P2 ins Rennen doch in der Einführungsrunde schlug Jan Marschalkowski in die Leitplanke ein und beschädigte den Mercedes erheblich. Für das zweite Rennen wurde der AMG wieder aufgebaut und mit Daniel Juncadella belegten sie P 17.

Auch das zweite Auto von Jörg van Ommen mit Fabian Schiller und Jules Gounon verbuchte in der zweiten Runde in Lauf eins einen Ausfall. Beim zweiten Rennen lief es besser und es sprang Platz sieben raus.
Für Maximilian Götz geht es bereits am kommenden Wochenende weiter. Da steht der vierte Lauf der DTM auf dem Norisring auf dem Programm. Bedingt durch den kurzen Stadtkurs wird das große Starterfeld zu den Trainingssitzungen halbiert.

29.06.2022 / TSP / Motorracetime.de
   

   
Gaststart von Götz bei der GT Masters, AMC-Piloten bei der NLS auf der Nordschleife
 
Vom 24. – 26. Juni erwartet die Deutsche GT-Meisterschaft das einzigartige Urlaubsflair von Zandvoort. Zum zweiten Mal startet die Deutsche GT-Meisterschaft auf der neuen, im Jahr 2020 auf die umgebauten Streckenvariante des CM.com Circuit Zandvoort der nur einen Steinwurf weit von der Nordseeküste entfernt liegt.
Maximilian Götz (AMC Duisburg) kehrt in die Deutsche GT-Meisterschaft zurück und wird für das Team Madpanda Motorsport beim dritten Tourstopp des ADAC GT Masters in Zandvoort an den Start gehen. Der frisch gebackene Zweite des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring ersetzt Jannes Fittje und teilt sich das Cockpit des Mercedes-AMG GT3 Evo mit Ezequiel Perez Companc. „Ich freue mich sehr, wieder im ADAC GT Masters zurück zu sein. Es ist eine Top-Serie, die ich sehr gut kenne. Mit dem Fahrzeug bin ich sehr gut vertraut“, erklärt Maximilian Götz.
Der erfahrene Mercedes-AMG-Werkspilot soll dem Team Madpanda Motorsport helfen, in der ersten Saison bei der Deutschen GT-Meisterschaft Fuß zu fassen. „Ich will das Team unterstützen und werde helfen, wo ich kann. Es ist natürlich ein Sprung ins kalte Wasser, ohne Test nach Zandvoort zu kommen, zumal ich die neue Strecke dort noch nicht kenne. Aber ich liebe diese Herausforderungen. Beim GT World Challenge Europe Sprint Cup bin auch als Aushilfe eingesprungen und gleich aufs Podium gefahren“, so der 36-Jährige.

Neben Götz geht das Team von Jörg van Ommen bei dem ADAC GT Masters an den Start. Das Team Drago Racing Team ZVO setzt zwei Mercedes GT3 mit Fabian Schiller und Jules Gounon sowie den Teamkollegen Daniel Juncadella und Jan Maschalkowski. In der ADAC GT4 Germany setzt van Ommen ebenfalls zwei Mercedes ein. Robert Haub und Gabriela Jilkova pilotieren ein GT4-Mercedes den zweiten GT4 sind besetzt mit Nico Gruber und Jan Springob.
Auf dem Nürburgring bei der NLS findet am Samstag den 25. Juni das 45. RCM DMV Grenzlandrennen statt. Ausgerichtet wird das 4h Rennen vom Rheydter Club für Motorsport e. V. im DMV. Vom AMC Duisburg geht Michael Bohrer im Renault Clio RS an den Start mit den Teamkollegen Gerrit Holthaus und Mark Wylach (Team X85 racing). Das Max Kruse Racing Team mit Benjamin Leuchter setzen zwei VW Golf GTI ein. Der Golf mit der #10 wird pilotiert von Emir Asari, Andrew Engelmann und Benjamin Leuchter. Der zweite mit # 310 ist besetzt mit Frédéric Yerly, Marek Schaller und Matthias Wasel. Benjamin Leuchter wird ein Doppelstart vornehmen und einen Audi pilotieren. Über den Einsatz wurden noch keine Informationen frei gegeben.

Tickets für die Tribünen am Grand-Prix-Kurs sowie die sehr beliebten Zuschauer-Plätze in den Bereichen Brünnchen und Pflanzgarten sind ab 18 Euro (Parkplatz zehn Euro) zu haben. Die Tickets beinhalten zudem den Besuch des Fahrerlagers, der Boxengasse, der Startaufstellung sowie des Motorsport-Erlebnismuseums ring werk. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.

21.06.2022 / TSP / Motorracetime.de
   

   
Ein Wochenende mit Höhen und Tiefen für Götz, Klassensieg für Kreuer auf dem Salzburgring
 
Beim dritten Rennwochenende der DTM in Imola funktionierte der Mercedes von Maximilian Götz (AMC Duisburg 1950 e. V.) überhaupt nicht. Auf dem 4,9 Kilometer langen Autodromo Enzo e Dino Ferrari vor den Toren Bolognas gelang keinem der drei Mercedes-AMG GT3 der deutsch-texanischen Mannschaft der Sprung in die Top-10. Bereits im morgendlichen Qualifying hatte sich ein schwieriges Rennwochenende für die Mercedes-Teams abgezeichnet.
Maximilian Götz haderte mit einem missratenen Qualifying, das ihm nur Startposition 20 beschert hatte. Mit dem ersten Reifensatz tat sich der Titelverteidiger im BWT-Renner ebenfalls schwer. „Der Luftdruck war nicht optimal, das Auto hat stark untersteuert“, berichtete der AMC-Pilot, der erst am Ende der 20. Runde zum Pflichtstopp an die WWR-Box kam. „Wir hatten auf ein Safety Car spekuliert, aber das kam leider nicht. Mit dem zweiten Reifensatz ging es dann richtig gut vorwärts, ich hatte ein sehr gutes Gefühl im Auto. Leider steckte ich im Verkehr fest und konnte meine Pace nicht umsetzen. Denn Überholen ist auf dieser Strecke extrem schwierig. Aber dieser zweite Stint stimmt mich für morgen zuversichtlich.“
Auch im zweiten Qualifying am Sonntagmorgen blieb für Götz nur Startplatz achtzehn. Doch im Rennen lief es besser als am Samstag. Nach der Serie der Pflichtboxenstopps auf Position 10 liegend, kassierte Götz in Runde 25 mit einem starken Manöver einen Markenkollegen und verteidigte den neunten Rang bis ins Ziel souverän: „Wie gestern war meine Rennpace sehr gut. Am Ende wollte ich gegen Müller nicht mehr alles riskieren, weil mir auch Bortolotti im Nacken saß und ich die Punkte nicht aufs Spiel setzen wollte. Es hat richtig Spaß gemacht! Das Qualifying bleibt unsere kleine Baustelle, daran müssen wir unbedingt arbeiten. Denn auch die Quali-Pace steckt in unserem Mercedes-AMG GT3 drin, wir müssen sie nur herausholen.“

Auf dem Salzburgring bei sehr gutem Wetter startete im Rahmen des XLR8 Racing Weekend die STT Spezial-Tourenwagen-Trophy H&R mit Johannes Georg Kreuer vom AMC Duisburg. Nach der Trainingssitzung und Qualifying nahm er am Samstag das Rennen von P 12 auf. Nach der Renndistanz von 30 Minuten überquerte er die Ziellinie auf Platz acht in der Gesamtwertung und Platz eins in der Klassenwertung.
Beim zweiten Rennen am Sonntag nahm der Duisburger das Rennen von Platz zehn auf. Auf dem schnellen österreichischen Kurs konnte er sich um zwei Plätze verbessern und überquerte die Ziellinie auf Rang acht. Wie im ersten Lauf konnte er sich erneut den Klassensieg sichern.

20.06.2022/ TSP / Motorracetime.de
   

   
AMC-Piloten starten in Imola und auf dem Salzburgring
 
Premiere in Imola, Comeback von Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock und Hitzeschlacht erwartet – der DTM steht in der Emilia-Romagna ein heißes Rennwochenende bevor, nicht nur wegen Temperaturen über 30 Grad. Der legendäre Grand-Prix-Kurs ist heimisches Terrain für Ferrari und Lamborghini sowie für Alessio Deledda und Mirko Bortolotti. Werksfahrer Bortolotti brennt darauf, auf der 4,909 Kilometer langen Rennstrecke seinen ersten DTM-Sieg und den ersten Triumph für Lamborghini zu erobern und Lausitzring-Doppelsieger Sheldon van der Linde (BMW) von der Tabellenspitze zu verdrängen.

Aber so einfach wird es nicht werden und auch der Pilot des AMC Duisburg 1950 e. V. und DTM Meister von 2021, Maximilian Götz, will ein gewichtetes Wörtchen um den Sieg mitreden. Nach seinem zweiten Gesamtplatz bei den 24h auf dem Nürburgring reist er mit breiter Brust nach Italien. Sein AMG Mercedes GT3 Evo kommt gut vorbereitet vom Team WINWARD zur Rennstrecke.

