BERICHTE

5. Oldtimer Treffen des AMC Duisburg e. V. im DMV

Nach dem erfolgreichen 4. Oldtimer Treffen des AMC Duisburg e. V. im vergangenen Jahr mit 350 PKW-Oldtimern und rund 30 Motorrädern findet auf der „Dreieckswiese“ im Sportpark Duisburg am 25. August 2019 das 5. Oldtimer Treffen des AMC Duisburg e. V. im DMV an der Kruppstraße statt. Erwartet werden wieder viele Klassiker der Pkw-Geschichte. Zugelassen sind alle Fahrzeuge die älter als 30 Jahre sind. Das Ausstellen der Fahrzeuge und der Besuch ist kostenfrei. Das Restaurant DSV 98 Am Bertasee wird für das leibliche Wohl vor Ort sorgen. Ein Bierwagen sorgt für Getränke. Auch fehlt nicht der Grill, Kaffee und Kuchen sind ebenfalls im Angebot. Genügend Sitzgelegenheiten für Fachgespräche und Erfahrungsaustausch sind ausreichend vorhanden. Beginn der Veranstaltung ist um 10.00 Uhr und wird bis zum späten Nachmittag stattfinden. Ansprechpartner der Veranstaltung ist Robert Lünsmann (0173/9455055).
Zusätzlich zum Oldtimer Treffen des AMC Duisburg e. V. findet in diesem Jahr die 1. Oldtimer-Ausfahrt statt. Start ist auf der Dreieckswiese geht über drei Stunden mit Pausen und rund 80 km. Angefahren werden Punkte im Duisburger Süden, Mülheim Ruhr und dem Baldeneysee.

Robert Lünsmann (1. Vorsitzender des AMC Duisburg e. V.): „Wir waren mit der Resonanz der bisherigen Oldtimertreffen sehr zufrieden. In diesem Jahr veranstalten wir erstmals eine Rundfahrt. Einige Anmeldungen liegen vor und freuen uns auf eine rege Teilnahme. Wir hoffen auch in diesem Jahr wieder viele Fahrer und Fahrerinnen mit ihren Automobilschätzen in Duisburg begrüßen zu können. Natürlich muss das Wetter mitspielen. Unser Dank geht auch an den Duisburger Sportpark, der uns dies auch in diesem Jahr auf der Dreieckswiese ermöglicht. Wir hoffen wieder auf reges Interesse der Oldtimerbesitzer - und Interessierten.“
19.08.2019 / TSP / Motorracetime.de
 

500. Rennen: DTM feiert am Lausitzring besonderes Jubiläum

Die DTM feiert ein besonderes Jubiläum: Am Sonntag, 25. August, wird die beliebteste Tourenwagen-Rennserie Europas auf dem Lausitzring das 500. Rennen ihrer Geschichte austragen. Die DTM ist somit eine der traditionsreichsten Rennserien weltweit, die seit ihrem Start 1984 an bislang 342 Veranstaltungswochenenden 498 Rennen ausgetragen hat. Bei der DTM-Veranstaltung in der Lausitz (23.–25. August) stehen wie gewohnt zwei Rennen auf dem Programm – eines am Samstag und eines am Sonntag (Start jeweils 13:30 Uhr).
Dass die 500er-Marke ausgerechnet am Lausitzring geknackt wird, ist durchaus passend. Eigentümerin des Lausitzrings ist die international führende Expertenorganisation DEKRA, die wiederum in diesem Jahr ein spezielles Jubiläum feiert: die seit 30 Jahren bestehende Partnerschaft mit der DTM, die zu den längsten im weltweiten Motorsport gehört. Außerdem ist die östlichste Rennstrecke Deutschlands seit 20 Jahren fester Bestandteil des DTM-Kalenders. Seit 2000 wurden 23 Rennen auf dem „modernsten Traditionskurs“ der DTM ausgetragen.
Das Kürzel DTM hat sich in 35 Jahren zu einem international bekannten Markenzeichen entwickelt. Was 1984 unter dem Namen „Deutsche Produktionswagen-Meisterschaft“ ihren Anfang nahm, ist heute eine weltweit bekannte Rennserie, mit attraktiven und abwechslungsreichen Motorsport-Veranstaltungen in Deutschland, Europa – und auch bald erneut in Asien: Am 23./24. November steht im japanischen Fuji das „Dream Race“ auf dem Programm, wo Fahrzeuge der SUPER-GT-Rennserie und der DTM in zwei nach DTM-Format ausgetragenen Rennen gegeneinander antreten.
„Laut. Nah. Dran.“, lautet das Motto der DTM. Aber die DTM ist mehr als „nur“ Motorsport. Heute bieten die Rennwochenenden auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm in familienfreundlicher Festival-Atmosphäre mit Autogrammstunden der Stars, Gewinnspielen, Livekonzerten und Einblicken hinter die Kulissen der DTM. Zudem wird die DTM derzeit in 30 Ländern live im TV übertragen und kann im Rest der Welt über die offiziellen Livestreams auf DTM.com, YouTube und in der mobilen DTM-App verfolgt werden.
Gerhard Berger, 1. Vorsitzender ITR e. V.: „500 Rennen sind ein wirklich beeindruckender Meilenstein in der Erfolgsgeschichte DTM. Dass wir am Lausitzring dieses besondere Jubiläum erleben dürfen, macht mich als ITR-Vorsitzender besonders stolz. In 35 Jahren hat sich die DTM zu einer der beliebtesten und spektakulärsten Rennserien der Welt entwickelt – auch dank der seht guten Arbeit meiner Vorgänger bei der ITR sowie der tatkräftigen Unterstützung der Hersteller und unsere Partner. Ein besonderer Dank gilt Gründer Hans Werner Auftrecht für seinen jahrelangen, unermüdlichen Einsatz für die Serie. Selbstverständlich gab es Höhen und Tiefen, aber die Fans sind der DTM immer treu geblieben. Diese Treue ist für uns Verpflichtung und Ansporn zugleich, die DTM für die Zukunft weiterzuentwickeln – damit wir alle gemeinsam diese Erfolgsgeschichte noch lange weiterschreiben dürfen.“
Der Ticket-Vorverkauf für das Rennwochenende am Lausitzring (23.–25. August) hat bereits begonnen. Bestellt werden können Tickets über die offizielle Homepage www.DTM.com/tickets und die DTM-Ticket-Hotline 0180 6 386386 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem deutschen Mobilfunknetz). Die Hotline ist montags bis freitags sowie am Rennwochenende auch samstags und sonntags jeweils von 8:00 bis 18:00 Uhr geschaltet.

Maximilian Götz zweimal auf Rang sechs auf dem Nürburgring

Auf dem Nürburgring fanden die Läufe neun und zehn der ADAC GT Masters vor über 18.000 Zuschauern statt. In den beiden Qualifikationssitzungen lief es für den AMC Piloten Maximilian Götz in der gelben Mamba nicht optimal.

In einem einmal mehr enorm ausgeglichenen Qualifikationstraining, in dem ihm lediglich vier Zehntelsekunden zur Pole Position fehlten, hatte Dontje die „MANN-FILTER Mamba“ mit der 47 auf den 13. Startplatz gestellt. „Ich hatte ein bisschen Pech, weil ich auf meiner ersten schnellen Runde von den roten Abbruchflaggen gestoppt wurde und gegen Ende in Verkehr geriet“, erzählte der Niederländer. Im Startgetümmel der 31 GT3-Boliden von sieben verschiedenen Marken kam der Niederländer sauber durch, kehrte als Zehnter aus der ersten Runde zurück, machte in der Folge mit einem starken Manöver eine weitere Position gut und übergab den gelb-grünen Mercedes-AMG GT3 auf Rang 9 liegend an Partner Maximilian Götz, der sich in der Folge in bewährter Manier auf den Vormarsch begab. Bis ins Ziel war der Pilot des AMC Duisburg über weite Strecken der schnellste Mann auf der 3,6 Kilometer langen Strecke, verkürzte den Rückstand zur Spitze sukzessive und überholte in eindrucksvoller Manier noch drei Konkurrenten. „Das Auto war richtig gut, Jungs wie Asch oder Vanthoor überholt man ja nicht einfach so“, freute sich Maximilian Götz.
Nachdem ihm im nassen Qualifying am Sonntagmorgen keine perfekte Runde gelungen und er so nur von Position 12 aus ins Rennen gegangen war, legte Götz nach dem Start los wie die Feuerwehr, überholte zwei gegnerische Fahrzeuge und übergab die „MANN-FILTER Mamba“ als eines der letzten Autos im Feld kurz vor dem Schließen des Boxenstoppfensters an Dontje, der auf Position 8 wieder auf die Piste ging und nahtlos an die angriffslustige Fahrweise des Teamkollegen anknüpfte. Bis ins Ziel überholte der Niederländer weitere zwei Fahrzeuge und brachte den gelb-grünen Boliden als Sechster ins Ziel. Weil vor ihnen ein nicht punktberechtigtes Fahrzeug abgewunken wurde, kassierten Götz/Dontje wie am Vortag die Punkte für Rang 5.
„Keine schlechte Ausbeute, aber auch nicht das, was wir uns vorgestellt hatten“, gestand Routinier Götz. „Im Rennen lief es wieder super, wir haben viele Positionen gutgemacht. Wir hatten wie gestern den Speed, um aufs Podium zu fahren. Aber das nützt in diesem starken Feld halt nichts, wenn das Qualifying nicht perfekt läuft. 22 Punkte insgesamt an diesem Wochenende – das nennt man Schadensbegrenzung.“ Stallgefährte Dontje stimmte zu: „Wir waren im Rennen richtig gut unterwegs, das Auto war klasse, ich hatte tolle Kämpfe, es hat riesig Spaß gemacht. Zweimal Platz 6 ist nicht schlecht. Aber es ist nicht da, wo wir hinwollten.“
Weiter geht es mit der ADAC GT Masters am zweiten Septemberwochenende auf dem Hockenheimring.

19.08.2019 / TSP / Motorracetime.de
   

Rüddel Racing holt wieder viele Pokal beim AvD Oldtimer GP auf dem Nürburgring
Frustriertes Wochenende für Maximilian Götz in Zandvoort

Beim 47. AvD-Oldtimer-Grand-Prix vom 9. bis 11. August 2019 auf dem Nürburgring sammelte das Rüddel Racing Team vom AMC Duisburg e. V. wieder viele Pokale. Beim Revival Deutsche Rennsport-Meisterschaft sowie der 100 Meilen Trophy sicherten sich Heinz Schmersal und Mike Stursberg im Ford Escort RS 1800 MK2 im Rennen am Samstag und Sonntag jeweils den Klassensieg. Bei der AvD-Tourenwagen- und GT-Trophäe ging Schmersal / Stursberg im Ford Escort RS 1600 MK1 an den Start. Im 1h-Rennen überquerten sie auf Rang zwei in der Gesamtwertung, nur geschlagen vom Peter Stöhrmann Jr., mit dem gleichen Fahrzeug, welches von Rüddel Racing aufgebaut wurde und betreut wird. Ex-DTM- und ITC-Boliden gingen bei den Tourenwagen Classic an den Start. Robert Rüddel setzte dort wieder den RS 1800 MK2 ein. In dem extremen Leistungsstarken Feld beendeten Heinz Schmersal und Mike Stursberg in der Gesamtwertung das Rennen auf Platz zwölf. In der Klasse wurden sie hinter dem Gesamtsieger Peter und Stefan Mücke im Ford Zakspeed Turbo und Adrian Grenz im Porsche 911 3.0 RS dritter.
Frustriert war dagegen die Besatzung der „MANN-FILTER Mamba“ mit der Nummer 47 mit Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V.. Nachdem Dontje wegen Problemen am Antiblockiersystem im nassen Zeittraining nicht über Startposition 26 hinausgekommen war, lief im Rennen zunächst alles nach Fahrplan. Bis auf Rang 20 nach vorne gefahren, attackierte der Lokalmatador vor dem bevorstehenden Fahrerwechsel an Götz nochmals voll – und das ging in Runde 16 leider schief. „Das Rennen hatte prima begonnen, ich fand schnell einen guten Rhythmus und konnte einige Positionen gutmachen“, schilderte Dontje. „Beim Anbremsen der ersten Kurve, der Tarzan Bocht, habe ich dann den heute extrem starken Rückenwind von 100 km/h unterschätzt und meinen Bremspunkt minimal verpasst. Zum Glück wurde das Auto beim Anprall nur leicht beschädigt. Morgen gibt’s für Max und mich nur eine Devise: Voller Angriff!“
Nach dem Ausfall am Samstag gab’s für Götz/Dontje auch tags darauf auf dem 4,3 Kilometer langen Dünenkurs direkt an der Nordseeküste einen Nuller. Nach einem für seine Ansprüche enttäuschenden 13. Startplatz von Maximilian Götz warf eine Boxendurchfahrtsstrafe von Indy Dontje wegen Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h in der Boxengasse beim Fahrerwechsel das deutsch-niederländische Gespann weit aus den Punkterängen. Mehr als Platz 21 war so am Ende nicht mehr drin. In der Gesamtwertung fielen Götz/Dontje auf die neunte Position zurück. Weil auch andere Top-Autos in Zandvoort Federn ließen, wuchs der Rückstand auf die Tabellenspitze allerdings nur unwesentlich auf nun 51 Zähler an. In der Teamwertung rückte das MANN-FILTER Team HTP auf den fünften Rang vor.
Besser erging es dem Schwesterauto mit Fabian Vettel, Bruder des F1 Piloten Sebastian und Philip Ellis. Am Samstag fuhren sie von Rang 24 auf 7 und waren die besten Mercedespiloten Am Sonntag sicherten sie sich nach einem spannenden Rennen Rang 3 und den Platz auf dem Siegerpodest. Für Fabian Vettel war es in seiner Debütsaison der erste Podestplatz und rückte in der Juniorwertung auf den dritten Rang nach vorne.

Bei der ADAC TCR Germany absolvierte Lance David Arnold einen Gaststart. Im VIP-Auto vom Hyundai Team Engstler bestritt Arnold im Hyundai i30 N TCR jeweils ein Rennen am Samstag und Sonntag. Im ersten Rennen überquerte er auf Rang sieben die Ziellinie. Von Startplatz zwei ging er am Sonntag in das 30-minütige Rennen und wurde auf Rang vier abgewunken.

