2021

von links: Ralle, Conny, Michael Bohrer, Norbert Zander Siegerehrung Stadtmeisterschaft Duisburg Fachschaft Motorsport 2021

Bedingt durch das Coronavirus fand am Samstag die Siegerehrung zur Stadtmeisterschaft Duisburg 2021, Fachschaft Motorsport im kleinen Rahmen statt. Norbert Zander, Leiter der Fachschaft, hatte zur Ehrung in seinem Garten eingeladen. Die Pokalübergabe nahm Ralle & Conny, bekannt aus der VOX - TV-Serie „Ab ins Beet“ vor.
von links: Ralle, Johannes Georg Kreuer Bei der Automobil Rundstrecke wurde Michael Bohrer mit 59,78 Punkten Sieger gefolgt von Johannes Georg Kreuer (beide AMC Duisburg e. V. 1950) mit 42,52 Punkten.
von links: Dr. Holzborn, Ralle, Conny In der Kategorie Automobil Young- und Oldtimer sicherte sich Dr. Rainer Holzborn (1. Walsumer AC) mit 59,78 Punkten Platz eins die Meisterschaft. Platz zwei ging mit 34,20 Punkten an Irene Holzborn (1. Walsumer AC), gefolgt von Norbert Zander mit 29,48 Punkten (AMC Duisburg e. V. 1950). Platz vier ging an Emil Osthold (25,58 Punkte, 1. Walsumer AC) gefolgt vom AMC-Piloten Robert Lünsmann der 7,05 Punkte verbuchen konnte.
von links: Irene Holzborn, Ralle, Conny In der Kategorie Motorrad Tourensport belegte Norbert Zander mit 3530 km Platz eins.
von links: Ralle, Conny, Norbert Zander Die geehrten Piloten waren voll des Lobes über die Siegerehrung und dass es trotz der Pandemie eine Meisterschaft gab und werden sich für das kommende Jahr wieder einschreiben.
von links: Ralle, Conny, Emil Osthold Norbert Zander (Fachschaft Motorsport): „Auch im zweiten Jahr der Stadtmeisterschaft Duisburg hatten wir mit Corona zu kämpfen. Viele Veranstaltungen haben nicht stattfinden können und das haben wir anhand der Anmeldungen gemerkt. Hinzu kommt, dass eingeschriebene Teilnehmer ihre Ergebnisse nicht eingereicht haben und daher nicht gewertet werden konnten. Die Hoffnung liegt an den Vereinen, die der Fachschaft angehören und den Duisburger Piloten. Wir werden im kommenden Jahr weitermachen und hoffen, dass wieder mehr Rennen stattfinden und somit auch mehr Teilnehmer an der Stadtmeisterschaft Duisburg.“
von links: Ralle, Conny, Robert Lünsmann 07.12.2021 / TSP / Motorracetime.de
von links: Ralle, Conny, Norbert Zander  
     

Ricardo Feller und Christopher Mies gewinnen Deutsche GT-Meisterschaft 2021

Matchball für die Tabellenführer, Dämpfer für die Verfolger: Die Titelentscheidung in der Deutschen GT-Meisterschaft fällt im letzten Saisonrennen am Sonntag auf dem Nürburgring. Zwar holten die Audi-Fahrer Ricardo Feller und Christopher Mies (Montaplast by Land-Motorsport) dank einer souveränen Leistung im vorletzten Saisonrennen ihren dritten Sieg und bauten damit ihren Punktevorsprung deutlich aus. Doch vor dem Finalrennen haben noch drei Fahrerpaarungen Chancen auf den Titel. Darunter auch die Zweitplatzierten des Rennens, Mathieu Jaminet und Michael Ammermüller (SSR Performance). Rang drei ging am Samstag an deren Porsche-Markenkollegen Christian Engelhart und Thomas Preining (Küs Team Bernhard). „Das war heute absolut perfekt. Dritte Pole, dritter Rennsieg und Führung ausgebaut, das ist die perfekte Ausgangsposition für das Rennen am Sonntag“, so Sieger Feller. „Wir sind extrem motiviert für morgen.“
Ricardo Feller legte in der ersten Rennhälfte den Grundstein für den Sieg der Tabellenführer. Nach der Pole-Position im Qualifying wurde er zu Rennbeginn zwar vom Tabellenzweiten Luca Stolz (Mercedes-AMG Team Toksport WRT) bedrängt, fuhr dann aber sukzessive einen Vorsprung heraus. Beim Fahrerwechsel zur Rennmitte lag er fast sieben Sekunden vor Stolz. Partner Mies brachte anschließend den Sieg ohne Probleme ins Ziel. Sein Vorsprung betrug am Ende 3,490 Sekunden. Dank ihres Triumphs haben Feller und Mies vor dem letzten Saisonrennen am Sonntag 17 Punkte Vorsprung, 28 werden am Sonntag noch maximal vergeben. Feller holte sich gleichzeitig auch seinen sechsten Klassensieg in der Pirelli-Trophy-Wertung für Nachwuchsfahrer, in der er auch die Tabelle anführt. Dank des Sieges übernahm ihr Rennstall Montaplast by Land-Motorsport die Führung in der Team-Wertung.
Vier Punkte machten am Ende den Unterschied: Dank Rang zehn im Sonntagsrennen beim Saisonfinale des ADAC GT Masters auf dem Nürburgring holen sich Ricardo Feller und Christopher Mies (Montaplast by Land-Motorsport) die Deutsche GT-Meisterschaft. Porsche-Werksfahrer Mathieu Jaminet und Titelverteidiger Michael Ammermüller (SSR Performance) fuhren im Finalrennen zu ihrem vierten Saisonsieg und zum Vizetitel. Platz zwei ging am Sonntag an das Porsche-Duo Marco Holzer und Joel Eriksson (Küs Team Bernhard), Dritte wurden Rolf Ineichen und Franck Perera (GRT Grasser Racing Team) im besten Lamborghini.
Feller und Mies gingen mit einem soliden Punktepolster in das Finalrennen, doch das schmolz schnell dahin. Denn während das Audi-Duo im hart umkämpften Mittelfeld nur magere Punkte erwarten konnte, eroberten ihre Titelrivalen nacheinander die Führung im Rennen. Zuerst schnappten sich die vor dem Rennen auf Gesamtplatz zwei liegenden Luca Stolz (Mercedes-AMG Team Toksport WRT) Platz eins. Doch von der Führung bis zum Platzen der Titelträume war der Weg nur kurz: Engel bekam eine Durchfahrtsstrafe nach einer Kollision in der Startrunde auferlegt, die Strafe warf das Mercedes-AMG-Duo aus den Punkterängen und der Meisterschaftsentscheidung. Dank einer geschickten Strategie mit einem frühen Boxenstopp übernahmen anschließend Ammermüller und Jaminet die Führung und dominierten das Rennen auf dem Weg zu ihrem vierten Saisonsieg. Mies und Feller kamen nach zahlreichen Kämpfen im Verfolgerfeld, nachdem sie zwischenzeitlich sogar aus den Top Ten gefallen waren, schließlich als Zehnte ins Ziel – was zum Titelgewinn reichte. Dank dieser Platzierung holten sie nicht nur den Titel in der Fahrer-Wertung, sondern sicherten ihrem Rennstall Montaplast by Land-Motorsport auch die zweite Teammeisterschaft nach 2016. Feller gewann außerdem die Pirelli-Junior-Wertung für Nachwuchsfahrer.
Ricardo Feller: „Es fühlt sich gerade alles ziemlich perfekt an, ich habe schon vor einigen Jahren in der ADAC Formel 4 immer von diesem Moment geträumt. Heute den Fahrer-, Team- und Juniortitel zu holen ist einfach unfassbar. Im Rennen heute musste ich mich gegen meine Natur zurücknehmen, der Kampf um den Juniortitel wurde uns aber auch nicht geschenkt. Das Duell gegen Kim am Ende war hart, aber fair und hat natürlich Spaß gemacht. Das ist wirklich ein grandioser Tag.“

Christopher Mies: „Das war ein sehr emotionales Rennen, wir haben uns das Leben noch mal selber schwer gemacht und ich bin froh, dass es am Ende alles geklappt hat. Heute Abend wird auf jeden Fall gefeiert! Es fühlt sich gut an, dass wir gewonnen haben. Ich bin unheimlich froh, mit Land-Motorsport meinen zweiten Titel eingefahren zu haben und bewundere auch die Entwicklung von Ricardo in den letzten Jahren. Das ist heute ein ganz besonderer Moment für mich.“

Termine ADAC GT Masters 2022, Änderungen vorbehalten
22.04. – 24.04.2022 Motorsport Arena Oschersleben
20.05. – 22.05.2022 Red Bull Ring / A
24.06. – 26.06.2022 CM.com Circuit Zandvoort / NL
05.08. – 07.08.2022 Nürburgring
19.08. – 21.08.2022 Family & Friends Festival DEKRA Lausitzring
23.09. – 25.09.2022 Sachsenring
21.10. – 23.10.2022 Hockenheimring Baden-Württemberg

17.11.2022
   

Showdown der ADAC GT Masters auf dem Nürburgring
 
Wer wird Deutscher GT-Meister 2021? Mehr Spannung als bei der Titelentscheidung vom 05.– 07. November auf dem Nürburgring geht nicht. Nur vier Punkte trennen die Tabellenspitze, insgesamt 13 Fahrer mit Audi, Mercedes-AMG, Porsche und Lamborghini haben noch Titelchancen. Christopher Mies (Montaplast by Land-Motorsport) hat als Tabellenführer zusammen mit Ricardo Feller im Audi R8 LMS die besten Chancen auf den zweiten Titel nach 2016, während die engsten Verfolger für ein Novum sorgen könnten: Luca Stolz und Maro Engel (Mercedes-AMG Team Toksport WRT) liegen nur vier Punkte zurück und könnten als erstes Team den Titel ohne einen Sieg perfekt machen, während Michael Ammermüller (SSR Performance) im Porsche als Erster die erfolgreiche Titelverteidigung anstrebt. Die beiden Rennen werden am Samstag und Sonntag ab 15 Uhr live bei NITRO im Free-TV übertragen. Im Livestream sind sie kostenlos bei RTL+ (rtlplus.com), der Streamingplattform der Mediengruppe RTL zu sehen, die am 4. November TVNOW.de ablöst, sowie auf adac.de/motorsport.
Die Halbzeitmeister und zweimaligen Sieger reisen zum Saisonfinale als Tabellenführer – auch wenn ihr Punktevorsprung auf nur noch vier Zähler zusammengeschmolzen ist. Youngster Feller, der die Pirelli-Junior-Wertung anführt und schon jetzt als eine der Entdeckungen der Saison gilt, und Audi-Werksfahrer Mies, ADAC GT Masters-Champion 2016, beeindruckten bisher mit Speed und Konstanz. Der nürburgringerprobte Mies setzt am Finalwochenende auf das Wetter: „Regen wäre ganz schön. Der Nürburgring ist nicht unbedingt eine unserer Topstrecken, ich denke Porsche und Mercedes-AMG sind dort favorisiert. Ich habe zwar schon einmal das ADAC GT Masters gewonnen, aber dadurch haben wir keinen Vorteil. Das Fahrerniveau im ADAC GT Masters ist hoch, praktisch alle Titelkandidaten haben schon mal irgendwo eine Meisterschaft gewonnen. Jeder weiß, was er zu tun hat.“
„Unseren Chancen sind gut“, so Feller. „Wir dürfen uns aber keine Fehler erlauben. Das Ziel ist es, so viele Punkte wie möglich zu holen – und idealer weise vor den Verfolgern ins Ziel zu kommen.“

Auch bei der ADAC Formel 4 ist die Entscheidung noch nicht gefallen. Als Tabellenführer reist Oliver Bearman in die Eifel. Den Meistertitel können aber bei noch drei zu fahrenden Rennen Tim Tramnitz, Luke Browning, Victor Bernier, Vladislav Lomko und Nikita Bedrin noch sichern.

Einen Zweikampf um den Meistertitel wird es bei der ADAC GT4 Germany geben. Mit 186 Punkten auf derzeit Platz eins liegt die Fahrerpaarung Michael Schrey und Gabriele Piana im BMW. Im Mercedes auf Platz zwei liegen mit 165 Punkten Jan Marschalkowski und Thèo Nouet.
Entschieden ist der Meistertitel in der ADAC TCR Germany seit dem Hockenheimring. Ein Rennwochenende vor dem Saisonfinale hat die Allgäuer Mannschaft mit dem Hyundai i30 N TCR bereits alle Titel in der ADAC TCR Germany gewonnen. Auf dem Hockenheimring erzielte Luca Engstler einen Sieg und einen vierten Platz. Mit 83 Zählern Vorsprung ist dem Piloten aus dem Allgäu damit der Titel in der Fahrerwertung der ADAC TCR Germany beim Saisonfinale auf dem Nürburgring (05.–07. November) nicht mehr zu nehmen. Für das Hyundai Team Engstler ist es nach 2019 mit Max Hesse und 2020 mit Antti Buri der dritte Titel in Folge in der ADAC TCR Germany. Auch in der Teamwertung und der Juniorwertung hat das Hyundai Team Engstler die Titel in Hockenheim vorzeitig gewonnen.
Luca Engstler (Hyundai i30 N TCR #8): „Es war ein sehr gutes Wochenende mit Pole und Sieg am Samstag. Startplatz zwei und Gesamtrang vier haben am Sonntag zum Titel gereicht. Es war für mich ein sehr nervenaufreibendes Rennen, aber wir haben den Titel geholt und ich bin mehr als glücklich.“

Ticketpreise: Freitag, 5. November: 10 €, Samstag, 6. November: 25 €, Sonntag, 7. November: 25 €, Wochenende (Fr-So) 40 €, Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt. Tickets sind erhältlich über www.adac.de/motorsport und www.hockenheimring.de/tickets, telefonisch über die Hotline +49 (0)6205 950 222 oder über die ADAC-Geschäftsstellen.

31.10.2021 / Motorracetime.de
   

Titelentscheidung fällt beim Finale auf dem Nürburgring
 
Mirko Bortolotti und Marco Mapelli (GRT Grasser Racing Team) sorgten in Hockenheim für den ersten Lamborghini-Erfolg in der Deutschen GT-Meisterschaft seit 2019, während die Titelkandidaten in den Top Fünf landeten und der Meisterschaftskampf noch enger wird. Die beiden Lamborghini-Werksfahrer siegten mit knappen 0,521 Sekunden Vorsprung vor den Tabellenführern Ricardo Feller und Christopher Mies (Montaplast by Land-Motorsport). Die beiden Audi-Fahrer bauten ihr Punktepolster so auf neun Zähler aus. Rang drei holten sich Porsche-Werkspilot Mathieu Jaminet und Titelverteidiger Michael Ammermüller (SSR Performance). „Ich bin überglücklich. Auf den Sieg haben wir lange gewartet und endlich hat alles gepasst“, so Sieger Bortolotti. „Wir haben Charakter bewiesen und gezeigt, dass mit uns immer zu rechnen ist.“
Pole-Setter Bortolotti hatte einen optimalen Start und setzte sich bereits in der Startrunde mit seinem Lamborghini von den Verfolgern ab, einen Umlauf später betrug sein Zeitpolster schon fast zwei Sekunden. Erst im Laufe seines Stints konnte Verfolger Ricardo Feller das Tempo des Spitzenreiters mitgehen und reduzierte bis zum Fahrerwechsel den Rückstand auf weniger als eine Sekunde. Nach den Pflichtboxenstopps blieb der Lamborghini, jetzt mit Marco Mapelli am Steuer, knapp vor Fellers Partner Christopher Mies vorn. Zwei späte Safety-Car-Phasen schoben das Feld anschließend noch einmal zusammen und sorgten für eine packende Schlussphase. Mies probierte nach den Restarts mehrmals an Mapelli vorbeizukommen, musste sich am Ende aber knapp geschlagen geben. Dank seines insgesamt siebten Sieges im ADAC GT Masters wahrte Bortolotti als neuer Tabellenvierter seine Titelchancen, für Teamkollege Mapelli, der sich erstmals in dieser Saison einen Lamborghini mit seinem Landsmann teilte, war es der zweite Sieg in der Rennserie.
Mies und Feller vergrößerten als Zweite mit ihrem fünften Podestplatz der Saison ihren Punktevorsprung in der Gesamtwertung von zwei auf nun elf Zähler. 84 werden bei den drei ausstehenden Rennen noch vergeben. Feller holte zudem im elften Saisonrennen seinen fünften Klassensieg in der Pirelli-Junior-Wertung.
Die Titelentscheidung in der Deutschen GT-Meisterschaft fällt beim Finale: Der Meisterschaftskampf spitzte sich beim vorletzten Wochenende in Hockenheim vor gut gefüllten Tribünen weiter zu, die Tabellenführer Ricardo Feller und Christopher Mies ( Montaplast by Land-Motorsport) geraten unter Druck. Im Audi belegten sie im Sonntagsrennen Rang sieben, während ihre engsten Verfolger Luca Stolz und Maro Engel (Mercedes-AMG Team Toksport WRT) im Mercedes-AMG mit Rang drei ihren Rückstand auf nur vier Punkte reduzierten. Beim Finale vom 5. bis 7. November auf dem Nürburgring haben noch 13 Fahrer Titelchancen. Der Sieg im Sonntagsrennen ging wie am Vortag an Lamborghini, diesmal waren es Rolf Ineichen und Franck Perera (GRT Grasser Racing Team), die vor den Tabellenvierten Mercedes-AMG-Piloten Raffaele Marciello und Maximilian Buhk (Mann-Filter Team Landgraf – HTP/WWR) siegten. „Das war ein perfekter Tag für uns, aber auch ein großartiges Wochenende für das GRT Grasser Racing Team und für Lamborghini“, so der ehemalige Formel-1-Testfahrer Perera. „In einer so hart umkämpften Rennserie zu gewinnen ist immer etwas Besonderes.
Nachdem Franck Perera bereits im Zeittraining das Tempo bestimmte, war der Franzose auch in der ersten Rennhälfte eine Klasse für sich. Ihm gelang ein optimaler Start, danach setzte er sich dank Toprundenzeiten – darunter auch der schnellsten Rennrunde – stetig von seinen Verfolgern ab. Fast sechs Sekunden betrug sein Vorsprung, als er in Runde 19 den Lamborghini Huracán GT3 Evo an Partner Rolf Ineichen übergab. Der Schweizer brachte den italienischen Sportwagen danach souverän als Sieger ins Ziel. Sein Vorsprung betrug am Ende noch 2,615 Sekunden. Für das Duo Ineichen/Perera war es der erste Saisonsieg, für Lamborghini und das GRT Grasser Racing Team der zweite Triumph des Wochenendes. Ineichen gewann damit wie am Vortag die Pirelli-Trophy-Wertung.
Franck Perera: „Das Rennen war nicht leicht, der Start war sehr entscheidend. Ich habe versucht, so weit wie möglich von den Verfolgern davonzuziehen, was mir gelungen ist. Denn das Auto hat heute wirklich gut funktioniert. Rolf hat auch einen tollen Job gemacht und den Sieg sicher nach Hause gebracht. Die Saison war bisher nicht die einfachste für das Team, umso mehr freue ich mich über das Ergebnis heute.“

Rolf Ineichen: „Hockenheim liegt mir schon seit meinen Porsche-Carrera-Cup-Zeiten und ich habe hier auch schon sehr, sehr viel getestet. Unser Auto hat ein sehr gutes Paket, welches vor allem hier optimal funktioniert. Ich wusste, dass meine Rennhälfte dem Team sehr viel bedeutet, wir mussten dieses Jahr immer wieder Rückschläge hinnehmen, deshalb war es sehr wichtig, diesen Erfolg ins Ziel zu bringen. Der Druck nach dem Qualifying war auch sehr groß, Franck hat mir aber ein gutes Auto mit soliden Reifen übergeben und ich konnte uns den Sieg ohne große Fehler sichern. Schwierig waren die Lichtverhältnisse durch die tief stehende Sonne, in manchen Kurven konnte man gar nicht sehen, wo man hinfährt.“
 
31.10.2021 / CS / Motorracetime.de
   

ADAC GT Masters startet in Hockenheim in die Endphase
 
Packende Rennaction, Lenkradakrobatik am absoluten Limit, traumhaft schön aussehende und klingende Supersportwagen, beeindruckende Markenvielfalt – das alles ist das ADAC GT Masters. Wenn bei den fliegenden Starts zu den einstündigen Rennen mit Pflichtboxenstopp rund 16.000 PS losdonnern, bebt die Arena. Und das gilt insbesondere für das einzigartige Motodrom des Hockenheimring Baden-Württemberg, dessen Stadioncharakter im internationalen Rennsport seinesgleichen sucht.
Der Kampf um die Deutsche GT-Meisterschaft 2021 ist spannender denn je. Vier Wertungsläufe vor dem Saisonende haben realistisch noch mindestens 20 Piloten Chancen auf den Titelgewinn, mathematisch sind es sogar noch deutlich mehr. Sechs verschiedene Teams auf vier verschiedenen Fabrikaten haben mindestens eines der zehn bisherigen Saisonrennen gewonnen. Dass es nicht nur aufs Gewinnen ankommt, demonstrieren indessen eindrucksvoll Maro Engel und Luca Stolz (Toksport WRT/Mercedes-AMG GT3), die zwar in diesem Jahr bislang noch nicht als Erste abgewunken wurden, aber ein Muster an Konstanz sind und deswegen mit nur zwei Zählern Rückstand auf Mies/Feller als Gesamtzweite nach Hockenheim reisen.
Angesichts der Ausgeglichenheit im rund 30 Fahrzeuge umfassenden Teilnehmerfeld des ADAC GT Masters und der Unvorhersehbarkeit der Rennen kann kaum einem der Vertreter der sieben Marken eine Podestchance abgesprochen werden. Und neben den GT3-Rennern von Audi, BMW, Corvette, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche dürfen sich die Fans auf dem Hockenheimring auch über die Rückkehr der siebten Marke freuen. Pünktlich zum Kinostart des neuesten James-Bond-Blockbusters kehrt das Prosport-Team mit einem der wunderschönen Aston Martin Vantage GT3 in die Rennserie zurück. Pilotiert wird das britische Schmuckstück von Tim Heinemann und dem erst 16-jährigen Salman Owega, dessen älterer Bruder Jusuf im Team Phoenix Racing einen Audi R8 LMS steuert. Prosport bereitet mit dem Gasteinsatz in Hockenheim eine volle Saison im ADAC GT Masters 2022 vor.
Nicht minder spannend und sogar noch einen Hauch vielfältiger verspricht das Geschehen in der ADAC GT4 Germany zu werden. Ein prächtiges Ensemble von 33 der mehr als 400 PS starken GT4-Fahrzeuge hat sich zum vorletzten Saison-Gastspiel in Hockenheim angesagt. Und mit Neueinsteiger Toyota finden sich erstmals sogar acht verschiedene Marken im bunten Teilnehmerfeld. Das Team Ring Racing absolviert mit einem Toyota GR Supra GT4 für die belgischen Piloten Nico Verdonck und Antoine Potty einen Gaststart, der auch zur Evaluierung eines kompletten Programms in der ADAC GT4 Germany 2022 dienen soll.
Daneben haben sich für Hockenheim mehrere weitere Gaststarter angesagt. Die Zwillinge Alesia und Jacqueline Kreutzpointner, Töchter des früheren Sport- und Tourenwagen-Piloten Fritz Kreutzpointner, kehren in einem BMW M4 GT4 von Driverse in die ADAC GT4 Germany zurück. Gleiches gilt für Claudia Hürtgen, die sich einen von Hofor Racing by Bonk Motorsport eingesetzten BMW M4 GT4 mit dem Österreicher Michael Fischer teilt. „Serien-Heimkehrer“ ist auch AVIA Sorg Rennsport, die ebenfalls einen BMW an den Start bringen. Die Piloten sind der aktuelle Champion der ADAC GT4 Germany, Nicolaj Møller Madsen aus Dänemark, sowie Philipp Miemois aus Finnland.
Entsprechend groß ist auch die Vorfreude in den Reihen der Gastgeber. „Das ADAC GT Masters war stets ein Highlight im Rennkalender des Hockenheimring Baden-Württemberg“, sagt Jorn Teske, Geschäftsführer der Hockenheim-Ring GmbH. „Die traumhaften GT3-Rennwagen sind optisch und akustisch von ganz besonderer Faszination. Die Markenvielfalt und das hochklassige Fahrerfeld tun ihr Übriges, um packenden Motorsport auf höchstem Niveau zu garantieren. Der Titelkampf ist spannender denn je, und die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Rennen auf dem Hockenheimring immer besonders hart umkämpft waren. Gleiches gilt für das attraktive Rahmenprogramm mit der ADAC GT4 Germany, der ADAC TCR Germany, der ADAC Formel 4 und dem Porsche Carrera Cup. Die Zuschauer können sich auf ein echtes PS-Festival freuen – und wir wiederum sind sehr froh, dass wir die Fans endlich wieder bei uns im Motodrom begrüßen dürfen!“
Das vorletzte Aufeinandertreffen der Deutschen GT-Meisterschaft 2021 und der attraktiven Rahmenrennen kann live vor Ort verfolgt werden. Die Ticketpreise sind wie immer überaus moderat, alle Karten beinhalten Fahrerlagerzugang sowie die Möglichkeit zum Pitwalk am Samstag und Sonntag. Die perfekte Gelegenheit, sich ein Autogramm oder Selfie mit den Fahrern zu sichern.