Für das ADAC Racing Weekend steht am kommenden Wochenende (17. bis 19. Juni) eine Premiere an, zum ersten Mal in der noch jungen Geschichte startet die Breitensport-Plattform des ADAC in Österreich. Mit dem Salzburgring erwartet die Teilnehmer eine anspruchsvolle Rennstrecke. Neben den Profis aus der ADAC TCR Germany reisen auch die Teilnehmer der Spezial Tourenwagen Trophy (STT), der Tourenwagen Legenden und Tourenwagen Classic sowie der Pfister-Racing Tourenwagen-Challenge (PRTC) in die Nähe der Mozartstadt Salzburg.
Für die STT ist die Strecke kein Neuland, war sie in der Vergangenheit sogar schon häufig in Salzburg im Einsatz. „Für uns ist es nach elf Jahren eine Rückkehr“, so Serienorganisator Rolf Krepschik. „Der Salzburgring ist mit seinen teilweise richtig schnellen Passagen eine echte Herausforderung, die man als Fahrer nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Und die lang gezogene Fahrerlager-Kurve stellt auch für das Material eine besondere Belastung dar. Außerdem gibt es wunderschöne Naturtribünen und die Landschaft um die Strecke herum ist wirklich idyllisch.“

Mit an den Start in der STT ist Johannes Georg Kreuer vom AMC Duisburg 1950 e. V. Zum Einsatz kommt der wieder reparierte Donkervoort D8R, vorbereitet von Classik & Speed. Beim letzten Rennen auf dem Hockenheimring hatte der gelbe Renner einiges abbekommen und musste wieder aufgebaut werden. „Für die Läufe auf dem Salzburgring ist alles vorbereitet und bei dem zu erwartenden Wetter werden viele Besucher da sein,“ so Kreuer vor der Abreise in die Alpenrepublik.

15.06.2022 / TSP / Motorracetime.de
   

   
Maximilian Götz vom AMC Duisburg 1950 e. V. fuhr auf Platz zwei des 24h Rennen Nürburgring
 
Nach dem dritten Platz des Vorjahres feiert Mercedes-AMG bei der diesjährigen 50. Ausgabe der ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring ein Doppelpodium. In dem intensiv geführten Rennen sicherten sich Adam Christodoulou, Maximilian Götz (AMC Duisburg 1950 e. V.) und Fabian Schiller den zweiten Platz für das Mercedes-AMG Team GetSpeed. Auf dem dritten Rang beendeten ihre Marken- und Teamkollegen Maro Engel, Jules Gounon und Daniel Juncadella den Eifel-Marathon.
Einsetzender Regen in einigen Streckenabschnitten machte den Endspurt dann aber zur Reifenlotterie. Hierbei fehlte der #3 mit Maximilian Götz das nötige Quäntchen Glück, um die Schlagdistanz zum führenden Audi zu behalten. Auf der abtrocknenden Strecke zog Schlussfahrer Christodoulou in der letzten Rennstunde noch einmal alle Register, konnte aber die Lücke nicht mehr schließen. Mit 40 Sekunden Rückstand überquerte der Brite nach 159 Runden die Ziellinie auf dem zweiten Platz.
„Wir hatten eine wirklich riesige Chance, das Rennen zu gewinnen. Durch den Regen war es zeitweise Glückssache, welche Reifen am besten funktionieren.“ Auch wenn es nicht zum Sieg reichte, war Götz zufrieden: „Letztes Jahr bin ich Dritter geworden, dieses Jahr wurde ich Zweiter, also will ich natürlich nächstes Jahr gewinnen. Für den Moment sind wir aber vollkommen zufrieden mit dem was wir erreicht haben.“
In der hart umkämpften Klasse VT2 Front erwies sich der von der Hyundai Driving Experience eingesetzte und vom Fahrerquartett Michael Bohrer (AMC Duisburg 1950 e. V.), Stephan Epp, Gerrit Holthaus und Marcus Willhardt pilotierte i30 Fastback N als das schnellste Fahrzeug. Nachdem der Wagen bei seinem ersten 24-Stunden-Rennen überhaupt die Pole-Position auf dem Nürburgring erzielt hatte, führte er seine Klasse anfangs an, markierte mit 9.50,695 Minuten die schnellste Rennrunde in seiner Kategorie und unterstrich damit die Motorsport-Tauglichkeit der Marke N auf einer der härtesten Rennpisten der Welt. Leider verhinderte eine Reihe kleinerer Probleme das Ergebnis, das das Team aufgrund seiner Leistung und seines Kampfgeistes verdient gehabt hätte. Während der 24 Stunden hatten Bohrer/Epp/Holthaus/Willhardt mehrfach die Führung zurückerobert, nachdem sie an den Boxen aufgehalten worden waren.
Leider verlief die 50 Auflage der 24h am Nürburgring nicht wie erhofft. Mit dem ersten Startplatz und Bestzeiten am Tag sowie in der Nacht war der Speed da. Aber leider hatten wir kein Glück. Ein technischer Fehler warf uns immer wieder zurück und wir kämpften uns immer wieder an die Spitze zurück. Doch am Ende mussten wir einsehen das dieses Problem zu groß ist und wir weder Fahrer noch Auto riskieren wollen. Also beschränkten wir uns darauf den Hyundai driving experience i30N fastback sicher mit den beiden Supra von Ring Racing ins Ziel zubringen.
Ich danke hier auch dem ganzen Team für eine geile Zeit, ihre fabelhafte Arbeit und das sie bis zuletzt gekämpft haben“, gab Michael Bohrer nach dem Rennen zu Protokoll.
Kenneth Heyer (Schnitzelalm Racing GmbH, Mercedes AMG GT3): „Leider konnten wir mit beiden Autos das große Ziel der Ankunft nach 24h nicht realisieren. Obwohl wir sehr defensiv gestartet sind, haben wir beide Autos durch Unfälle verloren. Erst haben wir unsere „Mia“ durch einen selbstverschuldeten Abflug aus dem Rennen genommen. Kurze Zeit später wurde „Marie“ von einem übermotivierten Kollegen abgedrängt und strandete in der Leitplanke. Sehr bittere Momente für unsere gesamte Mannschaft die Wochenlang so hart auf dieses Rennen hingearbeitet hat!“
Lance David Arnold (Toyo Tires with Ring Racing) im Toyota GR Supra GT4 am Start bestritt mit Janis Waldow und Tobias Vazquez-Garcia die Hatz durch die Grüne Hölle. Von Startplatz zwei in der Klasse SP10 ins Rennen gegangen übernahm er nach zwei Runden die Führung in der Klasse. Ein selbstverschuldeter Unfall seines Teamkollegen sorgte für eine längere Reparaturpause. Das Team nahm das Rennen nach der Instandsetzung wieder auf konnte aber nicht mehr den verlorenen Rückstand aufholen und beendeten das Rennen auf P 6 in der Klasse. „Auch wenn es nicht das Ergebnis war, was wir einfahren wollten bin ich zufrieden,“ so Lance David Arnold.
Auch das Max Kruse Team aus Hochfeld blieb von Unfällen nicht verschont. Auf der #310 beendeten Jasmin Preisig, Gustavo Xavier, Emir Asari sowie Matthias Wasel das Rennen auf P2 in der Klasse SP3T– im Gesamtklassement bedeutet dies einen sehr guten 53. Platz von 135 gestarteten Fahrzeugen obwohl beim Boxenstopp die Feuerlöschanlage ausgelöst wurde. Die Reinigung kostet dem Team ½ Stunde. Danach kämpften sie sich zurück bis auf fünf Sekunden Rückstand auf den Führenden. Beim Überrunden wurden sie dann hinten getroffen und schlugen in der Leitplanke ein, konnten aber weiterfahren.
Das Schwesterauto (#10) mit Frédéric Yerly, Marek Schaller und Heiko Hammel am Steuer verbuchten im Streckenabschnitt Hatzenbach auch einen Einschlag in die Leitplanken, konnten nach einer Reparaturpause von 45 Minuten wieder das Rennen aufnehmen und landeten am Ende auf dem dritten Platz in der Klasse (gleichbedeutend mit Position 57 im Gesamtranking).

Der Audi, pilotiert von Peter Hansen, Lars Nielsen und Benny Leuchter konnte nach einem zweiten Bandenkontakt im Bereich Wippermann das Rennen leider nicht beenden. Dies ist besonders ärgerlich, weil die #811 zuvor die Pole geholt hatte.

31.05.2022 / TSP Motorracetime.de
   

   
Sieg für Lance David Arnold im Rahmen des 24h Rennen
Ausfall für das Rüddel Racing Team in der vorletzten Runde

 
Vor einer unglaublichen Zuschauerkulisse von 230.000 Besuchern im Rahmen des 50. ADAC 24h Rennen fanden die Läufe fünf und sechs der Tourenwagen Legenden auf der Grand Prix Strecke statt. Von Startplatz eins ging der Duisburger Lance David Arnold im AMG Mercedes C-Klasse ITC ins Rennen über die Distanz von 30 Minuten auf dem 4,638 Kilometer langen Nürburgring.
In der Startphase gelang es zunächst Ludwig Arnold zu überholen, im Formationsflug flogen die beiden Protagonisten fortan über die Piste. Gerade mal 625 Hundertstelsekunden trennten am Samstagmorgen die beiden Erstplatzierten beim zweiten Lauf der Tourenwagen Legenden im Rahmen der ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring. Lance David Arnold setzte sich in einem Herzschlagfinale am Ende gegen den dreifachen DTM-Meister Klaus Ludwig durch. Beide lieferten sich über die gesamte Distanz in ihren schwarz und gelb folierten AMG Mercedes C-Klasse ITC-Boliden ein packendes Duell auf Stoßstangenhöhe mit dem besseren Ende für den nicht mal halb so alten Duisburger.
„In dem Rahmen und vor dieser Kulisse in einem ITC-Mercedes aus dem Jahre 1996 fahren zu können und dann noch gegen Klaus Ludwig, das ist ein Traum. Das ganze Paket, so etwas kann man sich nur wünschen. Es hat mega Spaß gemacht. Es war ein geiler Zweikampf. Erfahrung ist auf Ehrgeiz getroffen. Klaus hat sein Auto richtig fliegen lassen. So kann man wunderbar in den Samstag starten“, sagte Lance David Arnold nach seinem zweiten Saisonsieg.