13.08.2019 / TSP / Motorracetime.de
   
   

ADAC GT Masters - Saisonhalbzeit beim Dünenspektakel in Zandvoort

Wer wird der Halbzeitchampion im ADAC GT Masters? Zur besten Ferienzeit meldet sich das ADAC GT Masters am kommenden Wochenende (9.–11. August) auf dem Circuit Zandvoort in den Niederlanden aus der Sommerpause zurück: Auf dem Dünenkurs im Ferienort an der Nordsee, der im kommenden Jahr auch wieder im Formel-1-Kalender ist, trägt das ADAC GT Masters das vierte von sieben Rennwochenenden aus. Bisher vier verschiedene Saisonsieger von Audi, BMW, Corvette und Porsche versprechen auch für das Gastspiel auf dem selektiven Kurs in den Niederlanden viel Spannung. Die Tabellenführer Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde (HCB-Rutronik Racing) im Audi R8 LMS werden von mehr als 30 weiteren GT3-Sportwagen von insgesamt acht Marken herausgefordert, dazu wollen mit Jeroen Bleekemolen, Indy Dontje und Kelvin Snoeks drei Niederländer beim Heimspiel glänzen. Der Durchgang am Samstag beginnt um 14.45 Uhr, Sonntag startet das Rennen bereits um 13.00 Uhr. Mit dem kostenlosen „Dünenticket“ ist der Zugang zu den Stehplätzen im Außenbereich der Strecke beim ADAC GT Masters in Zandvoort kostenlos.
Der Circuit Zandvoort liegt in den Nordseedünen und hat durch seine Nähe zum Meer eine einzigartige Atmosphäre. Zandvoort gilt als „Old-School-Strecke“ mit schnellen Kurven, vielen Höhenunterschieden und Auslaufzonen mit Kiesbetten, die keinen Fehler verzeihen. „Ich freue mich extrem auf das Wochenende“, so Tabellenführer van der Linde, der bei den bisherigen sechs Rennen der Saison immer in den Top Vier ins Ziel kam. „Zandvoort liegt dem Audi sehr gut. Und ich mag die Strecke, da sie zu meinem Fahrstil passt. Als Tabellenführer müssen wir aber nicht siegen. Unser Ziel sind die Top Fünf.“

Auch der AMC Duisburg e. V. ist mit Maximilian Götz auf dem Dünenkurs von Zandvoort vertreten. Bei der ADAC GT Masters pilotiert er den gelben AMG Mercedes GT3 vom Mann-Filter Team HTP zusammen mit dem Niederländer Indy Dontje. Das Team reist mit viel Zuversicht in die Eifel, denn beim 100. Rennen von Maximilian Götz im zweiten Rennen auf dem Red Bull Ring sprang ein zweiter Platz heraus und dem Besuch auf dem Stockel.
Maximilian Götz: „In der Meisterschaft haben wir einen schönen Sprung nach vorne gemacht nach dem Rennen auf dem Red Bull Ring. Und die Rennstrecken, wie der von Zandvoort, die uns am besten liegen, kommen erst noch. Wir greifen weiter an."

Des weiteren geht der Duisburger Lance David Arnold bei der ADAC TCR Germany an den Start. Er wird mit dem VIP – Auto, den Hyundai i30N TCR, eingesetzt vom HyundaiTeam Engstler zwei Rennen bestreiten.

Mit der neuen ADAC GT4 Germany, den Tourenwagen der ADAC TCR Germany, den zukünftigen Motorsportstars der ADAC Formel 4 sowie dem spektakulären Porsche Carrera Cup Deutschland gibt es für die Fans in Zandvoort ein umfangreiches Motorsportpaket zu sehen. Beim Pitwalk (Samstag, 11.05–11.35 Uhr und Sonntag, 10.30–11.15 Uhr) können die Zuschauer zudem in der Boxengasse hinter die Kulissen des ADAC GT Masters blicken. Autogrammsammler kommen beim Meet the Drivers an Bernie’s Paddock Bar auf ihre Kosten (Samstag, ab 10.25 Uhr). Mit dem unter www.circuitzandvoort.nl/bezoeker/adac-gt-masters-tickets als Download erhältlichen „Dünenticket“ ist der Eintritt zu den Stehplätzen im Außenbereich der Rennstrecke kostenlos.

08.08.2019 / TSP/ Motorracetime.de
   

DTM reist auf die Insel

Die Schlagzahl wird erhöht: Für die DTM steht an diesem Wochenende eine echte Belastungsprobe an. Auf dem Traditionskurs von Brands Hatch steigt am Samstag und Sonntag (10./11. August) das sechste Rennwochenende, gleichzeitig das einzige Zwei-Tages-Event der Saison 2019. Lokale behördliche Auflagen für Großveranstaltungen auf der 3,908 Kilometer langen GP-Circuit-Variante sind der Grund dafür, dass die DTM nur an zwei Tagen fahren kann. Die Folge: Ein noch kompakteres Programm, da die Freien Trainings, die üblicherweise freitags stattfinden, gestrichen und in den ohnehin engen Zeitplan integriert werden.
Stattdessen haben die 18 Fahrer lediglich in einem 45-minütigen Training am Samstag die Gelegenheit, sich auf die Begebenheiten einzustellen. Schon eine Stunde später beginnt das Qualifying für den elften Saisonlauf, der am Samstag um 13:30 Uhr Ortszeit (14:30 Uhr MESZ) gestartet wird. Am Sonntag folgen dann wie gewohnt das Qualifikationstraining für das zweite Rennen des Wochenendes, das ebenfalls um 13:30 Uhr Ortszeit (14:30 Uhr MESZ) beginnt.

Für die Fahrer und Teams der drei Hersteller Audi, BMW und Aston Martin kommt dieses stramme Programm somit einem echten Stresstest gleich. Innerhalb von nur 40 Stunden wird ein komplettes DTM-Rennwochenende abgespult. Insbesondere vor dem Rennen am Samstag ist somit nur wenig Zeit für die wichtige Abstimmungsarbeit an den über 610 PS starken Fahrzeugen.
Die Ausgangslage vor dem sechsten von neun Rennwochenenden: Audi-Werksfahrer René Rast führt die Gesamtwertung mit 158 Zählern vor seinem Markenkollegen Nico Müller (136) aus der Schweiz an. Müller ist der einzige DTM-Fahrer, der in dieser Saison in allen Rennen Punkte gesammelt hat. Marco Wittmann, der zuletzt im niederländischen Assen mit einem Sieg und einem zweiten Platz reichlich Boden gutmachte, ist bestplatzierter BMW-Pilot auf Rang drei (118 Punkte) – dicht gefolgt von seinem Markenkollegen Philipp Eng, der mit 111 Zählern ebenfalls zum engeren Favoritenkreis zu zählen ist. Daniel Juncadella, der im vergangenen Jahr in Brands Hatch den ersten DTM-Sieg seiner Karriere feierte, tat sich bei den DTM-Rennen in Assen sowie am Norisring als fleißigster Punktesammler des Newcomer-Teams R-Motorsport/Aston Martin hervor und liegt mit 17 Zählern auf dem 14. Rang des Gesamtklassements.
Während die Titelfrage in der DTM noch vollkommen offen ist, wird es in der W Series an diesem Wochenende definitiv eine Antwort geben. Die neue Formel-Rennserie für Frauen feiert in Brands Hatch ihr großes Saisonfinale. Zwei Fahrerinnen sind noch im Rennen um den ersten Meistertitel und das damit verbundene Preisgeld in Höhe von 500.000 US-Dollar. Tabellenführerin Jamie Chadwick (GBR, 98 Punkte) ist vor heimischer Kulisse die Favoritin. Die Niederländerin Beitzke Visser muss einen Rückstand von 13 Punkten aufholen.
Weitere Rennserien im Rahmenprogramm: der Lotus Cup Europe sowie die MINI 7 & Miglia Challenge, die beide mit vollen Starterlisten jenseits der 30er-Marke zu beeindrucken wissen. Und wenn sich nach den Rennen der DTM und der W Series am Sonntagnachmittag der Staub gelegt zu haben scheint, dreht David Coulthard noch einmal richtig auf: Der Ex-Formel-1- und DTM-Star wird mit einem der erfolgreichsten Formel-1-Autos aller Zeiten Demorunden auf dem GP-Kurs drehen. Coulthard steuert einen Red Bull RB7, mit dem das Team um Sebastian Vettel und Mark Webber 2011 zwölf Siege, 18 Pole-Positions und zehn schnellste Rennrunden bei 19 Grand-Prix-Rennen einfuhren. Vettel feierte seinerzeit überlegen seinen zweiten WM-Titel, während Red Bull mit großem Vorsprung die Konstrukteurs-WM gewann.

08.08.2019
   

AvD Oldtimer Grand Prix Nürburgring
Rüddel Racing mit an den Start

Beim 47. AvD-Oldtimer-Grand-Prix vom 9. bis 11. August 2019 steht der Nürburgring drei Tage lang ganz im Zeichen des historischen Motorsports. In 14 Fahrzeugklassen werden Rennen ausgetragen, die Zuschauer erleben auf der Strecke alleine 20 einzelne Rennläufe sowie Gleichmäßigkeitsprüfungen und Paraden. Sie haben dabei die Qual der Wahl. Denn an allen Veranstaltungstagen jagt ein Highlight das andere. Ob es die Vorkriegsrennwagen aus der Vintage Sports Car Trophy sind oder die Formel-1-Boliden der Cosworth-Ära, ob die Sportwagen und Prototypen der Gruppe-5-Zeit oder die Tourenwagen aus der DTM: Der AvD-Oldtimer-Grand-Prix verspricht ein Wiedersehen mit legendären Fahrzeugen, mit denen die Erinnerung an großartige Rennen verbunden sind. Und natürlich beweisen sie in den spannenden und actionreichen Rennen auch, dass sie nichts von ihrer Faszination und Performance eingebüßt haben. Wer sich seine Eintrittskarte für das Wochenende sichern möchte, der kann die telefonische Hotline 0180 5 311210 nutzen (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.). Ticketinformationen, aber auch News und den Zeitplan zum downloaden gibt es auf der offiziellen Homepage www.avd-ogp.de.
Das Wochenende des AvD-Oldtimer-Grand-Prix ist auch in diesem Jahr ein wahres Fest für Klassik-Fans. Über 30 Stunden Programm gibt es an den drei Veranstaltungstagen auf dem Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings. Und wer neugierig auf die Fahrzeuge ist, kann sogar donnerstags bereits einen Blick riskieren, wenn viele Teams die Gelegenheit nutzen, um die historischen Fahrzeuge bei den Test- und Einstellfahrten noch einmal einem Funktionstest zu unterziehen. Am Freitag geht es dann in die Qualifyings und damit in den Kampf um die Startpositionen. Sportlicher Höhepunkt an diesem Tag sind die beiden Wertungsläufe am späten Nachmittag, wenn zunächst die neu ins Programm aufgenommene „A Gentle Drivers Trophy“ ihr erstes Rennen austrägt. Anschließend gehen die Vorkriegsfahrzeuge zu ihrer ersten Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) auf die Strecke. Für sie zählen in der „Vintage Sports Car Trophy“ außer den GLPs auch die Teilnahmen an einer touristischen Ausfahrt und an zwei Ausfahrten auf der Nordschleife (Samstag/Sonntag).
Auch das Rüddel Racing Team wird wieder an den Start gehen. Zum Einsatz kommen der Ford Escort RS 1600 MK1 und der RS 1800 MK2 in den Rennserien Tourenwagen Classics, Revival Deutsche Rennsport-Meisterschaft sowie der 100 Meilen Trophy. Den blau/silbernen MK1 werden von Heinz Schmersal und Mike Stursberg pilotiert, im silbernen Escort wird Peter Stöhrmann sitzen. Sebastian Glaser steuert den weißen RS 1600 MK 2. Auch wenn für Robert Rüddel ein anstrengendes Wochenende wieder auf dem Programm steht, freut sich das Team über den Besuch der Motorsportfans.
08.08.2019 / TSP / Motorracetime.de
   

Rüddel Racing fährt Gesamtsiege in Spa ein

Das Rüddel Racing Team vom AMC Duisburg e. V. fuhr beim Youngtimer Festival im belgischen Spa Francorchamps viele Pokale ein. Beim HTGT Rennen über eine Stunde auf dem Ardennenkurs sicherte sich die Fahrerpaarung Heinz Schmersal und Mike Stursberg mit dem Ford Escort RS den Gesamt- und Klassensieg ein. Beim 2h-Rennen der HEC belegten Schmersal / Stursberg den sechsten Platz in der Gesamtwertung und sicherten sich den Klassensieg mit über eine Minute Vorsprung.
Auch bei den Youngtimer fuhr das Duo den Gesamtsieg ein. Mit dem Audi R8 GT3 bestritten Heinz Schmersal und Mike Stursberg je ein Rennen bei der GTRS und sicherten sich auch dort den Gesamtsieg. Pech hatte Albert Weinzierl im goldenen Ford Escort RS. Im zweiten Training quittierte die Einspritzanlage ihren Dienst. Der Schaden konnte nicht vor Ort behoben werden und daher konnte nicht gestartet werden.. Für das Duisburger Team geht es bereits am kommenden Wochenende beim 47. AvD Oldtimer GP auf dem Nürburgring weiter.
Beim ADAC Racing Weekend in Oschersleben war Kenneth Heyer vom AMC Duisburg bei der DMV-GTC am Start. Im Rennen der Dunlop 60 über eine Stunde in der Motorsport Arena fuhr er zusammen mit Niederländer Christiaan Frankenhout auf einem Mercedes AMG GT3 vom Team Race Art Motorsport den Gesamtsieg ein. Am Samstag fanden dann zwei Spritrennen der DMV-GTC über jeweils 30 Minuten statt. Hier sicherte sich der Mercedespilot in beiden Rennen den zweiten Platz.

Beim ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, den fünften Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring hatte die Piloten des AMC Duisburg e. V., Michael Bohrer und Benjamin Leuchter kein Glück.

Bereits im Zeittraining schlug der Technik-Teufel zu und bremste den „Güldenen Leuchter“ mit einem Defekt am Getriebe ein. Trotz der schnellen und präzisen Arbeit der Mechaniker konnten Leuchter und Gülden in der Qualifikation keine Rundenzeit hinlegen. Dies bedeutete den letzten Startplatz im Rennen. Doch die Chance das Feld von hinten aufzurollen blieb Leuchter und Gülden verwehrt. Schon nach der ersten Rennrunde schlug der Technik-Teufel erneut zu: Diesmal waren es die Bremsen, die das Duo stoppten.