Ticketpreise: Freitag, 22. Oktober: 10 €, Samstag, 23. Oktober: 25 €, Sonntag, 24. Oktober: 25 €, Wochenende (Fr-So) 40 €. Tickets sind erhältlich über www.adac.de/motorsport und www.hockenheimring.de/tickets, telefonisch über die Hotline +49 (0)6205 950 222 oder über die ADAC-Geschäftsstellen.

31.10.2021 / CS / Motorracetime.de
   

Johannes Georg Kreuer holt sich die Meisterschaft
 
Beim Finale der Spezial Tourenwagen Trophy H&R Cup (STT) im Rahmen des ADAC Racing Weekend auf der Grand Prix Strecke des Nürburgringes, sicherte sich Johannes Georg Kreuer vom AMC Duisburg e. V. im Rennen am Samstag und Sonntag jeweils Platz zwei und drei in seiner Klasse. In der Klasse 2A waren neben dem Exoten von Kreuer, der Donkervoort D8R, leistungsstärkere Boliden wie der Audi R8, Ferrari 458 und Porsche 991 an den Start. Am Abend bei der Meisterfeier im Dorint Hotel erhielt der AMC-Pilot den Pokal für Platz eins.
Johannes Georg Kreuer (Classic & Speed): „Das war ein Wochenende nach Mass. Gute äußere Bedingungen und gute Rundenzeiten brachten Platz zwei ein in beiden Läufen. Mit den eingefahrenen Punkten habe ich dann noch die Klasse gewonnen. Ich bin zufrieden und mein Dank geht natürlich auch an die Mechaniker.“
Das Team Max Kruse Racing aus Duisburg ging mit Nick Hancke bei dem Tourenwagen Junior Cup an den Start. In der Qualifikationssitzung zu Rennen eins belegte Hancke Platz neun, in der zweiten Sitzung für das Rennen am Sonntag sprang Startplatz sechs raus. In beiden Rennen auf der 5,137 Kilometer Langen Formel 1 Rennstrecke wurde hart gefightet und den Zuschauern viele Überholmanöver geboten. Im Rennen am Samstag sicherte sich Nick Hancke Platz zwei. Am Sonntag verpasste er mit Rang vier knapp das Siegerpodest. In der Meisterschaft belegt Hancke und das Team Max Kruse Racing mit 111 Punkten den dritten Rang. Die Entscheidung in der ersten Saison des Tourenwagen Junior Cup findet am zweiten Novemberwochenende in Oschersleben statt.
 
21.10.2021 / TSP / Motorracetime.de
 
   

Michael Bohrer und Max Kruse Racing gewinnen Meisterschaft in der Klasse

Das traditionelle „Schinkenrennen“, bei dem den Klassensiegern zum Pokal auch ein Schinken überreicht wird, verlief für X85racing nicht wie gewünscht. Beim PAGID Racing 45. DMV Münsterlandpokal am Samstag, den 9. Oktober 2021 war der Renault Clio RS #685 mit dem eingespielten Trio Marc Wylach , Michael Bohrer (AMC Duisburg 1950 e. V.) und dem Teamchef Gerrit Holthaus auf Siegeskurs verunfallt. Die vorzeitigen Klassenmeister der H2 mussten mit einem stark beschädigten Auto die Heimreise und die Winterpause nach der Debütsaison des Teams antreten.

Um 13:45 Uhr wurde dann das Rennen aufgenommen. Aufgrund der Verzögerungen am Morgen wurde die Zeit auf 3:15h verkürzt, was jedoch noch die volle Punktzahl brachte, um die Titelkämpfe nicht zu beeinflussen. Michael Bohrer fuhr vom Start weg volle Attacke und setzte sich an die Spitze der Klasse noch bevor das Feld auf die Nordschleife abbog. Der ehemalige Peugeot Werkspilot konnte sich dann immer weiter von den Verfolgern absetzen und das Rennen bestimmen, bis er an Teamchef Holthaus übergab.
Gerrit Holthaus hielt die Spitze bis zur zehnten Runde. Im Hochgeschwindigkeitsabschnitt Flugplatz kam der Lüdenscheider jedoch auf eine Betriebsmittelspur, verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und schlug heftig in die Leitschienen ein. Holthaus entstieg dem stark beschädigten Clio glücklicherweise ohne Verletzungen. Jedoch endete der finale Lauf ohne Ergebnis und ohne Schinken für X85racing.

Holthaus sagte sichtlich aufgewühlt: „Ich bin einfach nur stinksauer! Der Porsche mit der #38 und Michele Beretta am Steuer hatte einen Einschlag. Wo genau, kann ich nicht sagen. Es muss aber sehr früh passiert sein, da er in langsamer Fahrt schon im oberen Abschnitt Hatzenbach gesichtet wurde. Durch den Einschlag verlor der Porsche Öl und Beretta verteilte dieses dank seiner Weiterfahrt. Leider wurden keine Gelb-Roten Flaggen gezeigt. Ich war das erste Auto hinter ihm, dies wurde mir am Flugplatz zum Verhängnis: Einschlag - Clio kaputt - Rennen zu Ende - und dem Profi GT3 Fahrer war es egal.“
Das erste Jahr des familiären Breitensportteams verlief, bis auf wenige Ausnahmen, sehr gut. Zahlreiche Siege, Rundenrekorde sowie der Aufstieg von Michael Bohrer in die ewige Bestenliste der Langstrecke am Nürburgring mit 40 Klassensiegen markierten die Wegpunkte über die Saison. Bereits nach dem achten Lauf lagen die Piloten von X85racing uneinholbar an der Tabellenspitze der Klasse H2.

Michael Bohrer zieht ebenfalls Bilanz: „Das Team hat wie immer hervorragend gearbeitet und ich bin froh diese Crew im Hintergrund zu haben. Da kann ich nicht genug Danke an alle die diesen Erfolg und die schöne Zeit an der Strecke möglich gemacht haben sagen. Der unnötige Unfall am Ende drückte zwar etwas die Stimmung, aber wir werden das fantastische Einstiegsjahr von X85racing noch gebührend feiern. Ich freue mich schon jetzt mit dieser Mannschaft nächstes Jahr wieder vor der Traumkulisse von Zuschauer in der NLS antreten zu dürfen.“
Große Freude bei Max Kruse Racing: Nach einem fantastischen Rennwochenende auf der Nordschleife wurde zum wiederholten Male in dieser Saison ein Doppelsieg in der NLS eingefahren – und damit zugleich die Meisterschaft in der Klasse SP3T. Mit diesem Sieg hat das Team aus Duisburg jedes NLS-Rennen 2021 in dieser Klasse für sich entscheiden können. Und zur besonderen Krönung heute war der Doppelsieg gleichbedeutend mit den Plätzen 18 und 19 im Gesamtklassement.

Erneut haben Fahrer, Mechaniker und alle Teammitglieder einen fehlerfreien Job erledigt und durften so nach dem finalen Lauf auf dem Nürburgring zurecht den Titel feiern – auch hier mit einem Doppelsieg: Frédéric Yerly gewann für das Team die Meisterschaft in der Klasse, direkt vor seinen beiden Teamkollegen Matthias Wasel und Andy Gülden.

Trotz der großen Freude über den Titelgewinn wird Max Kruse Racing sich nun nicht ausruhen: Zunächst stehen noch zwei Läufe im Tourenwagen Junior Cup an. Auch hier hat das Team weiterhin die Möglichkeit, die Meisterschaft zu gewinnen. Im Anschluss wird man sich gründlich auf die neue Saison vorbereiten. Auch 2022 wird das Team aus Duisburg in verschiedenen Rennserien antreten.

Benny Leuchter: „Eine Wahnsinnssaison geht zu Ende – vielen Dank an alle Beteiligten im Team. Ich möchte jedem einzelnen Mechaniker, Ingenieur und jeder Person danken, die zu Hause und an der Strecke das Equipment und die Autos vorbereitet. Genauso dem Team im Backoffice für die tolle Organisation und natürlich auch den Fahrern, die das ganze Jahr über eine tolle Leistung gezeigt haben. Mein Dank gilt ebenso allen Partnern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wir haben den Doppelsieg in der Meisterschaft eingefahren, viele weitere Doppelsiege bei den Rennen – so auch beim 24-Stunden-Rennen – und zudem haben wir jedes Rennen in der NLS in der Klasse SP3T gewinnen können. Wie auch heute hatten wir oft das beste TCR-Auto im Feld. Was will man mehr? Ich bin sehr, sehr stolz auf dieses Team. Jetzt geht unser Blick nach vorne: Auch im nächsten Jahr werden wir mit einem starken Lineup in der NLS an den Start gehen."

14.10.2021 / TSP / Motorracetime.de
   

Maximilian Götz DTM Meister 2021
 

In zwei spannenden Rennen der DTM auf dem Norisring konnte der Pilot des AMC Duisburg e. V., Maximilian Götz in beiden Rennen als erster die Ziellinie überqueren und sich die Meisterschaft der DTM sicher.

Maximilian Götz, Mercedes-AMG Team HRT #4: „HRT ist DTM-Meister, Max Götz ist DTM-Meister. Vor dem Rennen hätten wir das niemals für möglich gehalten. Wir haben aber das ganze Jahr gute und konstante Leistungen gezeigt und sind immer fair gewesen. Ich glaube bei den Kontrahenten sind heute etwas die Nerven durchgebrannt. Wir mussten einfach nur unseren Job machen und Ruhe bewahren. Du kannst eine Meisterschaft nur gewinnen, wenn du Fehler vermeidest und genau das haben wir heute getan. Ich bin sehr stolz auf alle, die einen Teil zu diesem Erfolg beigetragen haben.”

Im Samstagsrennen auf dem nur 2,3 Kilometer langen Stadtkurs, ging er von Platz fünf aus ins Rennen. Bereits nach wenigen Runden übernahm er die Führung und baute diese kontinuierlich aus. Auch nach dem Boxenstop blieb er an der Spitze und mit den 25 Punkten für den Sieg konnte er den Abstand zum Führenden Liam Lawson im Ferrari verkürzen und lag einen Punkt hinter Kevin van der Linde. Der vierte im Bunde auf den Titel, Marco Wittmann, blieb mit Platz 12 außerhalb der Punktvergabe und war aus dem Titelrennen raus.
Am Sonntag war mit Startplatz acht und 25 Kilo Zusatzgewicht für den Samstagsieg, die Lage nicht so gut aber es sollte anders kommen. Kurz nach dem Start in der ersten Kurve, der Grundigkehre fuhr der zweite in der Meisterschaft, van der Linde den führenden Lawson ins Auto und für den Tabellenführer war das Rennen gelaufen. Maximilian Götz kämpfte um jeden Meter und konnte Plätze gutmachen. Nach einem harten Zweikampf bei dem van der Linde Götz abdrängte, berührte Götz das Hinterrad von van der Linde, der dann wenig später sich drehte und an der Box einen neuen Reifen holte. Der AMC-Pilot rückte immer näher an den Führenden Lucas Auer im Mercedes, der ihn dann auch ohne Probleme passieren lies. Nach 55 Minuten und eine Runde überquerte Maximilian als erster die Ziellinie und sicherte sich nicht nur den Doppelsieg auf dem Norisring, sondern holte sich die Meisterschaft der DTM 2021.

13.10.2021 / TSP / Motorracetime.de
 
 
   

Titelkampf der ADAC GT Masters bleibt spannend

Premiere auf dem Sachsenring: Die Porsche-Piloten Mathieu Jaminet und Michael Ammermüller (beide SSR Performance) fuhren im Samstagsrennen der Deutschen GT-Meisterschaft auf dem Sachsenring nicht nur zu ihrem dritten Saisonsieg, sondern sorgten auch für den ersten Porsche-Sieg auf der anspruchsvollen Berg-und-Tal-Bahn im ADAC GT Masters. Luca Stolz und Maro Engel (beide Mercedes-AMG Team Toksport WRT) arbeiteten sich mit dem dritten zweiten Platz in Folge noch näher an die Tabellenspitze, während die Audi-Fahrer und Tabellenführer Ricardo Feller und Christopher Mies (beide Montaplast by Land-Motorsport) sich mit Rang drei im Titelkampf weiter stark präsentieren. „Toll, dass uns hier der erste Sieg für Porsche gelungen ist“, sagte Mathieu Jaminet. „Es war ein perfekter Tag: Dank Pole und Sieg haben wir 28 Punkte geholt. Die sind sehr wichtig im Titelkampf, denn dieser ist in diesem Jahr wieder sehr eng mit gleich mehreren Fahrzeugen.“
Nachdem Porsche-Werksfahrer Jaminet bereits im Qualifying mit seinem zweiten Pirelli Pole Position Award der Saison seinen Speed aufgezeigt hatte, war er auch in der ersten Rennhälfte das Maß der Dinge: Der Franzose blieb beim Start vorn und fuhr anschließend einen Vorsprung von rund zweieinhalb Sekunden auf Verfolger Luca Stolz im Mercedes-AMG heraus. Der Mercedes-AMG-Werksfahrer kam zur Rennmitte eine Runde früher zum Pflichtboxenstopp, was sich jedoch nicht auszahlte. Jaminets Partner Ammermüller blieb vorn und gewann am Ende mit 2,102 Sekunden Vorsprung auf Maro Engel, der von Stolz übernommen hatte. Für Ex-Meister Jaminet und Titelverteidiger Ammermüller war es nach Oschersleben und Red Bull Ring der dritte Saisonsieg. Sie verbesserten sich damit auf den zweiten Gesamtrang.
Rang drei ging mit knapp fünf Sekunden Rückstand an die Tabellenführer Ricardo Feller und Christopher Mies im besten Audi. Feller gewann zudem die Pirelli-Junior-Wertung. In der Gesamtwertung führen sie nun mit sechs Punkten auf Jaminet/Ammermüller und den punktgleichen Raffaele Marciello und Maximilian Buhk (beide Mann-Filter Team Landgraf – HTP/WWR), die mit ihrem Mercedes-AMG GT3 Evo in den Schlussphase noch Druck auf den drittplatzierten Audi von Feller/Mies machten, sich aber mit Rang vier zufrieden geben mussten.
Der Sieg in der Pirelli-Trophy-Wertung für nicht-professionelle Piloten ging an Florian Spengler, der sich im Audi R8 LMS von Car Collection Motorsport mit Ex-Formel-1-Pilot Markus Winkelhock abwechselte.

Pech hatten die bisherigen Meisterschaftsdritten Mirko Bortolotti und Albert Costa Balboa (beide GRT Grasser Racing Team), die in Runde 18 auf Platz drei liegend mit einem technischen Problem ausrollten.
Michael Ammermüller: „Wir sind weiter im Rennen um die Meisterschaft. Heute war ein wichtiger Tag für uns. Mathieu hat einen super Job im Qualifying und im ersten Stint gemacht. Wir haben beide das Maximum aus dem Auto rausgeholt. Am Ende wurde es noch mal knapp – wie immer im ADAC GT Masters. Unser Ziel ist es, wieder Meister zu werden, mit unseren heutigen Leistungen schaut es ganz gut aus. Hoffentlich geht es so weiter. Das war heute ein perfektes Rennen für uns.“

06.10.2021
   

Michael Bohrer reist als vorzeitiger Meister zum letzten Lauf der NLS
 

Zum finalen Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS), dem Pagid Racing 45. DMV Münsterlandpokal, ausgerichtet vom MSC Münster e. V. im DMV reist Michael Bohrer vom AMC Duisburg e. V. als vorzeitiger Meister der Klasse H2 in die Eifel.

Zusammen mit Marc Wylach und Gerrit Holthaus im Renault Clio RS #685 sicherten sie sich den Wertungsgruppensieg. Michael Bohrer zog mit vierzig Klassensiegen in die „Hall of fame“ der Langstreckenserie ein. Ebenso liegt das Trio von X85racing in der Saisonmeisterschaft der Klasse uneinholbar auf dem ersten Platz.
„Ein besonderes Highlight war der Wertungsgruppensieg und dem damit verbundenen Marsch aufs Podium, Siegerkranz und Sektdusche inklusive. Ich bin wirklich stolz auf unser gesamtes, perfekt eingespieltes Team und die harmonische Stimmung. Das ist sicherlich ein Schlüssel zu unserem vorzeitigen Gewinn unserer Klasse 2021 gewesen. Michaels vierzigster Sieg war zugleich mein 22., was auch schon unbeschreiblich ist. Es war herrlich, auf dem Podest vor so vielen Zuschauern zu feiern. Die Debütsaison von X85racing hätte kaum besser laufen können. Dafür danke ich jedem Einzelnen aus unserem Team!“, schließt Holthaus ab.
Auch das Max Kruse Racing Team will erneut möglichst viele Punkte sammeln, um am Ende die Meisterschaft in der Klasse SP3T feiern zu können. Aus diesem Grunde startet das Team aus Duisburg wieder mit zwei VW Golf GTI TCR. Nicht an den Start ist der Golf mit der #10, der nach dem Unfall beim letzten NLS-Rennen bereits in der Werkstatt steht und über den Winter repariert wird. Neben der #310 geht auf der #333 mit Andy Gülden, Matthias Wasel sowie Frédéric Yerly die Stammbesetzung für Max Kruse Racing auf Punktejagd.
„Wir sind alle top motiviert in das finale Rennwochenende der NLS 2021 zu starten. Die Saison ging rasend schnell rum, deswegen genießen wir alle miteinander das letzte Rennen auf der Nordschleife und wollen noch einmal voll angreifen“, so Benny Leuchter, Team-Mitbesitzer und Fahrer bei Max Kruse Racing. „In diesem Jahr lief es für uns bei der NLS fast immer richtig gut. So würden wir die Saison natürlich auch gerne abschließen.“

06.10.2021 / TSP / Motorracetime.de
   

AMC-Pilot Maximilian Götz nach P 5 und P 3 auf dem Hockenheimring weiter im Titelkampf

Bei den Läufen 13 und 14 der DTM auf dem Hockenheimring sicherte sich Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V. im Rennen am Samstag Platz fünf. Im Sonntagsrennen fuhr er mit Platz drei auf das Siegerpodest und bleibt damit weiter im Rennen um den Meistertitel in der DTM. Mit 206 Punkten führt Liam Lawson im Red Bull Ferrari die Gesamtwertung an. Rang zwei belegt mit 192 Punkten Kelvin van der Linde im Audi R8 gefolgt vom AMC-Piloten mit 180 Punkten im Mercedes AMG GT3 und dem BMW-Piloten Marco Wittmann, der 165 Punkte auf sein Konto hat.
In einem durch wachsenen Qualifying am Sonntagvormittag sicherte sich Maximilian Götz (Mercedes-AMG Team HRT) im pink-blauen Mercedes-AMG GT3 #4 die achtschnellste Zeit auf dem 4,574 Kilometer langen Hockenheimring, rückte aufgrund einer Strafe gegen einen Konkurrenten aber auf Platz sieben vor. Götz, der nach wie vor die Chance auf den Fahrer-Titel hat, arbeitete sich nach einem soliden Start in den ersten Runden kontinuierlich nach vorne und wurde zum Zeitpunkt seines frühen Reifenwechsels bereits auf Position fünf geführt. Beim Boxenstopp stellte die HRT-Crew einmal mehr ihre Geschwindigkeit unter Beweis und fertigte den GT3 #4 in nur 6,53 Sekunden ab. Ein weiteres Überholmanöver auf der Strecke kurze Zeit später brachte Götz im bereinigten Klassement bis auf Platz drei nach vorne.
 
Wichtige Meisterschaftspunkte sicherte sich das Haupt Racing Team bereits im Rennen am Samstag. Titelanwärter Götz, der sich für den sechsten Startplatz qualifiziert hatte, überquerte die Ziellinie als Fünfter. Mit den zehn zusätzlichen Punkten lag Götz vor dem zweiten Rennen am Sonntag auf einem geteilten dritten Rang in der Gesamtwertung.
Maximilian Götz, Mercedes-AMG Team HRT: „Wir waren uns nicht ganz sicher, wohin die Reise geht. Aber wir hatten eine starke erste Runde und haben uns gut für den Pitstop positioniert. Wir haben Kelvin van der Linde auf der Strecke überholt, unter dem Strich war es am Sonntag also deutlich besser als am Samstag. Der Meistertitel ist noch weit weg, aber wir sind dran und geben nicht auf. Entsprechend werde ich auch die Rennen auf dem Norisring angehen.“

Die erste Hälfte des Doubleheaders zum Saisonabschluss ist damit absolviert. Bereits am kommenden Wochenende stehen auf dem Norisring in Nürnberg die beiden finalen DTM-Läufe des Jahres an.
05.10.2021 / TSP / Motorracetime.de
   

ADAC GT Masters geht auf den Sachsenring in die Schlussphase

Die Spannung steigt: Der Titelkampf in der Deutschen GT-Meisterschaft geht am kommenden Wochenende (1.–3. Oktober) auf dem Sachsenring in die drittletzte Runde, die Meisterschaftskandidaten dürfen sich auf der anspruchsvollen Berg-und-Tal-Bahn keine Schwäche erlauben. Lediglich drei Punkte trennen die Tabellenführer Ricardo Feller und Christopher Mies (beide Montaplast by Land-Motorsport) im Audi von ihren engsten Verfolgern, den Mercedes-AMG-Werksfahrern Raffaele Marciello und Maximilian Buhk (beide Mann-Filter Team Landgraf – HTP/WWR).
Auch am Sachsenring können die Fans die Rennaction nicht nur von den Tribünen verfolgen, sondern dürfen auch ins Fahrerlager, wo sie mitten im Geschehen sind. Neben dem ADAC GT Masters starten gleich vier weitere hochinteressante Rennserien auf dem Sachsenring. In der ADAC GT4 Germany können sich die Fans auf das abwechslungsreiche Starterfeld der „kleinen“ GT-Sportwagen freuen, die ADAC TCR Germany bietet knallharte Tourenwagenaction und in der Nachwuchsserie ADAC Formel 4 sehen die Zuschauer Motorsportstars von morgen. Ebenfalls dabei: der traditionsreiche Porsche Carrera Cup Deutschland.