Hinter den beiden Mercedespiloten kam der Berliner Stefan Mücke im Ford Mustang DTM ins Ziel.
Bereits am Freitagmorgen fand das ADAC 24h-Classic über eine Distanz von drei Stunden auf der kombinierten Grand Prix Strecke und Nordschleife statt. Insgesamt gingen 187 Fahrzeuge an den Start. In der Gruppe FHR ging das Rüddel Racing Team vom AMC Duisburg 1950 e. V. auf einem Ford Escort MK1 RS 1600 an den Start. Die Piloten Heinz Schmersal und Mike Stursberg fuhren die Bestzeit und gingen somit von der Poleposition ins Rennen.

Bei schwierigen Bedingungen fuhr Mike Stursberg den Start und setzte sich vom Feld ab. Mit über vier Minuten Vorsprung in der Klasse übergab er dann den Escort an Heinz Schmersal. Doch der Erfolg mit dem großen Vorsprung blieb dem Rüddel Racing Team verwehrt. In der vorletzten Runde im Bereich Tiergarten musste Schmersal den Escort mit technischen Problemen abstellen.

„Wir haben den Escort direkt aufgeladen und werden zuhause sehen woran es lag. So wie es aus sieht war es ein Problem am Motor.“ so Robert Rüddel.

29.05.2022 / TSP / Motorracetime.de
   

   
Platz zehn am Samstag für Götz auf dem DEKRA Lausitzring
Mittelfeldplatzierungen für die Piloten von Jörg van Ommen auf dem Red Bull Ring
 
Auf dem DEKRA Lausitzring wurde die Streckenvariante mit der Steilkurve im Turn eins gefahren. Auch 25 Kilogramm Erfolgsgewichte konnten ihn nicht stoppen: Schubert BMW-Pilot Sheldon van der Linde raste nach seinem Erfolg am Samstag auch am Sonntag zum DTM-Sieg am Lausitzring Turn 1 powered by Autohero. Der Südafrikaner holte sich im BMW M4 von Schubert Motorsport vormittags die Pole-Position und fuhr mit einer weiteren sehr souveränen Leistung 25 Punkte ein. Zweiter im Sonntagsrennen wurde Maro Engel im GruppeM Mercedes-AMG, der sich auch den Extrapunkt für den Autohero Fastest Lap Award sicherte. Auf Rang drei landete der dreimalige DTM-Champion René Rast, der im ABT Audi R8 erstmals nach seiner Rückkehr in die DTM wieder aufs Podium fuhr. Die Plätze zwei und drei am Samstag gingen an Luca Stolz und Lucas Auer, Teamkollege von Götz.
Für Maximilian Götz vom AMC Duisburg 1950 e. V. lief es an diesem Wochenende in der Lausitz nicht nach seinem Geschmack. Obwohl er sich von den freien Trainingssitzungen zum Qualifying steigern konnte, waren die Ergebnisse mit Platz zehn im Samstagsrennen und Platz fünfzehn am Sonntag nicht zufrieden stellend.
Titelverteidiger Götz (Team WINWARD) redete nicht um den heißen Brei herum: „Nach dem fürchterlichen Qualifying ging auch im Rennen mit dem ersten Reifensatz überhaupt nichts. Das Auto war völlig aus der Balance, ich hatte arges Untersteuern. In der Hoffnung auf eine Safety-Car-Phase sind wir trotzdem einen langen ersten Stint gefahren. Nach dem späten Stopp in Runde 21 war ich sofort deutlich schneller und konnte noch einige Positionen gutmachen.“ Wegen eines Zwischenfalls mit einem Lamborghini-Piloten erhielt der AMC-Pilot im BWT-Boliden mit der Startnummer 1 nachträglich noch fünf Strafsekunden, die ihn vom 13. auf den 15. Schlussrang zurückwarfen. Kollege David Schumacher profitierte und rückte auf P14 nach vorne.
Auch in der Steiermark auf dem Red Bull Ring lief es nicht optimal für das Team von Jörg van Ommen. Bei der ADAC GT Masters geht das Team Drago Racing Team ZVO mit zwei Mercedes GT3 an den Start. Fabian Schiller und Jules Gounon belegten im Rennen am Samstag und Sonntag jeweils Platz zwölf. Teamkollegen Daniel Juncadella und Jan Maschalkowski belegten die Plätze sieben und vierzehn.
In der ADAC GT4 Germany setzt van Ommen ebenfalls zwei Mercedes ein. Robert Haub und Gabriela Jilkova schieden im ersten Lauf mit dem GT4-Mercedes aus. Am Sonntag beendeten sie auf Platz fünfzehn das Rennen über 60 Minuten. Der zweite GT4 mit Nico Gruber und Jan Springob fuhren auf die Plätze elf und neun.
Für die DTM geht es vom 17. – 19. Juni in Imola mit den Läufen fünf und sechs weiter. Das ADAC GT Masters absolviert seine Rennen eine Woche später im niederländischen Badeort Zandvoort.

25.05.2022 / TSP / Motorracetime.de
 
 
   

 
Siegerehrung des AMC Duisburg 1950 e. V. im DMV

Am Sonntag fand im Hotel Sittardsberg die Siegerehrung zur 2. Oldtimerrallye des AMC Duisburg statt. Zur Rallye über rund 200 km durch das Bergische Land hatten sich 40 Teams eingeschrieben. Auf der Fahrt erwartete den Teilnehmer vier Wertungsprüfungen und drei Zeitkontrollen.

Neben der Gesamtwertung gab es noch eine Wertung für Anfänger und eine Fortgeschrittenengruppe. Fahrzeuge ab Baujahr 1946 nahmen die Strecke unter die Räder welche bunt gemischt war. Von Maserati Indy über Adenauer Mercedes, NSU TT, Fleetwood Cadillac, Super Seven, Opel Diplomat, Aston Martin V8 Volante, Porsche, BMW und VW war alles vertreten.

Gesamtsieger der 2. Oldtimerrallye AMC-Duisburg-Klassik 2022 wurde die Fahrerpaarung Sabine und Thomas Kaltenbach im Ford Sierra XR4i, die damit auch gleichzeitig den Sieg in der Anfängergruppe verbuchen konnten. Zweiter im Gesamt wurde Gabriele und Christian Köppen im BMW 2002 tii gefolgt von Dr. Rainer Holzborn mit Emil Osthold im Mercedes 280 SE von 1972.

Platz zwei in der Anfängergruppe ging an Martina Reh und Stephan Meise auf dem Maserati, gefolgt von Felix Bormeier und Joey Lankowski im Toyota Corolla. Sieger in der Fortgeschnittenengruppe wurde Gabriele und Christian Köppen, gefolgt von Dr. Rainer Holzborn mit Emil Osthold und Alfred Behrens und Birgit Bley im Toyota Camry.

15.05.2022 / TSP Motorracetime.de
 

   
Gesamtsieger: Sabine und Thomas Kaltenbach
   
Sieg in der Anfängergruppe: Sabine und Thomas Kaltenbach
   
Zweite im Gesamt: Gabriele und Christian Köppen
   
3. Platz Gesamt: Dr. Rainer Holzborn mit Emil Osthold
   
Platz zwei in der Anfängergruppe: Martina Reh und Stephan Meise
   
Platz 3 Anfängergruppe: Felix Bormeier und Joey Lankowski
   
Platz 3 Fortgeschrittenengruppe: Alfred Behrens und Birgit Bley
   
von links: Norbert Zander 1. Vorsitzender AMC Duisburg, Alfred Behrens, Christian Köppen, Emil Osthold, Sabine Kaltenbach, Thomas Kaltenbach, Martina Reh, Stephan Meise, A. Bormeier, Felix Bormeier, André Wiechers 2. Vorsitzender AMC Duisburg

   

Duisburger Motorsportler auf dem DEKRA Lausitzring und dem Red Bull Ring an den Start

Am kommenden Wochenende geht die DTM in die zweite Runde. Nach dem Saisonstart in Portimao bei dem der AMC-Pilot Maximilian Götz im Sonntagsrennen den fünften Platz holte, geht es nun in der Lausitz an den Start. Dort reist er mit viel Rückenwind an, gewann er am vergangenen Wochenende das Qualirennen der 24h am Sonntag. „Im Moment läuft es ganz gut. Wir müssen dennoch an den Stellschrauben drehen und die Zahnräder im Team müssen noch besser greifen. Aber das ist normal wenn man in ein neues Team kommt“, so Götz vor dem Rennwochenende in der Lausitz.
Die Rennstrecke hat zwei Besonderheiten zu bieten: Erstens, die spektakuläre Kurve „Turn 1“, die überhöhte erste Kurve, durch die die Boliden mit fast 250 km/h und zu dritt oder gar viert nebeneinander hindurchdonnern. Und zweitens, die imposante Haupttribüne mit 36 Metern Höhe, die einen einzigartigen Rundumblick über den 4,563 Kilometer langen Kurs bietet. 29 Rennwagen – so groß war das Feld seit über 20 Jahren nicht mehr – von Audi, BMW und Mercedes-AMG sowie Ferrari, Lamborghini und erstmals auch Porsche machen das internationale Starterfeld zu einem Erlebnis. Fahrer aus 15 Nationen kämpfen 2022 um jede Tausendstelsekunde.
Auf dem Red Bull Ring bei der ADAC GT Masters geht Jörg van Ommen mit dem Team Drago Racing Team ZVO an den Start. Zum Einsatz kommen zwei AMG Mercedes GT3 Evo mit den Piloten Fabian Schiller/Jules Gounon und Jan Marschalkowksi/Daniel Juncadella. Bei der ADAC GT4 Germany kommen zwei AMG Mercedes GT4 zum Einsatz. Pilotiert werden diese von Robert Haub/Gabriela Jilková
und Jan Philipp Springob/Nico Gruber.
Auf der wunderschönen Anlage in der Steiermark stehen neben den Trainingssitzungen jeweils ein Rennen am Samstag und Sonntag über 60 Minuten auf dem Zeitplan.