Im Renault Clio RS von AVIA Racing fuhr Michael Bohrer im Regentraining auf Platz zwei. Im Rennen gab es einen spannenden Zweikampf mit Tobias und Daniel Overbeck. Über Stunden waren die Clios sehr eng zusammen doch in der letzten Stunde versagte die Benzinpumpe ihren Dienst und das Rennen war für Michael Bohrer gelaufen.
Michael Bohrer: „Das waren schon schwierige Bedingungen im Training. Bei den Regen war der Clio mehr Boot als Auto und ich habe daher nicht zuviel riskiert. Im Rennen sind wir auf Regenreifen gestartet und nach drei Runden auf Slicks gewechselt. Wir hatten einen spannenden Fight mit den Overbeck-Brüdern. Als Führender in der Klasse in den letzten Stunden auszufallen müssen wir noch verarbeiten.“

Nach der Sommerpause der ADAC GT Masters geht es am kommenden Wochenende im niederländischen Badeort von Zandvoort in die vierte Runde. Am Start Maximilian Götz mit Indy Dontje im gelben AMG Mercedes GT3 vom MANN-FILTER Team http. Neben den Trainingssitzungen stehen am Samstag und Sonntag jeweils ein Rennen über 60 Minuten auf dem Dünenkurs auf dem Programm.

06.08.2019 / TSP / Motorracetime.de
   

Rüddel Racing startet in Spa

Am kommenden Wochenende startet das Team Rüddel Racing vom AMC Duisburg e. V. beim Youngtimer Festival im belgischen Spa Francorchamps. Mit dem Ford Escort RS 1800 MK 2 starten Heinz Schmersal und Mike Stursberg bei den Youngtimer. Für die beiden Piloten steht ein volles Programm an, denn zusätzlich werden sie mit dem silber/blauen Ford Escort RS 1600 MK 1 das Rennen zur HTGT sowie das Langstreckenrennen über zwei Stunden bei der HEC bestreiten. Des weiteren geht auf der Berg- und Talstrecke von Spa Albert Weinzierl bei beiden Rennen, ebenfalls auf einen RS 1600 MK1 an den Start.

In der Eifel auf der Nürburgring – Nordschleife steht der fünfte Lauf zur VLN auf dem Programm. Hier startet Benjamin Leuchter zusammen mit Andreas Gülden auf den VW Golf GTI TCR mit dem Team Max Kruse Racing. Zielsetzung ist der erneute Klassensieg. Auch Michael Bohrer, zusammen mit Gerrit Holthaus und Stephan Epp werden mit dem Renault Clio RS Cup von AVIA Racing in der Klasse H2 startet. Es ist der Höhepunkt der Saison denn das ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen bietet Teams und Fans als einziges Rennen im Jahr eine 50 Prozent längere Distanz.

Auf dem Lausitzring waren am letzten Wochenende AMC-Piloten an den Start. Bei der STT bestritt Johannes Georg Kreuer zwei Rennen mit seinen Donkervoort und wurde in der starken Division1 jeweils auf Platz drei abgewunken. Kenneth Heyer ging mit einem Mercedes GT4 bei der NES 500 an den Start und konnte den Gesamtsieg sichern.

In Spa Francorchamps fand das 24h Rennen statt. Im Regenrennen mit Rennunterbrechung pilotierte Maximilian Götz den Mercedes AMG GT3 vom Team GruppeM Racing und belegte den 10. Platz. „Ich muss erstmal durchschnaufen. Wir hatten im Trockenen eine gute Pace, aber leider war es zu wenig trocken, während des Rennes. Wir hatten auch einen schlecht getimten Boxenstopp, der uns schlussendlich eine Top-Platzierung gekostet hat. Jetzt sind wir auf P10. Das war nicht unser Anspruch, aber bei so einem schweren Rennen ist das Ankommen schon ein großer Erfolg, “so Maximilian Götz nach dem Rennen.

02.08.2019 / TSP / Motorracetime.de
   

Klassensieg für Benjamin Leuchter
Ölspur verhindert Start von Michael Bohrer

Die Schlussphase der 50. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy war nichts für schwache Nerven. Drei Teams kämpften im Sekundenabstand um den Sieg – die Entscheidung fiel erst auf den letzten Metern. Am Ende jubelten Patrick Assenheimer und Manuel Metzger im Mercedes-AMG GT3 des Black Falcon Team AutoArena Motorsport. Mit einem Vorsprung von nur 2,023 Sekunden wurde das Duo vor Marek Böckmann und Philip Ellis in einem weiteren AMG GT3 von GetSpeed Performance abgewinkt. Platz drei beim vierten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft sicherten sich Christian Krognes, David Pittard und Jody Fannin im BMW M6 GT3 von Walkenhorst-Motorsport.
Für Michael Bohrer (AVIA Racing) war das Rennen bereits kurz nach dem Beginn des Zeittrainings bereits gelaufen. Nach acht Minuten wurde das Zeittraining mit der Roten Flagge unterbrochen. Mehrere Fahrzeug verunfallten im Streckenabschnitt Kesselchen auf einer Ölspur und die Strecke war blockiert, so dass die darauf folgenden Fahrzeuge nicht passieren konnten. Mittendrin der AMC-Pilot Michael Bohrer. Zunächst konnte er noch zwei Fahrzeugen ausweichen doch beim Dritten traf er einen Porsche mit noch über 70 km/h. Danach rauschte noch ein weiterer Porsche in den stehenden Renault Clio. Dieser war dann so stark beschädigt, dass an einen Start nicht zu denken war. Glücklicherweise blieben die Piloten, die ins Medical-Center zur Untersuchung gebracht wurden, unverletzt. Nach Räumung der Unfallstelle und einer notwendigen Leitplankenreparatur wurde das Training um 10:15 Uhr neu gestartet und auf 45 Minuten angesetzt. Der Rennstart erfolgte um 12:30 Uhr über die Distanz von 3:30 Stunden.
Besser lief es für Benjamin Leuchter zusammen mit Andreas Gülden im VW Golf GTI TCR vom Team Max Kruse Racing. Im Zeittraining sicherte er sich in der Klasse TCR die Poleposition und stand in der zweiten Startgruppe in der ersten Reihe. Im verkürzten Rennen über 3 ½ Stunden sicherten sie sich den Klassensieg und bei den 149 Startern den guten 24 Gesamtrang. Das Schwesterauto mit Jasmin Preisig und Loris Prattes holten den zweiten Platz in der Klasse und Rang 31 in der Gesamtwertung.

In drei Wochen, am 3. August 2019, steht der Saisonhöhepunkt der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring auf dem Programm. Das ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen bietet Teams und Fans als einziges Rennen im Jahr eine 50 Prozent längere Distanz.

14.07.2019 / TSP / Motorracetime.de
 
 

Piloten des AMC Duisburg e. V. auf der Nordschleife des Nürburgringes im Einsatz
 
Lange elf Wochen pausierte die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Am kommenden Samstag, den 13. Juli, heulen endlich wieder die Motoren in der größten Breitensportserie der Welt auf. Lauf vier steht auf der legendären Nordschleife an. Passend dazu gibt es ein Jubiläum zu feiern. Der MSC Adenau veranstaltet zum 50. Mal die Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy. Den entsprechenden Rahmen werden insgesamt 158 Autos bilden, die für den ersten Lauf nach dem 24h-Rennen in der Grünen Hölle genannt haben.

Vom AMC Duisburg e. V. werden Michael Bohrer und Benjamin Leuchter an den Start gehen. Benjamin Leuchter, der noch am vergangenen Wochenende im portugiesischen Vial Real die Rennen zur WTCR bestritt, wird beim VLN Rennen den VW Golf GTI TCR vom Team Max Kruse Racing zusammen mit Andreas Gülden pilotieren. Im zweiten Wagen des Teams werden Jasmin Preisig und Loris Prattes ins Lenkrad greifen.
In der Klasse H2 geht Michael Bohrer für AVIA Racing mit dem Renault Clio R Cup an den Start. Zusammen mit Gerrit Holthaus und Stephan Epp wird er das Rennen über vier Stunden bestreiten und wieder mit um den Klassensieg fighten.

Rund um die mehr als 20 Kilometer lange Nordschleife mit ihren unzähligen Wanderwegen ist der Eintritt frei. Für die geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs und den Besuch des Fahrerlagers sind Tickets schon ab 18 Euro zu haben. Kinder bis 14 Jahre haben auch hier freien Eintritt. Tickets zu den VLN-Rennen sind über die kostenlose Tickethotline 0800 20 83 200, den Nürburgring Online-Shop sowie vor Ort im info center und an den Zugängen zu den geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs und zum Fahrerlager erhältlich. Rennstart ist um 12 Uhr, die Startplätze werden zwischen 08:30 und 10 Uhr ausgefahren. Von 10.30 – 11.00 Uhr findet der Pitwalk statt. Im Anschluss findet die Startaufstellung statt bevor um 12.00 Uhr die Startampel auf Grün schaltet. Die Siegerehrung findet um 16.30 Uhr statt.
 
10.07.2019 / TSP / Motorracetime.de
   

Kenneth Heyer bei den Creventic 24h Series auf Platz sechs in Porimao
Hartes Brot für Leuchter in Vial Real
 
Am letzten Wochenenden waren die Piloten des AMC Duisburg e. V. , Kenneth Heyer, Benjamin Leuchter und Hans Georg Kreuer in Portugal und Deutschland im Einsatz.

Kenneth Heyer (Mercedes-AMG Team Driving Academy) bestritt im Autódromo International Algarve das 24h Portimao Rennen bei der Creventic 24h Series. Zum Einsatz kam der New Mercedes-AMG GT3, der im Rahmen des 24h Rennen auf dem Nürburgring vorgestellt wurde. Mit seinen Teamkollegen Haupt, Buhk, Putman und Breukers beendete er das Rennen auf dem 4,652 Kilometer langen Kurs im Süden von Portugal nach 704 Runden auf Platz sechs in der Gesamtwertung und sicherte sich den Klassensieg.
Im Norden von Portugal war Benjamin Leuchter mit der WTCR im Einsatz. Auf den 4,7 Kilometer langen engen Stadtkurs von Vial Real in der Nähe von Porto gab es wenig Überholmöglichkeiten. Für Leuchter im VW Golf GTI TCR war der portugiesische Kurs komplettes Neuland. Nach einem leichten Leitplankenkontakt im Training beendete er Lauf eins auf Rang 15 da Vernay aus der Wertung genommen wurde und erhielt noch einen Wertungspunkt. Bei den Läufen 17 und 18 am Sonntag überquerte er jeweils auf Rang 17 die Ziellinie.

„Das war für mich kein einfaches Wochenende. Ich hatte mir im Vorfeld nicht allzu große Hoffnungen gemacht, da dieser Kurs für mich absolut neu war. Im Verlauf des Wochenendes kam ich in den Sessions immer besser zurecht und konnte mich auch steigern. Im zweiten Rennen konnte ich dann auch die Rundenzeiten fahren, die man dort fahren müsste. Leider ist dort, wie auf jedem Stadtkurs, sehr schwer zu überholen. Einen Punkt habe ich mitnehmen können am Wochenende. Das ist natürlich nicht das, was ich mir ausgerechnet habe, dennoch habe ich eine steile Lernkurve hinter mir und konnte viel für das letzte im November in Macau mitnehmen.“ sagt Benjamin Leuchter.

Auf dem Hockenheimring bei den Porsche Club Days war bei den Spezial-Tourenwagen-Trophy (STT) Hans Georg Kreuer (Team Classic-Speed) am Start. In beiden Rennen über 30 Minuten auf dem 4,574 Kilometer langen Grand Prix Kurs belegte er mit seinem gelben Donkervoort D8 R im ersten Rennen Rang 13. Im zweiten Lauf am Nachmittag kam er auf Rang zwölf in Ziel und belegte jeweils den vierten Platz in der Klasse.

„Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden wenn man sieht mit welcher PS-Leistung die Mitstreiter unterwegs sind. Im ersten Rennen hätte es besser laufen können aber die Schaltwippe setzte zwischenzeitlich aus und so bekam ich nicht sofort den Gang rein“, so Hans Georg Kreuer nach den Rennen.

09.07.2019 / TSP / Motorracetime.de
   

Kreuer startet mit dem Donkervoort in Hockenheim

Am kommenden Wochenende finden die Porsche Club Days in Hockenheim auf der F1 Strecke statt. Vom AMC Duisburg e. V. greift bei den Spezial Tourenwagen Trophy (STT) wieder Johannes Georg Kreuer (Team Classic-Speed) ins Lenkrad. Publikumsliebling Johannes Kreuer im Donkervoort D8R wird in der Division 1 gegen die Leistungsstarken Porsche 997 GT3 R, Ferrari 458 GT3, Corvette Z 06.R GT3 und Ford GT um eine gute Platzierung kämpfen. Am Freitag finden die Trainingssitzungen statt. Am Samstag starten am Vor- und Nachmittag die Rennen über jeweils 30 Minuten statt. „Gegen die mit fast doppelt so vielen PS ausgestatteten Mitstreitern geht es bei mir nicht um den Sieg sondern um eine gute Platzierung und den Spaß in so einem starken Feld zu starten,“ so Kreuer zum Rennwochenende.
Mit einem weiteren starken Teilnehmerfeld kann die DMV GTC aufwarten in dem die GT3 Boliden an den Start gehen. Ob der AMC-Pilot Kenneth Heyer am Start sein wird, entscheidet sich noch kurzfristig. Hier findet am Freitag das 1-Std. Rennen, dem Dunlop 60 mit Fahrerwechsel statt. Am Samstag stehen dann noch zwei Rennen über jeweils 30 Minuten auf dem Zeitplan.

02.07.2019 / TSP / Motorracetime.de
   

Nur einer kam durch, AMC-Piloten bei den 47. ADAC Total 24h Rennen

Die Nürburgring Nordschleife wurde ihren Namen wieder gerecht. Vor über 230.000 Zuschauern rund um die „Grüne Hölle“ erreichten nach den 24 Stunden 102 Teams von 155 gestarteten das Ziel.

Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V., der zusammen mit Lance David Arnold, Christian Hohenadel und Raffaele Marciello die gelbe Mamba, den Mercedes AMG GT3 vom Team HTP Motorsport pilotierten schieden am Sonntagvormittag gegen 10 Uhr nach einen Einschlag in den Leitplanken auf Platz zwei in der Gesamtwertung liegend aus. Nach einer Kollision in der Dunlop-Kehre mit einem Porsche Cayman war die Spurstange verbogen.
Nach einer Blitzreparatur brachte Maximilian Götz die Mamba wieder auf die Strecke zurück, nur um wenig später im Streckenabschnitt Hohe Acht in der Leitplanke einzuschlagen. „Das Auto hatte bei der Berührung doch ordentlich etwas abbekommen. Das Lenkrad stand ziemlich schief“, berichtete der Pilot des AMC Duisburg e. V. „Und als ich in die Rechtskurve einlenkte, spürte ich links vorne einen Knacks, und das Lenkrad ging ins Leere. Da war mir sofort klar: Jetzt wird’s gleich knallen. Der Einschlag war nicht von schlechten Eltern, immerhin geht diese Kurve im vierten Gang voll.“

Nach 21 Std. und 33 Minuten war für Kenneth Heyer, ebenfalls auf einen Mercedes AMG GT3 für das Team GetSpeed Performance das Rennen zu Ende. Auf Gesamtposition vier liegend ging der Mercedes einfach aus und lies sich nicht mehr starten. Auch der in der SP9 gestartet Peter Posavac auf ein BMW Z4GT3 kam nicht ins Ziel. Obwohl am Z4 in der Nacht der Motor gewechselt wurde schied er mit 122 Runden Rückstand nach einem Unfall am Sonntagmorgen aus.
Der mit hohen Erwartungen in die Eifel gereiste Michael Bohrer war schon bevor das Rennen losging genervt. Es gab immer wieder Probleme mit dem AVIA Renault Clio RS Cup dennoch fuhr er die Bestzeit in der Klasse. Nach einem Lichtmaschinendefekt und dessen Wechsel kämpften er sich zusammen mit Michael Uelwer, Volker Kühn und Marc Wylach zurück ins Rennen. Doch der Einsatz sollte nicht belohnt werden. Um 9.24 kam die Meldung von Posten 110, dass der AVIA Clio mit Motorschaden ausgefallen war. Ins Ziel kam Michael Bohrers Bruder Sebastian. Im gleichen Team startend, kam er zusammen mit Stephan Epp, Gerrit Holthaus und Christopher Bruchmann auf dem aufkleben.de Renault Clio RS Cup auf Rang fünf in der Klasse ins Ziel und wurde auf Rang 90 in der Gesamtwertung geführt. Auch hier mussten Reparaturen durchgeführt werden wie bei fast allen Teams beim härtesten Rennen der Welt.
Sieger nach 24 Stunden und 157 Runden auf der 25,378 Kilometer langen Strecke wurde der Audi R8 LMS vom Team Phoenix. Mit einer Runde Rückstand, nach einer Zeitstrafe, kam Manthey Porsche 911 GT3 R mit der Nr. 911 ins Ziel, gefolgt vom Mercedes AMG GT3 des Teams Black Falcon.

29.06.2019 / TSP / Motorracetime.de
 
   

Leuchter siegt auf dem Nürburgring bei der WTCR im Rahmen der 24h Rennen
 
Die Ford Escorts von Rüddel Racing landen in den Leitplanken

Für Benjamin Leuchter vom AMC Duisburg e. V. ging ein Wunsch in Erfüllung, ein Sieg bei der WTCR auf der Nordschleife. Von der Poleposition ging er im dritten Rennen am Samstag vor 230.000 Zuschauern mit dem VW Golf GTI ins Rennen. Nach dem Start musste Leuchter in einem harten Manöver gegenüber Tabellenführer Esteban Guerrieri in der ersten Kurve durchsetzen und konnte anschließend die Führung halten. Esteban Guerrieri versuchte immer wieder am Duisburger vorbeizukommen aber dieser taktierte clever und konnte als erster Deutsche ein Rennen in der Tourenwagen-Königsklasse gewinnen.
Im Rennen eins am Freitag ging er von Startplatz neun aus in das Rennen auf die Nordschleife und beendete das Rennen auf Rang sieben. Bei Lauf zwei am Samstagmorgen ging er von Platz zehn aus ins Rennen. Aufgrund des Reglements werden die ersten zehn Plätze aus dem Qualifying zwei getauscht. Auch hier konnte er Plätze gutmachen und überquerte nach drei Runden auf Rang sechs die Ziellinie.

„Es ist ein unbeschreibliches Gefühl. Ich kann es noch nicht richtig fassen. Das bedeutet mir wirklich viel. Mein ganzes Leben hat eine Verbindung zu dieser Strecke. Alles was ich erreicht habe, habe ich hier erreicht. Ein WTCR-Rennen hier gegen so starke Fahrer zu gewinnen, ist einfach toll. Ich möchte mich bei allen Menschen bedanken, die steht’s an mich geglaubt haben. Allen voran meiner Familie, Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets und seinem Team und natürlich den Jungs von Sébastien Loeb Racing, die einen fantastischen Job gemacht haben.“ sagt der glückliche Rennsieger Benjamin Leuchter.
Weiter geht es für Leuchter, der in der Gesamtwertung als derzeit bester Volkswagen Pilot auf Rang 13. mit 85 Punkten liegt, in der WTCR am 6. und 7. Juli in Vila Real (P).

In der ADAC 24H-Classic war das Rüddel Racing Team mit zwei Ford Escort RS 1600 MK 1 am Start. Das Qualifying fand am Donnerstagabend statt. Die FHR ging zusammen mit den Youngtimer auf die Strecke und somit gingen über 200 Fahrzeuge auf die Zeitenjagd. Bei einsetzenden Regen wurde es auf der Nordschleife turbulent. Davon betroffen auch das Team vom AMC Duisburg e. V.. Den blau-silberne mit der Startnummer 601 pilotierte Thomas Schmid landete in den Leitplanken und beschädigte den Escort nachhaltig. Mit Karosserie- und Achs- und Lenkungsschäden war eine Reparatur vor Ort nicht mehr möglich.
In der Wertung des Qualiys lagen Schmidt / Stursberg auf Platz 12 in der Gesamtwertung und auf Rang vier in der Klasse. Auch der goldene Ford Escort RS mit Albert Weinzierl landete in den Leitplanken. Hier waren die Schäden nicht so stark und die Mechaniker rund um Robert Rüddel schraubten bis Mitternacht damit der Escort am Rennen teilnehmen konnte. Man belegte bei der Dunlop FHR Langstreckencup Rang 12 in der Klasse und in der Gesamtwertung auf Platz 31. Das Rennen auf der Gesamtstrecke des Nürburgringes war auf drei Stunden angesetzt. Die Witterungsbedingungen waren jetzt am Freitagmorgen optimal. Am Lenkrad wechselten sich Albert Weinzierl und Günter Schindler ab. Mit gefahrenen 15 Runden überquerten sie auf Rang 10 in der Gesamtwertung der FHR die Ziellinie und belegten in der Klasse Rang drei.

25.06.2019 / TSP / Motorracetime.de
   

Rüddel Racing holt im niederländischen Assen den Klassensieg und Rang zwei in der Gesamtwertung

Bei den Racing Days Assen fand das Langstreckerennen der FHR HTGT um die Dunlop Trophy statt. Mit an den Start das Rüddel Racing Team vom AMC Duisburg e. V. mit dem silber-blauen Ford Escort RS 1600 MK1, pilotiert von Heinz Schmersal und Mike Stursberg.

Im Zeittraining sicherte Mike Stursberg dem Rüddel Team die Polposition auf dem 4,542 Kilometer langen TT Circuit Assen. Den Start des 1-Stunden-Rennens übernahm Mike Stursberg und fuhr einen Vorsprung von einer Minute heraus. Doch durch Vibrationen öffnete sich die Motorhaube und der geplante Boxenstopp mit Fahrerwechsel musste vorgezogen werden. Heinz Schmersal verlor dann die Gesamtführung an den Porsche 914/6 und überquerte die Ziellinie auf Platz zwei in der Gesamtwertung mit einer Runde Vorsprung auf den Drittem. In der Klassenwertung ging der Sieg nach Duisburg.

Robert Rüddel: „Bis auf das Problem mit der Motorhaube lief alles nach Plan. Jetzt haben wir eine Vorbereitungszeit von zwei Tagen. Dann geht es direkt zum Nürburgring. Dort bestreiten wir im Rahmen des ADAC TOTAL 24h-Rennen das 3-Stunden Rennen der 24h-Classic auf der Nordschleife.“

17.06.2019 / TSP / Motorracetime.de
   

Maximilian Götz fuhr auf dem Red Bull Ring auf das Stockel

Auf dem Red Bull Ring absolvierte die ADAC GT Masters die Läufe fünf und sechs vor einer malerischen Kulisse am Spielberg. Mit an den Start, Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V., der am Sonntag sein 100. Renneinsatz im ADAC GT Masters hatte und mit Platz zwei das Jubiläum feiern konnte.

Den Grundstein für das starke Ergebnis in seinem 100. Renneinsatz hatte Max Götz mit Rang 3 im morgendlichen Qualifying gelegt. Im Getümmel des fliegenden Starts verlor er zwar eine Position, arbeitete sich in Runde 13 aber wieder am Porsche vorbei und übergab den Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 47 genau bei Halbzeit des Ein-Stunden-Rennens an Partner Indy Dontje. Dass der Niederländer nach dem Pflichtstopp als Zweitplatzierter wieder auf die Bahn fuhr, ging auf das Konto der schnellen Gangart vom AMC-Piloten vor dem Stopp sowie einer perfekten Boxenarbeit der HTP-Mannschaft. Genau zwei Zehntelsekunden nach Ablauf der Mindest-Boxenstoppzeit von 70 Sekunden verließ Dontje die Boxengasse – absolute Maßarbeit. Den Platz lies sich Dontje nicht mehr nehmen und sicherten sich wertvolle Punkte für die Meisterschaft.
„Der Boxenstopp war perfekt, Kompliment an die Jungs“, freute sich Jubilar Götz. „In den beiden Runden vor dem Fahrerwechsel hatte ich freie Bahn und habe attackiert wie im Qualifying. Bei der tückischen Einfahrt in die Boxengasse wäre ich um ein Haar abgeflogen. Gleichzeitig hat der Stopp der bis dato zweitplatzierten Corvette ein bisschen länger gedauert. Das war der Schlüssel für den Positionsgewinn. Und Indy hat den zweiten Rang dann ganz souverän ins Ziel gebracht. Das ist nach dem Riesenpech von gestern natürlich eine große Genugtuung. Und dass ich in meinem 100. Rennen in dieser tollen Meisterschaft auf dem Podest stehe, passt perfekt. In der Meisterschaft haben wir einen schönen Sprung nach vorne gemacht mit Platz vier. Und die Rennstrecken, die uns am besten liegen, kommen erst noch. Wir greifen weiter an!“
Im Samstagsrennen hatte das Team um Maximilian Götz Pech. Von der neunten Startposition aus hatte Dontje einen phänomenalen Start hingelegt und sich direkt an die fünfte Stelle nach vorne geschoben. In der achten Runde arbeitete sich der Niederländer mit einem starken Manöver auf Platz 4 vor, nur um zwei Umläufe später plötzlich langsamer zu werden. „Das Getriebe steckte im vierten Gang fest“, berichtete ein tief enttäuschter Indy Dontje. „Es ist ein Jammer. Ich hatte einen tollen Start und war richtig flott unterwegs. Der Podestplatz wäre auf jeden Fall möglich gewesen.“ Die Aussage unterstrich nicht zuletzt Kollege Götz, der nach der Blitzreparatur für einen Funktionstest nochmals auf die Bahn fuhr und auf Anhieb die zweitschnellste Rennrunde in den steirischen Asphalt brannte.
Die ADAC GT-Masters geht jetzt in die zweimonatige Sommerpause. Vom 9. – 11. August geht es dann im niederländischen Badeort Zandvoort weiter. Für Maximilian Götz gibt es keine Pause. Am Frohnleichnamswochenende bestreitet er das ADAC Total 24h-Rennen auf dem Nürburgring.

10.06.2019 / TSP / Motorracetime.de
   

ADAC Total 24h-Rennen 2019
Duisburger Piloten im Einsatz
 
Die Vorbereitungen auf das größte Rennen der Welt laufen auf vollen Touren: Vom 20. bis 23. Mai strömen rund 200.000 Fans zum ADAC TOTAL 24h-Rennen an die legendäre Nürburgring-Nordschleife, um den über 150 startenden Rennwagen beim Fight um den prestigeträchtigsten Sieg auf der längsten permanenten Rennstrecke der Welt zuzujubeln. Wer beim im Kampf der mächtigen GT3-Boliden, der agilen Tourenwagen und der vielen Cup-Klassen die Nase vorne haben wird, darüber spekulieren die Fans jedes Jahr erneut – und die besten Anhaltspunkte geben die Nordschleifenrennen im Vorfeld. Sie deuten auf ein spannungsgeladenes 24h-Rennen, bei dem das Pendel zugunsten der Vorjahressieger ausschlagen könnte. Die 24h-Titelverteidiger von Manthey Racing holten beim dritten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft einen Porsche-Doppelsieg und hinterließen einen starken Eindruck. Beim 24h-Qualifikationsrennen schlug dann jedoch die Stunde der BMW-Teams, die einen Dreifachsieg herausfuhren. Aber auch Audi und Mercedes-AMG zeigten sich bei diesem finalen Test vor dem 24h-Rennen bestens aussortiert und mischten in der Spitzengruppe mit. Motorsport-Fans haben allen Grund, sich ihren Logenplatz für das 24h-Rennen jetzt zu sichern. Bei eventimsports.de sowie auf www.nuerburgring.de sind Online-Ticketshops eingerichtet. Die Hotline 01806 991185 (0,20 €/Anruf aus dem Festnetz, max. 0,60 €/Anruf aus den Mobilfunknetzen) nimmt ebenfalls Bestellungen entgegen.
Mit an den Start der 24h sind auch Duisburger und AMC Piloten. In der Klasse SP9, den starken GT Boliden startet vom AMC Duisburg Kenneth Heyer auf dem Mercedes AMG GT3 vom Team GetSpeed Performance. Mit der Start-Nr. 48 geht Maximilian Götz und Lance David Arnold für das Mercedes AMG Team Mann Filter in das Rennen. Mit einem BMW Z4 GT3 geht Peter Posavac im Tema Speedline Racing an den Start. Michael Bohrer geht wie bei der VLN mit dem Renault Clio RS in der Klasse SP3 für AVIA Racing durch die Grüne Hölle. Im aufkleben.de Renault Clio RS greift sein Bruder Sebastian ins Lenkrad.
Neben den TOTAL 24h-Rennen bestreiten auf der Nordschleife die 24h-Classic und die FIA WTCR ihre Rennen. Beim einzigen Rennen der FIA WTCR in Deutschland bestreitet Benjamin Leuchter auf dem VW Golf GTI TCR die Rennen. Bei den 24h-Classic setzt das Rüddel Racing Team zwei Ford Escort RS 1600 MK 1 ein. Die eine Fahrerpaarung sind Heinz Schmersal und Mike Stursberg, die andere Albert Weinzierl und Günther Schindler. Die Renndistanz der ADAC 24h-Classic auf der Nordschleife beträgt drei Stunden.