03.10.2021 / CS / Motorracetime.de
   

AMC-Pilot Maximilian Götz auf dem Hockenheimring bei der DTM

Wenn am Samstag und Sonntag am ersten Oktoberwochenende kurz nach 13.30 Uhr jeweils mehr als 10.000 PS von der Leine gelassen werden, geht es um mehr als „nur“ eine gute Platzierung in einem Autorennen. Denn der Meisterschaftskampf in der DTM 2021 geht beim vorletzten Rennwochenende auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg nicht nur in seine heiße Phase – diese ist schon voll im Gange. Mathematisch haben noch sieben Rennfahrer die Chance auf den Titelgewinn, doch am besten sind die Aussichten für vier Piloten vier verschiedener Hersteller, die dem bisherigen Saisonverlauf ihren Stempel aufgedrückt haben: Liam Lawson (Ferrari), Marco Wittmann (BMW), Kelvin van der Linde (Audi) und Maximilian Götz (Mercedes-AMG) vom AMC Duisburg e. V.. Diese vier gehen nur um 20 Punkte getrennt in die letzten vier Wertungsläufe der Saison, in denen noch insgesamt 112 Zähler vergeben werden.
Maximilian Götz (Mercedes-AMG Team HRT): “Ich freue mich sehr darauf, wieder auf dem Hockenheimring zu fahren. Wir haben dort in der Vergangenheit tolle DTM-Rennen gesehen. Als vorletztes Rennwochenende der Saison wird es eine superwichtige Rolle im Kampf um die Meisterschaft spielen. Wir müssen zusehen, dass wir dort wieder gut punkten, was uns zuletzt in Assen leider nicht perfekt gelungen ist. Ich fahre extrem gerne in Hockenheim – die Kombination aus schnellen Kurven wie Turn 1 oder Eingang Motodrom und engen Ecken wie der Spitzkehre oder der Links vor der Osttribüne in Verbindung mit mehreren guten Überholmöglichkeiten macht den Grand-Prix-Kurs aus. Ich freue mich riesig, wieder vor Zuschauern fahren zu können. Die Fans sind einfach das Salz in der Suppe. Ich bin sicher, wir werden ihnen eine gute Show bieten können. Der Hockenheimring ist eine Strecke, die jedes Team aus dem Effeff kennt. Entsprechend gut sortiert werden alle sein, und entsprechend eng und spannend wird es zugehen …“

Auch das Rahmenprogramm mit der DTM Trophy, dem Porsche Carrera Cup Benelux und den DTM Classic Tourenwagen Legenden verspricht optische und akustische Hochgenüsse und jede Menge Spektakel auf der Rennstrecke. Und dieses Spektakel können Motorsport-Fans unter Einhaltung der 3G-Regularien endlich wieder hautnah genießen und durchs Fahrerlager flanieren.

03.10.2021 / TSP / Motorracetime.de
   

Nebel bei der NLS auf dem Nürburgring sorgte für verkürztes Zeittraining
Michael Bohrer vom AMC Duisburg sicherte sich den Wertungsgruppensieg

Das achte Saisonrennen der Nürburgring Langstrecken-Serie sorgte für ein historisches Ereignis. In der jahrzehntelangen Geschichte des Nordschleifen-Championats hatte noch nie ein Fahrzeug eines britischen Herstellers gewonnen. Am Samstag kehrte Aston Martin drei Jahre nach dem offiziellen Renndebüt mit dem Vantage GT3 zurück und siegte auf Anhieb beim 53. ADAC Barbarossapreis.
FIA-GT-Weltmeister Nicki Thiim aus Dänemark und der Gewinner des 24-Stunden-Rennens von Le Mans 2020, Maxime Martin, hatten im Ziel einen Vorsprung von 13,887 Sekunden auf Vincent Kolb und Frank Stippler im Audi R8 LMS GT3 von Phoenix Racing. Dritter wurde das BMW Junior-Team mit Max Hesse, Dan Harper und Neil Verhagen im BMW M6 GT3.
Auch die AMC Piloten fuhren auf das Siegerpodest. Klassensieg und Wertungsgruppensieger wurde Michael Bohrer zusammen mit Gerrit Holthaus und Marc Wylach im Renault Clio vom Team x85 Racing. In der Gesamtwertung belegten sie Rang 65. Das Max Kruse Racing Team ging mit drei VW Golf GTI TCR an den Start. Zunächst lag der Golf mit der 10 in Führung doch Frédéric Yerly war im Bereich Hohe Acht zu schnell, schlug ein und beschädigte den Golf erheblich im Frontbereich. Die Junioren Marius Rauer und Marek Schaller sicherten sich den Klassensieg in der SP3T und Rang 33 in der Gesamtwertung. Der dritte Golf mit Lars Nielsen und Jasmin Preisig, mit kleinen technischen Problemen unterwegs, belegten auf Rang vier in der Klasse das Rennen und im Gesamt belegten sie Platz 57. Im Mercedes AMG GT4 fuhr der Duisburger Peter Posavac (Schnitzelalm Racing) in der Klasse SP4T und sicherte sich den Klassensieg und Platz 26 in der Gesamtwertung.
Michael Bohrer: „Wahnsinn dieser Lauf. Zunächst von der Pole gestartet und sofort begann ein Wahnsinns Kampf mit fivespeedracing und aufkleben.de Motorsport um die Klassenführung. Nach 4h die im absoluten Sprinttempo gefahren wurde fuhr Mark unseren Clio als erstes über die Ziellinie. Mega Job von meinen beiden Teamkollegen und auch ein großes Dankeschön an x85racing für eine perfekte Strategie und ein perfektes Auto. Das anschließende Podium war fantastisch. Denn endlich gab es wieder die zahlreich erschienenen Zuschauer an der Strecke.

26.09.2021 / TSP / Motorracetime.de
 
 
   

Maximilian Götz in Assen bei der DTM knapp am Siegerpodest vorbei
 

Auf dem niederländischen TT Ciruit Assen absolvierte die DTM die Läufe elf und zwölf. Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V. im AMG Mercedes GT3 vom Mercedes AMG Team HTR belegte im Qualifying für das Rennen am Samstag Platz vier. Der Start des ersten Rennens am Samstag war chaotisch verlaufen: Der Polesetter reagierte deutlich zu spät, als die Ampel auf Grün schaltete, wodurch es zu mehreren Kontakten im Feld kam. Maximilian Götz behauptete P4 und legte nach der folgenden Safety-Car-Phase und dem anschließenden Restart früh seinen Pflichtboxenstopp ein. Diesen absolvierte das HRT-Team, wie schon so oft im Verlauf der Saison, in Rekordzeit. So konnte Götz seinen Konkurrenten wertvolle Sekunden abnehmen und sich boxenstoppbereinigt als Führender in das Feld einreihen.
Als nach etwa der Hälfte des Rennens erneut das Safety Car auf die Strecke kam, schob sich das Feld zusammen. Im Anschluss kam es zu mehreren spektakulären Positionskämpfen auf engstem Raum, während derer Maximilian Götz zeitweise drei Positionen abgeben musste. Im letzten Renndrittel wurde er von einem langsameren Fahrzeug, das seinen Boxenstopp noch zu absolvieren hatte, aufgehalten und konnte so den vor ihm fahrenden Konkurrenten nicht mehr gefährlich werden und beendete auf Rang vier das Rennen.

Am Sonntag ging der AMC-Pilot von Startplatz sieben aus in das Rennen und beendete dieses auf Rang sechs. Die Meisterschaft bleibt weiter spannend und mit 155 Punkte und Rang vier mischt Maximilian Götz kräftig mit.
Maximilian Götz, Mercedes-AMG Team HRT #4: “Heute waren wir leider etwas zu langsam, um nach vorne mehr Druck machen zu können. Wenn man in Assen einmal im Verkehr feststeckt, wird es sehr schwierig. Das Rennen gestern war sehr aufregend: Mehrere Restarts, starke Manöver – für die Fans eine tolle Sache! Ich freue mich über die Zähler, die ich sammeln konnte, aber die Konkurrenz hat auch gepunktet. Jetzt geht es in Hockenheim weiter.“
Auf dem Hockenheimring, beim ADAC Racing Weekend, ausgerichtet vom MSC Weingarten e. V. im ADAC, waren Johannes Georg Kreuer vom AMC Duisburg e. V. und das Max Kruse Racing Team mit Benjamin Leuchter im Einsatz. Johannes Georg Kreuer im gelben Donkervoort bei der STT am Start, belegte im Rennen am Samstag und Sonntag, jeweils über 30 Minuten die Plätze vier in seiner Klasse. Das Max Kruse Team mit Benjamin Leuchter setzte im Tourenwagen Junior Cup zwei VW up! GTI Cup ein. Im ersten Rennen am Samstag belegten die Piloten Nick Hancke und Marek Schaller die Plätze sechs und sieben. Das Rennen am Sonntag wurde nach zwei Überschlägen von der Rennleitung abgebrochen und nicht mehr neu gestartet. Dieser Lauf wurde nicht gewertet und daher wurden auch keine Punkte vergeben.

24.09.2021 / TSP / Motorracetime.de
   

AMC Piloten am Wochenende bei der NLS am Start
 
Da waren es nur noch zwei. Der 53. ADAC Barbarossapreis, ausgerichtet vom MSC Sinzig e. V. im ADAC, läutet am kommenden Samstag die heiße Phase der Nürburgring Langstrecken-Serie ein. Spätestens am 9. Oktober beim 45. Pagid Racing DMV Münsterlandpokal ist die Messe dann gelesen. Das Starterfeld für NLS 8 bietet erneut ein buntes Potpourri an unterschiedlichen Fahrzeugen, ein breites Spektrum an aufstrebenden Nachwuchskräften und erfahrenen Haudegen.
Auch beim vorletzten Rennen der Saison 2021 sind Fans an der Rennstrecke zugelassen. Zum ersten Mal seit eineinhalb Jahren haben alle Zuschauer – geimpft, getestet und genesen – wieder Zugang zum Fahrerlager inklusive Pit- und Gridwalk. Geöffnet sind die Tribünen T3 und T4. Tickets sind unter www.vln.de/tickets zu ordern und gelten an der Nordschleife auch als exklusive Parkberechtigung in den Abschnitten Hatzenbach sowie Brünnchen / Pflanzgarten.
Mit an den Start ist der AMC Duisburg e. V. mit Michael Bohrer, der zusammen mit Gerrit Holthaus und Marc Wylach den Renault Clio Cup mit der Startnummer 685 pilotieren wird. In ihrer Klasse, die H2, wird es wohl wieder einen heißen Fight um den Klassensieg geben. Benjamin Leuchter wird mit seinem Team Max Kruse Racing gleich drei VW Golf TRC einsetzen. Mit der 10 wird Andreas Gülden, Matthias Wasel und Fédéric Yerly um den Klassensieg fahren. Aber auch Marius Rauer und Marek Schaller mit der 310 und Lars Nielsen mit Jasmin Reisig mit der 333 haben in der Klasse SP3T gute Chancen auf die vorderen Plätze. Der Duisburger Peter Posavac startet in der Klasse SP8T. Dort pilotiert er mit Alexander Kolb und Reinhold Renger den Mercedes AMG GT4, eingesetzt vom Team Schnitzelalm Racing.

Von 8.30 – 10.00 Uhr findet das Zeittraining statt. Die Startaufstellung erfolgt von 11.00 – 11.40 Uhr bevor um 12.00 Uhr die Ampel auf grün schaltet zum Rennen über 4 Stunden.

23.09.2021 / TSP / Motorracetime.de
   

Die DTM gastiert im niederländischen Assen
 

Am kommenden Wochenende reist die DTM zum niederländischen TT-Ciruit Assen. Dort stehen die Läufe 11 und 12 auf dem Programm. Mit an den Start Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V. der derzeit auf den dritten Rang der Gesamtwertung mit 131 Punkten liegt. Auf Platz ein liegt zur Zeit Kevin van der Linde mit 147 Punkte gefolgt vom Liam Lawson im Ferrari mit 135 Punkten.

Maximilian Götz pilotiert einen AMG Mercedes GT3, eingesetzt vom Mercedes AMG Team HRT und möchte den Abstand zum Führenden wie auf den Red Bull Ring weiter verringern. Götz kennt die Gegebenheiten, fuhr er auch mit der ADAC GT Masters mit dem Mercedes GT3 seine Rennen in den Niederlanden.
Maximilian Götz, Mercedes-AMG Team HRT #4: „Ich bin sehr zufrieden mit den zweiten und dritten Platz auf dem Red Bull Ring bei den letzten Rennen. Wir haben gezeigt, dass wir die schnellsten Mercedes AMG GT3 sind. Wir haben in der Gesamtwertung auf den ersten Platz auf jeden Fall aufgeholt, dennoch sind wir leider auf Platz drei gerutscht. In Assen greifen wir wieder an.“

In Assen wird ein volles Programm geboten. Neben der DTM finden die Läufe des Mazda MX 5 Cup, der Supercar Challenge, des BMW M2 Cup. der DTM Trophy und des Porsche Carrera Cup Benelux ausgetragen.

15.09.2021 / TSP / Motorracetime.de
   

AMC Piloten holen Pokale auf dem DEKRA Lausitzring und bei der Langstrecke auf dem Nürburgring
 
Auf dem DEKRA Lausitzring fand das ADAC GT Masters statt. Im Rahmen wurden die Läufe zum GTC Goodyear 60 und der GTC Race ausgetragen. Dort griff der Pilot des AMC Duisburg e. V., Kenneth Heyer ins Lenkrad des Space Drive-Mercedes-AMG GT3. Das Goodyear 60 Rennen über eine Stunde bestritt Heyer zusammen mit Tim Heinemann. Von der Poleposition aus gestartet entwickelte sich ein etwas chaotisches, wettergeprägtes Rennen mit mehreren Safetycar Phasen und eine Unterbrechung mit Re-Start. In der 16. Runde brach der Porsche 718 Cayman GT4 von Kevin Rohrscheidt auf der Start und Zielgeraden aus und schoss quer über die Strecke und schlug dann in die verlängerte Boxenmauer ein. Da diese verschoben wurde brach die Rennleitung das Rennen aus Sicherheitsgründen ab. Kenneth Heyer und Tim Heinemann wurden auf den zweiten Platz gewertet.
Im Sprintrennen des GTC Race am Sonntag über 30 Minuten ging Heyer von P3 aus ins Rennen im AMG Mercedes mit der Steer-by-wire-Technologie. In einen spannenden Rennen ging es für Heyer um einen Spitzenplatz, doch Marvin Kirchhöfer im Mercedes-AMG GT3 drehte Heyer um und dieser verlor wichtige Plätze. Im Verlauf des Rennens konnte sich Heyer wieder bis auf den vierten Rang vorfahren und überquerte auf diesem nach einem spannenden Kampf die Ziellinie.
Nach fast zwei Monaten Sommerpause der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) ging es für X85racing und dem Max Kruse Racing Team vom AMC Duisburg e. V. am Samstag, den 11. September 2021 ins letzte Saisondrittel. Das ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen bestritt das Trio Michael Bohrer, Mac Wylach und Teamchef Gerrit Holthaus im beliebten Renault Clio RS #685. Nach einem mit Unfällen gespickten Rennen überquerte Holthaus auf dem zweiten Platz in der Klasse H2 die Ziellinie.
Michael Bohrer: „Rückblickend war es wieder ein schönes Wochenende mit einem hervorragend eingespielten Team und bester Stimmung. Der Clio lief wieder fantastisch, jedoch konnten wir im Qualifying noch nicht das gesamte Potenzial ausspielen. Noch in der Startrunde war ich mit dem Five-Speed-Clio Seite an Seite, als es auf die Nordschleife ging und wir hatten über den gesamten zwei-Stunden-Stint herrliche Kämpfe. In Führung liegend übergab ich an Marc, der ebenso bis zur Erschöpfung Vollgas angriff. Mit den vielen Zwischenfällen zum Ende hin wurde Gerrit um die Siegchance gebracht und wir müssen mit dem zweiten Platz zufrieden sein. Die Fortsetzung des Duells folgt in zwei Wochen.“
Auch das Max Kruse Racing Team war wieder erfolgreich. Bis kurz vor Rennende lagen sogar alle drei VW Golf GTI TCR von Max Kruse Racing auf den ersten drei Plätzen. Doch die #310 musste nach einem unverschuldeten Kontakt abgestellt werden. Bis dahin hatten Marek Schaller und Marius Rauer, die Junioren im Team, erneut einen fantastischen Job auf der Nordschleife absolviert. Am Ende fuhr erneut die #10 mit Andy Gülden, Matthias Wasel sowie Frédéric Yerly am Steuer vor dem Schwesteauto (#333) über die Ziellinie und sicherten sich den Klassendoppelsieg in der SP3T.

15.09.2021 / TSP / Motorracetime.de
   

AMC-Piloten auf dem Nürburgring und dem DEKRA Lausitzring
 
Die zweite Saisonhälfte der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) verspricht viel Rennaction und jede Menge Spannung. Mit dabei auch die Piloten des AMC Duisburg e. V. Michael Bohrer (Team X85 Racing) und Benny Leuchter (Team-Mitbesitzer und Fahrer bei Max Kruse Racing.)

Das Team von Max Kruse Racing ist bestens vorbereitet für den nächsten Lauf der NLS am kommenden Wochenende. Die #10 wird erneut von Andy Gülden, Frédéric Yerly und Matthias Wasel pilotiert. Dazu starten die Junioren Marek Schaller und Marius Rauer wie beim letzten Rennen auf der #310 die von Benny Leuchter betreut werden. Zum Einsatz kommt, wie bei allen Läufen, der VW Golf GTI TCR.
„Wir freuen uns mega auf das Rennwochenende auf der Nordschleife“, erklärt Benny Leuchter: „Die letzten Rennen in der NLS liefen für uns fantastisch. Das klare Ziel ist es, die Führung in der Klassenwertung auszubauen.“ Besonders gespannt ist man im Team, ob die beiden Nachwuchsfahrer Marek Schaller und Marius Rauer die tolle Leistung vom letzten Lauf bestätigen können. „Da haben sie ihre Kollegen auf der Nummer 10 richtig gefordert“, freut sich Leuchter über die Entwicklung seiner Junioren.

Bei Michael Bohrer vom Team X85 Racing auf dem Renault Clio Cup sind die Vorraussetzungen ähnlich. Nach den beiden Klassensiegen bei den letzten NLS Rennen geht es wieder um den Klassensieg. Pilotieren wird der AMC-Pilot den Clio zusammen mit Gerrit Holthaus und Marc Wylach.
Zum dritten Rennwochenende kehrt Kenneth Heyer zurück ins GTC Race. Auf dem DEKRA Lausitzring im Rahmen der ADAC GT Masters startet er im Space Drive-Mercedes-AMG GT3. Aufgrund von Terminüberschneidungen und beruflichen Verpflichtungen hat es mit einem Start von Kenneth Heyer bisher nicht geklappt. Und dann fiel das ADAC Racing Weekend beim Heimrennen, Ende Juli, auf dem Nürburgring auch noch wegen der Flutkatastrophe aus.

„Natürlich freue ich mich sehr, dass ich wieder mit dabei sein kann“, so der Routinier, den man schon zum Inventar des GTC Race zählen kann. „Ich bin seit vielen Jahren mit dabei und sehe die Serie als wichtigen Bestandteil im deutschen Motorsport. Es macht immer wieder richtig Spaß dort an den Start zu gehen.“

Auf der Strecke in Brandenburg gibt es für Heyer ein neues Betätigungsfeld. Erstmals wird er im Mercedes-AMG GT3 mit der Steer-by-wire-Technologie sitzen. Teamkollege bei Space Drive Racing wird Tim Heinemann sein, der bereits seit Anfang der Saison im Cockpit sitzt.

„Natürlich bin ich gespannt, wie die Abläufe sind. Bisher habe ich viele positive Reaktionen über Steer-by-wire erhalten. Roland Arnold bringt mit Schaeffler Paravan eine neue Technologie in den Motorsport. Das sind genau die Impulse, die wir für die Zukunft benötigen“, so der AMC-Pilot abschließend.
 
09.09.2021 / TSP / Motorracetime.de
   

DTM Red Bull Ring: Götz auf dem Siegerpodest

Für Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V. ging es am vergangenen Wochenende in die Steiermark auf dem Red Bull Ring. Dort zeigte der Mercedes Pilot eine starke Leistung. Bereits im ersten Qualifying am Samstag für das Rennen am Nachmittag, sicherte er sich mit einer Zeit von 1.28.122 auf dem Formel 1 Kurs den zweiten Startplatz. Auch im Rennen auf dem 4,318 Kilometer langen Alpenkurs behauptete sich der AMC-Pilot in der Spitzengruppe und überquerte nach 55 Rennminuten plus eine Runde auf Rang zwei die Ziellinie.
 
Auch am Sonntag konnte Maximilian Götz trotz Zusatzgewicht für den Erfolg am Samstag sich in der Spitzengruppe behaupten und belegte Startplatz vier. Durch eine gute Teamstrategie und frühe Stopps – dem schnellsten Boxenstopp im gesamten Feld – gelang es Max Götz, mit Schlussrang drei erneut auf dem Podium zu stehen.
Maximilian Götz, Fahrer, Mercedes-AMG Team HRT #4: „Ich bin sehr happy mit dem dritten Platz. Mehr war einfach nicht drin heute. Wir haben gezeigt, dass wir die schnellsten Mercedes AMG GT3 sind. Wir haben in der Gesamtwertung auf den ersten Platz auf jeden Fall aufgeholt, dennoch sind wir leider auf Platz drei gerutscht. Das Team hat einen super Job gemacht. In Assen greifen wir wieder an.“
Nach dem starken Auftritt in Spielberg geht es für die Mannschaft aus Meuspath in zwei Wochen zum sechsten DTM-Event nach Assen (NL).

Bei dem DTM Classic DRM Revival ging das Team Rüddel Racing (AMC Duisburg e. V.) im Rahmen der DTM, ebenfalls auf dem Red Bull Ring an den Start. Zum Einsatz kam der Ford Escort RS 1800MK2. Im Rennen am Samstag pilotierte Mike Stursberg den Ford und belegte den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Im zweiten Rennen über 30 Minuten am Sonntag bestritt Heinz Schmersal das Rennen, kam auf Gesamtrang fünf ins Ziel und konnte ebenfalls den Klassensieg sichern.
09.09.2021 / TSP / Motorracetime.de
   

AMC-Piloten erfolgreich in Assen
 
Bei der zweiten Veranstaltung des ADAC Racing Weekend, dem ADAC / RSG Racing Days auf dem niederländischen TT Circuit Assen waren auch die Piloten des AMC Duisburg e. V. an den Start.
Maximilian Götz, sonst bei der DTM an den Start, bestritt das Dunlop 60 Rennen über eine Stunde mit Fahrerwechsel zusammen mit Tim Heinemann. Zum Einsatz kam ein Mercedes AMG GT3 vom Team Space Drive Racing. Das besondere des GT3´s, er hat keine Lenksäule sondern die Lenkbewegungen werden elektronisch übermittelt. Den Start auf dem 4,555 Kilometer langen TT Circuit Assen fuhr Heinemann. Zu Mitte des Rennens übernahm Götz das Lenkrad auf Platz zwei liegend und setzte den Führenden unter Druck. Doch ein Reifenschaden zwang ihm zu einem außerplanmäßigen Boxenstop und am Ende beendete er das Rennen auf Platz fünf. „Ich muss mich auf der Strecke etwas eingefahren haben denn der Reifen verlor langsam die Luft“, so Götz nach dem Rennen, Am Sonntag stand dann das GTC Race Sprintrennen über 30 Minuten auf dem Programm. Hier konnte der 35-jährige den zweiten Platz einfahren.
Bei den Spezial Tourenwagen Trophy (STT) ging Johannes Georg Kreuer mit seinen knallgelben Donkervoort D8R11 an den Start nach seinem Motorschaden in Oschersleben. Jeweils am Samstag und Sonntag stand ein Rennen über 30 Minuten auf dem Plan. Im ersten Rennen bei guten Bedingungen beendete er das Rennen auf Platz 15 und belegte in seiner Klasse den zweiten Platz. Am Sonntag im zweiten Rennen gingen bei nasser Strecke 19 Piloten an den Start. Auch hier belegte der AMC-Pilot den zweiten Platz in seiner Klasse.
Nick Hancke vom Team Max Kruse Racing mit Benjamin Leuchter ging nach seinen beiden Siegen in Oschersleben gesundheitlich leicht angeschlagen in die beiden Rennen. Mit seinem VW up! GTI ging er von P 7 aus in das Rennen über 20 Minuten. Das Team lag auf Platz 3, als es durch eine Kollision zurückgeworfen wurde. Glücklicherweise konnte Nick Hancke das Rennen noch auf Platz acht beenden und so vier wichtige Punkte im Titelkampf einfahren. Am Sonntag lief es umso besser, Nick Hancke konnte sich nach einem tollen Kampf den zweiten Platz im Rennen sichern.