14.05.2022 / TSP / Motorracetime.de
   

AMC Duisburg 1950 e. V. ist bei den ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring stark vertreten
 
Nun liegen die Karten auf dem Tisch: Mit der Veröffentlichung der vorläufigen Starterliste für die ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring (26. – 29. Mai) ist klar, welche Teams am Ring antreten werden, um diese besonders prestigeträchtige Auflage des Langstreckenklassikers zu gewinnen. 138 Teams, darunter alleine 36 Mannschaften in den gesamtsiegfähigen Klassen SP9 (FIA GT3) und SP-X gehen beim längsten Rennen des Jahres auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt an den Start. Die Glastrophäe der Sieger besitzt diesmal besonderen Wert, denn es ist die 50. Auflage des traditionsreichen Rennens. Die Vorfreude bei Fahrern, Fans und Funktionären ist aber auch deshalb groß, weil pünktlich zum großen Jubiläum auch die Zuschauerplätze wieder ohne Auflagen geöffnet werden: Der Kampf der besten Langstreckenteams und -fahrer um die Nordschleifenkrone wird endlich wieder vor großer Kulisse stattfinden. Eintrittskarten für die ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring gibt es im Vorverkauf im Ticketshop des Nürburgrings unter www.nuerburgring.de. Die Starterliste und viele weitere Informationen – gerade auch für alle, die einen Besuch bei den 24h planen – gibt es im Internet unter www.24h-rennen.de.
Das offizielle Programm am Nürburgring beginnt bereits am Mittwochnachmittag im Ortszentrum von Adenau. In der Rennstadt am Ring gibt es wieder den „Adenauer Racing Day“ mit Rennfahrern und -Fahrzeugen, unter die sich diesmal auch viele legendäre Teilnehmer aus den vergangenen 49 Auflagen des Rennens mischen. Bereits ab Donnerstagvormittag (26. Mai) drehen sich dann die Räder. Nach dem traditionellen Auftakt mit einer Leistungsprüfung der RCN geht es mit Qualifyings- und Trainingssitzungen Schlag auf Schlag. Die Zuschauerbereiche werden dann schon gut gefüllt sein, denn „der Kartenvorverkauf läuft ziemlich positiv“, wie Rennleiter Walter Hornung weiß. Die Campingareale rund um die Nordschleife sind nach zweijähriger Zwangspause wieder offen, und viele Fans fiebern ebenso darauf, wieder Teil des schönsten Motorsport-Festiva desJahres zu werden.
„Ich freue mich riesig auf die 24h, die Fans werden die Hütte abreißen“, glaubt Maximilian Götz (Mercedes-AMG Team GetSpeed) vom AMC Duisburg. Zumal den Besuchern ja enorm viel geboten wird. Zu den traditionellen Highlights, wie etwa der Falken Drift Show in der Müllenbachschleife am Freitagabend, gesellen sich Programmpunkte rund um das 24h- Jubiläum. Dazu gehört etwa die Ausstellung automobiler 24h-Legenden auf dem ring°boulevard und ein großes Get Together ehemaliger 24h-Gesamtsieger (natürlich verbunden mit einer Autogrammstunde). In diesem Umfeld machen die Besucher die Nacht zum Tage, sorgen für eine unvergleichliche Festivalatmosphäre und sind überhaupt ein wichtiger Teil der Show – das wissen nicht zuletzt auch die Aktiven. Maximilian Götz etwa verrät: „Auch wenn ich hier bin, um als Rennfahrer meine beste Leistung zu bringen, bin ich auch Fan des Nürburgrings und der Veranstaltung. Ich werde auch versuchen, die Atmosphäre bei den 24h zu genießen.“
Der AMC Duisburg 1950 e. V. ist gut vertreten. Neben Maximilian Götz im Mercedes AMG GT 3 startet in der selben Klasse, der SP9, Kenneth Heyer für das Schnitzelalm Racing Team, ebenfalls auf einem Mercedes GT3. Michael Bohrer wird mit Marcus Willhardt, Stephan Epp und Gerrit Holthaus einen Hyundai i30N, eingesetzt von der Hyundai Driving Experience pilotieren. Das Hochfelder Team Max Kruse Racing mit Benjamin Leuchter setzt gleich drei Fahrzeuge ein. Zum Einsatz kommen zwei VW Golf GTI TCR und Leuchter pilotiert selbst den Audi RS3 LMS TCR zusammen mit Peter Hansen und Lars Nielsen. Mit einen Toyota GR Supra GT4 startet in der Klasse SP 10 Lance David Arnold zusammen mit Janis Waldow und Tobias Vazquez-Garcia.

Bei den ADAC 24h-Classic setzt das Rüddel Racing Team vom AMC Duisburg einen Ford Escort RS 1600 MK1 ein. Pilotiert wird der Ford von der Stammbesetzung Heinz Schmersal und Mike Stursberg. Bereits am Freitag um 9.20 Uhr startet das Rennen über drei Stunden auf der Gesamtstrecke.

14.05.2022 / Motorracetime.de
   

TAG Heuer Porsche Formel-E-Team punktet mit starker Teamleistung in Rom
 
Beide Porsche 99X Electric haben beim Rome E-Prix das erste Europa-Rennen der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft in den Punkterängen beendet. Pascal Wehrlein, der zuletzt in Mexiko den ersten Sieg für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team holte, kam in der Ewigen Stadt als Achter ins Ziel. Zwei Plätze dahinter landete sein Teamkollege André Lotterer aus Duisburg. Das zweite Rennen der Doppelveranstaltung in Rom wurde am Sonntag ausgetragen.

Auf dem Circuito Cittadino dell’EUR, dem mit 3,380 Kilometern längsten Stadtkurs im Formel-E-Kalender, ging Pascal Wehrlein von der siebten Startposition ins Rennen, André Lotterer folgte direkt dahinter als Achter. Bereits kurz nach dem Start musste der Porsche Taycan Turbo S, das Safety Car der Formel E, aufgrund eines Unfalls auf die Strecke. Die Porsche-Piloten fuhren ein solides Rennen und hatten zur Rennhalbzeit noch Energiereserven gegenüber der Konkurrenz, die sie aufgrund einiger Zwischenfälle jedoch nicht für eine Verbesserung ihrer Positionen nutzen konnten.
André Lotterer, Porsche-Werksfahrer (#36): „Das Rennen verlief nicht optimal. Beim Start fiel ich zurück, und in der Schlussphase hat mich ein Konkurrent gegen die Wand gedrückt. Dadurch habe ich einige Plätze und den Anschluss an die Spitze verloren. Sonst wäre vielleicht noch eine Verbesserung möglich gewesen, denn wir hatten uns die Energie gut eingeteilt. Morgen wollen wir auf jeden Fall weiter vorne landen.“

Starke Teamleistung in der Ewigen Stadt: Beim Rome E-Prix sicherten André Lotterer (Duisburg / Startnummer 36) und Pascal Wehrlein für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team weitere wichtige Punkte im Titelkampf. Im spannenden Rennen 5 der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft kam Lotterer nach zeitweiliger Führung auf dem Circuito Cittadino dell’EUR als Vierter ins Ziel. Wehrlein wurde Sechster.
Im Qualifying schaffte es André Lotterer bis ins Halbfinale und ging vom dritten Startplatz ins Rennen. Mit seinem Porsche 99X Electric hielt er sich konstant in der Spitzengruppe. Bei der Aktivierung des Attack Mode, in diesem Rennen acht Minuten am Stück, verlor er eine Position, kämpfte sich dann aber auf den zweiten Platz vor. Mit knapp zwölf Minuten auf der Uhr übernahm er mit einem sehenswerten Überholmanöver die Führung. Danach fuhr er längere Zeit an der Spitze, verlor jedoch durch eine Safety-Car-Phase seinen Vorsprung und musste nach dem Restart Konkurrenten passieren lassen. Als in der Schlussphase das Safety Car erneut auf die Strecke ging, konnte er die Spitze nicht mehr angreifen. Sein Teamkollege Pascal Wehrlein startete als Siebter und belegte nach vielen hart geführten Positionskämpfen hinter der Führungsgruppe schließlich den sechsten Platz.

In der Fahrerwertung der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft ist André Lotterer nach fünf von 16 Rennen mit 43 Punkten Sechster. Pascal Wehrlein folgt mit einem Punkt weniger als Siebter. In der Teamwertung verbesserte sich das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team mit 85 Punkten auf den zweiten Platz.
André Lotterer: „Ein vierter Platz und gute Punkte. Ganz zufrieden bin ich damit aber nicht. Wenn man als Dritter startet und in Führung liegt, erhofft man sich natürlich ein besseres Ergebnis. Doch das Rennen ist nicht gut für uns gelaufen. Ich musste sehr viel auf die Energie achten. Aber wie gesagt, wir haben gut gepunktet, und konstant in die Punkte zu fahren ist in dieser engen Weltmeisterschaft besonders wichtig. Jetzt freue ich mich auf mein Heimrennen in Monaco.“

Das nächste Rennen für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team ist am 30. April der Monaco E-Prix, der 6. Lauf zur ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft.
 