Alles weiter Wichtige zum ADAC TOTAL 24h-Rennen gibt es unter www.24h-rennen.de oder www.motorracetime.de.

17.06.2019 / TSP / Motorracetime.de
   

Rüddel Racing startet im niederländischen Assen, Maximilian Götz auf dem Red Bull Ring

Nach dem Großeinsatz des Rüddel Racing Teams auf dem Nürburgring bei den Nürburgring Classic startet das Team im niederländischen Assen. Im Rahmen der Racing Days Assen findet das Langstreckerennen der FHR HTGT um die Dunlop Trophy statt. Zum Einsatz kommt der silber-blaue Ford Escort RS 1600 MK1 mit den Piloten Heinz Schmersal und Mike Stursberg, die auf dem Nürburgring Platz zwei in der Gesamtwertung hinter dem starken Lola belegten. Auf dem Zeitplan stehen zwei Qualifying-Sitzungen bevor am Sonntag auf dem 4,542 Kilometer langen TT Ciruit Assen das Rennen über 60 Minuten ausgetragen wird. Robert Rüddel: „Wir fahren trotz des engen Terminplans gut vorbereitet nach Assen und wollen um den Gesamtsieg fahren. Zwei Wochen später geht es dann bereits auf die legendäre Nordschleife im Rahmen der 24h-Rennens bei den 24h-Classic.
Entgegengesetzt von Duisburg und dem Rüddel Racing Team startet Maximilian Götz vom AMC Duisburg e. V. auf dem Red Bull Ring in Österreich. Nach den Plätzen fünf und sechs in Most hat sich der Mercedespilot für das Rennen in der Steiermark einiges vorgenommen. Zielsetzung ist eine gute Platzierung in den beiden Qualisitzungen um für die Rennen eine gute Ausgangsposition zu haben. Jeweils am Samstag und Sonntag findet das 1-Stunden-Rennen mit Fahrerwechsel auf dem 4,318 Kilometer langen Kurs in Spielberg statt. Pilotieren wird er die gelbe Mamba vom MANN_Filter Team H T P zusammen mit dem Niederländer Indy Dontje.

04.06.2019 / TSP / Motorracetime.de
   

Rüddel Racing erfolgreich bei den Nürburgring Classic
 
Bei den Nürburgring Classic ging das Team Rüddel Racing vom AMC Duisburg e. V. wieder in mehreren Rennen an den Start und war sehr erfolgreich. Bei der GTRS wurde der Audi R8 LMS mit Heinz Schmersal eingesetzt und dieser sicherte sich den Gesamtsieg im Rennen über 30 Minuten auf der GP Strecke des Nürburgrings. Bei der Youngtimer Trophy wurden zwei Rennen über die gleiche Distanz wie bei der GTRS ausgetragen. Mit dem Ford Escort RS 1800 MK 2 sicherte sich im ersten Rennen Mike Stursberg den Gesamtsieg. Im zweiten Rennen pilotierte Heinz Schmersal den Escort und holte ebenfalls den Gesamtsieg.
Bei den 100 Meilen Trophy pilotierte Heinz Schmersal den Ford Escort RS 1800 MK 2. Nach der Renndistanz von 30 Minuten holte er den Klassensieg für das Hochfelder Team, gefolgt von Claudia Hürtgen / di Casa im BMW 2002 H1. Bei der HTGT (Touringcars und GT) gingen zwei Ford Escort RS 1600 MK 1 an den Start. Sebastian Glaser überquerte die Ziellinie als erster gefolgt von der Fahrerpaarung Heinz Schmersal und Mike Stursberg und sicherte sich so den Doppelsieg, profitierte von den Ausfall bzw. Durchfahrtsstrafe der leistungsstärkeren Ford GT´s.
Der Dunlop Endurance Cup ist das Langstreckenrennen mit einer Renndistanz von zwei Stunden. Auch hier setzte das Rüddel Racing Team zwei Escort 1600 MK1 ein. Im Rennen sah es gut für das AMC-Team aus. Hinter den starken Lola von Felix Haas lagen Albert Weinzierl / Sebastian Glaser auf Gesamtrang zwei, gefolgt von ihren Teamkollegen Heinz Schmersal / Mike Stursberg. Alles sah nach einem doppelten Podestplatz aus, doch eine viertel Stunde vor Schluss quittierte die Benzinpumpe von Glaser / Weinzierl den Dienst und das Rennen war gelaufen. Schmersal / Stursberg rutschten so auf Platz zwei den sie auch bis ins Ziel behaupten konnten und sicherte dem Rüddelteam einen weiteren Podestplatz.

Bevor es im Rahmen des 24h Rennen auf die Nordschleife zu den 24h-Classic geht, stehen für das Team Rüddel Racing noch die Racing Days im niederländischen Assen auf dem Programm.

30.05.2019 / TSP / Motorracetime.de
   

Kenneth Heyer siegt bei den Dunlop 60 und bei dem DMV GTC Sprint Rennen
 
Am 24. und 25. Mai ging der Gran Tourismo Touring Car Cup (DMV GTC) auf dem Red Bull Ring in der Steiermark an den Start. Mit dabei der Pilot des AMC Duisburg e. V. Kenneth Heyer. Zusammen mit Wolfgang Triller bestritt er das Dunlop 60 Rennen über 60 Minuten auf dem 4,318 Kilometer langen Formel 1 Kurs in Spielberg. Von der Poleposition aus ins Rennen gegangen dominierten die beiden Piloten das Rennen und fuhren einen klaren Gesamtsieg heraus mit dem AMG Mercedes GT3 von Race-Art-Motorsport. Zweiter wurde Simon Reicher (Yaco Racing) der das Rennen alleine bestritt, gefolgt von Dietmar Haggenmüller und Uwe Alzen im Audi R8 LMS GT3 vom Sprint Race Team Uwe Alzen Automotive.
Am Samstag stand für Kenneth Heyer noch das Sprintrennen über 30 Minuten auf dem Programm. Auch hier ging er von der Polposition aus auf den Mercedes in das Rennen der DMV GTC. Mit einem Vorsprung von 7,8 Sekunden überquerte er vor seinem Markenkollege Mario Hirsch als erster die Ziellinie. Dritter wurde der Österreicher Simon Reicher im Audi R8 LMS.

Eine Woche vor dem 24h Rennen auf dem Nürburgring, bei dem Kenneth Heyer ebenfalls starten wird, findet der vierte Lauf des DMV GTC auf der Grand Prix Strecke statt.

27.05.2019 / TSP / Motorracetime.de
 
   

Leuchter mit ersten Podestplatz bei der WTRC, Götz in den Punkten in Most bei der GT Masters

Für Benjamin Leuchter war das Rennwochenende in Zandvoort an der niederländischen Nordseeküste ein Erfolg. Im zweiten Rennen mit umgedrehter Startreihenfolge (die ersten zehn aus dem zweiten Qualifying) ging Leuchter von der zweiten Position, neben Pole-Sitter Esteban Guerrieri (Honda), aus auf die Jagd. Im Verlauf des zweiten Rennens lieferten sich die beiden an der Spitze einen spannenden Zweikampf. Da das Überholen auf dem engen Kurs an der Nordsee äußerst schwierig ist, ging Leuchter kein Risiko mehr ein und fuhr mit nur 0,2 Sekunden Abstand hinter dem Argentinier sein ersten Podestplatz nach Hause.
"Wenn ich sechs Wochen zurückblicke, fühlte es sich heute wie ein Doppelsieg mit zwei Golfs auf dem Podium an", sagte Leuchter. „Ich bin sehr zufrieden und sehr dankbar. Das Team hat in der Zeit zwischen Marrakesch und heute einen tollen Job gemacht. Diesen zweiten und dritten Platz geben wir dem Team. Es ist erstaunlich."

Im ersten Rennen konnte der Pilot des AMC Duisburg e. V. mit Platz acht in die Punkte fahren. Das dritte Rennen am späten Sonntagnachmittag musste Leuchter leider vorzeitig beenden. „Mir wurde im Display eine Warnmeldung angezeigt, dass eventuell ein Problem vorliegen könnte. Aus Sicherheitsgründen haben wir uns entschlossen das Auto abzustellen.“ sagt Leuchter, der zwischenzeitlich von Startplatz neun bis auf die fünfte Position vorfahren konnte.
In Most bei der ADAC GT Masters waren mit Maximilian Götz (ADAC GT Masters) und Johannes Georg Kreuer (STT) weitere Piloten des AMC Duisburg im Einsatz.
Im Rennen eins am Samstag belegte Götz im AMG Mercedes GT3 zusammen mit Teamkollege Indy Dontje Platz fünf von 31 Startern. Am Sonntag beendete er auf Platz sechs das Rennen.

Routinier Max Götz war mit dem Erreichten nur bedingt zufrieden: „Das Wochenende lief nicht ganz so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Sowohl Indy als auch ich haben unsere Qualifyings nicht perfekt hinbekommen. Und die sind in dieser ausgeglichenen Meisterschaft der Schlüssel. Die Rennpace war sehr gut, also muss es unser Ziel sein, bei den nächsten Rennen weiter vorne loszufahren. Immerhin gab’s zum vierten Mal im vierten Rennen gute Punkte für die Meisterschaft. Das Eichhörnchen lässt grüßen …“
Für Johannes Georg Kreuer (Team Classic-Speed) begann das Rennwochenende sehr turbulent. Als er sich am Freitagmorgen umziehen wollte, stellte er fest, dass seine Tasche mit der gesamten Ausrüstung (Fahreranzug etc.) gestohlen wurde. Einzig den Helm hatte er noch, allerdings ohne HANS. Es gab eine Riesenaufregung, da wohl eine Diebesbande auf dem Gelände unterwegs war. Bis 20.00 Uhr waren sie bei der Polizei. Weitere Fahranzüge, Motorroller und E-Bikes wurden gestohlen. Sportlich lief es für Kreuer gut. Gegen die leistungsstärkeren Mitstreiter belegte er im Donkervoort D8 180 R den 11. Gesamtrang in Rennen eins. Beim zweiten Lauf vergeigte er den Start und wurde bis auf Rang 14 zurückgereicht. Nach einer tollen Aufholjagd überquerte er nach 30 Rennminuten auf Rang acht die Ziellinie.
 
24.05.2019 / TSP / Motorracetime.de
   

Kenneth Heyer vom AMC Duisburg e. V. holt sich Klassensieg im Rahmen der DTM in Zolder

Vom 17. – 19. Mai fand die Läufe drei und vier der DTM im belgischen Zolder statt. An der Geburtsstätte der DTM 1984 war der Essener Harald Grohs der erste Sieger. Damals pilotierte er einen BMW BMW 635 CSi. An diesem Wochenende bestritt er das Rennen bei den Tourenwagen Classics und teilte sich das Lenkrad am Vogelsang BMW M3 E30 DTM mit Ralph Bahr. Bei Gewitter und strömenden Regen wurde das Rennen hinter dem Saftey-Car gestartet. Bahr, von Startplatz sechs in das Rennen gegangen verlor Positionen. Das Rennen war durch viele Saftey-Car Phasen geprägt und Grohs konnte dann nach dem Fahrerwechsel keinen Boden gut machen und beendete das Rennen auf Platz 11 im Gesamt und Rang fünf in der Klasse. „Die Bedingungen waren schlecht und ich wollte das Auto nicht verlieren wie andere,“ so Grohs nach dem Rennen.
Das neue Mitglied vom AMC Duisburg e. V., Kenneth Heyer startet im AMG Mercedes GT4 bei der Belcar (Belgian Endurance Championship) im Team Veides Silver Eagle Racing by GetSpeed. Im ersten Rennen am Samstag über 60 Minuten plus eine Runde beendete er zusammen mit Wim Spinoy auf Platz eins in der Klasse. Am Sonntag bei Rennen zwei, goss es in strömen und das Rennen wurde hinter dem Saftey Car gestartet. Auch bei diesem Rennen landeten einige Piloten neben des Strecke und das Saftey Car kam mehrmals zum Einsatz. Kenneth Heyer beendet den zweiten Lauf auf Platz zwei in der Klasse.
Die DTM dagegen konnte beide Rennen bei guten Bedingungen absolvieren. Am Samstag gewann der Österreicher Philipp Eng im BMW M4 DTM vom BMW Team RMR, gefolgt von Joel Eriksson (BMW Team RMB) aus Schweden ebenfalls auf BMW und dem Audipiloten Nico Müller aus der Schweiz vom Audi Sport Team Abt Sportsline. Am Sonntag beendeten 14 Piloten das Rennen in Wertung. Sieger im Audi Sport RS 5 DTM wurde nach heißem Kampf René Rast (Audi Sport Team Rosberg), gefolgt vom Sieger am Samstag, Philipp Eng und dem Briten Jamie Green, der im gleichen Team fährt wie Rast. Weiter geht es mit der DTM vom 7. bis 9. Juni im italienischen Misano.

21.05.2019 / TSP / Motorracetime.de
 

Rüddel Racing startet auf dem Nürburgring

Die Nürburgring Classic findet vom 24. bis 26. Mai 2019 mit 18 Rennen und über 800 Startern statt. Mit dabei das Team Rüddel Racing, die gleich bei fünf Serien die Fahrzeuge einsetzt.

Im Jahr 2017 feierte der Nürburgring seinen 90. Geburtstag. Taggenau ging die „Nürburgring Classic“ als internationales Motorsport-Meeting für historische Fahrzeuge auf dem Grand Prix Kurs und der Nordschleife an den Start.

Der legendäre Nürburgring in der Eifel - eine der berühmtesten Rennstecken der Welt – fasziniert 1927 genau wie heute. Motorsport-Herzen freuen sich auf die Fortsetzung der Nürburgring Classic im Jahr 2019.

Die Nordschleife, der Grand Prix Kurs, das historische und das neue Fahrerlager – wird mit dem neuen frischen Klassiker-Format von einigen Klassik-Kennern, erfahrenen Organisatoren, Rennserien und Fachleuten aus der Szene, dem DAMC 05 als ideellem Träger zum Schauplatz der alten Rennen, Meetings und Zeitreise.
Für das Rüddel Racing Team steht bei der Nürburgring Classic ein strammes Programm an. Bereits am Freitagmorgen steht das erste Qualifying für den Dunlop Endurance Cup auf dem Zeitplan. Hier werden zwei Ford Escorts MK 1 mit den Fahrerpaarungen Heinz Schmersal / Mike Stursberg und Sebastian Glaser / Albert Weinzierl eingesetzt. Um 19.55 Uhr startet dann das Rennen über zwei Stunden auf der GP-Schleife und es wird damit in die Dunkelheit gefahren.