01.09.2021 / TSP / Motorracetime.de
 
   

AMC Piloten im niederländischen Assen am Start
 

Vom 27. – 29. August findet das zweite ADAC Racing Weekend im niederländischen Assen statt. Auch der AMC Duisburg e. V. ist dort vertreten. Im GTC Race startet an diesem Wochenende der DTM-Pilot Maximilian Götz. Für das Space Drive Racing Team wird er auf einem AMG Mercedes GT3 die Rennen bestreiten.
Bei der Spezial Tourenwagen Trophy (STT) wird Johannes Georg Kreuer im gelben Donkervoort D8R11 jeweils am Samstag und Sonntag ein Rennen bestreiten. Im Tourenwagen Junior Cup – das Bindeglied zwischen Kartsport und Profisport setzt das Hochfelder Team Max Kruse Racing mit Benjamin Leuchter einen VW up! GTI Cup ein. Pilotiert wird der VW von Nick Hancke, der beim Saisonauftakt der Serie in Oschersleben gleich beide Läufe als Sieger beendet und damit die Tabellenführung inne hat. Auch hier stehen zwei Rennen auf dem Zeitplan der ADAC /RSG Racing Days.
Benjamin Leuchter: „Wir sind gut vorbereitet und wollen an den Erfolg von Oschersleben anknüpfen.“

27.08.2021 / TSP / Motorracetime.de
 
   

Maximilian Götz knapp am Podestplatz vorbei, aber in der DTM Meisterschaft auf Platz zwei vorgerückt
 
Auf dem Nürburgring fanden die Läufe sieben und acht der DTM statt. Die 23 Starter lieferten den Zuschauern heiße Rennen. In beiden Läufen gab es heftige Rangeleien und für den einen oder anderen Piloten war das Rennen vorzeitig beendet. Auch der Pilot des AMC Duisburg e. V. Maximilian Götz, blieb nicht verschont, setzte sich zur Wehr. Trotz Feindberührungen überquerte er in beiden Läufen auf Platz vier die Ziellinie und verbesserte sich in der Meisterschaft auf den zweiten Platz mit 96 Punkten.
Maximilian Götz, Fahrer, Mercedes-AMG Team HRT #4: „Es wären noch ein paar Pünktchen mehr drin gewesen. Die Fahrer, die später als ich an die Box gefahren sind, haben mich ein wenig aufgehalten. Aber insgesamt bin ich zufrieden. Meine Mitstreiter um die Meisterschaft sind alle ausgefallen, während wir Punkte geholt haben. Es war ein hartes Rennen mit vielen Rangeleien. Man hat gesehen, dass es nun um die Wurst geht und jeder jeden Punkt mitnehmen will.“
Sieger im ersten Lauf wurde der Tabellenführer Klevin van der Linde (Audi), gefolgt von Philip Ellis (Mercedes) und dem Audipiloten Mike Rockenfeller. Im Rennen am Sonntag holte sich Alex Albon im Ferrari als ersten Thailänder nach 38 Runden einen DTM-Sieg, gefolgt von Daniel Juncadella (Mercedes) und Marco Wittmann im BMW.

Für die DTM geht es am ersten Septemberwochenende zum Red Bull Ring. Auf dem landschaftlichen schönen Rennkurs in der Steiermark werden wieder spannende Rennen erwartet und für die Zuschauer öffnen sich wieder die Tore zum Fahrerlager.

27.08.2021 / TSP / Motorracetime.de
   

DTM geht auf dem Nürburgring mit Maximilian Götz in die vierte Runde
 
Die DTM startet am kommenden Wochenende auf dem Nürburgring. Gefahren wird die 3,629 Kilometer lange Sprintstrecke in der Eifel. Als Tabellendritter reist der Pilot des AMC Duisburg e. V. Maximilian Götz zum Nürburgring. Für sein Team Mercedes AMG HRT ist es ein „Heimspiel“, denn das Zuhause ist in Meuspath unweit vom Ring. Wie gewohnt stehen Maximilian Götz im pinkfarbenen Mercedes-AMG GT3 #4 von Teamsponsor BWT und Vincent Abril im gelb-blauen Bilstein-GT3 #5 in der Startaufstellung. Hinzu kommt Teambesitzer Hubert Haupt in einem weiteren Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer sechs im schwarz-weißes Design des neuen Teampartners PLAYBOY.
Für Haupt ist es der erste Start in der Rennserie seit 20 Jahren. Zuletzt saß er 2001 selbst am Steuer eines DTM-Fahrzeugs, sein Debüt hatte er Anfang der 1990er Jahre gefeiert, damals noch als Werkspilot für Audi. Wenn am Samstag die Startflagge für das erste Rennen des DTM-Wochenendes auf dem Nürburgring fällt, wird Hubert Haupt der erste Fahrer mit Einsätzen in allen drei Epochen der DTM sein und damit einmal mehr Motorsport-Geschichte schreiben.
Maximilian Götz, Mercedes-AMG Team HRT #4: „Wir haben als Team einen hervorragenden Start in die DTM-Saison hingelegt. Auf den bisherigen Erfolgen werden wir uns aber nicht ausruhen. Wir möchten in jedem Rennen ganz vorne mitfahren und um den Sieg kämpfen. Als aktuell Dritter in der Fahrerwertung möchte ich weiter Punkte sammeln, am besten schon am kommenden Wochenende auf dem Nürburgring.“

Im Rahmenprogramm der DTM startet die DTM Trophy, DTM Classic Tourenwagen Legenden mit Piloten wie Klaus Ludwig, Kurt Thiim, Jörg van Ommen, Klaus Niedzwiedz usw.. Des weiteren startet der BMW M2 Cup, die FCD Racing Series und der Lotus Cup Europe.

18.08.2021 / TSP / Motorracetime.de
   

Maximilian Götz wieder auf dem Siegerpodest bei der DTM
 
Für die DTM stand auf dem belgischen Circuit Zolder die Läufe fünf und sechs auf dem Programm. Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V. reiste nach seinem Sieg in der Lausitz mit breiter Brust nach Belgien und zeigte sich im ersten Qualfiying am Samstag in guter Verfassung. Mit dem Mercedes GT3 vom AMG Team HRT sicherte er sich unter schwierigen Bedingungen auf der noch feuchten Strecke den zweiten Startplatz und verpasste die Pole nur um 0,021 Sekunden.
Beim anschließenden Rennen verlief schon die Startphase turbulent: Mehrere Konkurrenten kollidierten bereits in den ersten Kurven miteinander und mussten ihre Fahrzeuge abstellen. Götz überstand die Situation unbeschadet, verlor jedoch Plätze. Im Rennen hatte Götz mit dem Erfolgsgewicht das er aufgrund seines Sieges auf dem Lausitzring zuladen musste, zu kämpfen. Mit komplett runter gefahrener Bremse überquerte er als Siebter die Ziellinie.
Am Sonntag wurde das zweite Qualifying mit der roten Flagge vorzeitig beendet, bevor Götz auf seine schnelle Runde gehen konnte und fand sich somit im Mittelfeld wieder. Im Rennen zeigte er eine kämpferische Leistung. Durch den schnellsten Boxenstopp konnte er mehreren Konkurrenten Zeit abnehmen und sich in den Top 3 etablieren. Nach einer Zeitstrafe im Führungsfeld gelang es ihm kurz vor Rennende, Platz zwei zu erobern, den er sicher ins Ziel fuhr und wichtige Punkte für das Mercedes-Team HRT einfuhr.

In der Meisterschaft liegt Götz derzeit auf den dritten Rang. Der nächste Renneinsatz der DTM und dem AMC Piloten findet vom 20. bis 22. August auf der Kurzanbindung des Nürburgring statt.

Maximilian Götz, Mercedes-AMG Team HRT #4: „Heute war einmal mehr zu sehen, dass im Motorsport immer etwas drin ist. Auch bei einer schlechten Ausgangslage muss man bis zum Schluss kämpfen. Wir haben es heute sehr gut gemacht, die Strategie war die richtige, die Pace war da. Was gestern gegen uns gelaufen ist, lief heute für uns.“

11.08.2021 / TSP / Motorracetime.de
   

7. Oldtimertreffen des AMC Duisburg 1950 e.V. im DMV
Dreieckswiese im Sportpark Duisburg wieder gut besucht

Auch in diesem Jahr war das Wetter wieder mit dem AMC Duisburg e. V. und somit fanden sich erneut viele Oldtimerbesitzer und Zuschauer in der Wedau ein.
Ob Mercedes, BMW, Opel, Volkswagen, Ford, Chevrolet, Simca, Fiat, und, und - ein Fahrzeug schöner als das andere. Dazu noch strahlender Sonnenschein. Die Sportwarte hatten jede Menge Arbeit, die Fahrzeuge einzuweisen, um eine Platzordnung nach Corona-Richtlinien einzuhalten. Hochkonjunktur herrschte auch bei den angebotenen Speisen und Getränke. Zahlreiche Benzingespräche fanden in der bereitgestellten Gastro-Ecke im Schatten der Dreieckswiese, ausgerichtet von Didi Schacht und dem Restaurant am Bertasee, Clublokal des AMC, statt.
Bereits um 9:00 Uhr fanden sich die ersten Oldtimerbesitzer ein und der Platz an der Regattabahn füllte sich zusehens. Nicht nur die ganze Bandbreite der Klassiker aus allen Jahren präsentierten sich, auch über 30 Motorräder fanden den Weg zum Sportpark Duisburg. Ein besonderer Anziehungspunkt war der Citroen CX 25 von Tatortkommissar Horst Schimanski. Dabei handelt es sich um das Fahrzeug, welches Götz George 1985 zum ersten Mal enterte.
Robert Lünsmann (AMC Duisburg e.V. im DMV): „Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden. Wir werden im nächsten Jahr wieder die Veranstaltung durchführen. Ich weiß noch, wie wir angefangen haben und waren damals stolz, dass sich rund 150 Oldtimer eingefunden hatten. In den Folgejahren konnten wir jedes Jahr eine Steigerung verzeichnen und hatten immer Glück mit dem Wetter. Danke an unseren 1. Vorsitzenden Norbert Zander, der die letzten beiden Treffen organisiert und durchgeführt hat und ein ganz herzliches Dankeschön an alle Helfer sowie Duisburg Sport, die dieses Oldtimertreffen erst ermöglicht haben. Wir freuen uns jetzt schon auf das achte Treffen im kommenden Jahr.“

06.08.2021 / Text & Fotos: TSP / Motorracetime.de
 
   

Mit breiter Brust reist Götz nach Zolder zur DTM
 
Am kommenden Wochenende gastiert die DTM im belgischen Zolder. Als „Home of DTM“ bezeichnet sich die Rennstrecke im belgischen Zolder nicht ohne Stolz. Zolder ist die Rennstrecke, wo alles begann. Am 11. März 1984, noch ungewöhnlich früh im Jahr, wurde das allererste Rennen der DTM, die damals noch Deutsche Produktionswagen Meisterschaft hieß, auf dem ehemaligen Grand-Prix-Kurs ausgetragen. Harald Grohs, damals am Steuer eines BMW 635 CSi, wurde als erster DTM-Sieger gekürt. Der Essener, der mit 77 Jahren auch heute noch im BMW M3 im Rahmen der Tourenwagen-Classics weiterhin Vollgas gibt. Erfolgreichster DTM-Pilot in Zolder ist aber Kurt Thiim. Der Däne gewann fünfmal auf der belgischen Strecke. BMW ist mit zehn Siegen die erfolgreichste Marke auf diesem Kurs.

Nach seinem Sieg im Rennen am Sonntag auf dem DEKRA Lausitzring reist Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V. mit breiter Brust nach Belgien. Auf dem engen Kurs wird es heftig zur Sache gehen. Schnell, herausfordernd und nicht ohne ist die 4,011 Kilometer lange Stecke: Ein Fahrfehler führt schnell zum Ausritt ins Kiesbett. Neben der großen Haupttribüne, teils überdacht, ist auch die schnelle Schikane hinter dem Fahrerlager ein beliebter Zuschauerpunkt. Von dort geht es den Hügel hoch in die Passage durch den Wald. Auch in Zolder werden wieder bis zu 5.000 Zuschauer täglich unter Einhaltung eines speziellen Hygienekonzepts auf den Tribünen das Rennen live verfolgen können.
Maximilian Götz, Mercedes-AMG Team HRT #4: “Mein erster Sieg in der DTM hat mich riesig gefreut, auch weil es der erste DTM-Sieg für HRT war. Wichtig war, dass wir eine super Teamleistung hingelegt haben. Das nehmen wir alle als Motivation mit nach Zolder, wo wir auch wieder einige Punkte und vielleicht sogar einen Pokal mitnehmen wollen!“

Uli Fritz, Geschäftsführer Haupt Racing Team GmbH:
„Der erste Sieg in der DTM hat uns alle riesig gefreut, und wir haben viel daraus gelernt. Jetzt geht es jedoch darum, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen, sondern weiter hart zu arbeiten, um in dieser wettbewerbsintensiven Serie weitere Top-Resultate einfahren zu können.“

04.08.2021 / TSP / Motorracetime.de
 
   

Erster DTM Sieg für Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V.
 
Für Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V. fing das Rennwochenende der DTM auf dem DEKRA Lausitzring auf dem zum ersten Mal die Steilkurve in das Streckenlayout integriert wurde, mit Platz zwei und sieben in den freien Trainingssitzungen zunächst viel versprechend an. Doch im Qualifying kam er nicht über Startplatz 15 heraus und im ersten Rennen am Samstag schied er mit Fahrwerksproblemen vorzeitig aus.

Am Sonntag sah alles besser aus. Für das Qualifying am Morgen hatte die Pitcrew von Maximilian Götz ihrem Fahrer einen bestens präparierten Mercedes-AMG GT3 hingestellt, mit dem Götz am Ende den dritten Startplatz eroberte. Kurz nach dem Rennstart musste er zunächst zwei Konkurrenten vorbeiziehen lassen. Beim obligatorischen Boxenstopp zeigte die Crew dann perfektes Teamwork und fertigte Maximilian Götz am schnellsten ab. Als der bis dahin führende Kelvin van der Linde im weiteren Verlauf ein technisches Problem mit seinem Auto hatte, war Maximilian Götz zur Stelle, übernahm die Führung und brachte Platz 1 mit 4,675 Sekunden souverän ins Ziel und sicherte sich den ersten Sieg in der DTM.
Maximilian Götz, Mercedes-AMG Team HRT #4: “Ich bin sehr happy, es war sehr emotional im Auto. Der erste DTM-Sieg ist immer was Besonderes, ich habe ihn schon lange erhofft. Dass es heute geklappt hat ist umso schöner, noch dazu der erste Sieg für das Haupt Racing Team in der DTM, das ist ein toller Abschluss des Wochenendes. Gestern war´s nicht ganz so gut, aber der Sieg macht alles wett, was wir gestern nicht geschafft haben. Jetzt werden wir mit dem Team feiern, dass wir wieder dabei sind und werden hoffentlich auch beim nächsten Rennen wieder Punkte gewinnen.“

Ulrich Fritz, Geschäftsführer Haupt Racing Team GmbH: „Es war eine tolle Steigerung und ein super Abschluss fürs ganze Team! Zuerst lief es überhaupt nicht nach Plan, nachdem gestern beide Autos ausgefallen sind. Bereits im heutigen Qualifying konnten wir den Aufwärtstrend erkennen. Max hat ein starkes fehlerfreies Rennen gefahren und die Pitstop Crew hat heute super gearbeitet. Der schnellste Stopp im ganzen Feld war die Basis, um sich zu positionieren. Natürlich war heute auch das Quäntchen Glück auf unserer Seite. Jetzt geht es weiter in die nächsten Rennen und das ist eine tolle Motivation. Wir werden hart arbeiten, um das bald zu wiederholen. Das Team hat sich den ersten Sieg absolut verdient!"
In der Meisterschaft liegt Maximilian Götz jetzt mit 46 Punkten auf dem vierten Rang.

Der nächste DTM-Stopp für das Haupt Racing Team ist bereits in zwei Wochen im belgischen Zolder. Zuvor steht am kommenden Wochenende mit den 24 Stunden von Spa das Saison-Highlight der GT World Challenge für das Team aus Meuspath auf dem Programm.

27.07.2021 / TSP / Motorracetime.de
 
 
   
   

Am 01.08.2021 findet das 7. Oldtimer Treffen des AMC Duisburg e.V. statt
 
Am Sonntag, den 1. August 2021 ist es wieder soweit: Der AMC Duisburg 1950 e.V. lädt ab 10.00 Uhr zum 7. Oldtimer Treffen auf die Dreieckswiese im Sportpark Duisburg ein. Die Ordnungsbehörden weisen aber darauf hin, dass gemäß der CoronaSchVO des Landes Nordrhein-Westfalen für alle Besucher und Teilnehmer die bekannte „3G-Regel“ (Genesen, Getestet, Geimpft) gilt. Als Veranstalter haben wir die Pflicht, stichprobenartig zu kontrollieren, da wir keine Zugangskontrolle durchführen.

Der AMC Duisburg e. V. hofft natürlich wieder auf schönes Wetter mit Sonnenschein und blauem Himmel. Dann werden wieder über den Tag um die 400 Oldtimer erwartet. Oldtimer bedeutet, 30 Jahre und älter. Ob Mercedes, BMW, Opel, Volkswagen, Ford, Chevrolet, Simca, Fiat oder was auch immer, jeder ist willkommen. Zum ersten Mal mit dabei wird in diesem Jahr der Citroen CX 25 von Tatortkommissar Horst Schimanski sein. Dabei handelt es sich um das Fahrzeug, welches Götz George 1985 zum ersten Mal enterte. Danach tauchte der Wagen in verschiedenen Versionen in mehreren seiner insgesamt 29 Tatort-Episoden auf.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der eigene Bistrostand mit belegten Brötchenhälften in den Morgenstunden und im Anschluss daran, selbstgebackenen Kuchen und frisch zubereitete Waffeln. Kaffee gibt’s den ganzen Tag. Clubmitglied Tomislav, gleichzeitig Clubwirt vom Cafe & Panorama-Restaurant am Bertasee, bietet frisches vom Grill und gekühlte Getränke an. Aber auch Didi Schacht mit seiner Currywurst wird wieder anwesend auf der südlichen Seite der Dreieckswiese sein. So sollte für jeden etwas dabei sein.

Robert Lünsmann und Norbert Zander, die beiden Hauptorganisatoren des AMC Duisburg e.V., freuen sich auf eine zahlreiche Teilnahme. Bitte helfen Sie mit, dass diese Veranstaltung trotz Corona ein Erfolg wird und alle Oldtimer Freunde ihr Kommen nicht bereuen. Sollten Sie sich krank fühlen, bleiben Sie bitte zu Hause.

Update 26.07.2021: Leider gehen die Corona Zahlen wieder hoch. Deshalb müssen wir eine einfache Rückverfolgbarkeit bereitstellen, daher bitten wir alle Besucher, die Corona-Erklärung vor dem Besuch des Oldtimer-Treffens auszufüllen.

Hier der Link: https://corona-anmeldung.de/visit/amc-duisburg-1950
   

Maximilian Götz donnert durch Steilkurve des Lausitzer Triovals
 
Zur Rückkehr der Zuschauer an die Rennstrecke bietet die DTM auf dem DEKRA Lausitzring eine besondere Attraktion: Die GT-Rennwagen werden am zweiten Rennwochenende vom 23. bis 25. Juli durch die erste Steilkurve des Lausitzer Triovals donnern. Statt am Ende der Start-Ziel-Geraden scharf abzubremsen und nach links in ein Kurvengeschlängel einzubiegen, werden die Weltklassepiloten der DTM 2021 auf dem Gas bleiben und durch die 300 Meter lange Linkskurve jagen. Das Besondere: Die erste Kurve, der so genannte Turn 1, weist einen Neigungswinkel von fast sechs Grad auf. Steilkurven sorgen im Rennsport für eine besondere Faszination bei Fahrern und Fans. Der 2000 eröffnete Lausitzring, zwischen Berlin und Dresden gelegen, ist die einzige deutsche Rennstrecke mit Steilkurven, die aber nur extrem selten gefahren werden.
Mit an dem Start, der Pilot des AMC Duisburg e. V. Maximilian Götz im Mercedes AMG GT3 vom Mercedes AMG Team HRT. Nach dem beeindruckenden 3. Platz im Samstagsrennen in Monza und mit Zusatzgewicht am Sonntag auf Platz zehn, reist Götz mit viel Zuversicht in die Lausitz. „Die Windschattenspiele werden am Lausitzring sehr wichtig sein, und das wird auch für viel Rennaction sorgen. Ich freue mich darauf. Ich denke, damit wird die Durchschnittsgeschwindigkeit im ersten Sektor von 130 auf etwa 250 km/h ansteigen“, mutmaßt Götz.. „Zielsetzung ist wieder ein Podestplatz, am besten in beiden Läufen.“

Das Extra-Spektakel auf dem Lausitzring präsentiert die DTM passend zur lang ersehnten Öffnung der Tribünen. Am Samstag und Sonntag zu den beiden Rennen der DTM können die Tribünen zu einem Drittel ausgelastet werden. Tickets können im Vorverkauf im DTM-Ticketshop (tickets.dtm.com) und über die DTM-Ticket-Hotline 01806 991166 erworben werden.

Auch die weiteren Rennserien der DTM-Plattform – DTM Trophy, DTM Classic Tourenwagen Legenden, der neue BMW M2 Cup und erstmals die Ferrari Challenge Deutschland – werden die Streckenvariante inklusive Turn 1 unter die Räder nehmen.

20.07.2021 / TSP / Motorracetime.de
   

Audi siegt am Samstag und Sonntag in Zandvoort

Auf dem überholten und zukünftigen neuen Formel 1 Rennstrecke gastierte die ADAC GT Masters im Juli auf dem Dünenkurs.

Pole-Position, schnellste Rennrunde und Sieg: Ricardo Feller und Christopher Mies (beide Montaplast by Land-Motorsport) fuhren im Samstagsrennen der Deutschen GT-Meisterschaft in Zandvoort zu einem souveränen Sieg. Es war der erste der Saison für den Audi R8 LMS. Zweite wurden auf dem spektakulären Dünenkurs Maro Engel und Luca Stolz (beide Mercedes-AMG Team Toksport WRT), Rang drei sicherten sich Nick Yelloly und Jesse Krohn (beide Schubert Motorsport) im BMW. „Ein perfekter Tag mit einem perfekten Rennen“, jubelte Sieger Feller. „Es hat alles zusammengepasst: Das Auto war fantastisch, die Strategie auf den Punkt und Chris ist den Sieg souverän nach Hause gefahren. Ich bin überglücklich.“
Ricardo Feller legte den Grundstein für den Sieg mit seinem guten Start von der Pole-Position aus. Der Schweizer blieb vorn und behauptete seine Führung vor dem zweitplatzierten Lamborghini-Fahrer Mirko Bortolotti (Grasser Racing Team) bis zu den Boxenstopps – trotz zweier kurzer Safety-Car-Phasen zur Bergung des Audi von Daniel Keilwitz (Aust Motorsport) und des Porsche von Klaus Bachler (Precote Herberth Motorsport). Feller übergab in der 17. Runde an Partner Mies, während Bortolotti einen Umlauf später mit Partner Albert Costa Balboa tauschte. Costa Balboa kam als Führender zurück auf die Strecke, konnte sich jedoch nur kurz über seine Position freuen: Nach vier Runden musste er eine Durchfahrtsstrafe wegen eines zu kurzen Boxenstopps absolvieren und fiel aus den Top Ten. Christopher Mies brachte danach souverän den Audi R8 LMS ins Ziel. Am Ende hatte er knapp drei Sekunden Vorsprung. Für Mies und Feller, ihren Rennstall und auch Audi war es auf dem umgebauten Kurs, der jetzt zwei spektakuläre Steilkurven hat, der erste Sieg der Saison. Feller gewann gleichzeitig auch die Pirelli-Junior-Wertung für Nachwuchsfahrer.
Die zweite Position holten Maro Engel und Luca Stolz. Das Duo war von Rang drei ins Rennen gegangen und feierte mit dem nach dem Startunfall auf dem Red Bull Ring neu aufgebauten Mercedes-AMG gleich seine erste Top-Drei-Platzierung der Saison. Rang drei ging an die BMW-Werksfahrer Nick Yelloly und Jesse Krohn.