09.05.2022 / TSP / Motorracetime.de
   

Sieg für Maximilian Götz beim 24h Qualifiers 2022
 
Drei Wochen vor der 50. Auflage des legendären 24h-Rennens auf dem Nürburgring fand am Wochenende das traditionelle Qualifikationsevent statt. Anlässlich des Jubiläums wurden die 24h Nürburgring Qualifiers in diesem Jahr erstmals in einem neuen Format ausgetragen: In zwei Qualifikationsrennen à drei Stunden ging es für die Teams darum, sich eine gute Ausgangsposition für das Top-30-Qualifying der ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring zu sichern.

Im Sonntagslauf fuhr das Mercedes-AMG Team GetSpeed #3 um Adam Christodoulou, Maximilian Götz (AMC Duisburg e. V.) und Fabian Schiller nach einer starken Aufholjagd einen lang ersehnten Sieg ein. Nach einem nicht optimalen Top-Qualifying am Sonntagvormittag startete Fabian Schiller im bestplatzierten Mercedes-AMG GT3, der #3 des Mercedes-AMG Teams GetSpeed, von Rang zwölf in das zweite dreistündige Rennen.
Angesichts dieser Startpositionen entschied sich das Mercedes-AMG Team GetSpeed für einen frühen Boxenstopp. Nach 45 Minuten erhielt der AMG frische Reifen und sollte Boden gutmachen. Diese Taktik sollte sich auszahlen. Da die Spitzengruppe in dieser Phase durch Zweikämpfe Zeit verlor und einige Konkurrenzfahrzeuge Schäden davontrugen, übernahmen Adam Christodoulou (#3) nach der Boxenstoppphase überraschend die Führung. In einer ereignisreichen Schlussphase brachte Maximilian Götz in der #3 seine Platzierung souverän über die Zeit und belohnte sich und das Mercedes-AMG Team GetSpeed mit einem Sieg bei der Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen.

Clubkollege von Götz, Kenneth Heyer im Mercedes-AMG GT3 #34 von Schnitzelalm Racing wurde nach spannenden drei Stunden in der Grünen Hölle Zehnter. Damit belegten Marek Böckmann, Kenneth Heyer (AMC Duisburg e. V.), Yannick Mettler und Johannes Stengel, die in dieser Besetzung auch das Event Ende Mai bestreiten werden, gleichzeitig den zweiten Platz in der Pro-Am-Wertung.
Maximilian Götz, Fahrer Mercedes-AMG Team GetSpeed: „Wir wollten die Abläufe ausreizen, ans Limit gehen – und wenn dabei mal etwas schief geht, wie beim Boxenstopp in Rennen eins, dann gehört das dazu. Mit dem Sieg am Sonntag lief es dafür umso besser. Meine Teamkollegen Adam Christodoulou und Fabian Schiller haben einen super Job gemacht und gemeinsam haben wir ein Resultat erzielt, das zuversichtlich für das 24-Stunden-Rennen stimmt. Nach meinen zwei dritten Plätzen in den letzten Jahren würde ich den Sieg von heute gerne bei der Jubiläumsausgabe wiederholen. Außerdem freue ich mich riesig darauf, beim Fahren die unzähligen Fans an der Strecke zu sehen, die Grill-Gerüche wahrzunehmen, das ist einmalig.“
Im Rennen am Samstag gingen 87 Teams an den Start. Nach drei Stunden durch die „Grüne Hölle“, belegte Maximilian Götz mit gefahrenen 21 Runden Platz acht in der Gesamtwertung mit einem Rückstand von 1.46.963 Minuten auf den Sieger. Diese wurde das BMW Junior Team auf den BMW M4 GT3 mit Daniel Harper, Max Hesse und Neil Verhagen. Der zweite Pilot des AMC Duisburg e.. V., Kenneth Heyer beendete mit seinen Teamkollegen Böckmann, Mettler und Stengel das Rennen auf Platz 17.

09.05.2022 / TSP / Motorracetime.de
   

DTM ging in Portimao in die Saison 2022

Götz am Sonntag auf Platz fünf

 
Der Saisonstart der DTM war in diesem Jahr im portugiesischen Portimao. Als Titelverteidiger reiste Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V. an die Algarve. Mit 29 Starter war die DTM gut besetzt.
Zunächst standen die freien Trainingssitzungen auf dem Programm bevor am Samstagmorgen das Qualifying für das Rennen am Mittag ausgetragen wurde. Maximilian Götz (Mercedes AMG Team WINWARD Racing) umrundete den 4,653 Kilometer langen Autódromoe International do Algarve in einer Zeit von 1:40.090 Minuten und belegte Startplatz neun.

Beim Start als auch beim Restart kam er sehr gut weg, verlor dann aber jeweils etwas an Boden. „Es hat beide Male sehr lange gedauert, die Reifen ins richtige Arbeitsfenster zu bringen. Danach war die Pace nicht schlecht, aber bis es soweit war, hatte ich leider schon einige Positionen verloren“, schilderte Götz, der den in BWT-Farben designten Boliden mit der Nummer 1 am Ende als Elfter durchs Ziel steuerte.
Für das Rennen am Sonntag qualifizierte sich Maximilian Götz mit einer Zeit von 1:40,189 auf Startplatz 10. Mit einem Raketenstart aus der fünften Startreihe schob Maximilian Götz seinen im BWT-Design rennenden Mercedes-AMG GT3 direkt hinter Kollege Lucas Auer, der auf Startplatz 4 im Qualifying bester Vertreter der Marke mit dem Stern gewesen war. Champion Götz biss sich unterdessen in der Spitzengruppe fest. Am Ende wurde die gute Mannschaftsleistung mit dem fünften Rang belohnt. „Wir haben uns gegenüber gestern deutlich gesteigert“, lobte der Pilot des AMC. „Das Qualifying lief viel besser, mir ist wieder ein Superstart gelungen, und die Jungs haben einen perfekten Boxenstopp hingezaubert. Die Pace war prima, auch wenn ich den BMW letztlich nicht halten konnte. Mit P5 haben wir wichtige Punkte geholt, darauf lässt sich aufbauen.“
Die Wertungsläufe 3 und 4 der DTM 2022 gehen am 21./22. Mai auf dem Lausitzring über die Bühne. Wie im Vorjahr nutzt die DTM wiederum die spektakuläre Streckenvariante mit der mehr als 250 km/h schnellen Passage von Turn 1, der ersten Kurve des Triovals.

02.05.2022 / TSP / Motorracetime.de
   

AMC-Piloten bei der VLN und auf dem Hockenheimring am Start
 
Nach der Absage des zweiten Laufes der Nürburgring Langstrecken Serie (NLS) wurde der dritte Lauf am 23. April auf der Nordschleife ausgetragen. Mit an den Start die Piloten des AMC Duisburg bei der 53. Adenauer ADAC Rundstrecken Trophy.

Maximilian Götz im AMG Mercedes GT3 vom AMG Team GetSpeed bestritt das 4-Stunden Rennen zusammen mit Adam Christodoulou und Marco Engel. Im Rennen, wo es richtig zur Sache ging blieben am Schluss noch 118 Fahrzeuge übrig. Bereits am Freitag kam es zu einigen Schäden. Götz beendete das Rennen auf Platz elf in der Klasse und Gesamtwertung.
Ein spannendes und arbeitsintensives Wochenende hatte Benny Leuchter erwartet – und er sollte Recht behalten. Trotz kleinerer Probleme feierte Max Kruse Racing bei der Generalprobe vor dem 24-Stunden-Rennen in der NLS den Klassensieg in der TCR. Lars Nielsen und Peter Hansen steuerten den Audi RS3 LMS (#811) ungefährdet zum Sieg. In der SP3T fuhren die beiden VW Golf GTI TCR auf das Podium; Platz zwei belegten Emir Asari, Andrew Engelmann und Benny Leuchter auf #10 direkt vor dem Schwesterauto (#310) mit Frédéric Yerly, Matthias Wasel und Marek Schaller am Steuer.
Auch bei Michael Bohrer vom AMC Duisburg e. V. lief es wieder rund. Nach dem Motorschaden beim ersten Lauf wurde der Renault Clio Cup kurz vor dem Rennen fertig und die ersten Runden wurden am Freitag absolviert. Zusammen mit Gerrit Holthaus und Mark Wylach und weiteren 147 Fahrzeugen ging es durch die „Grüne Hölle“. Mit einem großen Vorsprung in der Klasse gewann das Team X85 racing mit Michael Bohrer und belegten in der Gesamtwertung Rang 74.
Auf dem Hockenheimring beim Preis der Stadt Stuttgart, ausgerichtet vom MSC Stuttgart e. V. im ADAC fuhr die Spezial Tourenwagen Trophy (STT) zwei Meisterschaftsläufe. Mit an dem Start Johannes George Kreuer im Donkervoort D8R. Nach dem Ausfall im zweiten Lauf in Oschersleben beendete er den ersten Lauf auf Platz 12, sicherte sich in seiner Klasse Rang zwei. Im zweiten Rennen brach ein Halter der Kotflügelbefestigung und diese schlief dann auf dem Reifen und der Wedauer musste an der Box vorzeitig aufgeben.