Bei der GTRS wird der Audi R8 LMS Ultra mit Heinz Schmersal und Thomas Schmid eingesetzt, Hier stehen jeweils ein Rennen über 30 Minuten am Samstag und Sonntag an. Auf dem Ford Escort 1600 MK1 bestreiten Sebastian Glaser und die Fahrerpaarung Heinz Schmersal / Mike Stursberg das 1-Std. Rennen am Sonntag bei der HTGT. Bei der Youngtimer Trophy werden beide Rennen über jeweils dreißig Minuten am Sonntag ausgetragen. Hier kommt der Ford Escort RS 1800 MK2 mit den Piloten Heinz Schmersal und Mike Stursberg zum Einsatz. Auch bei dem 100 Meilen Trophy kommt der Ford Escort RS 1800 MK 2 zum Einsatz. Heinz Schmersal und Thomas Schmid bestreiten die Rennen am Samstag und Sonntag über jeweils 30 Minuten.

Weitere Informationen für die Besucher sowie der Zeitplan finden Sie unter www.nbr-classic.com.

19.05.2019 / TSP / Motorracetime.de
   

ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen vom 18. – 19. Mai 2019:
Finaler Test vor dem großen Showdown

 
Das ADAC Total 24h-Rennen (20. bis 23. Juni) ist das „Rennen des Jahres“ auf der legendären Nüburgring-Nordschleife – und die Vorbereitung auf den großen Saisonhöhepunkt ist für Fans und Fahrer gleichermaßen spannend. Die letzte Chance, einen Eindruck von den Kräfteverhältnissen zu bekommen, gibt es traditionell beim 24h-Qualirennen, das vier Wochen vor dem eigentlichen 24h-Rennen den Prolog zum Langstreckenklassiker bildet. Teams und Fahrer kommen hier ein letztes Mal zusammen und testen ihre Audi R8 LMS, BMW M6 GT3, Mercedes-AMG GT3, Porsche 911 GT3 R auf Herz und Nieren. Neben den deutschen Premiummarken sind es in diesem Jahr aber auch andere Fabrikate, die in der Spitzengruppe der GT3-Fahrzeuge mitmachen: Lamborghini Huracan GT3, Chrysler Viper, Nissan GT-R, Ferrari 488 oder auch der bildschöne SCG003C der Scuderia Cameron GLickenhaus sorgen für große Markenvielfalt und für um so größeres Rätselraten, wer in diesem Jahr die Nase vorne haben wird.

Denn ob es um die überarbeitete Strecke, die Eigenheiten der Fahrzeuggeneration 2019 oder auch um das pure Sammeln von Erfahrung bei jenen Piloten geht, die auf der Nordschleife (noch) nicht zu Hause sind: Die Prognosen über den Ausgang der 24h sind eine Rechnung mit zahllosen Unbekannten. Kein Wunder, dass gerade viele Top-Teams besonders die finale Testmöglichkeit beim 24h-Qualifikationsrennen im Kalender haben.
Denn viele Details des Wochenendes sind wie gemacht für einen 24h-Prolog. So gibt es für die Teams und Piloten jede Menge Fahrzeit bei den Qualifyingsitzungen an beiden Tagen – inklusive eines Abendtrainings am Samstagabend, das in die Dämmerung hineinführt. Am Sonntag simuliert dann das Einzelzeitfahren um die Pole-Position das Top-Qualifying beim 24h-Rennen, bevor es dann ins sechsstündige Qualirennen geht.

Auch die Besucher können also viele Eindrücke von den 24h-Teams mitnehmen, die zudem im offenen Fahrerlager (Eintritt im Ticketpreis enthalten) aus der Nähe zu erleben sind. Ebenfalls im Fahrerlager ist eine eigene Fläche für das Falken-Drift-Team reserviert, das in rasanten Taxi-Drives beweist, wie Fahrzeugbeherrschung auf engstem Raum ausschaut. Eintrittskarten (Tagesticket Samstag / Sonntag je 15 Euro, Wochenendticket 25 Euro) gibt es ausschließlich über die Internetseite des Nürburgrings unter www.nuerburgring.de oder über die Info- und Ticket-Hotline des Nürburgrings: 0800 2083200 (Freecall aus dem deutschen Festnetz). News und Infos rund um das 24h-Rennen sowie das 24h-Qualirennen gibt es im Internet unter www.24h-rennen.de.
 
11.05.2019 / TSP / Motorracetime.de
   

Rückkehr an Geburtsstätte: Tourenwagen Classics starten bei DTM in Zolder
 
Eine Zeitreise der besonderen Art können Motorsport-Fans bei der DTM-Veranstaltung im belgischen Zolder (17.–19. Mai) erleben. Auf der Rennstrecke nahe der deutschen Grenze, im Jahr 1984 „Geburtsstätte“ der Rennserie, werden die Tourenwagen Classics (TWC) im Rahmenprogramm der DTM auftreten. Prominenter Starter in der Rennserie für historische Tourenwagen: Harald Grohs, Gewinner des ersten DTM-Rennens der Geschichte.

Der Essener Grohs, der am 11. März 1984 in einem BMW 635 CSi als Erster die Zielflagge sah, wird in dieser Saison alle Rennen der Tourenwagen Classics bestreiten. „Ich freue mich riesig, in diesem Jahr an die Stätten meiner DTM-Erfolge zurückzukehren“, sagt der 75-Jährige. Grohs wird die diesjährigen TWC-Rennen mit einem BMW M3 (E30) bestreiten, seinem DTM-Auto aus der Saison 1987.

Im Zuge einer Erweiterung der Zusammenarbeit zwischen der DTM-Dachorganisation ITR und dem Betreiber der Tourenwagen Classics rücken die historischen Tourenwagen neben Zolder auch beim Saisonfinale in Hockenheim (4.–6. Oktober) zusätzlich ins Rahmenprogramm der DTM. Auftritte bei den Veranstaltungen am Norisring (5.–7. Juli), Lausitzring (23.–25. August) und Nürburgring (13.–15. September) stehen bereits seit Langem fest.

Neben Grohs treten weitere ehemalige DTM-Stars im Mai in Zolder an, darunter Marc Hessel und Kris Nissen. Von besonderem Interesse für die belgischen Fans wird der Auftritt von Lokalmatador Eric van de Poele, DTM-Champion von 1987, sein. Erinnerungen an frühere DTM-Tage werden auch beim Blick auf die Fahrzeugliste wach: Unter den mehr als 20 historischen Renntourenwagen sind neben den Klassikern BMW 635 CSi und BMW M3 auch Ford Sierra Cosworth RS500 sowie Mercedes 190E 2.5-16 zu finden.
„Die Auftritte der Tourenwagen Classics bei unseren Veranstaltungen haben in den vergangenen beiden Jahren bei Fans und Medien für großen Zuspruch gesorgt“, sagt Frederic Elsner, Director Business Unit Event bei der ITR. „Deshalb freuen wir uns, dass die historischen Tourenwagen nun bei fünf Events Teil des reichhaltigen Rahmenprogramms sind.“

Der Ticket-Vorverkauf für alle Rennwochenenden der Saison 2019 läuft auf Hochtouren. Bestellt werden können Tickets über die offizielle Homepage www.DTM.com/tickets und die DTM-Ticket-Hotline 0180 6 386386 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem deutschen Mobilfunknetz) montags bis freitags jeweils von 8:00 bis 18:00 Uhr. Die Rennen der DTM-Saison 2019 werden wieder live in SAT.1 gezeigt.

Im weiteren Rahmenprogramm der DTM startet die neue W-Serie, der Porsche Carrera Cup Benelux und das Belcar Endurance Championship. Weitere Infos unter www.dtm.com und www.motorracetime.de .

11.05.2019 / TSP / Motorracetime.de
   

AMC-Piloten in Most und auf dem Slovakiaring am Start
 
Am kommenden Wochenende ist Großkampftag im Motorsport angesagt. Die AMC-Piloten Maximilian Götz und Johannes Georg Kreuer gehen in Most an den Start, Benjamin Leuchter auf dem Slovakiaring bei Bratislava und die DTM in Zolder.

Im Autodrom Most startet Maximilian Götz zusammen mit Indy Dontje bei der ADAC GT Masters. Zum Einsatz kommt der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 47, eingesetzt vom MANN-FILTER Team H T P. Mit der gelben Mamba konnte der Pilot des AMC Duisburg beim Saisonauftakt in Oschersleben zwei Mal in die Punkte fahren und liegt in der umkämpften Meisterschaft derzeit auf Rang sechs. „Nachdem es in Oschersleben in den Qualifikationssitzungen nicht so gepasst hat, haben wir uns für Most einiges vorgenommen damit wir weiter von vorne starten können und dann in der Gesamtwertung auch weiter voran kommen“, so Maximilian Götz.
Bei den Spezial Tourenwagen Trophy (STT) geht wieder Johannes Georg Kreuer (Team Classic-Speed) an den Start. Auch er war beim Saisonstart in Oschersleben dabei und konnte gegen die leistungsstarken Mitstreiter bis auf Rang elf durchsetzten. Im Rennen am Sonntag in guter Position, sorgte eine gebrochene Schlauchschelle vom Kühlsystem, dass der Kühlerschlauch absprang und er sich auf dem auslaufenden Wasser von der Strecke drehte, für das Aus. Wie sein Clubkollege wird er in Most jeweils ein Rennen am Samstag und Sonntag bestreiten.

Der WTCR – FIA Tourenwagen-Weltcup nimmt Fahrt auf. Nach den ersten beiden Veranstaltungen in Marrakesch (MA) und auf dem Hungaroring (H) gastiert die Königsklasse des Tourenwagensports vom 10. bis 12. Mai auf dem Slovakiaring
Nach dem schwierigen Saisonstart in Marrakesch verzeichnete der 31-jährige Leuchter vom AMC Duisburg, beim zweiten Lauf auf dem Hungaroring einen ersten Aufwärtstrend und sammelte seine ersten Punkte in der stark besetzten Tourenwagenserie.
In den Rennen 7 bis 9 möchte Leuchter diesen Trend fortsetzen und mit seinem Golf GTI TCR erneut in die Punkteränge fahren, doch der Duisburger sieht mit dem Slovakiaring eine schwere Aufgabe auf sich zukommen.
 
„Nachdem ich in Ungarn meine ersten Punkte eingefahren habe, würde auf dem Slovakiaring ich am liebsten nachlegen. Im Vergleich zum Saisonstart haben wir in Ungarn einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Das Team hat gut gearbeitet und wir konnten die Abstände zu den Schnellsten im Feld verkürzen. Wir müssen dennoch unsere Pace im Qualifying verbessern, was uns in Ungarn schon gelungen ist. Das hoffe ich nun auch für den Slovakiaring.“ sagt Leuchter, der den bevorstehenden Rennen in der Slowakei allerdings realistisch entgegenblickt. „Wenn auch die Streckencharakteristik für uns nicht ganz gemacht ist, werden wir alles geben um erneut einen weiteren Schritt nach vorne zu machen. Ob es für weitere Punkte reicht werden wir am Ende des Wochenendes sehen.“

11.05.2019 / TSP / Motorracetime.de
   

Saisonauftakt der DTM 2019 auf dem Hockenheimring
 
Neue Motoren, neue Fahrer, ein neues Team und ein neuer Hersteller – die DTM 2019 ist bereits Wochen vor dem Saisonauftakt am 3. bis 5. Mai auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg in aller Munde. Der Neuzugang von Aston Martin sowie der WRT-Rennstall als neues Audi-Kundenteam in der DTM bringen neue Würze ins ohnehin schon abwechslungsreiche Geschehen. Ließ schon die vergangene Saison, in der die Titelentscheidung erst in einem dramatischen Finale in Hockenheim zu Gunsten von Mercedes-Pilot Gary Paffett fiel, an Spannung und Ausgeglichenheit keine Wünsche offen, versprechen nicht zuletzt die neuen Turbomotoren nochmals ein Plus an Spektakel für die Zuschauer und Herausforderung für die Fahrer. Rund 620 PS und damit gut 100 PS mehr als die alten 4-Liter-V8-Saugmotoren leisten die einheitlich von einem Turbolader zwangsbeatmeten 2-Liter-Triebwerke.
Das DTM-Rahmenprogramm hält mit dem schnellsten Markenpokal Deutschlands, dem Porsche Carrera Cup, sowie dem Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup, echte Leckerbissen bereit. Besonderes Augenmerk dürfte indes den Pilotinnen aus der neuen W Series zuteilwerden. In einem aufwändigen Auswahlprozess filterte eine Experten-Jury, unter anderem bestehend aus den ehemaligen Formel-1- und DTM-Piloten David Coulthard und Alexander Wurz sowie der amerikanischen Indy-500-Teilnehmerin Lyn St. James, die 20 vielversprechendsten weiblichen Formelsport-Talente heraus, die sich auf identischem Material und im Rahmen der hochprofessionellen DTM-Bühne fahrerisch weiterentwickeln sollen.
Das Ticketangebot beim DTM-Saisonstart 2019 deckt alle Bedürfnisse ab. Reinschnuppern am Freitag geht bereits ab 10 Euro, die Wochenend-Tickets starten bei 39 Euro. Besonders familienfreundlich: Ein Erwachsener kann mit seinem Ticket der jeweils niedrigsten Kategorie bis zu drei Kinder im Alter bis zu 14 Jahren kostenfrei mitnehmen. Die Freikarten für diese Kinder können entweder im Vorverkauf gleich mitbestellt oder an den Tageskassen der Rennstrecken erfragt werden. Bei höherwertigen Ticket-Kategorien können Eintrittskarten für Kinder zum halben Preis erworben werden. Der Fahrerlager-Zutritt ist grundsätzlich bei allen Tickets inkludiert – so lange der Vorrat reicht.

Bestellt werden können die Karten über die offizielle Website www.dtm.com/tickets und die Hotline 01806 386 386 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem deutschen Mobilfunknetz) von Montag bis Freitag jeweils von 8:00 bis 18:00 Uhr. Auch über die Hotline des Hockenheimrings unter +49 (0)6205 950 222 sind Tickets buchbar.