Sven Müller und Robert Renauer (beide Precote Herberth Motorsport) fuhren im bestplatzierten Porsche 911 GT3 R auf Platz vier, dahinter folgten Charles Weerts und Dries Vanthoor (beide Team WRT) in einem weiteren Audi.
Audi war beim dritten Saisonwochenende der Deutschen GT-Meisterschaft das Maß der Dinge: Nach dem Erfolg am Vortag sorgten im Sonntagsrennen Charles Weerts und Dries Vanthoor (beide Team WRT) für einen erneuten Sieg der Marke mit den vier Ringen. Mit Platz zwei für die Mercedes-AMG-Fahrer Maximilian Buhk und Raffaele Marciello (beide Mann-Filter Team Landgraf – HTP/WWR) und Rang drei von Rolf Ineichen und Franck Perera (beide GRT Grasser Racing Team) fuhren drei Marken auf das Podium. „Ich mag die Strecke hier in Zandvoort echt gerne und es ist schön, hier gewonnen zu haben“, sagte Sieger Charles Weerts. „Das ganze Wochenende lief mit Platz fünf am Samstag sowie der Pole und dem Sieg sehr gut für uns.“
Die erste Rennhälfte stand ganz im Zeichen von Audi-Sport-Fahrer Dries Vanthoor. Der Belgier ging von der Pole-Position in das sechste Saisonrennen und behauptete die Spitzenposition auch beim Start. Danach setzte er sich leicht von Verfolger Raffaele Marciello ab. Als er zur Rennmitte den Pflichtboxenstopp absolvierte und an Partner Charles Weerts übergab, betrug sein Zeitpolster knapp zwei Sekunden. Auch Weerts blieb – trotz einer kurzen Safety-Car-Phase zur Bergung des Porsche von Sven Müller (Precote Herberth Motorsport) – danach souverän vorn und sah schließlich mit 3,951 Sekunden Vorsprung als Sieger die Zielflagge. Der junge Belgier siegte zudem in der Pirelli-Junior-Wertung.
Die Mercedes-AMG-Piloten Marciello und Buhk holten als Zweite ihren zweiten Podiumserfolg der Saison. Das Duo war nach den Boxenstopps kurzzeitig auf Platz drei zurückgefallen, doch Schlussfahrer Buhk eroberte die zweite Position schnell zurück. Als Dritten gelang Rolf Ineichen und Franck Perera (beide Grasser Racing Team) im bestplatzierten Lamborghini Huracán GT3 Evo erstmals 2021 der Sprung auf das Podium. Ineichen gewann damit auch die Pirelli-Trophy-Wertung.

21.07.2021
   

AMC Duisburg e. V. erfolgreich bei der NLS

Zum zweiten Mal wurde in der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) ein sogenannter Double-Header ausgetragen. Zwei Läufe über vier Stunden an einem Wochenende. Was im Vorjahr noch wegen der Corona-Pandemie aus der Not geboren wurde, war 2021 schon ein akzeptierter Saisonbestandteil bei den Teams. Das eingespielte Pilotentrio von X85racing sowie das Team überzeugten auf ganzer Linie und erzielten an beiden Tagen sowohl die Pole-Position als auch den Klassensieg. Dazu gab es als Extra sogar den begehrten Wertungsgruppensieg an beiden Tagen.

Im Renault Clio RS #685 traten zu NLS fünf und sechs wieder der Teamchef Gerrit Holthaus mit seinen Kollegen Marc Wylach und Michael Bohrer (AMC Duisburg e. V.) in der Klasse H2 an. Nachdem beim vierten Lauf der Motor des Clio den Dienst versagte, wurde in den zwei Wochen ein Austauschmotor eingebaut. Zum großen Schreck für das Team verabschiedete sich dieser dann am Donnerstag vor dem Rennen auf dem Prüfstand ebenfalls. Doch Chefmechaniker und Clio-Spezialist Louis Walter ersetzte die defekte Maschine über Nacht erneut mit einem Serienmotor und so konnte die #685, wenn auch mit weniger Leistung als gewohnt, am Freitagnachmittag die Reise in die Eifel starten.
Im ersten Lauf am Samstag, dem 61. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen, ging das Team von der Pole Position aus in das Rennen. Bei guten Wetterbedingungen ging Holthaus beim Start um 12:00 Uhr aufs Gas und behauptete sich gut im Feld mit fast 140 Fahrzeugen. Doch im dritten Umlauf eine Schrecksekunde für den Teamchef. Direkt vor ihm hatte ein BMW der V4 Klasse einen kapitalen Motorschaden und sprühte reichlich Öl auf die Strecke. Im Hochgeschwindigkeits-Abschnitt Mutkurve drehte sich Holthaus und hatte einen Frontkontakt mit der Leitplanke. Er konnte die Fahrt glücklicherweise fortsetzen und kam zur Inspektion und schnellen Reparatur in die Box, so konnte der X85racing Clio ohne Zeitverlust jedoch mit Taktikänderung wieder ins Rennen zurück. Bohrer und Wylach führten dann bis zum Ablauf der vier Stunden die Klasse weiter an. Die tadellose Leistung wurde entsprechend mit dem ersten Platz belohnt. Als Sahnehäubchen gab es für X85racing auch den Wertungsgruppensieg.
Mit dem Erfolg vom Vortag als Rückenwind ging es entsprechend motiviert am Sonntag um 8:30 Uhr ins Zeittraining des 44. RCM DMV Grenzlandrennen. Nach dem Starkregen in der Nacht waren zum Beginn die Streckenverhältnisse noch schwierig, doch dank der jahrelangen Erfahrung der Piloten auf der Nordschleife wurde der Clio #685 wieder auf den ersten Startplatz gestellt. Konstant schnell und sicher überquerte er dann nach einem fehlerfreien Rennen und 24 Runden die Ziellinie erneut als Klassen- und Wertungsgruppensieger. Das Doppel-Wochenende war somit für X85racing durchweg ein Erfolg und der Verdienst einer perfekten Arbeit des gesamten Teams.

Michael Bohrer (AMC Duisburg e. V.): „Nachdem die Vorzeichen am Freitag noch nicht so gut waren, war es rückblickend doch ein perfektes Wochenende mit einem tollen Team. Zwei Mal Pole, Klassen- und Wertungsgruppensieg und damit die Meisterschaftsführung, sind das Maximum was an einem solch anstrengenden Wochenende zu erreichen ist. Über die Erfolge freue ich mich wahnsinnig und kann unserer Mannschaft nur vielmals Danke sagen. Das Auto lief megagut und es hat viel Spaß gemacht. Nun gehen wir in die Sommerpause um motiviert das letzte Saisondrittel ab September zu bestreiten.“

Max Kruse Racing konnte die Siegesserie in der NLS ausbauen: Auch beim fünften Rennen in dieser Saison sicherte sich das Team den Sieg in der Klasse SP3T. Nachdem beim letzten Rennen nur ein VW Golf GTI TCR an den Start gegangen war, durfte heute erneut ein Doppelsieg gefeiert werden.

Andy Gülden, Matthias Wasel und Frédéric Yerly konnten mit der #10 erneut auf P1 fahren. Doch auch die Junioren von Max Kruse Racing, Marius Rauer und Marek Schaller, beeindruckten bei ihrem ersten Start in einem TCR-Auto auf der Nordschleife: Bereits in den Trainingsessions zeigten sie ihr Potential und übten im Rennen ordentlich Druck auf das Schwesterauto auf. Am Ende steuerten sie die #310 auf Platz 2.

Nach dem gestrigen Doppelsieg in der NLS gelang es Max Kruse Racing heute nicht nur, diesen Erfolg zu wiederholen. Vielmehr konnte ein neuer teameigener Rekord gefeiert werden: Zum ersten Mal war das Team mit drei VW Golf GTI TCR an den Start gegangen und am Ende konnten die ersten drei Plätze in der Klasse SP3T eingefahren werden.

Zum dritten Mal in Folge sicherten sich Andy Gülden, Matthias Wasel und Frédéric Yerly auf der #10 den Sieg auf der Nordschleife. Wie bereits gestern fuhren die Junioren von Max Kruse Racing, Marius Rauer und Marek Schaller, auf P2. Bei ihrem Debüt in einem TCR-Auto belegten Andrew Engelmann und Emir Asari mit der #333 den dritten Platz für das Team – ein tolles Ergebnis bei ihrem ersten Rennen für Max Kruse Racing.

Benny Leuchter (Teammiteigner / AMC Duisburg e. V.): „Vielen Dank an die gesamte Truppe von Max Kruse Racing, inklusive der Fahrer. Alle können richtig stolz auf sich sein, denn alle haben einen geilen Job gemacht. Ich hoffe, es geht so weiter. Das ist nicht selbstverständlich, aber natürlich hoffen wir, auch weiterhin so viel Erfolg zu haben. Von den Youngstern sind wir positiv überrascht. Natürlich wussten wir, was die beiden können, aber wir wissen auch, wie die Nordschleife einen fordert. Dafür haben die Jungs einen richtig tollen Job gemacht und unserer NLS-Stammbesetzung auf der #10 super Paroli geboten. Wir freuen uns total auf den Rest der Saison.“

Mit dem ROWE ADAC 6h Ruhr-Pokal-Rennen als siebter Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie biegt die Saison schon langsam auf die Zielgerade ein. Am 11. September geht es dann auch für den X85racing Clio über die 50% längere Distanz in der Grünen Hölle der Nordschleife.
 
14.07.2021 / TSP / Motorracetime.de
   

Am 01.08.2021 ist es wieder soweit. Der AMC Duisburg 1950 e.V. lädt zum 7. Oldtimer Treffen auf die Dreieckswiese im Sportpark Duisburg ein. Die Corona Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen weist aber darauf hin, dass alle Besucher und Teilnehmer im Besitz eines Negativtestnachweises sein müssen. Als Veranstalter haben wir die Pflicht, stichprobenartig zu kontrollieren, da wir keine Zugangskontrolle durchführen. Diesen zu beachtenden Hinweis könnt ihr nachlesen in der Corona Schutzverordnung NRW vom 24.06.2021 mit der ab 14.07.2021 gültigen Fassung unter § 18 Absatz 5 in Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 0.
Wir als Organisation hoffen natürlich wieder auf schönes Wetter mit Sonnenschein und blauen Himmel. Dann erwarten wir über den Tag um die 400 Oldtimer. Oldtimer bedeutet, 30 Jahre und älter. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Unser eigener Bistrostand mit belegten Brötchenhälften in den Morgenstunden und im Anschluss daran, selbstgebackenen Kuchen und frisch zubereitete Waffeln. Kaffee bekommt ihr den ganzen Tag. Unser Clubmitglied Tomislav, gleichzeitig unser Clubwirt, bietet frisches vom Grill und gekühlte Getränke an. Aber auch Didi Schacht mit seiner Currywurst wird wieder anwesend sein. So sollte für jeden etwas dabei sein.
Liebe Oldtimer Freunde, helft bitte auch in diesem Jahr mit, dass das Treffen wieder ein Erfolg wird. Trotz Corona und der dazugehörigen Schutzverordnung. Folgt den Hinweisschildern, übertretet keine Absperrungen und folgt den Anweisungen der Sportwarte.

In diesem Sinne, wir sehen uns am Sonntag dem 01. August auf der Dreieckswiese im Sportpark Duisburg. Vorab schon einmal ein riesiges Dankeschön an unsere Werbepartner, dem Sportpark Duisburg, dem Stadtsportbund Duisburg und allen Sportwarten und anderen ehrenamtlichen Helfern.

Norbert Zander, Vorstandsvorsitzender
   

Doppelveranstaltung auf dem Nürburgring

Ein pickepackevolles Programm erwartet die Fans der Nürburgring-Langstrecken-Serie am kommenden Wochenende. Darf es etwas mehr Rennsport sein? Ja, gerne, denn am 10. und 11. Juli 2021 stehen die Rennen fünf und sechs der NLS auf der legendären Nordschleife auf dem Plan. Den Auftakt macht das 61. ADAC Reinoldus Langstreckenrennen am Samstag. Tags darauf wird das 44. RCM DMV Grenzlandrennen veranstaltet. Zweimal vier Stunden packende Duelle in der Eifel. Eine doppelte Portion Action und knisternde Spannung für alle Motorsport- und Nürburgring-Fans.
Auch der AMC Duisburg e. V. ist wieder vertreten. Michael Bohrer, der beim letzten Lauf bereits im Training mit einem Motorschaden vorzeitig die Segel streichen musste kommt mit neuem Antriebsagregat in die Eifel. Auf dem Renault Clio RS (X85 Racing) wird er zusammen mit Gerrit Holthaus und Mark Wylach die beiden Rennen bestreiten. Zielsetzung nach dem letzten Ausfall ist es am Wochenende möglichst viele Punkte einzufahren. Auch der Hochfelder Benjamin Leuchter, Teammiteigner von Max Kruse Racing ist vor Ort. Eingesetzt werden gleich drei VW Golf GTI TCR in der Klasse SP3T. Mit der Startnummer 10 gehen Andreas Gülden, Matthias Wassel und Frédéric Yerly ins Rennen. Auf dem Golf mit der Nr. 333 fahren Emir Asari und Andrew Engelmann. Den dritten GTI (Nr. 310) pilotieren die Junioren Marek Schaller und Marius Rauer.
Um die Nachwuchstalente bestmöglich zu unterstützen, wird Benny Leuchter selbst nicht ins Lenkrad greifen: „Ich kümmere mich das ganze Wochenende um die beiden: Coache sie, funke mit ihnen, bin am Kommandostand und mache gemeinsam mit ihnen die Rennstrategie, damit die zwei gute Voraussetzungen haben. So können Marius und Marek am besten von meiner Erfahrung hinter dem Lenkrad profitieren.
 
In den OPC Klasse geht der Duisburger Benjamin Zerfeld zusammen mit Joachim Schulz an den Start. Pilotieren werden die beiden einen Opel Astra J mit der Startnummer 858.
 
Auf lautstarke Anfeuerung vor Ort müssen die Motorsportler bei diesem Double-Header ebenfalls nicht verzichten. Buchbar sind Tickets für die Tribünen T3 und T4 ausschließlich online unter vln.de/tickets. Ein Nachweis – getestet, geimpft oder genesen – ist erforderlich. Kinder bis 14 Jahren haben freien Eintritt. Es gibt am Sitzplatz keine Maskenpflicht. Im Ticket ist der Zugang zum ring°werk inkludiert. Kostenlose Bürgertests sind vor Ort möglich. Infos unter www.labor-koblenz.de/ringbesucher.

07.07.2021 / TSP / Motorracetime.de
   

Erfolg und Pech für die AMC Duisburg e. V. Piloten am Wochenende
 
Auf dem Nürburgring beim 4. Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) sicherte sich das Max Kruse Racing Team im VW Golf GTI TCR mit Andreas Gülden, Matthias Wasel sowie Frédéric Yerly wieder den Klassensieg und belegten in der Gesamtwertung den 32 Platz von 111 Startern. Enttäuscht war dagegen Michael Bohrer (AMC Duisburg e. V.) der bereits im Training in der dritten Runde den Renault Clio vom Team X85 Racing an der Strecke abstellen musste. Zunächst vermutete man Probleme mit der Zündanlage aber nachdem der Clio in der Box war, stellte man fest, dass es ein Motorschaden war. Diesen Schaden konnte das Team vor Ort nicht beseitigen und die Veranstaltung war vorzeitig gelaufen.
Auch beim ADAC Race Weekend in Oschersleben gab es Höhen und Tiefen. Johannes Georg Kreuer (AMC Duisburg e. V.) der bei Spezial Tourenwagen Trophy H&R Cup (STT) mit dem Donkervoort D8 R startet, war nach einem Motorschaden im Zeittraining ebenfalls das Rennwochenende vorzeitig beendet. Dagegen konnte Teammitbesitzer Benjamin Leuchter (Max Kruse Racing Team) vom AMC einen Doppelerfolg verbuchen. In der neu geschaffenen Nachwuchsserie, dem Tourenwagen Junior Cup konnte Nick Hancke im VW up! einen Doppelsieg verbuchen. Im ersten Rennen ging er beim fliegenden Start von Platz eins in das 20-minütige Rennen und fuhr ein Start-Ziel-Sieg heraus. Am Sonntag, bei gleicher Distanz, gab es einen stehenden Start. Hancke, von Platz zwei, hatte den besten Start und war in der ersten Kurve die Führung übernommen und gab diese bis ins Ziel nicht wieder ab.
Benny Leuchter: „Wahnsinn! Ich bin echt happy. Wir haben unsere Performance von gestern bestätigt. Alle Fahrer im Tourenwagen Junior Cup waren heute noch mal schneller und viel enger zusammen als gestern. Im Qualifying haben wir ein wenig geschwächelt und sind leider nur von P2 aus gestartet. Aber Nick hat mit einem Raketenstart sofort die Führung übernommen und hat das Ding dann sicher nach Hause gefahren. Chapeau an Nick!"

05.07.2021 / TSP / Motorracetime.de
 
 
   

AMC – Piloten starten bei der NLS und dem ADAC Racing Weekend
 

Am kommenden Wochenende sind die Piloten des AMC Duisburg e. V. auf dem Nürburgring bei der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) und in der Motorsportarena Oscherseben bei dem ADAC Race Weekend an den Start.

Gute Nachrichten für die Fans der Nürburgring Langstrecken-Serie: Bei der 52. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy am 26. Juni sind erstmals in diesem Jahr wieder Zuschauer zugelassen. Der Vorverkauf für die limitierten Plätze auf einer Tribüne startet Montagmittag um 12 Uhr über die Webseite des Nürburgrings (www.nuerburgring.de).
Michael Bohrer (AMC Duisburg e. V.) wird wie gewohnt mit dem Team X85 Racing an den Start gehen. Zusammen mit Gerrit Holthaus und Marc Wylach wird er den Renault Clio RS pilotieren. Gut vorbereitet wird man in die Eifel Reisen und den Klassensieg als Ziel gesetzt. Das Max Kruse Racing Team wird sich an diesem Wochenende aufteilen. Mit einem VW Golf GTI TCR mit Andreas Gülden, Matthias Wasel sowie Frédéric Yerly werden sie wieder um den Klassensieg kämpfen.

In Oschersleben startet das neue Rennformat, dass ADAC Racing Weekend. Teammitbesitzer Benjamin Leuchter (AMC Duisburg e. V.), wird in Oschersleben weilen. Dort wird bei der DMV NES 500 der zweite VW Golf GTI TCR eingesetzt. Hinzu kommt ein Einsatz in der neu geschaffenen Nachwuchsserie, dem Tourenwagen Junior Cup. Dort wird Nick Hanke mit dem VW up! an den Start gehen. Der Tourenwagen Junior Cup ist eine neue deutsche Nachwuchsliga, die Nachwuchsfahrern die Chance bietet, eine Karriere im Profi-Rennsport zu starten.
Wie in der vergangenen Saison startet Johannes Georg Kreuer (AMC Duisburg e. V.) wieder bei der Spezial Tourenwagen Trophy H&R Cup (STT). Mit dem gelben Donkervoort D8 R, eingesetzt und vorbereitet von Classic & Speed vom Bilster Berg wird er am Samstag und Sonntag jeweils ein 30-minütiges Rennen absolvieren.
 
23.06.2021 / TSP / Motorracetime.de
   

Maximilian Götz auf dem Siegerpodest der DTM in Monza

Beim Saisonstart der DTM im traditionsreiche Autodromo Nazionale Monza, vor den Toren von Mailand gelegen, konnte Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V. im Samstagsrennen auf den dritten Platz der zwanzig Piloten und Pilotinnen fahren. Sieger wurde Liam Lawson (Red Bull AF Corse) im Ferrari 488 GT3 Evo gefolgt von Vincent Abril, Teamkollege von Götz.

Den Grundstein für den Auftakterfolg in Monza legte das Haupt Racing Team im 20-minütigen Qualifying am Samstagvormittag auf dem 5,792 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitskurs. Im hochkarätigen Teilnehmerfeld sicherte sich Vincent Abril (#5) mit einer Rundenzeit von 1:46.488 Minuten die Pole Position, nur knapp dahinter setzte Maximilian Götz seinen Mercedes-AMG GT3 #4 auf die vierte Startposition.
Der fliegende Start ins 50-minütigen Auftaktrennen verlief problemlos. Abril behielt im blau-gelben Bilstein Mercedes-AMG GT3 einen kühlen Kopf und konnte seine Spitzenposition souverän behaupten. Götz gelang mit dem Mercedes-AMG GT3 im pinken BWT-Design ebenfalls ein perfekter Start und setzte sich noch vor der ersten Schikane auf die dritte Position. Im weiteren Verlauf konnten beide Piloten ihre starke Pace halten und befanden sich klar auf Podiumskurs. Auch der Pflichtboxenstop änderte nichts an den Positionen und so standen Vincent Abril und Maximilian Götz nach dem ersten Lauf der DTM Saison 2021 auf dem Siegerpodest.

Maximilian Götz, Mercedes-AMG Team HRT: „Ein sehr tolles Ergebnis und ein toller Einstand für das gesamte Team und auch für uns Fahrer. Wir sind mit einer etwas anderen Reifenstrategie unterwegs gewesen, weil wir am Ende des Rennens noch Reserven haben wollten. Das ist uns gelungen und ich konnte schnell nach vorne aufschließen. Mit dem dritten Platz zum Auftakt bin ich sehr zufrieden.“
In das zweite Qualifying am Sonntagmorgen für das Rennen am Mittag hatten Maximilian Götz und Vincent Abril mit dem Erfolgsgewicht zu kämpfen. Abril hatte 18 kg ins Auto bekommen, der AMC-Pilot bekam 15 kg in dem Mercedes AMG GT3 zugepackt. Nach der Sitzung belegten sie die Startplätze sechs und acht.

Im Rennen machte sich das Erfolgsgewicht bei den beiden Piloten des Mercedes-AMG Team HRT bemerkbar. Bei der Leistungsdichte, in der fast das ganze Starterfeld innerhalb einer Sekunde liegen, merkt man jedes Kilogramm. Als Zehnter holte Maximilian Götz am Ende dennoch einen weiteren Meisterschaftspunkt. Hinter Götz kam Teamkollege Abril ins Ziel.
Maximilian Götz, Mercedes-AMG Team HRT: „Der Start verlief leider nicht so, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Ich wurde hinten getroffen und das hat es mir schwer gemacht, im weiteren Verlauf in gewohnter Manier zu attackieren. Natürlich hat man auch das Gewicht gemerkt und ich musste in der Rennmitte deutlich zurückhaltender bleiben – der Zug nach vorne war dadurch leider schon abgefahren.“

20.06.2021 / TSP / Motorracetime.de
   
   

Formfehler folgte Disqualifikation von Lotterer und Wehrlein in Mexico
 

Beim Puebla E-Prix in Mexiko fuhr Pascal Wehrlein nach einer Glanzleistung mit dem Porsche 99X Electric am Samstag als Erster über die Ziellinie. Der Fahrer des TAG Heuer Porsche Formel-E-Teams wurde jedoch, wie auch sein Teamkollege, der gebürtige Duisburger, André Lotterer, unmittelbar nach Ende des achten Saisonrennens der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft disqualifiziert. Der Grund für die Entscheidung der Rennleitung war ein Formfehler, der dem Team im Vorfeld bei der Reifenanmeldung unterlaufen war.