26.04.2022 / TSP / Motorracetime.de
   

Lance David Arnold auf Platz eins in Oschersleben, Jörg van Ommen mit eigenen Team am Start

Beim ersten Wochenende der ADAC GT Masters in Oschersleben bestritt der Duisburg Lance David Arnold erneuet ein Rennen bei den Tourenwagen Legenden. In einem AMG Mercedes C-Klasse ITC vom Team INTAX Motorsport bestritt er das Rennwochenende. Nach den Trainingssitzungen belegte er Startplatz eins gefolgt vom Landshuter Stefan Rupp im Alfa Romeo 155 ITC. Der Start zum Rennen über 30 Minuten in der Motorsportarena verlief optimal und Arnold behauptete den ersten Platz. Die beiden Piloten boten den Zuschauer ein spannendes Rennen in dem Arnold bis auf eine kleine Ausnahme die Spitze behaupten konnte und als Sieger die Ziellinie überquert von Stefan Rupp im Alfa Romeo und dem Dänen Steffen Gregersen im BMW M3 E30.
Der Ex DTM Pilot, Jörg van Ommen kehrt zurück in den Motorsport. In der alten DTM fuhr er für das Diebels Zakspeed Team. Nun hat er zusammen mit Philipp Zakowski das Drago Racing Team ZVO gegründet und setzten zwei Mercedes GT 3 in der ADAC GT Masters ein. Mit der #4 ging Fabian Schiller und Jules Gounon an den Start. Im Rennen am Samstag über 60 Minuten belegten sie Rang 14. Im Qualifying für das Rennen am Sonntag, konnte sie auf Startplatz zwei fahren. Jules Gounon fuhr den Start und zur hälfte des Rennen übernahm Fabian Schiller das Lenkrad und fuhr als ersten über die Ziellinie. Das zweite Auto vom Drago Racing Team ZVO, besetzt mit Jan Marschalowski und den ehemaligen DTM-Piloten Daniel Juncadella belegten die Plätze 21 und acht.

26.04.2022 / TSP / Motorracetime.de
 
 
   

   
2. AMC – Duisburg Klassik Oldtimerrallye

Am 30. April 2022 findet die 2. AMC – Duisburg Klassik Oldtimerrallye statt. Rund 40 historische Fahrzeuge werden die Rallye unter die Räder nehmen. Startplatz der Rallye ist der Schützenplatz der St. Hubertus Schützenbruderschaft 1911 e.V. in Großenbaum an der Saarner Straße. Nach der technischen Abnahme wird um 9.15 Uhr das erste Fahrzeug auf die rund 200 km lange Reise gehen. Die Fahrt geht durch das Bergische Land und dort erwarten die Teilnehmer vier Wertungsprüfungen und drei Zeitkontrollen. Hinzu kommen geheime Streckenabschnitte. Diese werden die Teams erst vor Ort vorfinden und müssen sich kurzfristig darauf einstellen.
Um 14.40 Uhr wird das erste Fahrzeug an der MSV-Arena erwartet. Dort wird die letzte Wertungsprüfung gefahren und die Zuschauer können die Oldtimer bei ihrer Tätigkeit verfolgen. Vom Stadion aus geht es zur Zieldurchfahrt zum Hotel Sittardsberg in Duisburg-Buchholz. Gegen 14.55 Uhr wird das erste Fahrzeug dort eintreffen. Im Hotel Sittardsberg, dem Clubhaus des AMC Duisburg e. V., findet dann auch die Siegerehrung statt.

22.04.2022 / TSP / Motorracetime.de
   

In die neue Rennsaison der DTM startet Maximilian Götz am Wochenende in Portimao
 
Für Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V. geht am kommenden Wochenende die neue DTM Saison los. Als Meister 2021, mit der Startnummer 1, wird er der Gejagte sein. Austragungsort ist das Autódromo Internacional do Algarve mit einer Länge von 4,692 Kilometern. Der Kurs wurde im Oktober 2008 fertig gestellt Die offizielle Eröffnung fand am 2. November 2008 im Rahmen des letzten Laufes zur Superbike WM statt.
Der Pilot des AMC Duisburg e. V. startet in dieser Saison für das Winward Racing Team und pilotiert wieder ein Mercedes AMG GT3 Evo. Sein Teamkollege ist der Kufsteiner Lucas Auer sowie das deutsche Nachwuchstalent David Schumacher (Sohn von Ralf Schumacher) einen dritten Mercedes-AMG GT3 für die deutsch-texanische Mannschaft pilotieren. Es wird eine harte Saison den das Startfeld ist um 10 Fahrzeuge größer geworden, also auch mehr Konkurrenz und durch die Dichte des Starterfeldes ein höheres Risiko das was passieren kann.
„Ich freue mich über meine Rückkehr zu WINWARD Racing“, sagt Maximilian Götz, dessen DTM-Saisonbilanz 2021 mit drei Siegen, acht Podestplätzen und zehn Top-5-Platzierungen eindrucksvoll ausfällt. „Mit der aus HTP Motorsport hervorgegangenen Mannschaft verbinde ich großartige Erfolge und eine langjährige Freundschaft. Nun mit der Startnummer 1 zu WWR zurückzukehren, ist für mich eine sehr emotionale Sache und ein echtes Privileg. Den DTM-Titel zu erringen, war unglaublich schwierig. Ihn erfolgreich zu verteidigen, wird zweifellos noch schwieriger. Aber ich denke, mit WWR und dem Mercedes-AMG GT3 können wir ein Paket schnüren, um dieses hohe Ziel zu erreichen. Mit Luggi habe ich einen extrem starken Teamkollegen, dem ich vertrauen kann. Wir kennen uns ja schon einige Jahren und werden uns gegenseitig pushen.“

23.04.2022 / TSP / Motorracetime.de
   

Duisburger Pilot startet im Rahmen der ADAC GT Meisterschaft und beim Preis der Stadt Stuttgart
 
Das ADAC GT Masters startet vom 22. bis 24. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die neue Saison. Packender Motorsport, starke Rennserien und spektakuläre Fahrzeuge – das ADAC GT Masters bietet Zuschauern und Fans in dieser Saison ein noch attraktiveres und abwechslungsreicheres Rahmenprogramm. Mit GT3- und GT4-Serien sowie unterschiedlichen Markenpokalen präsentiert sich die Deutsche GT-Meisterschaft erneut als eine der größten Plattformen für GT-Fahrzeuge in Europa.
Im Rahmen des ADAC GT Masters startet die Tourenwagen Legenden und sorgen für den nostalgischen Flair in der Motorsport Arena Oschersleben. Fahrzeuge vom Audi V8 und BMW M3 E30 über den Ford Mustang 5.0 GT bis hin zum Alfa Romeo 155 ITC und der AMG-Mercedes C-Klasse nehmen die Zuschauer mit auf eine Zeitreise durch den Motorsport. Mit an den Start, der Duisburger Lance David Arnold. Nach seinem Doppelsieg bei den Tourenwagen Legenden light vor einer Woche an gleicher Stelle startet er an diesen Wochenende bei den Legenden in einem 96er Mercedes ITC C-Klasse.
Im Rahmen des ADAC GT-Masters nehmen die ADAC TCR Germany, die ADAC GT 4 Germany sowie die Tourenwagen Legenden ihre ersten Rennen in dieser Saison unter die Räder. Neben den Trainingssitzungen bestreiten die Serien jeweils ein Rennen am Samstag und Sonntag.

In Hockenheim, beim Preis der Stadt Stuttgart, geht bei der Spezial Tourenwagen Trophy (STT) der Pilot des AMC Duisburg e. V. Johannes Georg Kreuer (Classic & Speed) an den Start. Auch er war noch vorige Woche in Oschersleben im Einsatz und konnte mit seinem gelben Donkervoort D8R am Samstag einen Klassensieg sichern.
Die Trainingssitzungen finden am Freitag statt. Die beiden Meisterschaftsläufe werden dann am Samstag unter die Räder genommen.

17.04.2022 / TSP / Motorracetime.de
   

Doppelsieg für Arnold in Oschersleben, Klassensieg für Kreuer
 

In Oschersleben fand das erste Rennwochenende des ADAC Racing Weekend von sieben statt. In der neuen Serie Tourenwagen Legenden light ging der Duisburger Lance David Arnold mit einem Mercedes 190 E 2.5-16 EVO 1 an den Start. Bei eisigem Wind fuhr er für beide Rennen auf die Polposition. Im ersten Rennen am Samstag über 30 Minuten fuhr er einen nie gefährdeten Sieg vor Thorsten Stadler und Ekkehard Ludewigs, ebenfalls auf Mercedes 190 E, nach Hause. Am Sonntag bei gleichen Witterungsbedingungen gab es einen Zweikampf mit Stefan Mücke im Ford Mustang DTM. Zunächst konnte Mücke sich dann im verlaufe des Rennens absetzen, bekam aber zum Rennende technische Probleme und musste den Mustang drei Runden vor Schluss auf der Strecke abstellen. Sieger wurde erneut Lance David Arnold gefolgt von Thorsten Stadler und Thomas Weckerle.
Ebenfalls am Start in Oschersleben, Johannes Georg Kreuer vom AMC Duisburg e. V. Mir seinem gelben Donkervoort D8R bestritt er bei der Spezial Tourenwagen Trophy (STT) seine beiden Rennen über jeweils 30 Minuten auf dem 3,666 Kilometer langen Kurs in der Magdeburger Börde. Im ersten Rennen am Samstagnachmittag konnte sich der AMC-Pilot den Klassensieg sichern und belegte Platz zwölf in der Gesamtwertung. Im zweiten Rennen am Sonntag war früh Schluss für den Duisburger. In der zweiten Runde drehte sich Kreuer und der hinter ihm fahrende Lucas Baude im Mini JCW R56 konnte nicht mehr ausweichen. Baude traf das Vorderrad von Kreuer und mit gebrochener Spurstange und beschädigter Aufhängung musste er das Rennen vorzeitig beenden.
Das zweite Rennwochenende des ADAC Racing Weekend findet vom 17. – 19. Juni auf dem österreichischen Salzburgring statt.