01.05.2019 / TSP / Motorracetime.de
   

Erste Punkte für Leuchter in der WTRC. Erneuter Klassensieg für Bohrer bei der VLN
 
Mit dem zweiten Rennwochenende der WTCR – FIA Tourenwagen-Weltcup auf dem Hungaroring bei Budapest gelang es Volkswagen-Fahrer Benjamin Leuchter vom AMC Duisburg e. V. die ersten Weltcup-Zähler einzufahren.

Wie schon in Marrakesch lief es im Qualifying nicht ganz optimal. Im ersten Rennen stimmte die Pace zwar wieder, aber in diesem starken Starterfeld ist es schwierig von hinten nach vorn zu fahren. Somit blieben dem einzigen Deutschen Platz 20.

Im zweiten Qualifying konnte man sich dann etwas steigern und Leuchter ging von Startposition 20 aus ins zweite Rennen. Das Wetter spielte ihm dann die Karten. Unter regnerischen Bedingungen konnte er mit seinem Golf GTI TCR im Verlauf des Rennens sein Können zeigen und viele Positionen gewinnen. Am Ende sicherte er sich mit Platz 12 die ersten Weltcup-Punkte.
Das dritte Rennen auf dem Hungaroring fand dann wieder unter trockenen Bedingungen statt. Hier konnte Leuchter erneut einige Positionen gut machen, verpasste die Punkteränge jedoch mit Platz 17.

„Das zweite Rennen hat richtig Spaß gemacht. Ich hatte viele Zweikämpfe auf sehr hohem Niveau. Mein Ziel war es in die Punkte zu fahren und das habe ich erreicht.“ sagte Leuchter, „Im Qualifying müssen wir noch weiter an uns arbeiten, da fehlt uns einfach noch der Speed.“
Das unberechenbare Eifelwetter spielte auch beim dritten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring eine große Rolle. Starke Regenschauer, vor allem in der Startphase des 61. ADAC ACAS H&R-Cups, verlangten den Protagonisten ihr ganzes Können ab. Einige blieben dabei auf der Strecke. Umso mehr strahlten am Ende diejenigen, die bei widrigen Bedingungen die Grüne Hölle erfolgreich meisterten: Die Sieger Richard Lietz und Nick Tandy (Porsche 911 GT3 R, Manthey-Racing), Otto Klohs und Dennis Olsen (Porsche 911 GT3 R, Manthey-Racing) auf Position zwei sowie Adam Christodoulou, Maro Engel, Manuel Metzger und Dirk Müller (Mercedes-AMG GT3, Mercedes-AMG Team Black Falcon) als Drittplatzierte.
Auch für Michael Bohrer vom AMC Duisburg e. V. war es zusammen mit Stephan Epp und Gerrit Holthaus im AVIA Renault Clio RS (aufkleben.de) wieder ein gutes Rennwochenende. Im Zeittraining sicherten sie sich die Poleposition in der SP3 und standen bei 184 Startern auf Gesamtstartplatz 94. Der AMC-Pilot kam wieder sehr gut mit den schwierigen Bedingungen zurecht und machte Platz um Platz gut. Nach vier Rennstunden überquerten sie wieder als Klassensieger die Ziellinie und belegten in der Gesamtwertung Rang 58. Eine starke Leistung wenn man bedenkt das rund 25 GT3 Boliden mit der doppelten Leistung an den Start waren.

Der vierte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet erst 13. Juli statt. Dann feiert der MSC Adenau 50. Jubiläum seiner Adenauer ADAC Rundstrecken Trophy.
 
01.05.2019 / TSP / Motorracetime.de
   

Maximilian Götz fuhr in die Punkte in Oschersleben. Kreuer musste mit abgesprungen Wasserschlauch aufgeben
 
Mit einer starken Mannschaftsleistung hat ein schwieriges erstes Rennen zum ADAC GT Masters 2019 in Oschersleben für das MANN-FILTER Team HTP einen versöhnlichen Abschluss genommen. Vom 23. Startplatz aus kämpften sich Maximilian Götz und Indy Dontje im Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 47 im Verlaufe des Ein-Stunden-Rennens bis auf den neunten Schlussrang nach vorne und verbuchten damit die ersten Meisterschaftspunkte des Jahres.

Bereits das Qualifying hatte für die amtierenden Teamchampions einen herben Rückschlag bereitgehalten. Um von der immer schneller werdenden Rennstrecke profitieren zu können, hatte die Teamleitung entschieden, beide Fahrzeuge erst vergleichsweise spät auf Zeitenjagd zu schicken. Prompt wurde die letzte Trainings-Viertelstunde von insgesamt drei Roten Flaggen unterbrochen, sodass die gelb-grünen Mercedes-AMG GT3 keine schnelle Runde auf perfekt angefahrenen Reifen mehr drehen konnten und auf Startplatz 23 stand.
Die erste Hälfte des Rennens auf der überholfeindlichen 3,6-Kilometer-Strecke in der Magdeburger Börde war geprägt von ausgeprägtem Kolonnenfahren ohne größere Positionsverschiebungen. Erst die vorgeschriebenen Pflichtboxenstopps mit Fahrerwechsel brachten Bewegung in die Partie. Unterdessen brannte Maximilian Götz nach dem Wechsel einmal mehr ein fahrerisches Feuerwerk ab. Mit den schnellsten Rundenzeiten im Feld machte der Pilot des AMC Duisburg deutlich Boden auf die Spitzengruppe gut und hatte bereits zwei Positionen gewonnen, als einsetzender Regen rund acht Minuten vor Rennende das Pendel nochmals zu Gunsten des Routiniers ausschlagen ließ. Während so mancher Kollege auf seinen Slicks neben der Piste landete, hielt Götz seinen Mercedes unbeirrt auf Kurs und fuhr am Ende auf einem starken neunten Rang ins Ziel.
„Schade, dass der Regen nach zwei Runden wieder aufgehört hat. Ich liebe diese Mischbedingungen, auch wenn sie an der Grenze waren“, freute sich Götz. „Insgesamt können wir zufrieden sein. Von 23 auf 9 vorzufahren, ist echte Schadensbegrenzung. Vor allem haben wir gesehen, dass wir voll konkurrenzfähig sind, wenn wir alles hinbekommen. Meine Rundenzeiten waren schnell und konstant.“

Auch das zweite Qualifikationstraining lief für Götz nicht nach Plan. Bei regennasser Strecke lag er auf Platz acht, musste seine Schlussattacke aber wegen eines technischen Problems im Bereich der Elektronik abbrechen und sich mit Startposition 13 begnügen. „Die Pole wäre wohl nicht möglich gewesen, ein Platz in der zweiten Reihe aber allemal“, ärgerte sich der AMC-Pilot. Im zweiten Ein-Stunden-Rennen des Wochenendes arbeiteten sich Götz und Dontje mit einer guten Pace, perfekter Boxenstrategie und zwei starken Überholmanövern des Niederländers noch bis auf den achten Schlussrang nach vorne.
Mit Johannes Georg Kreuer (Team Classic-Speed) war der zweite Pilot des AMC Duisburg in der Magdeburger Börde am Start. Mit seinen Donkervoort D8 180 R bestritt er zwei Rennen bei der Spezial Tourenwagen Trophy (STT). Im Rennen der 21 verschiedenen Boliden am Samstag belegte er in der Gesamtwertung Rang elf und in der Klasse Platz neun. Im Rennen am Sonntag in guter Position, sorgte eine gebrochene Schlauchschelle vom Kühlsystem, dass der Kühlerschlauch absprang und er sich auf dem auslaufenden Wasser von der Strecke drehte, für das Aus.

01.05.2019 / TSP / Motorracetime.de
   

Michael Bohrer auf dem Nürburgring, Benjamin Leuchter in Budapest im Einsatz

Neben Maximilian Götz und Johannes Georg Kreuer die in Oschersleben bei der ADAC GT Masters am Start sind, gehen mit Michael Bohrer und Benjamin Leuchter zwei weitere Piloten vom AMC Duisburg e. V. am Wochenende an den Start. Bei der VLN startet Michael Bohrer wieder im AVIA Clio RS. Nach dem Abbruch wegen starken Schneefalls hofft der AC Altkreis Schwelm e. V. im ADAC auf gute Bedingungen bei dem 61. ADAC ACAS H&R Cup. Mit viel Zuversicht reist Bohrer in die Eifel. Konnte er beim ersten Rennen mit seinen Teamkollegen Stephan Epp und Gerrit Holthaus den Klassen- und Wertungsgruppensieg einfahren und starteten auch beim Schneerennen von der Poleposition. „Der bisherige Verlauf der Saison läuft nach Plan und so kann es weiter gehen“, so Michael Bohrer.

Das Zeittraining findet von 8.30 – 10.00 Uhr statt. Dann folgt von 10.30 bis 11.00 Uhr der Pitwalk. Von 11.00 – 11.40 Uhr findet die Startaufstellung statt bevor pünktlich um 12.00 Uhr die Startampel auf Grün zum 4-Std.-Rennen schaltet.
 
Für Benjamin Leuchter geht es zur zweiten Veranstaltung der FIA World Touring Car Cup, (FIA WTCR) auf der ungarischen Formel 1 Rennstrecke von Budapest. Bereits am Samstagnachmittag steht das erste Rennen über 12 Runden auf dem Programm. Am Sonntag um 15.30 Uhr steht der zweite Lauf über die gleiche Distanz auf dem Zeitplan. Nach einer kurzen Reparaturpause geht es dann zum dritten Rennen über 15 Runden auf die Strecke.

23.04.2019 / TSP / Motorracetime.de
   

AMC Duisburg-Piloten starten bei der ADAC GT Masters in Oschersleben in die Rennsaison

Für die vom 26. bis 28. April in der Motorsport Arena Oschersleben beginnende Saison haben 19 Teams insgesamt 31 Supersportwagen gemeldet. Mit dabei vom AMC Duisburg e. V. Maximilian Götz. Er wird wie in der vergangenen Saison mit einem AMG Mercedes GT3 mit dem Team HTP Motorsport GmbH zusammen mit Indy Dontje an den Start gehen. Das zweite Auto im Team werden Fabian Vettel, Bruder des Formel 1 Weltmeisters Sebastian Vettel und Philip Ellis pilotieren.
 
Für Markenvielfalt ist gesorgt. Mit dem Audi R8 LMS, Aston Martin Vantage GT3, BMW M6 GT3, Corvette C7 GT3-R, Ferrari 488 GT3, Lamborghini Huracán GT3, Mercedes AMG GT3 und dem Porsche 911 GT3-R werden wieder spannende Rennen erwartet.

Mit dem ADAC GT Masters hat Maximilian Götz noch eine Rechnung offen. Nach einer durchweg überzeugenden Performance war der AMC Pilot bis zum letzten Rennen mitten im Kampf um den Fahrertitel. Ein unverschuldeter Unfall in der ersten Kurve beim Finale auf dem Hockenheimring machten jedoch die Träume vom zweiten Titel im ADAC GT Masters zunichte.
Im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters startet die ADAC TCR Germany, die ADAC Formel 4 und die neue Serie ADAC GT4 Germany. Hinzu kommt noch die Spezial Tourenwagen Trophy (STT). Auch hier greift mit Johannes Georg Kreuer ein weiterer Pilot des AMC Duisburg ins Geschehen ein. Pilotieren wird er einen Donkervoort D8 180 R. Der gelbe Renner wird eingesetzt und betreut vom Team Classic-Speed. Jeweils am Samstag und Sonntag steht ein Rennen auf dem Programm über die Distanz von 30 Minuten.

Bereits am Freitagmorgen ab 8.00 Uhr stehen die ersten Trainingssitzungen auf dem Programm. Ab Samstagmittag geht es dann mit den ersten Rennen los. Die ADAC GT Masters bestreitet am Samstag und Sonntag neben den Trainingssitzungen jeweils ein Rennen über eine Dauer von 60 Minuten mit Fahrerwechsel.

Weitere Informationen unter www.adac-gt-masters.de oder www.mrtsport.de

18.04.2019 / TSP/Motorracetime.de
   

Erfolgreiches Rennwochenende für das Team Rüddel Racing vom AMC Duisburg e. V.
 
Am letzten Wochenende fand der Preis der Stadt Stuttgart Hockenheimring, ausgerichtet vom Motorsportclub Stuttgart e. V. statt. Das Rüddel Racing Team vom AMC Duisburg e. V. war gleich mit fünf Rennboliden an den Hockenheimring angereist, der verspätet erfolgte, da ein Reifenschaden am Fahrzeuganhänger für eine Zwangspause sorgte. Davon ließ sich das Team aber nicht aus der Ruhe bringen.

Am Samstag standen zwei Läufe der GTRS für das Team auf dem Programm. Im ersten Lauf pilotierte Mike Stursberg den Audi R8 LMS Ultra und sicherte sich den Gesamtsieg. Beim zweiten Lauf, ebenfalls über 30 Minuten, saß Heinz Schmersal am Lenkrad und fuhr ebenfalls den Gesamtsieg ein.
In der Youngtimer Trophy A setzte das Hochfelder Team einen Ford Escort RS 1800 MK2 ein, pilotiert von Heinz Schmersal und Mike Stursberg. Im großen Starterfeld von über 40 Fahrzeugen sicherte sich das Duo nach dem 60 Minuten Rennen auch hier den Gesamt- und Klassensieg obwohl man aus der Boxengasse gestartet war. Mike Stursberg benötigte nur drei Runden um an die Spitze zu fahren.

Gleich mit drei Ford Escort RS 1600 MK 1 ging man bei der FHR HTGT an den Start. Nach dem Zeittraining stand der starke Ford GT 40 mit Nolte und Funke auf der Pole. Auf Rang zwei die Fahrerpaarung Heinz Schmersal und Mike Stursberg. Sebastian Glaser und Albert Weinzierl belegten die Startplätze fünf und sechs in der Gesamtwertung. Im Rennen über 60 Minuten behauptete der Ford GT 40 die Führung und überquerte als Sieger die Ziellinie. Für das Rüddel Team war es dennoch ein erfolgreiches Rennen, denn sie belegten mit Glaser, Weinzierl und Schmersal-Stursberg die Plätze zwei bis vier und sicherten sich damit den Dreifachsieg in ihrer Klasse.
Das letzte Rennen des Wochenendes war der Dunlop FHR Langstreckencup mit einer Distanz von zwei Stunden. Auch hier ging des Rüddel Racing Team mit drei Fahrzeugen an den Start. Nach dem Zeittraining auf der 4,574 Kilometer langen Formel 1 Rennstrecke von Hockenheim belegten Heinz Schmersal und Mike Stursberg Platz zwei in der Gesamtwertung, wieder hinter den Ford GT 40. Auf den Plätzen vier und sieben standen Sebastian Glaser und Albert Weinzierl. Auch im Rennen behauptete der PS-starke Ford GT 40 seine Führung. Bei Sebastian Glaser lief alles nach Plan und überquerte auf Rang zwei in der Gesamtwertung und als Klassenbester die Ziellinie. Heinz Schmersal und Mike Stursberg mussten im Rennen ihre Hinterräder wechseln, verloren so Plätze, kamen als elfter ins Ziel und belegten Platz sieben in der Klasse. Mit Motorenproblemen stellte Albert Weinzierl den Escort vorzeitig in der Box ab um einen Motorschaden zu verhindern.