André Lotterer, Porsche-Werksfahrer:
„Das war kein einfacher Tag für uns. Zunächst ist es sehr schade, dass Pascal und unserem Team der heutige Sieg aberkannt wurde. Nach einer überzeugenden Leistung sind wir leider nicht belohnt worden. Mein Rennen war eher durchwachsen. Ich habe mich im Auto nicht sonderlich wohl gefühlt, daher war es schwierig, die Position zu halten. Am Sonntag haben wir eine zweite Chance.“
Bei der Premiere der innovativen Elektrorennserie im Autódromo Miguel E. Abed meldete sich Pascal Wehrlein unbeeindruckt der Vorkommnisse am Samstag beim zweiten Lauf am Sonntag eindrucksvoll zurück und wurde nach einem harten Kampf Zweiter. In der Schlussphase des Rennens wurde jedoch die Leistung, die ihm durch den Fan Boost zusätzlich zur Verfügung stand, nicht vollständig genutzt. Aufgrund dessen erhielt er eine nachträgliche Fünf-Sekunden-Zeitstrafe und fiel dadurch auf den vierten Platz zurück.

Sein Teamkollege André Lotterer, der am Samstag ebenfalls disqualifiziert worden war, fuhr am Sonntag anfangs ein solides Rennen. Als Zehnter des Qualifyings auf der 2,982 Kilometer langen Kurs von Puebla aus der fünften Startreihe losgefahren, lag er im Porsche 99X Electric mit der Startnummer 36 lange auf Punktekurs. In der zweiten Rennhälfte fiel er dann allerdings nach einem Kontakt mit einem Konkurrenten zurück und belegte schließlich den 17. Platz.
André Lotterer: „Ich hatte einen guten Start und war sehr zufrieden mit dem Auto. Doch dann habe ich bei einer kleinen Kollision viel Plastikband von der Werbebande aufgesammelt, was das Handling des Porsche 99X Electric vor allem in der schnellen Steilkurven erheblich beeinträchtigt hat. Damit war das Rennen für mich leider gelaufen.“

Die nächste Veranstaltung für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team ist am 10./11. Juli der New York City E-Prix mit dem 10. und 11. Lauf zur ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft.
 
22.06.2021 / TSP / Motorracetime.de
   

Corvette-Piloten ganz oben auf dem Stockel am Red Bull Ring
 

Auf geht’s in die Steiermark! Die Deutsche GT-Meisterschaft bestritt vom 11. bis 13. Juni auf dem Red Bull Ring in Österreich ihre Läufe drei und vier. Der Red Bull Ring mit seinem einzigartigen Alpenpanorama ist eine der beliebtesten Strecken des ADAC GT Masters. Der 4,318 Kilometer lange Kurs ist auch der schnellste im Kalender und favorisiert Fahrzeuge mit einem hohen Topspeed.

Spannung von Start bis Ziel: In einem von zahlreichen Überholmanövern und spektakulären Zweikämpfen geprägten Samstagsrennen der Deutschen GT-Meisterschaft auf dem Red Bull Ring holten sich Titelverteidiger Michael Ammermüller und Mathieu Jaminet (SSR Performance) ihren zweiten Saisonsieg. Platz zwei ging an Mirko Bortolotti und Albert Costa Balboa (Grasser Racing Team), das Podium komplettierten die Corvette-Fahrer Jeffrey Schmidt und Marvin Kirchhöfer (Callaway Competition). „Ein wirklich unglaubliches Rennen”, freute sich Sieger Ammermüller. „Am zweiten Saisonwochenende bereits den zweiten Sieg zu holen ist wirklich super. Das Team hat einen guten Job gemacht und durch die solide Platzierung im Qualifying mit Platz drei konnte ich gut durch den ersten Stint kommen. Beim Restart nach dem ersten Safety-Car-Einsatz ging es noch mal eng her, aber ich konnte mit dem Auto einen kleinen Vorsprung bis zum Boxenstoppfenster herausfahren. Mathieu hat heute sehr gut performt und wir freuen uns über den Sieg.“
Jubiläumserfolg für Corvette in einem spektakulären und bis zur letzten Runde spannenden Rennen im zweiten Rennen am Sonntag auf dem Red Bull Ring: Jeffrey Schmidt und Marvin Kirchhöfer (Callaway Competition) fuhren im spannenden Rennen der Deutschen GT-Meisterschaft nicht nur zu ihrem ersten Saisonsieg, sie holten auch den zehnten Triumph für den US-Sportwagen auf dem österreichischen Kurs. Rang zwei ging mit weniger als einer Sekunde Rückstand an die Pole-Setter Kim-Luis Schramm und Dennis Marschall (Rutronik Racing by Tece) im besten Audi. Die BMW-Piloten Nick Yelloly und Jesse Krohn (Schubert Motorsport) sorgten als Dritte für viel Abwechslung auf dem Podium. „Ein toller Erfolg. Wir hatten sehr schnelle Jungs hinter uns, da durfte man sich keinen Fehler erlauben”, freute sich Sieger Schmidt. „Wir mussten alles geben.“
Das Sonntagsrennen auf dem Red Bull Ring begann spektakulär: Während an der Spitze Marvin Kirchhöfer mit seiner Corvette an Pole-Setter Dennis Marschall vorbeiging und die Führung übernahm, rutschte Mercedes-AMG-Pilot Maro Engel (Mercedes-AMG Team Toksport WRT) nach einer unverschuldeten Kollision ausgangs der ersten Kurve in die Leitplanken. Die Folge des Unfalls, den Engel unversehrt überstand: eine rund 45-minütige Rennunterbrechung zur Bergung des Autos und Reparatur der Streckenbegrenzung. Nach dem Restart blieben Kirchhöfer und Partner Jeffrey Schmidt, der zur Rennmitte die Corvette übernahm, bis ins Ziel vorn. Während der gesamten Renndistanz stand das führende Corvette-Duo unter dem Druck des zweitplatzierten Audi, der nie mehr als 1,5 Sekunden zurücklag. Am Ende betrug der Vorsprung von Kirchhöfer/Schmidt 0,842 Sekunden auf Dennis Marschall und Kim-Luis Schramm, die mit Rang zwei das bisher beste Ergebnis von Audi im ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring einfuhren. Das Audi-Duo gewann damit wie am Vortag die Pirelli-Junior-Wertung für Nachwuchsfahrer.
In einer spannenden Schlussphase nach einer späten Safety-Car-Phase setzten sich die BMW-Piloten Nick Yelloly und Jesse Krohn erst in der vorletzten Runde im Kampf um Rang drei durch. Platz vier holten sich im letzten Umlauf die Lamborghini-Werkspiloten und Tabellenzweiten Mirko Bortolotti und Albert Costa Balboa (Grasser Racing Team) von ihren Teamkollegen Rolf Ineichen und Franck Perera, die Fünfte wurden. Ineichen feierte seinen zweiten Sieg des Wochenendes in der Pirelli-Trophy-Wertung.

Marvin Kirchhöfer: „Wir konnten im Qualifying einen guten Grundstein für den hier sehr entscheidenden Start legen. Das Rennen war echt fordernd für uns beide. Jeffrey hat die zweite Hälfte des Rennens sehr gut gemanagt, es war nicht so einfach, wie es von außen aussah. Die Pace der ersten drei war sehr identisch, aber wir konnten bei den Restarts einen Vorsprung herausfahren und die Position gut halten. Die Corvette funktioniert wirklich gut auf dem Red Bull Ring und wir freuen uns sehr über das erfolgreiche Wochenende.“
Jeffrey Schmidt: „Hier zu gewinnen ist sehr schwer, wir konnten uns keine Fehler erlauben. Wir haben alles gegeben und sind sehr froh über den Sieg. Am Start konnten wir uns gut aus dem Chaos raushalten und nach den Restarts sind wir gut weggekommen. Ich freue mich schon auf Zandvoort.“

In der Meisterschaft führen weiterhin Mathieu Jaminet/Michael Ammermüller mit 72 Punkten vor Mirko Bortolotti/Albert Costa Balboa mit 56 und Nick Yelloly/Jesse Krohn mit 51 Punkten. Kim-Luis Schramm/Dennis Marschall liegen in der Junior-Wertung mit 105 Zähler auf Rang eins, gefolgt von Ricardo Feller mit 81 und Igor Walilko mit 62 Zähler. In der Trophy-Wertung hat Rolf Ineichen mit 70 Punkten das Sagen vor Florian Spengler mit 67,50 und Elia Erhart mit 55 Punkten. SSR Performance hat in der Teamwertung mit 70 Zählern die Nase vorne. Dahinter liegen GRT Grasser Racing Team mit 56 und Schubert Motorsport mit 49 Zähler.

20.06.2021 / CS / Motorracetime.de
   

Maximilian Götz startet mit der DTM in Monza

Premiere im königlichen Park. Einen stilvolleren Ort hätte sich die DTM für den Saisonauftakt 2021 und den ersten Renneinsatz der kraftvollen GT3-Sportwagen nicht aussuchen können. Der Autodromo Nazionale di Monza gehört zu den berühmtesten Rennstrecken der Welt, Kurvenbezeichnungen wie Lesmo, Parabolica oder Variante Ascari lassen die Herzen der Rennsportfans höher schlagen. Die Atmosphäre im königlichen Park ist einzigartig, Teile der historischen Strecke mit den Steilkurven gehören zum Kulturgut des Motorsports. Auch kulinarisch bleiben keine Wünsche offen, wie man es in Italien kennt.
Nach vier Jahren bei der ADAC GT Masters kehrt Mercedes AMG-Werkspilot Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V. wieder zurück in die DTM. Nach den Testtagen in Hockenheim und auf dem DEKRA Lausitzring überzeugte der Mercedespilot. In der Lausitz fuhr er an allen drei Tagen die Bestzeit. Gefahren wird am Samstag und Sonntag jeweils ein Rennen allerdings ohne Fahrerwechsel. Des weiteren haben die GT3 Boliden mehr Leistung als in der ADAC GT Masters.

„Ich freue mich auf die DTM Saison und nach dem ersten Rennen wird sich es zeigen wer seine Hausaufgaben gemacht hat. Es hat sich gut angefühlt in der Lausitz aber die BOP wurde noch angepasst“ so Maximilian Götz vom Mercedes-AMG Team HRT.
Im Rahmenprogramm der DTM startet die DTM Trophy mit den seriennahen GT Fahrzeuge. Das Starterfeld wird mit über zwanzig Fahrzeugen besetzt sein. Hinzu kommt der Lotus Cup Europe und Deutschlands schnellster Markenpokal, der Porsche Carrera Cup mit fast dreißig Startern. Zum Einsatz kommt der Porsche 911 GT3 Cup Gen II.

13.06.2021 / TSP / Motorracetime.de
   

AMC – Piloten erfolgreich bei den 24h Rennen auf der Nordschleife

Zwei Bestmarken auf einen Schlag: Rekordsieger Manthey-Racing hat das kürzeste ADAC TOTAL 24h-Rennen der Geschichte gewonnen. Eine insgesamt 14,5 Stunden lange Nebel-Unterbrechung hatte die 49. Auflage des legendären „Eifel-Marathons“ zum „Eifel-Sprint“ gemacht. Schließlich holte der Franzose Kevin Estre im Manthey-Porsche #911 nach einer furiosen Startphase und einem fehlerlosen Schluss-Stint den insgesamt siebten Sieg für das Team aus Meuspath. Der Italiener Matteo Cairoli und der Däne Michael Christensen jubelten ihrem Teamkollegen zu, als Estre mit dem „Grello“ mit einem Vorsprung von 8,8 Sekunden vor dem Rowe-BMW #98 mit Schlussfahrer Sheldon van der Linde, Martin Tomczyk, Marco Wittmann und Connor de Phillippi über die Ziellinie rollte. Es war der zweitknappste Zieleinlauf in der Geschichte des Rennens. Rang drei sicherte sich der GetSpeed-Mercedes-AMG #7 mit dem AMC Duisburg e. V. Piloten Maximilian Götz., Daniel Juncadella und Raffaele Marciello. Letzterer fuhr den letzten Stint und kämpfte gegen den Falken – Porsche um Platz drei. In der vorletzten Runde konnte Marciello im Bereich Schwedenkreuz außen herum den Porsche mit Sven Müller kassieren, setzte sich ab und fuhr auf Rang drei von 121 Startern über die Ziellinie.
Bereits kurz nach dem Zieleinlauf, blickte Götz nach vorne. „Wir sind superglücklich, denn mit Platz drei hatten wir zwischenzeitlich nicht mehr gerechnet. Wir müssen jetzt genau analysieren, wo wir uns innerhalb der kurzen Sprintdistanz am Ende den Rückstand eingehandelt haben und daraus lernen. Dann kehren wir 2022 noch stärker zurück und greifen erneut an, das Rennen zu gewinnen.“
In der gleichen Klasse wie Götz, der SP9, belegte der Duisburger Lance David Arnold im zweiten Falken Porsche 911 GT3 mit Klaus Bachler, Dirk Werner und Thomas Preining den neunten Gesamtrang. Die Top 10 der SP9 komplettierte der AMC-Pilot Kenneth Heyer im Mercedes AMG GT3 vom Team 10Q Racing Team Hauser & Zabel. Seine Teamkollegen waren Thomas Jäger, Yelmer Buurman und Dominik Baumann.
Kenneth Heyer: „Es war ein seltsames Wochenende! Im Rennen hat uns nach dem hinteren Startplatz einfach die Zeit gefehlt, noch weiter nach vorn zu fahren. Wir hatten uns eigentlich schon einen Platz in den Top 5 ausgerechnet, wenn man unseren Speed über die Distanz betrachtet. Wir sind aber trotzdem hoch zufrieden. Alle sind auf der Strecke über sich hinausgewachsen. Auch die Zusammenarbeit mit dem Team, mit HWA und AMG hat wunderbar funktioniert. Letztendlich kann man mit dem zehnten Platz wirklich happy sein. Wünschen würde ich mir allerdings, dass wir irgendwann mal wieder ein 24h-Rennen durchfahren können.“
In der Klasse SP8T bestritt der Duisburger Peter Posavac auf dem Mercedes-AMG GT4 zusammen mit Jörg Viebahn, Andreas Weiland und Guido Wirtz das Rennen. Die Mannschaft des Schnitzelalm Racing Team überquerten auf Rang 29 die Ziellinie und belegten in der Klasse den zweiten Platz.
Das Hochfelder Team, Max Kruse Racing, feierte eine doppelte Zielankunft. Benjamin Leuchter, Andreas Gülden, Christian Gebhardt und Nick Hancke (#10) siegten in der Klasse “SP3T” in ihrem VW Golf GTI TCR vor dem Schwesterauto (#333) mit Frédéric Yerly, Matthias Wasel, Jasmin Preisig und Gustavo Xavier am Steuer. In der Gesamtwertung belegten sie die Plätze 36 und 39.
Benjamin Leuchter: „Erstes 24-Stunden-Rennen für Max Kruse Racing. Wir sind super vorbereitet zum Nürburgring gekommen und waren im Rennen dann voll da. Wir waren brandschnell, auch auf nasser Strecke. Selbst bei schwierigen Bedingungen haben die Fahrer keinen Fehler gemacht – super Job! Die Fans haben ihr Übriges dazu getan – es war toll, dass sie endlich wieder dabei sein konnten. Jetzt blicken wir nach vorne in den zweiten Teil der Saison.“
Max Kruse: „Es war ein Wochenende mit vielen Eindrücken. Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Helfern, Mechanikern, dem ganzen Team bedanken! Ich weiß, dass es in den letzten Wochen für alle sehr anstrengend war. Und natürlich herzlichen Glückwunsch zum Doppelsieg an das gesamte Team. Schade, dass unser erstes 24-Stunden-Rennen nicht über die gesamte Distanz ging, aber wir haben die Klasse gewonnen und gezeigt, dass wir als Max Kruse Racing eine harmonische Einheit sind und als Team super funktionieren. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr.“
Bereits am Freitag bestritt das Rüddel Racing Team ihr Rennen bei den 24h-Classic-FHR. Angesetzt war das Rennen auf drei Stunden aber auch hier spielte das Wetter nicht mit und unterbrach für eine Stunde die Hatz durch die Eifel. Im Ford Escort MK1 RS 1600 ließen sich Heinz Schmersal und Mike Stursberg nicht aus der Ruhe bringen und überquerten im Starterfeld der 28 Autos mit fast 50 Sekunden Vorsprung vor Michael Wittke und Markus Diedrich im Porsche 914/6 GT die Ziellinie als Gesamt- und Klassensieger.


07.06.2021 / TSP / Motorracetime.de
 
 
 
   

24h-Rennen Nürburgring Nordschleife mit Piloten des AMC Duisburg e. V.

Alles bereit für das Rennen des Jahres auf der schönsten und härtesten Rennstrecke der Welt: Beim 49. ADAC TOTAL 24h-Rennen gehen vom 3. bis 6. Juni 125 Teams auf die Jagd nach dem Sieg beim „Rennen des Jahres“. Die Entscheidung, wer sich diesmal die Krone des Nordschleifen-Königs aufsetzt, war selten zuvor so hart umkämpft. In den Vorbereitungsrennen glänzten vor allem die Porsche-Teams, doch Audi, Mercedes-AMG und die Vorjahressieger von BMW hinderten oft eher Zufälle und die Wechselfälle des Renngeschehens an zählbaren Erfolgen. Nun also steht der spektakuläre Showdown bevor, und auch beim 24h-Rennen ist dafür gesorgt, dass die Trauben sehr hoch hängen. Drei Dutzend Teams treten in den gesamtsiegfähigen Klassen an. Dazu kommen zahlreiche Fahrzeuge, die in ihren jeweiligen Klassen erbittert um Sekt oder Selters fighten: Es wird ein spannender Kampf! Fans können ihn live vor Ort erleben: Unter den Vorzeichen eines strengen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes sind ausgewählte Tribünen an der Grand-Prix-Strecke für geimpfte, genesene und getestete Besucher zugänglich, auf denen jeweils rund 50 Prozent der Plätze belegt werden können. Infos und Tickets gibt es auf der Nürburgring-Homepage unter www.nuerburgring.de.
In der stärksten Klasse, die SP9, sind auch AMC – Piloten mit an den Start. Für das Mercedes-AMG Team GetSpeed greift Maximilian Götz (AMC Duisburg e. V.), Daniel Juncadella, Fabian Schiller und Raffaele Marciello ins Lenkrad des Mercedes AMG GT3. Bereits im Qualirennen zeigten sie mit Platz vier, das sie mit um den Gesamtsieg fahren werden. Mit der Start-Nr. 40, ebenfalls auf einen Mercedes GT3 geht Kenneth Heyer (AMC Duisburg e. V.) für das 10Q Racing Team Hauer & Zabel
an den Start. Das Lenkrad wird er sich mit Thomas Jäger, Yelmer Buumann und Dominik Baumann teilen. Der Dritte im Bunde ist der Duisburger Lance David Arnold, der im Falken Porsche mit Dirk Werner, Thomas Preining und Klaus Bachler die Hatz durch die Grüne Höllen bestreiten wird.

In der Klasse SP8T geht auf einem Mercedes AMG GT4 ein weiterer Duisburger an den Start. Peter Posavac wird mit Jörg Viebahn, Andreas Weiland und Guido Wirtz für dass Schnitzelalm Racing Team die 24h bestreiten.
Das Max Kruse Racing Team mit Benjamin Leuchter vom AMC Duisburg e. V. wird zwei VW Golf GTI TCR in der Klasse SP3T einsetzen. Mit der Start-Nr. 10 geht Benjamin Leuchter zusammen mit Andreas Gülden, Christian Gebhard und Nick Hancke in das berühmte Rennen. Auf dem zweiten Golf sitzen Jasmin Preisig, Gustavo Xavier, Mathias Wasel und Frédéric Yerly.

Zu den 24h Rennen kommen an diesen langen Wochenende noch die Rundstrecken Challenge (RCN), die Tourenwagen Legenden sowie die ADAC 24h – Classic zum Einsatz. Bei dem Rennen über drei Stunden der 24h – Classic geht das Rüddel Racing Team vom AMC Duisburg mit Heinz Schmersal und Mike Stursberg an den Start. Zum Einsatz kommt der Ford Escort RS 1600 MK1.

Information rund um das Rennwochenende finden Sie unter www.nuerburgring.de., www.24h-rennen.de und www.motorracetime.de

03.06.2021 / TSP/Motorracetime.de
   

Fans beim ADAC GT Masters am Red Bull Ring zurück auf den Tribünen
 
„Servus Fans“ lautet es beim zweiten Lauf der Deutschen GT-Meisterschaft vom 11. bis 13. Juni auf dem Red Bull Ring in Österreich. Beim Gastspiel in der Steiermark können Fans die Rennen mit den rund 30 Supersportwagen des ADAC GT Masters wieder an der Rennstrecke erleben. Unter Berücksichtigung eines vom Red Bull Ring gemeinsam mit dem ADAC GT Masters erstellten und behördlich genehmigten Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes dürfen beim zweiten Saisonwochenende maximal 3.000 Fans pro Tag die Rennen live auf den Tribünen erleben.
Beim Highspeed-Festival in den Alpen werden die Haupttribüne sowie die Tribünen „Steiermark“ und „Red Bull“ für Besucher geöffnet sein. Fans können ihre Tickets online unter adac.de/motorsport sitzplatzgenau buchen, der Online-Vorverkauf ist noch bis zum 10. Juni geöffnet. Für alle Zuschauer gelten in Österreich die seit dem 19. Mai eingeführten 3G-Regeln: „Geimpft, Getestet, Genesen“. Voraussetzungen für den Zutritt zum Rennstreckengelände sind ein negativer Antigen-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, oder ein negativer PCR-Test, der maximal 72 Stunden vorher durchgeführt worden ist, eine überstandene Covid-19-Infektion oder eine Corona-Impfung. Weitere Informationen zum Infektionsschutzkonzept, den 3G-Regeln und zum Zutritt gibt es online unter adac-motorsport.de/adac-gt-masters/faq-ticketing. Der Zugang zum Fahrerlager ist noch nicht wieder möglich.
Die Fans dürfen sich am Red Bull Ring auf packende Motorsportaction freuen: Neben der Deutschen GT-Meisterschaft, dem ADAC GT Masters, starten dort auch die ADAC GT4 Germany, die ADAC Formel 4, die ADAC TCR Germany und der Porsche Carrera Cup Deutschland. Zuschauer, die aus Deutschland eine Reise zum zweiten Lauf des ADAC GT Masters planen, finden stets aktualisierte Informationen zur Einreise und Aufenthalt in Österreich unter adac.de/news/oesterreich-urlaub-corona/.
Am Freitag stehen die freien Trainingssitzungen auf dem Programm. Samstag und Sonntag finden die Zeittrainingsitzungen und jeweils ein Rennen der jeweiligen Serien statt. Die Nachwuchsserie ADAC Formel 4 wird insgesamt drei Rennen absolvieren.