13.04.2022 / TSP / Motorracetime.de
 
 
   

NLS auf der Nürburgring Nordschleife abgesagt, ADAC Racing Weekend startet in Oschersleben
 
Die Fortsetzung des fulminanten Auftaktrennens der Nürburgring Langstrecken-Serie vor zwei Wochen muss vertagt werden: Die VLN hat aus Sicherheitsgründen entschieden, das für Samstag angesetzte 46. NIMEX DMV 4h-Rennen zu verschieben. Aufgrund der zum jetzigen Zeitpunkt aktuellen Wetterprognosen ist eine für alle Beteiligten sichere Durchführung des Rennens nicht zu gewährleisten. Temperaturen um den Gefrierpunkt und zu erwartender Schneefall am Freitagnachmittag und -abend sowie am Samstagmorgen und -vormittag sind von mehreren meteorologischen Diensten vorhergesagt. Bereits jetzt steht ein Ersatztermin fest: Das Rennen der Renngemeinschaft Düren wird am vorgesehenen NLS-Ausweichtermin am 4.+ 5. November 2022 nachgeholt.

Betroffen sind auch die Piloten des AMC Duisburg e. V. Auf dem Plan stand der Einsatz von Kenneth Heyer auf dem Mercedes AMG GT3 vom Schnitzelalm Racing. Maximilian Götz, ebenfalls in einem Mercedes GT3 vom Team Mercedes-AMG GetSpeed wird keine Runden drehen. Auch die Autos vom Team Max Kruse Racing und Benjamin Leuchter bleiben in der Halle in Duisburg Hochfeld stehen. Genannt zum zweiten Rennen der VLN waren drei VW Golf VII und ein Audi RS3 TCR. Nicht ganz ungelegen kam die Verschiebung für das Team X85 racing mit Michael Bohrer. Nach dem Motorschaden am Renault Clio RS im ersten Rennen in der vorletzten Runde sind noch nicht alle Ersatzteile aus Frankreich eingetroffen und es wäre knapp geworden mit dem Renneinsatz.

Nach einer längeren Winterpause geht es für die Piloten der Spezial Tourenwagen Trophy (STT) endlich wieder um Siege und Punkte. Der Startschuss für die Traditionsrennserie fällt am diesem Wochenende in der Motorsport Arena Oschersleben. Die Veranstaltung ist Teil der ADAC Racing Weekend Serie, an der die STT auch in dieser Saison bei sechs Veranstaltungen am Start ist.

Johannes Kreuer vom AMC Duisburg e. V. wird in der Motorsport Arena Oschersleben in seine siebte STT Saison starten. Der Duisburger gehört zu den Stammpiloten der Traditionsrennserie. Sein Donkervoort gehört zu den Fanlieblingen der Spezial Tourenwagen Trophy. Die Trainingssitzungen finden am Samstagvormittag statt und um 14.00 Uhr startet das erste Rennen für den AMC-Piloten über eine Distanz von 30 Minuten. Am Sonntag um 12.30 Uhr das zweite Rennen statt.

07.04.2022 / TSP / Motorracetime.de
   

Bohrer Ausfall mit Motorschaden in der vorletzten Runde, Klassensiege für Max Kruse Racing
 
Der Saisonauftakt der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) hatte alle Ingredienzien für reine Unterhaltung. Die Sonne strahlte, die Zuschauer waren zahlreich erschienen und der Motorsport auf der legendären Nordschleife war packend und abwechslungsreich wie eh und je. Die 67. ADAC Westfalenfahrt gewannen letztlich Laurens Vanthoor, Michael Christensen und Frederic Makowiecki im Porsche 911 GT3 R von Manthey Racing. Bis auf die letzten Rennmeter musste sich der „Grello“ aber gegen die tapfer kämpfenden Christopher Mies und Jusuf Owega im Audi R8 LMS GT3 von Montaplast by Land Motorsport behaupten. Den dritten Podestplatz belegten Dennis Olsen und Josh Burdon in einem weiteren Porsche 911 GT3 R von KCMG.Vom AMC Duisburg e. V. war Kenneth Heyer im Mercedes AMG GT3 vom Team Schnitzelalm Racing an den Start. Im Zeittraining belegten sie den 10 Startplatz in der Gesamtwertung und fuhren sich nach dem Start in die Spitzengruppe. In der 13. Runde wurde der Teamkollege von Heyer in eine Kollision verwickelt und musste das Rennen aufgeben.
Bei Michael Bohrer im Renault Clio RS mit seinen Teamkollegen Gerrit Holthaus und Marc Waylach lief zunächst alles nach Plan. Bereits in der ersten gezeiteten Runde konnte der AMC-Pilot gleich einen neuen Rundenrekord aufstellen und stand mit deutlichem Vorsprung in der Klasse SP3 auf Startplatz eins. Der Start verlief ohne Probleme und Startfahrer Michael Bohrer konnte sich direkt von den Mitstreitern absetzen. Beim ersten Fahrerwechsel hatte das Team X85 racing über zwei Minuten Vorsprung. Alles sah nach einem klaren Klassensieg aus, doch in der vorletzten Runde gab es Probleme mit dem Motor und das Rennen war gelaufen. „Wir sind natürlich enttäuscht. Da liegst du in der vorletzten Runde klar in Führung und dann streikt der Motor. Jetzt müssen wir erst einmal sehen woran es lag,“ so Michael Bohrer (Team X85 racing).
Optimistisch war Max Kruse Racing zum Saisonauftakt der NLS an den Nürburgring gereist. Mit gleich drei Rennwagen wollte man in diesem Jahr die ersten Punkte an der Nordschleife sammeln. Dies ist dem Team aus Duisburg eindrucksvoll gelungen. Am Ende feierte die #10 – pilotiert von Emir Asari, Andrew Engelmann sowie Tom Coronel – den Sieg vor dem Schwesterauto mit Frédéric Yerly, Matthias Wasel und Marek Schaller am Steuer. Auch Lars Nielsen und Peter Hansen standen den beiden VW Golf GTI TCR mit ihrem Audi (#810) in nichts nach und konnten die TCR-Klasse für sich entscheiden. Benny Leuchter (Max Kruse Racing): „Ich bin mega happy mit dem gesamten Verlauf des Wochenendes. Alle Fahrer haben einen tollen Job gemacht – für die Saison sind wir richtig gut aufgestellt.
Das zweite Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie findet in zwei Wochen statt. Das 46. NIMEX DMV 4h-Rennen führt am 9. April über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

29.03.2022 / TSP / Motorracetime.de
 
   

AMC Duisburg e. V. startet bei der NLS in die Rennsaison
 
In der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) beginnt am kommenden Samstag (26.03.) mit der 67. ADAC Westfalenfahrt die 46. Saison in der Grünen Hölle. Das Nordschleifen-Championat hat nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Gleich mehrfach herrscht Premierenfieber. Eine Reihe neuer GT3-Teams schickt sich an, in der Grünen Hölle zu brillieren und mit der Porsche Endurance Trophy Nürburgring geht ein neuer Markenpokal an den Start. Ein Blick auf die Teilnehmerliste verspricht: Das wird ein heißes Auftaktrennen. Die Startampel für das 4-Stunden-Langstreckenrennen schaltet am Samstag um 12 Uhr auf Grün.
Mit dem Team X85 racing startet Michael Bohrer vom AMC Duisburg 1950 e. V. in die Rennsaison 2022 der NLS. Nach dem schweren Unfall beim Saisonfinale steht des Renault Clio RS #285 wieder startbereit. Wie in der vergangenen Saison wird neben Michael Bohrer der Teamchef Gerrit Holthaus und Marc Wylach ins Lenkrad greifen. Zielsetzung des Team ist die Titelverteidigung.

Wie bei Michael Bohrer steht bei Benjamin Leuchter vom AMC Duisburg, Team-Mitbesitzer bei Max Kruse Racing die Mission Titelverteidigung auf dem Programm. „Die Fahrer und das komplette Team sind super vorbereitet und können es kaum noch abwarten, dass es endlich wieder losgeht“, erklärt Benny Leuchter. Beim ersten Lauf geht das Team gleich mit drei Autos an den Start – neben zwei VW Golf GTI TCR erstmals auch mit einem Audi RS3 LMS. „Unser klares Ziel ist die Titelverteidigung in der SP3T sowie Klassensiege mit dem Audi“, zeigt sich Leuchter optimistisch.
Im Golf mit der #310 startet neben Frédéric Yerly wieder Matthias Wasel – vervollständigt wird die Fahrerpaarung vom Eibach-Junior-Fahrer Marek Schaller. Die #10 wird von Emir Asari und Andrew Engelmann pilotiert. „Sie werden von Tom Coronel unterstützt“, ergänzt Leuchter. „Wir freuen uns sehr, ihn wieder bei uns an Bord begrüßen zu dürfen.“ Komplettiert wird der NLS-Fahrerpool von Lars Nielsen und Peter Hansen, die im Audi (#810) in der TCR-Klasse an den Start gehen.

Das Qualifying beginnt um 8.30 Uhr und dauert 1 ½ Stunden. Von 10.20 Uhr bis 11.00 Uhr findet der Pitwalk statt, der Gridwalk beginnt um 11.10 Uhr und endet um 11.30 Uhr. Die Startaufstellung erfolgt von 11.00 – 11.40 Uhr und pünktlich um 12.00 Uhr wir das 4h Rennen freigegeben.

24.03.2022 / TSP / Motorracetime.de
   

Siegerehrung des AMC Duisburg e. V. 1950 im DMV

Am 13. März 2022 fand im neuen Clublokal, dem Hotel Sittardsberg die Clubfeier mit der Ehrung der sportlich Aktiven des AMC Duisburg e. V. 1950 im DMV für die Saison 2021 statt.