Die nächsten Rennen finden vom 24. – 26. Mai 2019 auf dem Nürburgring bei den Nürburgring Classic statt.
 
15.04.2019 / TSP / Motorracetime.de

   

Starker Schneefall sorgte für Rennabbruch nach zwei Runden bei der VLN

Das 44. DMV 4-Stunden-Rennen wird als eines der kürzesten VLN-Rennen in die Geschichte des Nordschleifen-Championats eingehen. In Runde zwei unterbrach die Rennleitung den zweiten Saisonlauf aufgrund von einsetzendem Schneefall. Von Fuchsröhre bis Bergwerk blieb der Schnee auf den Seitenstreifen liegen. Für den Nachmittag kündigte die Wettervorhersage weiteren Niederschlag und Schnee an. In Abstimmung mit den Sportkommissaren und dem Veranstalter entschied sich die Rennleitung um 13:45 Uhr schließlich, das Rennen nicht erneut zu starten.

Aufgrund der geringen zurückgelegten Distanz bleibt der zweite Lauf ohne Wertung. Seit 1977 wurden 423 VLN-Rennen absolviert, nur 14 Mal gab es bislang kein Ergebnis. Für halbe Punkte hätten bei dem 4-Stunden-Rennen mehr als 80 Minuten absolviert werden müssen, für volle Punkte mehr als 160 Minuten.

Das Zeittraining fand noch bei teils sonnigen Bedingungen und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt statt. Die schnellste Runde fuhr Christopher Mies, der sich den Audi R8 LMS des Audi Sport Team Land mit dem zweifachen DTM-Champion René Rast teilte. Mit einer Zeit von 8:00,076 Minuten verwies er Peter Dumbreck und Jens Klingmann im BMW M6 GT3 von Falken Motorsports um 1,385 Sekunden auf Rang zwei. Dritte wurden Frederic Vervisch, Frank Stippler und Pierre Kaffer im Audi R8 LMS des Audi Sport Team Car Collection, Platz vier ging an Martin Tomczyk, Sheldon van der Linde und Timo Scheider im BMW M6 GT3 des BMW Team Schnitzer.

Nach dem Zeittraining sah es für die Piloten des AMC Duisburg e. V. gut aus. Im Mercedes AMG GT3 in der Klasse SP9 vom Team MANN-Filter HTP Motorsport teilte sich Maximilian Götz das Lenkrad mit Lance David Arnold und Christian Hohenadel und stand auf Startplatz sechs der Gesamtwertung. Benjamin Leuchter und Andreas Gülden (Max Kruse Racing GmbH) belegten in der Klasse den zweiten Startplatz und belegten mit dem VW Golf im Gesamt Rang 35. Mit dem AVIA Racing Renault Clio belegte Michael Bohrer in der Klasse SP 3 die Poleposition. In der Gesamtwertung belegte er zusammen mit Stephan Epp und Gerrit Holthaus Platz 100 von 183 Startern.

Michael Bohrer: „Wir hatten uns einiges vorgenommen nach dem Klassen- und Wertungsgruppensieg beim ersten Lauf. Die Einführungsrunde war okay, in der ersten Runde war die Strecke schon etwas nass. In Runde zwei war das Schneetreiben dann echt heftig. Das Rennen zu unterbrechen war zu dem Zeitpunkt die vollkommen richtige Entscheidung.“

Der dritte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 27. April statt. Der 61. ADAC ACAS H&R-Cup führt – dann hoffentlich bei freundlicheren Witterungsbedingungen – über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

14.04.2019 / TSP / Motorracetime.de
   

Benjamin Leuchter: von Marrakesch in die Eifel
 
Am letzten Wochenende fand das erste Rennwochenende von zehn der WTCR – FIA Tourenwagen-Weltcup auf dem engen Stadtkurs von Marrakesch in Marokko statt. Mit an den Start des 26 Fahrzeug starken Teilnehmerfeldes, der Pilot des AMC Duisburg, Benjamin Leuchter. In dem stärksten Starterfeld in der Geschichte des Tourenwagensport betrat der Hochfelder Neuland. Auf dem 2,971 Kilometer langen Circuit Moulay El Hassan standen drei Rennen auf dem Programm. Im VW Golf GTI TCR, eingesetzt vom Team Sébastien Loeb Racing Volkswagen belegte er im ersten Rennen am Samstag Rang 16. Am Sonntag standen dann zwei Rennen, unterbrochen durch eine Reparaturpause auf dem Zeitplan. Im zweiten Rennen belegte er Platz 23 und im dritten Rennen über 21 Runden Rang 20.

Trotz der schlechteren Einstufung (BOP) fuhr Leuchter gute Rundenzeiten, beschädigte den Golf nicht wie andere und sammelte wertvolle Erfahrungen auf dem engen Stadtkurs der fast keine Überholvorgänge zu lies. Nun hofft das Team auf eine Änderung der BOP für das nächste Rennwochenende, Ende April auf der Formel 1 Rennstrecke von Budapest.

Eine Pause gibt es nicht für Leuchter denn bereits am kommenden Wochenende steht der zweite Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring auf dem Programm. Nicht nur Benjamin Leuchter mit Andreas Gülden auf dem Golf GTI vom Team Max Kruse Racing werden beim 44. DMV 4-Std. Rennen, ausgerichtet von der Renngemeinschaft Düren e. V. im ADAC am Start sein. Auch seine Clubkollegen vom AMC Duisburg, Michael Bohrer (AVIA Racing) im Clio RS Cup und Maximilian Götz auf dem AMG Mercedes GT3 werden wieder um Meisterschaftspunkte fighten. Hinzu kommt noch Lance David Arnold, der im SPS Mercedes GT3 in der gleichen Klasse startet wie Götz.

Das Zeittraining beginnt um 8.30 und dauert 1 ½ Stunden. Von 10.30 Uhr bis 11.00 Uhr findet der Pitwalk statt. Dann geht es zur Startaufstellung und um 12.00 wird das Rennen über vier Stunden freigegeben.
 
08.04.2019 / TSP / Motorracetime.de
 

FIA WTCR AFRIQUIA RACE OF MOROCCO
LEUCHTER BEREIT FÜR NÄCHSTES KAPITEL: AUFTAKT IM WTCR - FIA TOURENWAGEN-WELTCUP IN MARRAKESCH

Der WTCR - FIA Tourenwagen-Weltcup startet am kommenden Wochenende in Marrakesch (MAR) mit dem stärksten Starterfeld in der Geschichte des Tourenwagensports in seine zweite Saison. Für Volkswagen Fahrer Benjamin Leuchter wird ein Kindheitstraum wahr.

Mit dem Auftakt im WTCR-FIA Tourenwagen Weltcup am kommenden Wochenende (5.-7. April) in Marrakesch (MAR) auf dem Circuit Moulay el Hassan startet die Königsklasse des Tourenwagen-Rennsports in seine zweite Saison und verspricht schon jetzt eine Saison der Superlative.

Enge Zweikämpfe und reichlich Action sind garantiert, wenn man ein Blick auf das wohl stärkste Starterfeld in der Tourenwagen-Rennsportgeschichte wirft. 26 Legenden der Tourenwagen-Szene und schnelle talentierte Rookies aus 14 Nationen kämpfen 2019 um die Weltcup-Trophäe.

An ehemaligen Meistern gibt es im neuen WTCR-Feld mehr als genug. Thed Björk (Tourenwagen-Weltmeister 2017) und Jean-Karl Vernay (TCR International Series Champion 2017), bis hin zu den Altmeistern Yvann Muller und dem ersten Champion im WTCR- FIA Tourenwagen-Weltcup Gabriele Tarquini ist alles vertreten, was man sich wünschen kann.

Hinzu kommen die jungen Wilden wie der Deutsche Benjamin Leuchter, für den mit dem Aufstieg in die WTCR ein Kindheitstraum in Erfüllung geht. Der 31-jährige Duisburger schlägt nach erfolgreichen Jahren auf nationaler Tourenwagenebene ein neues Kapitel auf und zählt 2019 zum Volkswagen-Quartett Rob Huff (GBR), Mehdi Bennani (MAR) und Johan Kristoffersson (SWE). Alle vier Fahrer werden auf einem von Sébastien Loeb Racing eingesetzten und 350 PS starken Golf GTI TCR die Saison bestreiten und wollen von Beginn an um Punkte, Siege und Titel kämpfen.

„Ich bin unheimlich dankbar und stolz darauf, für Volkswagen und für Deutschland die Farben auf höchster Ebene im Tourenwagensport vertreten zu dürfen.“ so Volkswagen Markenbotschafter Leuchter, der hochmotiviert und mit realistischen Erwartungen an seine neue Aufgabe herangeht. „Das Starterfeld ist wirklich beeindruckend. Mein Ziel ist es schnell zu lernen und mich von Rennen zu Rennen zu steigern. Bei meinem Heimrennen auf der Nürburgring-Nordschleife würde ich dann schon gern um einen Podiumsplatz kämpfen können.“

Am Samstag, den 6. April wird es ernst für Leuchter, wenn um 16:50 Uhr Ortszeit (15:50 Uhr MESZ) die Startampeln für das erste Weltcup-Rennen der Saison auf Grün schalten. Das zweite und dritte Rennen folgt dann am Sonntag, den 07. April.

03.04.2019 / Text: A.Dannenberg / Motorsport-Karriere.de / Foto: Xavi Bonilla/WTCR
   

Michael Bohrer holt den Klassen- und Wertungsgruppensieg beim 1. VLN-Lauf

Spannung bis zur letzten Sekunde – erst auf den letzten Metern entschied sich das VLN-Auftaktrennen 2019. Nick Catsburg, Marco Wittmann und John Edwards triumphierten bei der 65. ADAC Westfalenfahrt im BMW M6 GT3 von ROWE Racing. Der Vorsprung auf Fred Makowiecki und Patrick Pilet im Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing auf Platz zwei betrug am Ende 5,486 Sekunden. Mit Platz drei komplettierten Connor De Phillippi, Tom Blomqvist und Mikkel Jensen im ROWE-Schwesterfahrzeug den perfekten Saisonstart für das Team aus St. Ingbert.

Lange hatten die VLN-Fans warten müssen, ehe rund um die legendäre Nordschleife endlich wieder die Motoren erklangen. Der Saisonauftakt begann aufgrund starken Nebels mit Verspätung. Das auf 60 Minuten verkürzte Zeittraining wurde erst um 12:30 Uhr freigegeben.

Mit einer problemlosen, soliden Vorstellung ist Maximilian Götz vom AMC Duisburg (MANN-FILTER Team HTP Motorsport) in die Langstreckensaison auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings gestartet. Von Startplatz 3 aus ins wegen Nebels auf 2:45 Stunden verkürzte Rennen gegangen, brachte der Pilot Maximilian Götz die „MANN-FILTER Mamba“ mit der Startnummer 48 nach einem spannenden Rennverlauf mit zahlreichen Positionsverschiebungen als bester Vertreter der Marke mit dem Stern auf dem siebten Rang ins Ziel.

„Die Platzierung war uns heute gar nicht so wichtig“, so HTP-Teamchef Norbert Brückner. „Viel entscheidender war es, sauber in die Vorbereitung für die 24 Stunden Nürburgring zu starten. Wir konnten wertvolle Erfahrungen mit den neuen Michelin-Reifen sammeln, die Boxenstopps haben tadellos geklappt, und der Mercedes-AMG GT3 ist gelaufen wie ein Uhrwerk. Auf dieser Basis wollen wir nun konzentriert weiterarbeiten, um beim großen Saisonhöhepunkt dem 24h-Rennen vom 20. bis 23. Juni, auf den Punkt bereit zu sein.“

Maximilian Götz: „Es hat riesig Spaß gemacht, endlich wieder in der Mamba zu sitzen. Die Nordschleife ist und bleibt einfach die schönste und schwierigste Rennstrecke der Welt. Die Leistungsdichte war mit 25 teilnehmenden GT3-Fahrzeugen wie immer unglaublich hoch. Aber wir haben schnell ein gutes Basis-Setup für den Mercedes-AMG GT3 gefunden und konnten das Tempo der Spitzengruppe mitgehen. Darauf lässt sich aufbauen.“

Für Michael Bohrer war es ein gelungener Saisonstart. Im AVIA-Clio vom Team aufkleben.de sicherte er sich zusammen mit Stephan Epp und Gerrit Holthaus die Poleposition in der Klasse H2. Den Start fuhr Bohrer und konnte auch in der Gesamtwertung Boden gut machen. Bis zum ersten Fahrerwechsel hatte er einen Vorsprung herausgefahren, dass die Klassenführung behauptet werden konnte. Auch beim letzten Fahrerwechsel gab es keine Veränderung und das Team sicherte nicht nur den Klassensieg sondern auch den Wertungsgruppensieg und stand damit auf dem Siegerpodest.

Michael Bohrer: „Nach den Problemen im letzten Jahr war das ein toller Start in die Saison. Wir haben viel gearbeitet am Fahrzeug und der Sieg war die Belohnung. Platz 68 in der Gesamtwertung von 169 Startern gegen viele leistungsstärkeren Fahrzeuge kann sich auch sehen lassen. Von uns aus kann es so weiter gehen.“

Für Benjamin Leuchter war es ein Rennen mit Höhen und Tiefen. Im VW Golf GTI TCR vom Team Max Kruse Racing fuhr er zunächst die Bestzeit in der Klasse TCR. Diese wurde ihm gestrichen, da er bei „Code 60“ zu schnell war wie 15 weitere Piloten die auch nicht die Flagge gesehen haben. Er musste dem Starterfeld nachstarten und eine 2-Minütige Stop und Go Strafe absitzen. Trotzdem konnte er sich bis zu seinen technischen Ausfall fünf Minuten vor Rennende auf Platz 4 in der Klasse und Rang 42 im Gesamt fahren.

Der zweite Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet in drei Wochen statt. Das 44. DMV 4-Stunden-Rennen führt am 13. April über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

24.03.2019 / TSP / Motorracetime.de
 

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