06.06.2021 / TSP / Motorracetime.de
 
   

Saisonstart der ADAC GT Masters in Oschersleben

Starker Einstand: Raffaele Marciello und Maximilian Buhk holten bei schwierigen Bedingungen im Samstagsrennen des ADAC GT Masters-Auftaktwochenendes in Oschersleben den Sieg und feierten damit eine erfolgreiche Premiere ihres Rennstalls Mann-Filter Team Landgraf – HTP/WWR in der Deutschen GT-Meisterschaft. Platz zwei ging an die Lamborghini-Werksfahrer Mirko Bortolotti und Albert Costa Balboa (Grasser Racing Team), Rang drei holten Ricardo Feller und Christopher Mies (Montaplast by Land-Motorsport) im besten Audi. „Es ist ein schönes Gefühl, wieder zu gewinnen“, sagte Sieger Marciello. „Das Auto fühlt sich sehr gut an und wir konnten das Rennen kontrollieren.“
Die späteren Rennsieger legten den Grundstein für ihren Triumph mit einem optimalen Start, bei dem Pole-Setter Marciello mit seinem Mercedes-AMG GT3 Evo die Spitzenposition verteidigte. Der Italiener setzte sich danach leicht von den Verfolgern ab. Auch durch einem kurzen Regenschauer ließ sich der ehemalige Formel-1-Testfahrer nicht aus der Ruhe bringen und übergab beim Pflichtboxenstopp zur Rennmitte schließlich mit einem Vorsprung von rund 5,3 Sekunden an Partner Maximilian Buhk. Der Hamburger wurde jedoch kurze Zeit später durch einen Safety-Car-Einsatz zur Bergung des im Kiesbett steckenden Audi von Elia Erhart (Rutronik Racing by Tece) eingebremst und verlor sein Zeitpolster. Aber auch nach dem Restart blieb Buhk vorn und sah nach 41 Runden mit 2,604 Sekunden Vorsprung als Sieger die Zielflagge.
Dank einer geschickten Reifenstrategie sicherten sich Titelverteidiger Michael Ammermüller und Teamkollege Mathieu Jaminet (SSR Performance) den Sieg im verregneten Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in Oschersleben. Die Porsche-Piloten, die auch von der Pole-Position gestartet waren, lagen in der ersten Rennhälfte auf Platz zwei, wechselten aber während des Pflichtboxenstopps als einzige Piloten aus der Spitzengruppe auf Slicks. Das zahlte sich aus: Auf abtrocknender Strecke übernahmen sie die Führung und sahen schließlich mit 22,640 Sekunden Vorsprung als Erste die Zielflagge. Rang zwei ging an den BMW der Lokalmatadore Schubert Motorsport, der von den Werksfahrern Nick Yelloly und Jesse Krohn pilotiert wurde. Rang drei holten Maximilian Hackländer und Mick Wishofer (MRS GT-Racing) in einem weiteren Porsche.
Weiter geht es mit der ADAC GT Masters vom 11. – 13. Juni auf dem österreichischen Red Bull Ring in der Steiermark.

26.05.2021 / TSP / Motorracetime.de
 
 
   

Maximilian Götz verpasst knapp das Siegerpodest beim 24h-Qualifikationsrennen

Die Vorbereitungen für das ADAC TOTAL 24h-Rennen auf dem Nürburgring sind bei GetSpeed weitestgehend abgeschlossen. Das Team von Adam Osieka hat das Qualifikationsrennen zum Langstreckenklassiker als bestes Mercedes-AMG-Team auf Rang vier beendet. Maximilian Götz (AMC Duisburg e. V.), Daniel Juncadella und Fabian Schiller verpassten beim 6-Stunden-Rennen mit dem Mercedes-AMG GT3 #7 das Podium nur um 7,626 Sekunden.
Götz nahm das Sechs-Stunden-Rennen von den Positionen 14 auf. Im Rennen gab es für das Mercedes-AMG Team GetSpeed nur eine Richtung: nach vorne. Vor allem Götz, Juncadella und Schiller machten mit der #7 insgesamt zehn Plätze gut. „Das hat viel Spaß gemacht“, sagt Juncadella. „Ich bin rund drei Stunden gefahren und habe mich in dem Mercedes-AMG sehr wohl gefühlt. Das ist gerade für das 24h-Rennen von großer Bedeutung, denn man muss Vertrauen in das Auto haben.“ Götz ergänzt: „Noch wichtiger als das gute Ergebnis sind aber die Erfahrungen, die wir im Hinblick auf das 24h-Rennen gemacht haben. Die Balance des Fahrzeugs fühlt sich sehr gut an.“
Hinter Maximilian Götz überquerte auf Rang fünf Lance David Arnold im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports die Ziellinie. Zusammen mit Sven Müller, Klaus Bachler und Martin Ragginger mit der Startnummer 44 nutzte sie die gute Performance der Falken-Reifen und fuhr von Startplatz 25 ein Rennen ohne Zwischenfälle.

Ebenfalls vom AMC Duisburg e. V. und auch in der Klasse SP9 am Start, Kenneth Heyer. Er startet für das 10Q Racing Team Hauer & Zabel und pilotierte zusammen mit Thomas Jäger und Yelmer Buurmann einen Mercedes-AMG GT3 Evo. Das Rennen nahmen sie von Startplatz fünf auf. Bei der Generalprobe zum 24h-Rennen belegten sie von 83 gestarteten Fahrzeuge Rang 17.

10.05.2021 / TSP / Motorracetime.de
   

ADAC GT Masters in Oschersleben ohne Zuschauer
 
Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage findet der Saisonauftakt des ADAC GT Masters in Oschersleben (14.–16. Mai) ohne Zuschauer statt. Fans, die bereits Tickets erworben haben, können diese in Karten für eine spätere Veranstaltung umtauschen oder die Tickets zurückgeben. Dank der umfangreichen Live-Berichterstattung des neuen TV-Partners NITRO sind die Fans der Deutschen GT-Meisterschaft auch Zuhause mitten im Geschehen. Am Samstag und Sonntag ab 16.00 Uhr stimmt eine „Countdown“-Vorberichterstattung auf die jeweils 60-minütigen Rennen ein. In einer ausführlichen Rennanalyse im Anschluss der Siegerehrung ab 17.45 Uhr werden nochmals die Highlights zusammengefasst. Weitere Analysen und Hintergründe auf den digitalen Kanälen des ADAC GT Masters und der Mediengruppe RTL runden die umfangreiche Berichterstattung ab.
Die ADAC GT Masters wird in Oschersleben mit rund 30 GT3 Boliden an den Start gehen. Rennwagen wie Audi R8 LMS GT3, Porsche 911 GT3 R, BMW M6 GT3, Lamborghini Huracán GT3, Mercedes AMG GT3 Evo, Honda NSX GT3 Evo, Corvette C7 GT3 R und Aston Martin Vantage GT3 werden um Sieger und Punkte fighten.

Des weiteren startet die ADAC GT 4 Germany und die ADAC TCR Germany in die Saison 2021. Hinzu kommt noch der Porsche Carrera Cup Deutschland, die bereits im Rahmen der 6 Hours of Spa Francorchamps ihre beiden ersten Läufe absolvierten.
Bereits am Freitag stehen die ersten Trainingssitzungen auf dem Programm. Neben den Zeittrainingssitzungen am Samstag und Sonntag bestreiten die vier Rennserien jeweils zwei Rennen.

Weitere Infos gibt es auf www.adac-gt-masters.de und www.motorracetime.de.

Termine ADAC GT Masters 2021, Änderungen vorbehalten
14.05. – 16.05.2021 Motorsport Arena Oschersleben
11.06. – 13.06.2021 Red Bull Ring (A)
09.07. – 11.07.2021 CM.com Circuit Zandvoort (NL)
06.08. – 08.08.2021 Nürburgring
10.09. – 12.09.2021 DEKRA Lausitzring
01.10. – 03.10.2021 Sachsenring
22.10. – 24.10.2021 Hockenheimring Baden-Württemberg

09.05.2021 / TSP / Motorracetime.de
   

DTM Testtage auf dem Lausitzring – 3 x schnellste Zeit für Maximilian Götz
 
Maximilian Götz (AMC Duisburg e. V.) war wie schon am Dienstag auch am zweiten Tag der offiziellen DTM-Testfahrten der Schnellste. Im Mercedes-AMG GT3 des Haupt Racing Teams umrundete der DTM-Rückkehrer den 4,570 km langen DEKRA Lausitzring in 1:43,645 Minuten. Die Top Drei komplettierten bei kühlen, aber weitgehend idealen Witterungsbedingungen die Red Bull-Piloten Alexander Albon (1:45,468) und Liam Lawson (1:43,651) in ihren Ferrari 488 GT3 Evo von AF Corse die Top 3. Der fleißigste Profi des Tages war Ex-Champion Mike Rockenfeller. Im Audi R8 LMS von ABT Sportsline drehte der gebürtige Neuwieder insgesamt 91 Runden, 44 am Vormittag und 47 am Nachmittag.
„Alle drei Tage als schnellster abzuschließen macht mich natürlich sehr zufrieden. Das war allerdings nicht das Hauptaugenmerk. Wichtig waren für uns die Longruns, die Boxenstops wie auch Qualifying. Daten für die BoP wurden ebenfalls wieder gesammelt, auch wenn ich glaube, dass das noch nicht der aktuelle Stand ist. Das Auto geht gut, ich fühl mich super wohl und wir haben unser Programm gut durchgezogen. Außerdem konnte ich das erste mal in meinen BWT Farben auf die Rennstrecke gehen,“ so der AMC-Pilot Maximilian Götz nach den Testtagen auf dem Lausitzring.

09.05.2021 / TSP / Motorracetime.de / Bilder: DTM / Motorracetime.de
   

Glücklose Monaco-Premiere für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team
 
Die Rennpremiere des Porsche 99X Electric auf der Grand-Prix-Strecke in Monaco war nicht die erhoffte starke Vorstellung. Nach den in Rom und Valencia erreichten Podiumsplatzierungen waren die Erwartungen groß beim TAG Heuer Porsche Formel-E-Team – doch in der Postkartenkulisse des Fürstentums an der Côte d’Azur setzte sich der positive Trend der letzten Wochen nicht fort: Beim Monaco E-Prix, dem siebten Saisonrennen der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft, fuhr André Lotterer am Samstag im Porsche 99X Electric mit der Startnummer 36 zwar als Neunter über die Ziellinie. Wegen einer Kollision kurz vor dem Ziel erhielt er jedoch eine nachträgliche Zeitstrafe und fiel dadurch auf Rang 17 zurück. Sein Teamkollege Pascal Wehrlein musste kurz vor Rennende nach einem unverschuldeten Zusammenstoß die Box ansteuern.
Das Rennen der 24 Elektroboliden in den Straßen von Monte Carlo war ein Saisonhöhepunkt in der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft. Harte Positionskämpfe, spektakuläre Überholmanöver und Spannung vom Start bis ins Ziel – der 3,32 Kilometer lange Kurs mit seiner unvergleichlichen Faszination ist wie geschaffen für die innovative Elektro-Rennserie.

Der gebürtige Duisburger, André Lotterer startete von Platz 19 und hatte damit fast das komplette Feld vor sich. Auf der engen Strecke, auf der nur an wenigen Stellen überholt werden kann, machte er das Beste aus der Situation. Als er mit seinem Porsche 99X Electric zum zweiten Mal im Attack Mode unterwegs war, verbesserte er sich auf Rang zwölf. In der Schlussphase konnte er dann noch weitere Konkurrenten überholen und schaffte es als Neunter sogar noch in die Punkteränge. Die Freude über das glückliche Ende seiner sehenswerten Aufholjagd währte allerdings nicht lange: Wegen eines Kontakts mit einem Konkurrenten in der letzten Runde erhielt er eine nachträgliche Fünf-Sekunden-Zeitstrafe.
André Lotterer, Porsche-Werksfahrer (#36): „Im Qualifying ging für mich nicht viel zusammen, dafür lief es im Rennen umso besser. Ich habe mich anfangs aus allen Zweikämpfen herausgehalten, habe versucht, Energie zu sparen und in einen guten Rhythmus zu kommen. Das ist mir auch gelungen. Wir wollten unbedingt in die Punkte, was vom 19. Startplatz vor allem in Monaco ein ziemlich ehrgeiziges Ziel ist. Doch ohne die Zeitstrafe ganz zum Schluss hätten wir es geschafft. In Mexiko läuft es hoffentlich wieder besser für uns.“

Die nächste Veranstaltung für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team ist am 19./20. Juni der Puebla E-Prix in Mexiko mit dem 8. und 9. Lauf zur ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft.

09.05.2021 / TSP / Motorracetime.de
   

Defekter Auspuff bei Michael Bohrer sorgte für die schwarze Flagge
 
Beim zweiten Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie musste sich Frikadelli Racing noch geschlagen geben – nun hat es geklappt: 1.028 Tage nach dem letzten Triumph feierten Earl Bamber und Mathieu Jaminet im Porsche 911 GT3 R den Sieg beim 62. Eibach ADAC ACAS-Cup. Für das Team aus Barweiler unweit des Nürburgrings ist es der achte Gesamtsieg in dem Nordschleifen-Championat. Für die Mannschaft gab es gleich doppelten Grund zum Jubeln, denn auf Platz zwei machten Patrick Pilet und Maxime Martin einen erfolgreichen Renntag für Frikadelli Racing perfekt. Über Platz drei freuten sich nach spannenden vier Rennstunden durch die Grüne Hölle Klaus Bachler und Martin Ragginger im Falken-Porsche.
Im Mercedes AMG GT3 mit der Nr. 2 vom Team Mercedes AMG GetSpeed belegte Maximilian Götz zusammen mit Daniel Juncadella und Marciello Raffaele den zwölften Gesamtrang. Auf Rang 18 im Porsche 911 GT3 R vom Team Falken Motorsports kam Lance David Arnold mit Dirk Werner ins Ziel.

Mit dem Klassensieg beim zweiten Lauf im Gepäck reiste X85racing zum dritten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie in die Eifel. An diesen Erfolg wollte das Team beim 62. EIBACH ADAC ACAS Cup am 1. Mai 2021 anknüpfen und in der H2-Klasse erneut siegen. Mit einem Start von der Pole-Position und langer Zeit in Führung liegend sah alles nach einem perfekten Ergebnis aus, bis die Rennleitung den Renault Clio RS #685 aus dem Rennen nahm, da er wegen einer beschädigten Auspuffanlage zu laut für die Grüne Hölle war.
Auch das durch zwei rote Flaggen unterbrochene Zeittraining verlief für X85racing ohne Probleme, der ehemalige Peugeot Werksfahrer Michael Bohrer stellte den Renault Clio RS auf den ersten Startplatz in der Klasse.

Bohrer fuhr auch den Rennstart und konnte sich schnell vom Verfolgerfeld absetzen. Bereits nach wenigen Runden lief er auf die zweite Startgruppe auf, und ein Fahrzeug zwang ihn den Weg über die Randsteine und Wiese zu nehmen. Dabei muss der Clio aufgesetzt haben und wurde an der Auspuffanlage beschädigt. So kam er in Führung liegend früher als geplant zum ersten Boxenstopp.

Nachdem Holthaus weitere Führungsrunden mit dem Clio gefahren hatte, wurde durch eine weitere Bruchstelle der zulässige Lärmpegel überschritten, was kurzerhand zu mehreren Verwarnungen der Rennleitung in einer Runde führte und die Disqualifikation vom Rennen für die #685 zur Folge hatte. Michael Bohrer: „Leider hatten wir nicht mehr die Möglichkeit etwas zu reparieren, da lässt das Reglement keinen Spielraum. Somit sind wir in Führung liegend ausgeschieden und fahren ohne Punkte nach Hause. Beim nächsten Lauf greifen wir wieder voll an!“
Das Team von Max Kruse Racing feierte beim dritten Rennen in der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) mit beiden VW Golf GTI TCR erneut einen Doppelsieg in der Klasse SP3T. Von den Plätzen P1 und P2 ins Rennen gestartet, konnte die #333 pilotiert von Frédéric Yerly, Tom Coronel sowie Jasmin Preisig vor dem Schwesterauto (#10), mit Benny Leuchter, Andreas Gülden sowie Matthias Wasel am Steuer, über die Ziellinie fahren. Im Gesamtklassement belegten die beiden Autos von Max Kruse Racing die Plätze 50 bzw. 51 (von 157 gestarteten Fahrzeugen).

Benny Leuchter: „Erneut ein cooles Teamergebnis mit P1 und P2. Glückwunsch an die #333, das war richtig eng. Andy hat am Ende auf der #10 noch mal alles gegeben und mega performt. Wir haben ein bisschen was probiert und ich hatte bei meinem Stint ein paar Probleme, überhaupt in den Rhythmus zu kommen. Aber es hat richtig viel Spaß gemacht, mit den Jungs zu kämpfen – echt geiles Racing. Jetzt blicken wir auf das 24-Stunden-Rennen. Da freu ich mich drauf.“
Das vierte Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie, die 52. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy, findet am 26. Juni statt. In der Zwischenzeit bestreitet eine Reihe von Teams aus dem Nordschleifen-Championat das ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring vom 3. bis 8. Juni.

05.05.2021 / TSP / Motorracetime.de
   

33 GT3-Boliden beim dritten NLS-Rennen

Qualität und Quantität beim dritten Saisonrennen der Nürburgring Langstrecken-Serie: Für den 62. Eibach ADAC ACAS Cup am 1. Mai 2021 haben 165 Fahrzeuge genannt, darunter nicht weniger als 33 GT3-Boliden in der Klasse SP9. Und neben 28 Cup-Fahrzeugen von BMW, KTM und Porsche bilden 46 seriennahe Renntourenwagen in den V-Klassen das Fundament der traditionsreichen Rennserie. Die Fans dürfen sich erneut auf spannende Motorsportaction in der Grünen Hölle freuen.

Auch die Piloten des AMC Duisburg e. V. gehen wieder an den Start. Mit dem Mercedes-AMG Team GetSpeed und der Start-Nr. 2 geht Maximilian Götz mit dem Mercedes-AMG GT3 in das 4h-Rennen. Zusammen mit Daniel Juncadella und Raffaele Marciello wird er sich abwechseln. Der Klassensieger von Lauf 2, Michael Bohrer, vom Team X85 Racing möchte mit Gerrit Holthaus und Marc Wylach an den Erfolg anknüpfen.
Getreu dem Motto „Never change a winning team“ werden daher auch wieder die gleichen Fahrerpaarung beim Team Max Kruse Racing an den Start gehen: Die Nummer 10 wird von Benny Leuchter, Andreas Gülden sowie Matthias Wasel pilotiert, während auf dem Schwesterauto (#333) Frédéric Yerly, Tom Coronel und Jasmin Preisig am Steuer sitzen.

Wie Maximilian Götz geht auch Lance David Arnold in der SP 9 an den Start. Zusammen mit Thomas Preining wird er den Falken Porsche 911 GT3 R pilotieren.
Das Zeittraining findet von 8.30 – 10.00 Uhr statt. Um 11.00 Uhr erfolgt die Startaufstellung bevor um 12.00 Uhr der Start zum Rennen freigegeben wird. Zuschauer sind auch diesmal nicht zugelassen.

29.04.2021 / TSP / Motorracetime.de
   

Lotterer in Valencia auf dem Siegerpodest

Bei der Rennpremiere der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft auf dem regennassen Circuit Ricardo Tormo in der Nähe von Valencia kamen die vom TAG Heuer Porsche Formel-E-Team eingesetzten Porsche 99X Electric nicht ins Ziel. Pascal Wehrlein (Start-Nr. 99) beendete das von zahlreichen Zwischenfällen geprägte fünfte Saisonrennen in der Box und wurde nicht gewertet. Sein Teamkollege André Lotterer (Start-Nr. 36) schied im Rennen ebenfalls aus. Damit blieb das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team erstmals in dieser Saison ohne Punkte. Am Sonntag lief es für Lotterer besser. Nach 45 Rennminuten und eine Runde sicherte er sich den zweiten Platz und 18 Punkte in der Meisterschaft. Teamkollege Wehrlein kam auf Rang 18 ins Ziel.
Der gebürtige Duisburger, André Lotterer, hat das Super-Pole-Qualifying nur um zwei Hundertstelsekunden verpasst und nahm das Rennen trotzdem von der fünften Startposition aus in Angriff, weil zwei vor ihm liegende Konkurrenten strafversetzt wurden. Wegen einer von ihm in der ersten Runde verursachten Kollision eingangs der Schikane und der daraus resultierenden Durchfahrtsstrafe fiel er ans Ende des Feldes zurück. In der Schlussphase konnte er zwar einige Positionen aufholen, landete jedoch nach einem Zusammenstoß mit einem Konkurrenten abseits der Strecke.
 
André Lotterer: „Der fünfte Startplatz war gut. Die Kollision mit Sébastien (Buemi) in der ersten Runde konnte ich leider nicht verhindern. Später war ich wieder im Rennen, schied aber wegen Schwierigkeiten an den Bremsen aus. Jetzt heißt es: Kopf hoch und auf morgen konzentrieren.“
Im sechsten Lauf am Sonntag lief es für Lotterer besser. Nach seiner zweitschnellsten Zeit im Super-Pole-Qualifying wäre André Lotterer eigentlich aus der ersten Reihe gestartet. Doch wegen der Kollision, die er im Rennen am Samstag verursacht hatte, wurde er in der Startaufstellung um drei Plätze zurückversetzt. In der hektischen Startphase ging er nach seinen Erfahrungen vom Vortag kein Risiko ein und verlor dadurch im Pulk zwei Positionen. Danach kämpfte er sich jedoch konstant nach vorne in Richtung Podiumsplatzierung. Im letzten Renndrittel setzte er sich mit Hilfe des A-Tack Mode an die dritte Position, die er gegen seine Verfolger souverän bis ins Ziel verteidigte. Da der Zweitplatzierte wegen einer von ihm in der Anfangsphase verursachten Kollision nachträglich eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe erhielt, rückte der Porsche-Pilot auf den zweiten Platz vor. Sein Teamkollege Pascal Wehrlein fuhr vom zwölften Startplatz aus ein unauffälliges Rennen.

André Lotterer:
„Ich freue mich sehr über meinen Podiumsplatz. Endlich die ersten Punkte. Als Team haben wir dieses Ergebnis verdient, wir arbeiten alle hart. Heute haben wir gezeigt, dass wir auch auf so einer für die Formel E eher untypischen Strecke eine gute Performance abliefern können. Auf einer Runde waren wir in dieser Saison schon immer schnell. Diesmal haben wir im Rennen bewiesen, dass wir auch in Sachen Energiemanagement effizient sind. Ich hoffe sehr, dass damit der Knoten geplatzt ist.“

Das nächste Rennen für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team ist am 8. Mai der Monaco E-Prix, der 7. Lauf zur ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft.

26.04.2021 / TSP/Motorracetime / Bilder: Porsche / Motorracetime.de
   

Jahreshauptversammlung des AMC Duisburg 20201
Vorstand einstimmig entlastet

Am Mittwoch fand die Jahreshauptversammlung des AMC Duisburg 1950 e. V. (DMV) statt. Nach dem Rechenschaftsbericht des Vorstandes und dessen Entlastung wurde neu gewählt. Der Vorstandsvorsitzende Robert Lünsmann (Gesundheit) und der 2. Vorstandsvorsitzende Reinhard Walther (Beruflich) standen für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung. Die beiden Mitglieder werden dem Verein allerdings auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Zum neuen 1. Vorstandsvorsitzenden wurde Norbert Zander gewählt. Ihm zur Seite als 2. Vorstandsvorsitzender wird ihm André Wichers unterstützen. Beide wurden einstimmig gewählt. Thomas Simon (Vorstand Finanzen) wurde ebenfalls einstimmig gewählt und bleibt weiterhin gleichzeitig Vorstand Öffentlichkeitsarbeit des AMC Duisburg e. V. Bestätigt wurden ebenso einstimmig Heino Lutz (Vorstand Sport), Johannes Georg Kreuer (Vorstand Geschäftsstellenleiter) und Norbert Zander (Vorstand Klassik). Udo Miehlke wurde neu gewählt und sitzt den Vorstand Soziales vor.