Zunächst wurden die Ehrungen der langjährigen Mitglieder des Deutschen Motorsport Verband e. V. (DMV) vorgenommen. Peter John erhielt die Goldene Nadel des DMV für 50 Jahre Mitgliedschaft. Rolf Aljes wurde für 40 Jahre geehrt. 30 Jahre im DMV sind André Wiechers und Heino Lutz. Für 20 Jahre wurde Tim Tophoven geehrt, des weiteren erhielten Ivan Vojkovic und Leon Schregl ihre Ehrung für 10 Jahre.
In der letzten Saison waren die aktiven Piloten des AMC Duisburg nicht nur auf der Rundstrecke unterwegs, auch bei der Oldtimer-Rallye 2021 und beim Motorrad Tourensport war man am Start.

Gesamtsieger und Clubmeister bei der Automobil Rundstrecke wurde der Mercedespilot und DTM Meister 2021, Maximilian Götz mit 166,63 Punkten. Zweiter wurde Michael Bohrer mit 108,95 Punkten, der bei der Nürburgring Langstrecken Serie um Punkte kämpfte. Das erste Jahr mit einem neuen Team verlief, bis auf wenige Ausnahmen, sehr gut. Zahlreiche Siege, Rundenrekorde sowie der Aufstieg von Michael Bohrer in die ewige Bestenliste der Langstrecke am Nürburgring mit 40 Klassensiegen markierten die Wegpunkte über die Saison. Bereits nach dem achten Lauf lagen die Piloten von X85racing uneinholbar an der Tabellenspitze der Klasse H2 und sicherten sich den Meistertitel.
von links nach rechts:
Rolf Aljes, Peter John, Robert Lünsmann, Norbert Zander, André Wiechers, Johannes Georg Kreuer, Heino Lutz, Tim Tophoven
Dritter wurde Kenneth Heyer der für Mercedes, unter anderen bei der GTC-Serie und den 24h Rennen an den Start ging. Er konnte 100,69 Punkte einfahren. Den vierten Rang ging an Benjamin Leuchter der auch, unter anderen, bei den 24h-Rennen am Start war. Mit seinem knallgelben Donkervoort D8R ging Johannes Georg Kreuer bei der Spezial-Tourenwagen-Trophy, kurz STT an den Start. Beim Finale des ADAC Racing Weekend auf der Grand Prix Strecke des Nürburgringes, sicherte sich der AMC Duisburg Pilot wichtige Punkte und den Meistertitel in der Klasse 2 A gegen leistungsstärkere Boliden wie der Audi R8, Ferrari 458 und Porsche 991.
Bei der Oldtimer Rallye ging der Sieg an Norbert Zander, gefolgt von Robert Lünsmann. Platz eins im Motorrad Tourensport ging ebenfalls an Norbert Zander, gefolgt von André Wiechers.

TSP / Motorracetime.de / 16.03.2022
von links nach rechts:
Robert Lünsmann, Norbert Zander, André Wiechers, Johannes Georg Kreuer
   

Lotterer auf Platz zwei in Mexico
 

Mit einem historischen Doppelsieg beim Mexico City E-Prix feierte das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team am Samstag seinen bislang größten Erfolg. Im Autodromo Hermanos Rodriguez holte Pascal Wehrlein im Porsche 99X Electric mit der Startnummer 94 von der Pole-Position den ersten Sieg für Porsche in der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft. Sein Teamkollege André Lotterer (Duisburg) kam mit der Startnummer 36 als Zweiter ins Ziel und machte damit den Triumph des Stuttgarter Sportwagenherstellers beim dritten Formel-E-Rennen der Saison perfekt.
Mit der ersten Pole-Position für Porsche in dieser Saison setzte Pascal Wehrlein schon im Qualifying ein Ausrufezeichen. Nach anfänglicher Führung auf der 2,606 Kilometer langen Strecke, die durch das berühmte Baseball-Stadion Foto Sol mit seiner einzigartigen Stadion-Atmosphäre führt, war er nach der Hälfte der Distanz Dritter. Sein Teamkollege, der gebürtige Duisburger, André Lotterer, der vom dritten Startplatz ins Rennen gegangen war, folgte als Vierter. Die Spitzengruppe lag eng zusammen. Doch in der Schlussphase wirkten sich die perfekte Rennstrategie des TAG Heuer Porsche Formel-E-Teams und das optimale Energiemanagement aus. Wehrlein fuhr erst auf den zweiten Platz vor und übernahm kurz darauf die Spitze – gefolgt von Lotterer, der vom dritten Startplatz ins Rennen gegangen war. Im Ziel lagen die beiden Porsche 99X Electric fast zehn Sekunden vor ihren Verfolgern.
André Lotterer (#36): „Das ist ein tolles Ergebnis für das Team. Alle haben sehr viel Arbeit investiert. Die vergangene Saison mit ihren Höhen und Tiefen war nicht einfach für uns, doch jetzt hat alles gepasst. Wir waren mit beiden Autos vom ersten Training an gut unterwegs. Mit diesem Doppelsieg haben wir unterstrichen, dass wir in der Weltmeisterschaft ein Wörtchen mitreden wollen.“

In der Teamwertung der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft verbesserte sich das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team durch den Doppelsieg in Mexiko auf den dritten Platz. In der Fahrerwertung ist Pascal Wehrlein Dritter, André Lotterer punktgleich Vierter.

Die nächste Veranstaltung für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team ist am 9./10. April der Rome E-Prix mit dem 4. und 5. Lauf zur ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft.
 
15.02.2022 / TSP / Motorracetime.de
   

Lotterer verpasst knapp das Siegerpodest beim Diriyah E-Prix in Saudi-Arabien
 
Starkes Qualifying – enttäuschendes Rennen: Der Start des TAG Heuer Porsche Formel-E-Teams in die Saison 8 der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft war nicht von Erfolg gekrönt. Beim Diriyah E-Prix in Saudi-Arabien verpasste Pascal Wehrlein im Porsche 99X Electric mit der Startnummer 94 als Elfter knapp die Punkteränge. Sein Teamkollege André Lotterer kam mit der Startnummer 36 auf Platz 13 ins Ziel.

Nach einer starken Leistung im Qualifying ging der gebürtige Duisburger André Lotterer als Vierter aus der zweiten Startreihe in das Nachtrennen auf der 2,495 Kilometer langen Strecke nahe der Hauptstadt Riad. Der Kampf um die Pole-Position wurde erstmals nach einem neuen Modus mit spannenden Head-to-Head-Duellen ausgetragen. Mit seinem Porsche 99X Electric schaffte er es bis ins Halbfinale. Im Rennen fuhr Lotterer fast über die gesamte Distanz in der Spitzengruppe. Mit der Zusatzleistung aus seinem zweiten Attack Mode verbesserte er sich auf den dritten Platz. Doch in der Schlussphase des Rennens konnte er das Tempo der Konkurrenz nicht mehr mitgehen und fiel zurück. Pascal Wehrlein ging als Zehnter des Qualifyings ins Rennen und konnte vorübergehend auf den achten Platz vorfahren. Am Ende blieb auch er ohne Punkte.
André Lotterer, Porsche-Werksfahrer (#36): „Ein enttäuschendes Rennen. Wir hatten uns viel vorgenommen, vor allem nach dem guten Qualifying. Ich startete aus der zweiten Reihe, konnte sogar auf den dritten Platz vorfahren. Das Auto fühlte sich gut an. Doch in der Schlussphase bekam ich plötzlich Probleme mit dem Energiemanagement und wurde durchgereicht.“

Im zweiten Nachtrennen beim Saisonauftakt der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft im saudi-arabischen Diriyah hat Porsche das erste Podium des Jahres nur knapp verpasst. Der gebürtige Duisburger holte im Porsche 99X Electric mit der Startnummer 36 einen starken vierten Platz für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team. Mit der Startnummer 94 kam Pascal Wehrlein als Neunter ins Ziel und sicherte sich damit ebenfalls Weltmeisterschaftspunkte. Nach einem Unfall in der Schlussphase ging das Rennen hinter dem Porsche Taycan Turbo S, dem neuen Safety Car der Formel E, zu Ende.
Dank einer weiteren guten Leistung im Qualifying nahm André Lotterer das Rennen auf dem 2,495 Kilometer langen Stadtkurs vor den Toren der Hauptstadt Riad vom fünften Startplatz in Angriff. Mit seinem Porsche 99X Electric fuhr er über die gesamte Distanz in der Spitzengruppe, verbesserte sich in der Schlussphase auf den vierten Platz und sicherte sich damit eine gute Ausgangsposition für eine Podiumsplatzierung. Die Chance auf die entscheidende Attacke raubte ihm jedoch wenige Minuten vor Rennende der Unfall eines Konkurrenten, nach dem das Safety Car, auf die Strecke ging. Danach erfolgte kein Re-Start mehr. Pascal Wehrlein startete als Elfter, fuhr ein solides Rennen und verbesserte sich auf den neunten Platz.
André Lotterer, Porsche-Werksfahrer (#36): „Obwohl wir als Vierter wichtige Punkte geholt haben, verlasse ich Diriyah mit etwas gemischten Gefühlen. Ein Podium wäre heute möglich gewesen. Nach den Erfahrungen von Rennen 1 habe ich versucht, so gut es ging Energie zu sparen. Ich wurde von zwei Autos überholt, konnte mir aber trotzdem eine gute Ausgangsposition für die Schlussphase sichern. Leider kam dann das Safety Car raus, so dass ich keine letzte Attacke mehr fahren konnte. Aber auch der vierte Platz ist ein gutes Ergebnis und macht uns zuversichtlich für das nächste Rennen in Mexiko.“

Das nächste Rennen für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team ist am 12. Februar der Mexico City E-Prix in Mexiko-Stadt, der 3. Lauf zur ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft.

02.02.2022 / TSP / Motorracetime.de

Bilder: Porsche / Motorracetime.de
   

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