Bei den sportlichen Aktivitäten wird der AMC Duisburg in der Nürburgring Langstrecken Serie (NLS) mit Michael Bohrer und Benjamin Leuchter wieder an den Start gehen sowie das 24h Rennen auf der Nordschleife bestreiten. Maximilian Götz wird in diesem Jahr wieder in der DTM an den Start gehen auf einem Mercedes GT3. Hinzu kommen Rennen in der NLS und das 24h Rennen. Dort wird Kenneth Heyer ebenfalls am Start sein.

Bei dem ADAC Racing Weekend bestreitet die STT (Spezial Tourenwagen Trophy) ihre Rennen. Dort startet Johannes Georg Kreuer. Das Team Rüddel Racing wird wieder bei der Klassik an den Start gehen. Am 01. August veranstaltet der AMC Duisburg das 7. Oldtimer Treffen im Sportpark Wedau auf der Dreieckswiese. Nicht stattfinden wird, bedingt durch Corona die 2. AMC-Klassik Rundfahrt.

22.04.2021 / TSP / Motorracetime.de
Bild von links: Thomas Simon, Norbert Zander und André Wiechers

Klassensiege für die Piloten des AMC Duisburg e. V. beim NLS-Rennen auf dem Nürburgring
 
Großer Jubel bei Manthey-Racing. Michael Christensen, Kévin Estre und Lars Kern fuhren mit dem Porsche 911 GT3 R zum Sieg beim NIMEX 45. DMV 4h-Rennen. Für den Rennstall aus Meuspath unweit des Nürburgrings war es der 54. NLS-Sieg in der 25-jährigen Teamgeschichte. Dem Franzosen Estre gelang zudem ein neuer Rundenrekord auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs-Kurzanbindung und Nordschleife. Mit einer Zeit von 7:56,087 Minuten unterbot der Franzose die bisherige Bestmarke von Klaus Bachler aus dem Jahr 2018 um 0,172 Sekunden. Die Fahrzeuge auf den Positionen zwei und drei trennten am Ende nur 0,964 Sekunden. Frédéric Makowiecki und Dennis Olsen belegten im Porsche 911 GT3 von Frikadelli Racing Platz zwei vor Michele Beretta und Geburtstagskind Nicki Thiim im Audi R8 LMS von Phoenix-Racing.
Auch die Piloten des AMC Duisburg e. V., Michael Bohrer und Benjamin Leuchter konnten mit neuen Rundenrekorden und Klassensiege überzeugen. Michael Bohrer schrieb gleich ein erstes Kapitel des Teamerfolges für X85racing. Dem frisch gegründeten Rennstall gelang der Sieg in der Klasse H2. Ebenso wurde mit dem Renault Clio RS #685 im Qualifying die schnellste Runde eines Cup-Clio mit 9:16,435 min und im Rennen mit 9:20,602 min die schnellste Rennrundenzeit von Michael Bohrer gefahren. Mit ihm wechselten sich Teamchef Gerrit Holthaus und Marc Wylach am Steuer ab.
Nachdem der erste Lauf der NLS dem Wetter zum Opfer fiel, war die Eifel dann beim zweiten Rennwochenende gnädiger. Zwar herrschten am Freitag sowie am Samstag niedrige Temperaturen, doch blieb es trocken und zwischendurch zeigte sich die Sonne am Frühlingshimmel. Der X85racing Clio bereitete am Trainingsnachmittag noch ein paar Probleme, die sich jedoch als lösbar entpuppten. Wie gut das Auto läuft, bewies der ehemalige Peugeot Werkspilot Michael Bohrer am Samstagmorgen mit einer fabelhaften Qualifikationszeit. Dementsprechend ging es von der Pole-Position in der Klasse H2 pünktlich um 12:00 Uhr in das Rennen über vier Stunden.
Auch hier setzte Bohrer ein weiteres Ausrufezeichen und definierte die schnellste Rennrunde eines Cup-Clio auf der NLS-Variante des Nürburgrings. So führte das Team die Klasse souverän an. Da die stärksten Gegner durch technischen Defekt oder verunfallt ihr Rennen nicht beenden konnten, stand beim Überqueren der Zielflagge X85racing nach 24 absolvierten Runden als Gewinner ganz oben auf dem Podest. Der Vorsprung zum Zweitplatzierten betrug über eine Runde, obwohl sich zwischendurch auch wieder auftretende Elektronikprobleme bei der #685 bemerkbar machten. Doch innerhalb weniger Minuten wurde im Rennbetrieb der Fehler gefunden und eine defekte Zündspule in Windeseile getauscht.

Michael Bohrer, Pilot #685: „Im Training habe ich dann bei idealen Streckenbedingungen zeigen können, was das Auto kann. Ich bin stolz, hier solch eine Zeit gesetzt zu haben. Im Rennen durfte ich den Start fahren, der ideal verlief und ich konnte den Vorsprung ausbauen. In meiner letzten Runde vor dem Fahrerwechsel brannte ich auch die schnellste Runde in den Asphalt. Das zeigt, dass wir auch über die Distanz unsere Leistung voll abrufen können. Anschließend konnten meine Teamkollegen souverän ihre Stints abspulen. Die Probleme vor Schluss machten es noch mal spannend, aber das Team hat ruhig reagiert. Routiniert und schnell wurde das Problem behoben. Also da kann ich nur ein großes Lob an die Mannschaft geben. Motorsport ist Mannschaftssport, da hat jeder zu diesem Erfolg beigetragen. Ich freue mich darüber, neben dem Siegerpokal auch die beiden Rekorde vom Nürburgring mitzunehmen. Lauf drei greifen wir in der Grünen Hölle wieder an!“

Das Team von Max Kruse Racing feierte mit beiden VW Golf GTI TCR einen Doppelsieg in der Klasse SP3T beim zweiten Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS). Von den Plätzen P1 und P2 ins Rennen gestartet, konnte die #333 mit Frédéric Yerly, Tom Coronel sowie Jasmin Preisig vor dem Schwesterauto (#10), das von Benny Leuchter, Andreas Gülden sowie Matthias Wasel P1 pilotiert wurde, über die Ziellinie fahren.

Das Wochenende lief für Max Kruse Racing fantastisch. Bereits im freien Training am Freitag sorgte das Team für einen Paukenschlag. Mit 8:40,3 Minuten stellte Benny Leuchter auf der #10 einen neuen Rekord auf: So schnell hatte vorher noch nie ein TCR-Rennwagen im Rahmen der NLS die Nürburgring-Nordschleife umrundet

Benny Leuchter: „Mega Wochenende! Ein guter Einstand in die NLS-Saison für Max Kruse Racing. Zwei Autos am Start – P1 und P2, einen neuen Rundenrekord für TCR-Fahrzeuge aufgestellt. Die Performancemaßnahmen, die wir im Winter umgesetzt haben, waren der richtige Schritt. Danke an alle Beteiligten, dass wir jetzt so weit mit den Autos sind. Doppelpole und Doppelsieg, was will man mehr? Glückwunsch an die #333, das war heute einfach die stärkere Kombo. Wir schlagen aber definitiv zurück. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Rennen.

Der dritte Lauf der NLS steht am 1. Mai auf dem Plan beim 62. Eibach ADAC ACAS Cup. Die Startampel schaltet um 12:00 Uhr auf Grün, der Livestream startet mit dem Zeittraining am Renntag um 8:30 Uhr.

21.04.2021 / TSP / Motorracetime.de
   

Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V. zurück in der DTM
 
Ab dieser Saison startet Maximilian Götz vom AMC Duisburg wieder in der DTM. Nach erfolgreichen Jahren in der ADAC GT Masters geht es nun mit dem Mercedes-AMG Haupt Racing Team in die DTM Saison 2021. Die DTM spulte in der vergangenen Woche bei den Testtagen auf dem Hockenheimring gemeinsam die ersten Kilometer ab.

Für Maximilian Götz verliefen die DTM-Tage positiv. Auf dem Hockenheimring zeigte sich das Haupt Racing Team in beeindruckender Frühform und verbuchte sogleich einen Doppelerfolg: Im Mittwochstest erzielte Maximilian Götz (#4) bei schwierigen Wetterbedingungen, nasskalt und einer schneebedingten Unterbrechung, die Tagesbestzeit mit 1.36.590 Minuten, gefolgt von Teamkollege Vincent Abril (#5) auf Rang zwei. Auch am Donnerstag zählten Götz und Abril wieder zur absoluten Spitzengruppe. Die beiden HRT-Piloten knüpften nahtlos an die Performance des Vortages an. So sicherte sich Abril in der ersten Session des Tages die schnellste Rundenzeit (1:36.205 Minuten) aller Teilnehmer, gefolgt von Götz auf Rang vier.
Über beide Tage hinweg sammelte das Haupt Racing Team wertvolle Testkilometer für die anstehende DTM-Saison, die Mitte Juni in Monza auf dem Autodromo Nazionale di Monza ihren Auftakt feiert und insgesamt 16 Wertungsläufe umfasst. Im Rahmen der Saisonvorbereitung finden mit den Testtagen auf dem Lausitzring (4.-6. Mai) noch zwei weitere Probefahrten statt, die gleichzeitig als Generalprobe fungieren.
Maximilian Götz, Mercedes-AMG Team HRT #4: „Wir haben am Mittwoch unser Programm sehr gut abgearbeitet und konnten vor dem Schnee-Einbruch einige Kilometer auf der Rennstrecke sammeln. Da wir nicht viele Testtage haben, zählt tatsächlich jeder Meter, um genügend Daten zu sammeln und zu analysieren. Das Team hat über beide Tage einen super Job gemacht und die Zusammenarbeit mit den Jungs hat gut funktioniert. Am Lausitzring werden wir versuchen, an die starken Resultate von diesem Wochenende anzuknüpfen. Es ist einfach ein tolles Gefühl, wieder zurück in der DTM zu sein.“

11.04.2021 / TSP / Motorracetime.de
 
   

Kollision kostete Lotterer ein Podestplatz

Turbulenter Europa-Auftakt für die ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft: Das spannende und ereignisreiche dritte Saisonrennen auf dem Stadtkurs in Rom, bei dem Pascal Wehrlein (GER) im Porsche 99X Electric den siebten Platz belegte und wertvolle Punkte für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team holte, war geprägt von zahlreichen Führungswechseln und Kollisionen im Kampf um die Spitze. Typisch für den turbulenten Rennnachmittag in der Ewigen Stadt war, dass das Rennen hinter dem Safety Car gestartet und schließlich auch beendet wurde.
Mit einem starken Qualifying und der zweitschnellsten Zeit im Kampf um die Super Pole sicherte sich der gebürtige Duisburger, André Lotterer, wie schon sein Teamkollege Pascal Wehrlein beim Saisonauftakt im saudi-arabischen Diriyah, einen Platz in der ersten Startreihe für das Rennen am Samstag. Auf der 3,385 Kilometer langen Strecke im Stadtbezirk Esposizione Universale di Roma konnte er diese viel versprechende Ausgangsposition allerdings nicht für ein Top-Resultat nutzen. Gleich in der ersten freien Runde nach dem Start, der wegen der teilweise noch nassen Strecke hinter dem Safety Car erfolgte, kam es durch ein missglücktes Überholmanöver zu einer Kollision mit dem Spitzenreiter. Von der Rennleitung gab es dafür eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe. Am Ende wurde er schließlich als Sechzehnter gewertet. Sein Teamkollege Pascal Wehrlein, als Achter gestartet, konnte im Porsche 99X Electric mit der Startnummer 99 zeitweise bis auf den vierten Platz nach vorne fahren. Er kam schließlich als Siebter ins Ziel.
André Lotterer, Porsche-Werksfahrer (#36): „Ich hatte ein gutes Qualifying und war sehr zuversichtlich für das Rennen. Nach dem Safety-Car-Start war ich hinter dem Spitzenreiter, und als der vor Kurve 7 früh bremste, wollte ich innen an ihm vorbei. Doch als er mich sah, machte er die Tür zu und es kam zur Kollision. Das ist echt traurig, denn unser Auto war schnell und wir hätten gewinnen können. Heute haben wir leider eine große Chance nicht genutzt.“

André Lotterer, der in Rom in der letzten Saison bereits zweimal auf dem Podium stand, musste das Rennen am Sonntag aus der vorletzten Reihe starten. Weil er im Qualifying zu viel Energie verbrauchte, wurde seine schnellste Runde in der Super-Pole gestrichen. Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team entschloss sich daraufhin, den Antriebsstrang des Porsche 99X Electric mit der Startnummer 36 auszutauschen und damit einen Startplatz von hinten sowie eine 10-Sekunden-Stop-and-Go-Strafe im Rennen in Kauf zu nehmen. Von hinten gestartet wurde Lotterer dann auf Rang 15 gewertet.
Pascal Wehrlein, der von Startplatz drei in das Rennen gegangen war, überquerte auf Rang vier die Ziellinie, wurde aber als Dritter gewertet, da der Drittplatzierte zu viel Energie verbraucht hatte und nachträglich disqualifiziert wurde

André Lotterer: „Für mich war das, wie schon in Diriyah, ein hartes Wochenende ohne Punkte. Trotzdem denke ich, dass wir auch diesmal wieder unser Potential gezeigt haben. Das Podium für Pascal ist eine Motivation für das ganze Team. Es sind Kleinigkeiten, an denen wir noch arbeiten müssen, um in Valencia um den ersten Sieg fahren zu können.“

12.04.2021 / TSP / Motorracetime.de / Bilder: Porsche / Motorracetime.de
 
   

NLS-Saisonauftakt aufgrund von Schneefall abgesagt
  
Der Saisonauftakt der Nürburgring Langstrecken-Serie konnte nicht wie geplant durchgeführt werden. Nachdem das Zeittraining am Morgen kurzzeitig aufgenommen wurde, musste es nur wenige Minuten später aufgrund einsetzenden Schneefalls mit der roten Flagge unterbrochen werden. Eine Wiederaufnahme war nicht möglich. So blieben die Rennboliden der AMC Duisburg e. V. Piloten in der Box und im Fahrerlager

Die Rennleitung machte sich nach der Unterbrechung in regelmäßigen Abständen ein Bild vom Zustand der Rennstrecke und kontaktierte unterschiedliche Wetterdienste für Vorhersagen. Daneben fanden Gespräche mit den Fahrersprechern und der Reifenindustrie statt. Um 11:30 Uhr folgte dann die Absage: „Die aktuellen Streckenverhältnisse lassen eine sichere Durchführung des Rennens nicht zu. Zudem ist für den Nachmittag keine deutliche Wetterbesserung in Aussicht“, sagte Rennleiter Frank Taller.
Für Maximilian Götz war zu diesem Zeitpunkt bereits alles gelaufen. Nach einem Trainingsunfall von Daniel Juncadella am Freitag im Streckenbereich Schwalbenschwanz war der gelbe AMG Mercedes GT3 vom Team GetSpeed bei dem Anprall so stark beschädigt worden, dass er am vierstündigen Rennen nicht teilnehmen kann. Meldungen über Personenschäden gibt es nicht.

„Es ist natürlich schade, dass das Rennen abgesagt wurde. Uns trifft es jedoch nicht so hart, da wir auf Grund des Unfalls von Juncadella nicht hätten starten können“, so Maximilian Götz nach Bekanntgabe der Rennabsage.

„Die Testfahrten am Freitag verlief viel versprechend. Unser Clio hat heute gar nicht die Boxengasse gesehen weil die Startampel schon wieder auf Rot war“, so Michael Bohrer zum Renntag.
Das zweite Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie, das NIMEX 45. DMV 4-Stunden-Rennen, findet am 17. April 2021 statt.

28.03.2021 / CS / Motorracetime.de
   

AMC-Piloten starten in die Rennsaison 2021
  
Die Nürburgring Langstrecken-Serie startet mit einem großartigen Teilnehmerfeld in die Saison 2021. 146 Fahrzeuge haben für die 66. ADAC Westfalenfahrt am 27. März 2021 ihre Nennung abgegeben. Dabei ist alles, was Rang und Namen hat, genauso wie eine handvoll Überraschungen. Leider sind auch in diesem Jahr bis auf weiteres Zuschauer an der Rennstrecke aufgrund der Pandemie ausgeschlossen.

Mit an dem Start sind auch die Piloten des AMC Duisburg e. V.. Maximilian Götz wird das Rennen im Mercedes AMG GT3 für das Team Mercedes-AMG GetSpeed mit der Startnummer 2 (Klasse SP9) bestreiten. Seine Teamkollegen sind Raffaele Marciello, Fabian Schiller und Daniel Juncadella. „Wir kommen gut vorbereitet in die Eifel und wollen um den Gesamtsieg fahren“, so Maximilian Götz. In der gleichen Klasse startet Lance David Arnold. Zusammen mit Sven Müller bestreiten sie das Rennen auf einem Porsche 911 GT3 R mit der Start-Nr. 3 vom Team Falken Motorsports.

Mit einem neuen Team bestreitet Michael Bohrer die Saison 2021. Mit dem Team X85 Racing setzen sie auf den bewährten Renault Clio RS Cup. Mit ins Lenkrad greifen werden Gerrit Holthaus (Teamchef) und Marc Wylach. Wie in der vergangenen Saison geht es wieder um Klassensiege in der Klasse H2 und gute Plätze in der Gesamtwertung.

Michael Bohrer: „Ich wünsche mir, dass trotz der noch schwierigen Umstände im Motorsport, bedingt durch die Pandemie, genügend Mitstreiter in der Klasse antreten, um genügend Punkte zu sammeln. Noch größer ist der Wunsch wieder die Fans rund um die Nordschleife und im Fahrerlager zu sehen. Wir blicken zuversichtlich auf die Saison und werden unser Bestes in der Grünen Hölle geben, ich bin Gerrit für die Chance, weiterhin mit dem Clio auf der schönsten Rennstrecke der Welt zu fahren, sehr dankbar!“

Das Team Max Kruse Racing setzt an diesem Wochenende gleich zwei VW Golf GTI TCR ein. Mit der Start-Nr. 10 geht Teammitbesitzer Benjamin Leuchter an den Start. Bestreiten wird er das Rennen mit Andreas Gülden und Mathias Wasel. Auch hier in der Klasse SP3T geht es um den Klassensieg und eine gute Platzierung in der Gesamtwertung. Im zweiten Golf GTI TCR mit der Nr. 333 sitzen Frédéric Yerly und Tom Coronel.

Die 66. ADAC Westfalenfahrt startet am Samstagmittag pünktlich um 12 Uhr über die Distanz von vier Stunden. Zuvor werden im Zeittraining von 08:30 bis 10:00 Uhr die Positionen in der Startaufstellung ausgefahren.

25.03.2021 / CS / Motorracetime.de
   
   

Siegerehrung des AMC Duisburg e. V. 1950 im DMV

Auf Grund der Coronabestimmungen konnte in diesem Jahr die Clubfeier des AMC Duisburg e. V. 1950 im DMV nicht im Clublokal des DSV 98 stattfinden. Aus diesem Grund machte sich Thomas Simon (Vorstand Presse und Finanzen) auf den Weg, den Teilnehmern den verdienten Pokale zu überreichen.

In der letzten Saison waren die aktiven Piloten des AMC Duisburg ausschließlich auf der Rundstrecke unterwegs. In der Gesamtwertung ging es bis zum letzten Rennen spannend zu.
 
Gesamtsieger bei der Automobil Rundstrecke wurde der Mercedespilot Maximilian Götz (Bild: links), der seine Rennen bei der ADAC GT Masters, GTC Race und beim 24h-Rennen bestritt und 161,21 Punkte einfahren konnte. In dieser Saison wird der Mercedeswerkspilot wieder in der DTM starten. Zweiter wurde Kenneth Heyer mit 119,46 Punkten. Auf einem Mercedes GT3 bestritt er Rennen zur VLN, 24h und dem GTC Race. Rang drei ging an Benjamin Leuchter der zusammen mit Max Kruse das Wolfsburger Produkt VW Golf GTI mit dem eigenen Team Max Kruse Racing einsetzt. Bei den Rennen zur VLN und der DMV National Endurance Series (NEC) konnte Leuchter 99,41 Punkte einfahren.
Michael Bohrer (Bild: rechts), der ausschließlich Rennen der VLN bestritt, konnte bei allen Rennen mit dem Renault Clio in der Klasse H2 auf das Siegerpodest fahren und sich Klassensiege sichern. Mit 92,69 Punkten, knapp hinter Leuchter, belegte er den vierten Rang in der AMC – Meisterschaft. In der kommenden Saison wird er wieder bei der VLN bzw. NLS starten, allerdings mit einem neuen Team (X85 Racing). Zum Einsatz kommt wieder ein Renault Clio III RS. Seine Fahrerkollegen sind Geritt Holthaus und Marc Wylach.
Rang fünf ging an Johannes Georg Kreuer (Bild: rechts) der mit seinem knallgelben Donkervoort D8R bei der Spezial-Tourenwagen-Trophy, kurz STT startet. Er konnte 40,21 Punkte auf sein Konto verbuchen. In der kommenden Saison wird er wieder bei der STT starten. Zusammen mit dem ADAC Race Weekend wird er an fünf Rennwochenenden an den Start gehen.

11.03.2021/ YB /motorracetime.de
   

André Lotterer startete in die Formel E Weltmeisterschaft
 

Die ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft startete am 26. und 27. Februar mit zwei Nachtrennen in die neue Saison. Austragungsort ist Diriyah in Saudi-Arabien. Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team setzt auf dem 2,495 Kilometer langen Kurs nahe der Hauptstadt Riad zwei Porsche 99X Electric mit dem Duisburger Piloten André Lotterer (Start-Nr. 36) und Pascal Wehrlein (Start-Nr. 99) ein.

Für André Lotterer verlief der Start in die neue Rennsaison nicht optimal. Der Routinier startete das Rennen als Siebter des Qualifyings. Wegen eines Reifenschadens musste er mit seinem Porsche 99X Electric in der Schlussphase an die Box und fiel dadurch zurück. Das Rennen eins beendete er dann auf Rang sechzehn. Teamkollege Wehrlein kam auf Platz fünf ins Ziel. Zwei Safety-Car-Phasen in der Schlussphase verhinderten seinen Angriff auf die Spitze.

André Lotterer, Porsche-Werksfahrer (#36): „So hatte ich mir mein erstes Rennen der neuen Saison nicht vorgestellt. Der Porsche 99X Electric fühlte sich wie schon im Training und Qualifying gut an, aber bei der Performance müssen wir noch zulegen. Dazu bin ich dann wohl auch noch über ein Teil gefahren, das auf der Strecke lag, so dass ich mit einem defekten Reifen an die Box musste. Auch wenn ich heute keine Punkte geholt habe, bin ich für das Rennen am Samstag trotzdem zuversichtlich.“
Auch am Folgetag war das Glück nicht auf Lotterers Seite. Nach einem Unfall auf einem schnellen Streckenabschnitt im freien Training musste sein Porsche 99X Electric neu aufgebaut werden. Das war bis zum Qualifying nicht zu schaffen, so dass er das 45-Minuten-Rennen (plus eine Runde) aus der Boxengasse in Angriff nehmen musste. Fünf Positionen konnte er auf der Strecke gut machen – und profitierte ebenfalls nachträglich von den von der Rennleitung verhängten Zeitstrafen. Weil nach mehreren Unfällen Fahrzeugteile auf der Strecke lagen, wurde das Rennen kurz vor Schluss abgebrochen. André Lotterer wurde auf Platz elf gewertet, Teamkollege Wehrlein belegte Platz 10.

André Lotterer,: „Schade, dass wir heute nicht zeigen konnten, welche Fortschritte wir im Vergleich zur Vorsaison gemacht haben. Für mich war es leider ein Wochenende zum Vergessen. Gestern eine Schraube im Reifen, heute der Unfall im freien Training, so dass ich das Qualifying auslassen musste. Großer Dank an meine Crew, die das Auto rechtzeitig zum Rennen repariert hat. Jetzt kann es in Rom nur besser werden.“

02.03.2020 / TSP / Motorracetime.de / Bilder: Porsche / Motorracetime.de
   

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